Johannes Hahn - Die Erdrakete

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Der Kinderroman «Die Erdrakete» von Johannes Hahn spielt in der Niedersächsischen Kleinstadt Rotenburg an der Wümme. Er erzählt die Geschichte der 10-jährigen Tina, die in ihrem Garten einen geheimnisvollen Apparat entdeckt. Zusammen mit ihrem Freund Carlos findet sie heraus, dass die zigarrenförmige Maschine sich wie eine Rakete fortbewegen kann – allerdings nicht durch die Luft, sondern durchs Erdinnere.
Da diese Art der Fortbewegung deutliche Spuren hinterlässt, sehen sich Tina und Carlos bald von Eltern, Lehrern, Polizei und Geheimdienst verfolgt. Die Erdrakete zerfurcht aber nicht nur die Gärten Rotenburgs, sondern auch das Wohlbefinden von Tinas Papa, der durch die Vorgänge an die Zeit erinnert wird, in der seine Eltern auf mysteriöse Weise verschwanden.
Bei dem Versuch, sich der Erdrakete zu entledigen, stoßen die Kinder auf einer Nordseeinsel auf Tinas verschollenen Opa Hans. Der ist als Erfinder nie um eine Lösung verlegen und hat auch für diesen Fall die rettende Idee. Zusammen mit den inzwischen eingeweihten Eltern inszenieren die Kinder und Opa Hans als großes Finale den Abflug der vermeintlichen Außerirdischen – welche man, mangels anderer Erklärungen, in Tinas Heimatstadt für die Verursacher der geheimnisvollen Spuren hält.
Das finale Ablenkungsmanöver gelingt und die Kinder bleiben als Verursacher der großflächigen Untertunnelung von Rotenburg unerkannt. Sie können die Erdrakete behalten und haben nebenher die drei Generationen von Tinas Familie wieder vereint.

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Nach der Schule kam Carlos mit zu Tina nach Hause.

“Hallo Carlos, wie schön, dass Du auch mal zu uns kommst”, sagte Tinas Mutter. “Wascht Euch die Hände und setzt Euch, es gibt Erbspüree mit Möhrchen und Schwarzwurzeln.”

Tina verzog das Gesicht. Mama kochte gerade das vegetarische Kochbuch, das sie zum Geburtstag bekommen hatte, von vorne bis hinten durch. Manches schmeckte ziemlich gut, wie Tina selbst überrascht zugeben musste. Aber einige Gerichte waren so öde, dass sich Tina manchmal heimlich am Nachmittag eine Tüte Chips kaufte, um noch irgendetwas mit Geschmack in den Mund zu bekommen.

Carlos, der beim Essen nicht besonders wählerisch war, langte gut zu und machte Tinas Mutter damit eine große Freude. Hausaufgaben gab es übers Wochenende nie auf - mal von Strafarbeiten abgesehen, von denen Tina an diesem Wochenende ja noch eine zu erledigen hatte.

Carlos und Tina gingen sofort nach dem Essen nach draußen in den Garten. In Tina wuchs die Anspannung, je näher sie dem Werkstattschuppen kamen. Hoffentlich hatte niemand ihre Grabungen bemerkt. Vielleicht hatten ordnungsfanatische Nachbarn die Erde unter der Hecke entdeckt - vielleicht hatte sie auch alles nur geträumt.

Aber hinter dem Werkstattschuppen sah noch alles exakt so aus, wie Tina es vom Vortag in Erinnerung hatte: hinter den auf ihre Entsorgung wartenden Gartenstühlen war ein langes Loch im Erdboden zu sehen. Gras und Erde waren weggescharrt worden - und ein langer, metallischer Gegenstand war in der Mitte des Loches zu sehen.

Es war genau so, wie Tina es Carlos beschrieben hatte - und trotzdem, oder gerade deswegen, war Carlos völlig von den Socken. Tina hatte erzählt, dass das Ding auf jeden Fall länger als zwei Meter sein müsse. Aber als Carlos nun den bereits freigelegten Teil in voller Länge vor sich sah wurde ihm erst wieder klar, wie lang zwei Meter eigentlich sind. Egal, was das hier war, es war auf jeden Fall kein Spielzeug, sondern eine richtig große Sache, in jeder Hinsicht.

Auch ihn packte das Forscherfieber.

Tina und Carlos holten sich Schaufel und Spaten aus dem Werkstattschuppen und gruben weiter an dem seltsamen Ding entlang. Bald entdeckten Sie, dass sich der Gegenstand vorne und hinten verjüngte, also spitz zulief. Und bald stießen sie tatsächlich vorne und hinten auf ein spitzes Ende des geheimnisvollen, insgesamt etwa vier Meter langen Apparates. Die eigentliche Spitze schien aus einem anderen Material zu bestehen als der Rest des Metallkörpers. Auch die Spitzen schillerten bläulich, allerdings nicht gleichmäßig, sondern changierend, mal ins grünliche oder gelbliche wechselnd. Es erinnerte Tina an das Perlmutt, dass sie bei einem Nordseeurlaub im Innern von Muschelschalen entdeckt hatte. Der Rest des Metallkörpers glänzte in einem metallischen Blau und war erstaunlich sauber. Eigentlich, dachte Tina, müsste das Ding nach Monaten oder Jahren in der Erde doch ziemlich verdreckt sein. Aber obwohl die Erde kalt, feucht und eher klebrig war, fiel sie sauber von dem geheimnisvollen Gegenstand ab.

