Knut Voigt - Geschichten vom kleinen Wassertropfen

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Geschichten vom kleinen Wassertropfen: краткое содержание, описание и аннотация

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Wie jedes Kind hörte auch meine jüngste Tochter sehr gern Geschichten, am liebsten frisch erfundene Gutenachtgeschichten. Und so erfand ich die Geschichten vom kleinen Wassertropfen unmittelbar vorm Kinderbett, inspiriert durch die erwartungsfrohen Augen der Jüngsten. Der kleine Wassertropfen als zentrale Figur gab den Geschichten Halt, ohne die Phantasie einzuengen. Ich erzählte so, dass es meine Tochter im Vorschulalter verstehen konnte. Dennoch gab es nichts, von der Vermenschlichung des kleinen Wassertropfens abgesehen, was vor dem strengen Auge der Wissenschaft keinen Bestand gehabt hätte.
Es gibt bisher eine Eingangsgeschichte und zwölf weitere sowie eine spezielle Geburtstagsgeschichte.
Geeignet für Kinder ab dem Alter von fünf Jahren.

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„Irgendetwas zieht hier, so schräg zur Seite. Wir rieseln gar nicht mehr gerade nach unten“, sagte der kleine Wassertropfen besorgt. Tatsächlich wurden sie angezogen und kamen immer näher an etwas Merkwürdiges heran. „Sieht aus wie ein Wurm, nein wie ein Zweig, ach was, wie ein Busch“, sinnierte der kleine Wassertropfen. Doch wie sollte ein Busch unter die Erde kommen? Es war auch kein Busch, sondern eine Wurzel, die fleißig alles Wasser an sich heran zog. Und als der kleine Wassertropfen noch darüber nachdachte, wo wohl das ganze Wasser geblieben sein mochte, war er schon in der Wurzel drin. Dort traf er viele seiner Wassertropfenfreunde und bewegte sich in einer engen Röhre nach oben. Zuerst gerade aus, immer steil hoch, dann nach rechts und schräg, dann nach links und wieder schräg. Dabei war es die ganze Zeit stockdunkel. Unser kleiner Wassertropfen hatte aber keine Angst und kletterte immer höher. Nun eigentlich musste er gar nicht klettern. Irgendwie wurde er gezogen und manchmal auch geschoben. Schon seltsam.

Der kleine Wassertropfen wusste schon gar nicht mehr wie lange er unterwegs war, als es etwas heller wurde. Um ihn herum schimmerte ein sanftes grünes Licht. Das grüne Licht war sehr angenehm nach der langen Finsternis und außerdem wurde der kleine Wassertropfen schön geschaukelt. So schön, dass er fast eingeschlafen wäre. Nur fast, denn jetzt entdeckte er einen Spalt, durch den etwas Licht blendend glitzerte. „Da muss ich hin“, dachte der kleine Wassertropfen. Doch er kam nicht weit. „Halt, zuerst gibst du das Salzkörnchen ab“, stoppten ihn ein paar grüne Plättchen. „Wie soll ich das denn machen? Bei mir ist doch nur ein aufgelöstes helles Steinchen – und wer seid ihr überhaupt?“stammelte der kleine Wassertropfen erschrocken. „Du weißt nicht wer wir sind?! Wir sind hier die Allerwichtigsten, weil wir die Blätter grün machen. Und nun gib schon dein Steinchen oder Körnchen her!“antworteten die Grünen.

Der kleine Wassertropfen wusste nicht wie ihm geschah. Er merkte nur, dass das aufgelöste helle Steinchen oder Salzkörnchen aus seinem Kullerbauch verschwunden war. Jetzt hielten ihn auch die Grünen nicht mehr fest und er rannte schnell zu dem hell glitzernden Spalt. Der war zum Glück wirklich offen aber so eng, das der kleine Wassertropfen nicht mit einem mal durchpasste. Er machte sich deshalb so klein wie er als Dampf im Nudeltopf gewesen war und schlüpfte als unsichtbarer Wasserdunst durch den Spalt ins Freie. Die Sonne lachte ihn an und er flog seinem nächsten Abenteuer entgegen.

Abenteuer in der Gewitterwolke

Es war ein wunderschöner Tag, fast zu schön, denn die Sonne brannte heiß. Den kleinen Wassertropfen störte die Hitze wenig. Je heißer es war, desto besser konnte er fliegen. Sogar höher und besser als die Vögel, die unter ihm flatterten.

„Schade, dass ich nicht mit den Vögeln reden kann“, dachte der kleine Wassertropfen. Zum Reden wäre aber sowieso keine Zeit gewesen, denn die Vögel strichen ab und versteckten sich im tief unten liegenden Wald unter den Bäumen.

Auch die Sonne schien sich plötzlich zu verstecken, denn es wurde mitten am Tag dunkel. Über dem kleinen Wassertropfen häufte sich eine riesige fast schwarze Wolke. Sie war es, die einen bedrohlichen Schatten auf die Erde warf. „Oh, eine richtige Gewitterwolke- das kann ja spannend werden“, freute sich der kleine Wassertropfen. „Hat er denn gar keine Angst vor Gewittern“, fragte Stephie. „Hat er nicht und muss er auch nicht. Egal was geschieht, er hält es aus“.

