Thomas Propp - Das weiße Schneckenhaus

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Emma und Emil begeben sich auf eine abenteuerliche Reise durch verschiedene Geister- und Märchenwelten. Natürlich geht es wieder einmal um nicht weniger als die Rettung der Welt. Dabei stehen im Vordergrund aber diesmal nicht Klamauk und Kampfkraft, sondern viel eher Freundschaft, Phantasie und Ausdauer. Am Ende ist alles wie zuvor, nur ganz anders. Das Lesevergnügen sollte für die vortragenden Eltern genauso groß sein wie für die lauschenden Kinder. Die Devise ist jedenfalls: viel Spaß!

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"Nein", sagte Emma.

Als er draußen war, machte Emma erst einmal schnell die Tür zu. Dann ging sie zu dem Pappkarton zurück. Sie fürchtete, dass der Zwerg inzwischen nicht mehr da wäre. Aber er war noch da und winkte schon wieder mit seiner kleinen Hand, damit sie sich zu ihm herunterbeugte.

"Also", sprach er, "findest du für uns das Weiße Schneckenhaus?"

"Aber", flüsterte Emma, "der schwarze Vogel hat doch das Weiße Schneckenhaus ins Meer geworfen. Wie soll ich es denn da herausholen?"

"Ganz einfach", erwiderte der Zwerg. "Wir steigen zusammen in das Schiff mit den Tausend Augen, und es bringt uns hin. Und keine Angst!" fuhr er fort, "unten, im tiefsten Ozean, ist es hell, und es gibt gute Luft zum Atmen. Man muss nur tief genug hinunterfahren, jedenfalls hat mir das Ninifee erzählt. Die wirst du sicher auch noch kennen lernen."

Hier gab es eine Pause. "Ich will nicht!" brachte Emma dann heraus.

"Mach mal das Kästchen auf!" hörte sie die feine Stimme des Zwerges.

"Da ist nichts mehr drin", meinte Emma.

Der Zwerg zeigte mit dem winzigen Finger auf das Kästchen: "Mach es auf!"

3. Kapitel:

Emma wird verzaubert und ein Geist erscheint.

Emma öffnete vorsichtig das Kästchen ein zweites Mal. Und da war wirklich etwas drin, obwohl sie ganz sicher war, dass sie vorher nur die kleine braune Muschel darin gesehen hatte. "Was ist das?" fragte sie. Dieses Mal war es etwas Größeres. Es hatte die Form einer plattgedrückten Kugel, oben ein kleines Loch, einige hübsche Streifen und ringsum verteilt ganz viele glänzende Punkte.

Das ist das Schiff mit den Tausend Augen bemerkte der Zwerg Aber da kann - фото 2

"Das ist das Schiff mit den Tausend Augen", bemerkte der Zwerg.

"Aber da kann ich doch nicht rein", meinte Emma. "Ich bin doch viel zu groß!"

"Ich kann zwar nicht alles", zischelte der Zwerg, "aber dich kleiner zu machen, das ist das kleinste aller Kunststücke!" Er hob den kleinen goldenen Stab, machte in der Luft einen Kreis, ein Viereck, ein Dreieck und am Ende einen Punkt, zeigte auf Emma und sagte:

Ob groß, ob klein,

ob klein, ob groß,

weiß die Zauberkugel bloß.

Großes Kind wird so klein,

passt ins Augenschiff hinein!

Auf einmal begannen alle Dinge um Emma herum immer größer zu werden. Das Zimmer wuchs und wuchs, und am Ende reichten die Borsten des Teppichs ihr bis zu den Schultern.

"Keine Angst, keine Angst!" hörte sie den Zwerg. Neben ihr stand das Tausend-Augen-Schiff, welches nun sehr groß, viel größer als sie selbst, geworden war, und Sandomir stieg gerade aus einer Öffnung aus diesem heraus. Seine Stimme war mit einem Mal viel tiefer geworden und lauter: "Ich weiß, du wolltest gerade 'Mama! Papa!' schreien und mir sagen, ich sollte dich wieder groß machen."

"Ja", sagte Emma bloß, und am liebsten wäre es ihr gewesen, wenn sie jetzt neben Mama und Papa am Tisch gesessen hätte, und Mama hätte zu ihr "mein Schneckchen" gesagt, und Papa hätte ihr eine Scheibe Brot mit Marmelade gegeben.

"Du sollst mich wieder groß machen!", sagte sie.

"Steig’ ein!" sprach der Zwerg, und er zeigte auf das Schiff. Für Emma sah der Zwerg nun natürlich gar nicht mehr wie ein Zwerg aus. Er hatte etwa ihre Größe, und seine Stimme war zu einer tiefen, etwas kratzigen Männerstimme geworden. Sandomir berührte Emma am Arm: "Willst du mit mir spielen?"

"Ja", sagte Emma. ---!