Die Form des Ganzen erinnerte Tina an ein Meerestier, weil sich genau in der Mitte der Maschine eine kleine Rückenflosse nach oben streckte. Über die Spitze dieser “Rückenflosse”, wie Tina sie nannte, war sie gestern gestolpert. Carlos hatte auf seiner Seite schon etwas tiefer gegraben als Tina und hatte auf der Seite - ebenfalls genau in der Mitte der Maschine - eine ebensolche kleine Flosse gefunden. Vielleicht gab es auf Tinas Seite auch so eine - und unten an der Maschine womöglich auch.

Vor und hinter der “Rückenflosse” schien es jeweils eine ovale Öffnung zu geben, etwa 40 Zentimeter breit und einen Meter lang. Wie Einstiegsluken, die allerdings nahtlos verschlossen waren mit Deckeln, die aus dem gleichen Material zu bestehen schienen wie der Rest des Apparates.

Carlos legte seine Hand auf die metallische Oberfläche und sagte erstaunt: “Das Ding ist warm!”

Tina legte ebenfalls ihre Hand auf das Metall. Warm war vielleicht nicht das richtige Wort, dachte sie. Aber tatsächlich war das Ding nicht so kalt wie das Erdreich, in dem es lag.

“Das ist ein U-Boot“, sagte Carlos. „Das kann doch gar nichts anderes sein. Genial, ich wollte schon immer mit einem U-Boot fahren. Aber wie kommt es hierher? Und wie kriegen wir das Ding hier raus und ans Wasser?”

“Am besten noch, ohne dass es jemand von den Erwachsenen merkt”, meinte Tina. “Sonst lässt uns sowieso keiner mit dem U-Boot fahren. Von wegen gefährlich und so. Aber ein U-Boot hat doch immer so einen Ausguck, so einen Turm drauf, oder ein Sehrohr.“

“Das Periskop, ja klar. Aber so was kann ja auch eingezogen werden. Oder es hat eben eine andere Technik, mit der die Besatzung ihren Standort und die Umgebung bestimmen und beobachten kann“, sagte Carlos.

“Besatzung? Da passen doch höchsten wir beide rein, wenn überhaupt. Komisches U-Boot.”

“Weißt Du was, wir vermessen das Ding und machen eine Zeichnung. Mein Vater ist doch Ingenieur und kennt sich mit verschiedensten Maschinen aus. Dann lassen wir ihn mal raten, was das sein könnte. So als Quiz getarnt, oder mal wieder als Schulprojekt, was meinst Du?”

Tina und Carlos räumten die Werkzeuge wieder in den Schuppen und begannen ihr Fundstück zu vermessen. Carlos notierte die Maße und Tina zeichnete die Umrisse der halb freigelegten Maschine. Sie vermutete, dass die Unterseite der Maschine in etwa die gleiche Form hatte wie der jetzt sichtbare Teil und zeichnete den Apparat auch so.

Schließlich klopften sich die beiden so gut es ging die Erde aus den Klamotten und gingen zurück zum Haus. Tina öffnete die Tür und rief zu ihrer Mutter hinein: „Wir gehen noch mal zu Carlos - ja doch, ich komme nicht so spät zurück.“

Carlos´ Vater saß im Büro des Schrottplatzes fluchend über der Steuererklärung. “Das ist es, was ich an diesem Land hasse”, sagte er und deute auf einen Telefonbuchdicken Stapel von Formularen.

“Papa, da haben wir die passende Ablenkung für Dich“, sagte Carlos. “Guck mal hier, von unserem Technologie-Projekt in der Schule. Jeder soll einen Plan von einer Maschine oder so etwas abzeichnen, mit den Abmessungen drauf, aber sonst ohne irgendwelche Hinweise darauf, was es für einen Maschine ist, welchem Zweck sie dient usw. Die tauschen wir aus und müssen dann herausfinden, was es sein könnte.”

“Na, dann zeig mal“, sagte Herr Domingo und schien tatsächlich erfreut über die Ablenkung, die ihm diese Aufgabe von der verhassten Steuererklärung bot.

Er beugte sich über den Plan und blickte kurze Zeit später ruckartig auf.

“Was hast Du denn eigentlich für einen Plan ins Rennen geschickt, mein Sohn?”, wandte sich Herr Domingo etwas argwöhnisch an Carlos.

“Och, diesen Zigarrenroller von Dir, Du weißt schon.”

“Was? Meine vollautomatische Zigarrenrollmaschine? Maschinell wie von Hand gerollt - das habe ich noch nicht als Patent angemeldet. Wenn mir das jetzt einer klaut!“

“Papa, ruhig Blut. Die Zeichnung versteht doch sowieso keiner. Aber was ist denn mit meiner Aufgabe. Du willst doch, dass ich gute Noten kriege, also hilf mir doch bitte ein bisschen. Ich glaube ja, dass es ein U-Boot ist.“

Herr Domingo betrachtete erst jetzt so richtig die Zeichnung, die er in der Hand hielt und runzelte die Stirn. “Vier Meter lang, Einstiegsluken, so eine Art Seiten und Höhenruder… Hmmm.

Zweifelsohne irgendetwas, dass sich bewegt, sonst macht diese Form keinen Sinn. Aber ein U-Boot kann es irgendwie auch nicht sein, da kann kein Platz sein für Ballast. Oder wenn, dann nur ein ferngelenktes U-Boot. Unbemannt, sozusagen. Torpedo.

Könnte auch eine Rakete sein - aber auch da wieder eigentlich zu klein, da ist ja kein Platz für einen Antrieb. Wenn da Menschen drin sitzen sollen wäre das verdammt eng. Und da bleibt die große Frage, wie es angetrieben wird. Es könnte eine Art Raketenkapsel sein. Also ein Fluggerät, das einen externen Antrieb braucht, eine Trägerrakete oder so was, die das Ding ins All schießt und später abgeworfen wird.

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