Der kleine Wassertropfen sauste inzwischen wie in einem Aufzug nach oben. Schneller noch als in dem schnellsten Aufzug von Berlin im Fernsehturm. Dabei machte er zuerst einen Purzelbaum vorwärts, danach rückwärts. Schon war er mitten in der Gewitterwolke. Hier ging der Tanz erst richtig los! Zuerst machte er einen Überschlag, wie mit der großen Schaukel auf dem Rummel, dann sauste er wie in der Achterbahn hoch und runter. Natürlich gibt es im Himmel keinen Rummel. Der Wind wirbelte ihn wild umher. Hier oben konnte der sich wirklich alles erlauben.

„Willst du noch mehr erleben?“ hörte er leise im Getöse die Stimme eines anderen Wassertropfens. Das schien ein lustiger Bursche zu sein, denn er hatte sich ein Eismützchen ganz schief auf den Wassertropfenkopf gesetzt. „Was denn erleben?“ fragte unser kleiner Wassertropfen. „Na das Verrückteste beim Gewitter natürlich! Versuch hier zu bleiben, denn gleich kommt der Blitzbote“. „Was denn für ein Bote?“ „Warts ab, vielleicht wirst du gebraucht!“

Und dann passierte es! Die Luft war mit einem Mal wie zum Zerreißen gespannt. Sie zitterte sogar und schmeckte nach Metall. Die ziehende Spannung ging unserem kleinen Wassertropfen durch und durch. Er spürte, dass er anders war als sonst. War hier der geheimnisvolle Bote unsichtbar vorbei gekommen? Zum Überlegen blieb keine Sekunde Zeit, da explodierte die Welt. Es wurde gleißend hell und furchtbar heiß. Unvorstellbar heiß. „Heißer als der Küchenbackofen?“ fragte Stephie. „Noch viel heißer als alles heiße auf der Erde. Ja sogar viel heißer als die Sonne!“ „Das gibt’ s doch gar nicht!“ Genau das dachte der kleine Wassertropfen auch, denn in einem Blitz zu zittern, der heller als die Sonne ist, erlebt auch ein Wassertropfen nicht alle Tage. Er war noch ganz geblendet, da krachte es, dass ihm alle Ohren abgefallen wären, wenn er denn welche gehabt hätte. So hatte es den kleinen Wassertropfen noch nie zerlegt. Er musste erst mal mühsam seine Einzelteile zusammen sammeln, um wieder ein ordentlicher kleiner Wassertropfen zu werden. Dabei konnte er natürlich nicht darauf achten, dass eine große weiße Kugel auf ihn zu raste. Klatsch – und schon wurde er von der Kugel eingefangen. Er klebte fest. „Da haben wir`s, ich bin fest gefroren“, dachte der kleine Wassertropfen noch, da ging es schon irrwitzig schnell nach unten. Die weiße Eiskugel erwischte noch viele kleine Wassertropfen, die alle anfroren und kleben blieben. So wurde die Kugel immer größer. Ringsherum gab es sehr viele solcher Kugeln. Mindestens tausend mal tausend und alle zischten runter. „Na hoffentlich schlagen wir da unten nicht alles kurz und klein“, dachte der kleine Wassertropfen. Tatsächlich war die Eiskugel schon so groß wie ein Frühstücksei. Sie war richtig schwer und schnell und gefährlich geworden.

Unten auf der Erde waren die Menschen in ihre Häuser geflüchtet und die Tiere hatten sich im Wald untergestellt. Nur die Autos kamen nicht von der Straße weg.

„Donnggg“, knallte die Eiskugel auf ein rotes Autodach und schlug eine Beule ins Blech. Mit Schwung flog die glitzernde Kugel dann auf den Bürgersteig. Etwas Regen folgte noch nach und bald strahlte die Sonne wieder. „Ich weiß, wann das war“, rief Stephie, „da war ich doch noch draußen und habe im Schnee gespielt!“ „Ja, der Hagel lag wie Schnee herum und du hast die Händchen voll gehabt mit den Hagelkörnern. Bestimmt war die große Eiskugel auch dabei“. „Dann hatte ich den kleinen Wassertropfen ja in der Hand, stimmt’ s Papa“. Und es stimmte tatsächlich. Der kleine Wassertropfen freute sich über die kleine warme Hand, weil er sich jetzt in Wasser zurück verwandeln konnte. Er schlüpfte leicht zwischen den Fingern hindurch und fiel genau in eine Pfütze. Stephie steht nun mal gern in Pfützen. „Aber Papa, ich musste doch die neuen Gummistiefel ganz dringend ausprobieren!“ Das war nun auch wieder wahr und der kleine Wassertropfen konnte sich nach all der Aufregung in der Pfütze etwas ausruhen. Nur der Nachbar jammerte noch lange über die Beule in seinem roten Auto.

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