"Siehst du", sagte der Zwerg, "wir tun einfach, als ob unsere wichtige Arbeit ein Spiel ist, das wir spielen, und ich verspreche dir, wann immer du 'stopp!' sagst, wirst du wieder groß sein und neben deinem Tisch in deinem Kinderzimmer stehen, und für deine Eltern wird keine Minute Zeit vergangen sein. Aber pass auf damit! Du weißt, unsere Aufgabe ist ungeheuer wichtig, denn wir warten ja schon seit über tausend Jahren darauf, dass du das Weiße Schneckenhaus wiederfindest."

"Warte noch!" hielt ihn Emma zurück.

"Du willst wissen, warum wir gerade auf dich solange gewartet haben, und warum nicht irgendein anderer, vielleicht ein starker Erwachsener, das Schneckenhaus holt."

"Nein", sagte Emma, "du sollst mir sagen, wie du heißt!"

"Ach so, natürlich", lachte der Zwerg, "ich darf mich vorstellen: mein Name ist Sandomir. Zwerg Sandomir, Riese Sandomir oder einfach nur Sandomir - ganz wie du willst."

"Eines noch, bevor wir losfahren", fuhr Sandomir fort. Er öffnete seine linke Hand. Darin lag eine kleine weiße runde Kugel. "Die ist sehr wertvoll, sehr alt und manchmal sehr hilfreich. Es ist das Weiße Auge des Weißen Fisches . Es heißt Mondstein . Immer, wenn du Hilfe brauchst, musst du es nur in deine rechte Hand nehmen und ganz fest drücken. Es hilft nicht immer, aber meistens. Meistens ist gerade irgendein guter Geist in der Nähe, der kommt und fragt, was er für dich tun kann."

Danke sagte Emma nahm die Kugel in ihre rechte Hand und drückte sie ganz - фото 3

"Danke", sagte Emma, nahm die Kugel in ihre rechte Hand und drückte sie ganz fest.

Es blitzte ein wenig, donnerte auch etwas, und gleich neben ihr erschien ein grüner Mann mit einem roten Bart. Er hüpfte auf der Stelle auf und nieder und sagte ganz schnell:

"Wischwisch heiß ich,

bin der gute Geist.

Sag’ was du wünschst, ganz schnell!

Ich bin in Eile!

Bin in Eile, bin in Eile!"

"Oh", entfuhr es Emma, "ich wollte nur mal ausprobieren, wie das geht."

"Puff" machte es, der Geist war verschwunden, und es roch ein bisschen schlecht.

Sandomir lachte schon wieder: "Wischwisch ist immer in Eile!"

"Eines noch", fuhr er fort, "das Wichtigste zum Schluss: Mondstein ist das Weiße Auge des Weißen Fisches . Verliere es nie! Wenn du das Weiße Schneckenhaus gefunden hast, musst du Mondstein hineinlegen. Und genau dann wird die Musik wieder zu spielen beginnen, und alle Menschen können wieder glücklich sein. Damals, als der Schwarze Rabe das Schneckenhaus raubte, ist diese kleine Kugel nämlich herausgefallen, und im selben Moment wurde es still in der Welt."

2. Teil:

Die Reise

4. Kapitel:

Das Schiff mit den Tausend Augen fliegt los und hängt bald darauf wieder fest.

Sandomir nahm Emma bei der Hand und führte sie in das Tausend-Augen-Schiff hinein. Er verschloss das kleine Loch am Boden mit einem kleinen Deckel, und vor die große Luke, durch die sie hineingestiegen waren, schob er eine große Platte. Das Schiff begann zu zittern, hob sich und flog mit ihnen davon.

"Sieh durch eins der tausend Augen", sagte Sandomir.

Emma ging vorsichtig an die Wand des Schiffes heran. Die Wand war glänzend poliert und schimmerte in zarten violetten Farbtönen. Sie leuchtete auch, und dadurch war es im Schiff sehr hell. Emma rückte an eines der Augen heran, und es war wie ein Fernglas. Sie sah unten auf die Erde, und was sie sah, schien ganz nahe zu sein. Das Auge folgte immer dem, was es gerade sah. In dem einen Auge sah sie einen kleinen Laden, an dem Eis verkauft wurde. Einige Leute saßen auf Stühlen davor, und jeder hatte einen Becher oder eine Tüte Eis. "Ich will ein Eis!" entfuhr es Emma.

"Später", kam es von Sandomir, "du siehst übrigens immer gerade das, was du suchst. Denk doch mal an deinen Papa und sieh in ein anderes Auge!"

Da sah sie ihn wirklich sitzen an seinem Schreibtisch. Er popelte gerade ganz tief in seiner Nase. In einem anderen Auge sah sie ihre Mama, wie sie gerade im Büro bei der Arbeit war. Ihr Papa und ihre Mama saßen ganz still und bewegten sich nicht.

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