Thomas Propp - Das weiße Schneckenhaus

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Emma und Emil begeben sich auf eine abenteuerliche Reise durch verschiedene Geister- und Märchenwelten. Natürlich geht es wieder einmal um nicht weniger als die Rettung der Welt. Dabei stehen im Vordergrund aber diesmal nicht Klamauk und Kampfkraft, sondern viel eher Freundschaft, Phantasie und Ausdauer. Am Ende ist alles wie zuvor, nur ganz anders. Das Lesevergnügen sollte für die vortragenden Eltern genauso groß sein wie für die lauschenden Kinder. Die Devise ist jedenfalls: viel Spaß!

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Ob sie das auspacken durfte?

Sie wollte erst Papa fragen, der im Nebenzimmer an seinem Schreibtisch arbeitete. Aber dann dachte sie, dass sie am besten gleich mal nachsehen wollte, was da drin war. Papa wollte ja nicht gestört werden, und sie wollte nicht, dass er ihr vielleicht verbieten würde, das Päckchen auszupacken.

Die Schnur ließ sich nicht einfach herunterziehen, sie musste erst eine Schere holen, um sie durchzuschneiden. Wenn es nun ein Geschenk war, das Papa gerade für jemanden eingepackt hatte, dann wäre er jetzt sicher böse. Aber nun war die Schnur sowieso kaputt, da konnte sie auch ruhig vorsichtig mal nachsehen, was darin war.

Das Papier ließ sich leicht öffnen, und heraus kam ein kleines Kästchen aus Holz. Das Holz war dunkel und sicher schon sehr alt. Ein paar Linien und Zeichen waren darauf, aber von den Buchstaben, die sie schon kannte, war keiner dabei. Das heißt, es war mit Sicherheit kein E, kein Mund kein Adarauf geschrieben.

Das Kästchen war auch nicht schwer, und wenn man es drehte, fiel etwas darin hin und her. Der Deckel wurde gehalten von einem kleinen silbernen Verschluss. Emmas Fingernagel brach daran ab, und sie musste wieder die Schere holen. Weil es so schwer ging, musste sie leider einen dicken Kratzer in das Holz machen.

Dann aber sprang der Deckel auf. Sie erschrak etwas, denn innen war alles mit einem ganz schwarzen Stoff ausgeschlagen, so dass sie zuerst gar nichts darin erkennen konnte. Das Schwarz war so schwarz, wie sie noch nie ein Schwarz gesehen hatte.

Emma schaute verwundert hinein, und da sah sie auch, was da so geklappert hatte: Da lag ja so etwas wie eine dunkle, braune, längliche Muschel.

Beide Hälften hafteten fest zusammen kurze braune Fäden und ein paar - фото 1

Beide Hälften hafteten fest zusammen, kurze braune Fäden und ein paar Sandkörner hingen daran und hier und da ein weißes Pulver.

Emma nahm die Muschel heraus und betrachtete sie von allen Seiten. Sie wollte nichts kaputtmachen und versuchte nur ganz vorsichtig, die beiden Hälften zu öffnen. Sie waren aber sehr fest verschlossen.

Sie überlegte, ob sie nicht wieder die Schere zu Hilfe nehmen sollte. Sie könnte ja ganz vorsichtig...

Da öffnete sich die Muschel. Ganz langsam zuerst, dann immer schneller gingen die Hälften auseinander. Emma schrie auf und warf die Muschel auf den Tisch.

"Ist was?" rief Papa von nebenan.

"Nein", antwortete Emma laut, denn sie fürchtete sich zwar etwas vor dem, was sie da sah, aber sie wollte nicht, dass Papa kam und ihr das merkwürdige Ding wegnahm, das sie da gefunden hatte.

2. Kapitel:

Ein Zwerg bittet Emma, das Weiße Schneckenhaus zu finden.

Emma traute ihren Augen kaum. Da stand in der Muschel, die nun ganz offen war, doch wirklich ein winziger kleiner Zwerg und sah sie mit noch viel winzigeren kleinen Augen an.

Er trug eine gelbe Hose und ein weites rotes Hemd. Auf dem Kopf hatte er einen winzig, winzig kleinen Hut, der ihm trotzdem einiges zu groß war. Und schwarze Stiefel hatte er an, und in der einen Hand hielt er einen goldenen Stab, kleiner als ein halbes Streichholz.

Er hatte - soweit sie das erkennen konnte - ein hübsches und recht freundliches Gesicht. Die Nase war, wie es sich für Zwerge gehört, etwas groß geraten. Seine Haut schien runzlig zu sein, soweit sie das bei seiner Kleinheit überhaupt erkennen konnte. Jetzt fing er an, mit der freien Hand zu winken. Es sah so aus, als wollte er, dass sie näher kam.

Vorsichtig beugte Emma ihren Kopf hinunter. Die beiden Muschelhälften glänzten und schimmerten innen wunderschön in einer violetten Farbe. Auch lag da noch eine Tasche aus braunem Leder neben dem Zwerg.

Dann hörte sie ein Piepsen. Etwa so, wie wenn ein kleiner Vogel schilpt. Und dann hörte Emma in dem feinen Piepsen wirkliche Worte, und sie hörte genau zu.

"Guten Tag, Emma!" sagte das Piepsen. "Schön, dass du mich endlich gefunden hast!"

"Woher weißt Du denn, dass ich Emma heiße?" fragte Emma erstaunt.

"Ist was?" rief Papa von nebenan.

"Nein", sagte Emma laut, "ich lese aus einem Buch vor." Sie wollte auf keinen Fall, dass Papa jetzt dazukam. Denn immer, wenn man gerade das schönste Spiel entdeckt hatte, fanden die Erwachsenen einen Grund, warum man es nicht weiterspielen sollte.

"Ich weiß alles", piepste der Zwerg, "darum weiß ich auch, dass du Emma heißt. Aber leider kann ich nicht alles, und darum musst du mir helfen!"

"Was soll ich dir helfen?" fragte Emma vorsichtig.

"Du musst für mich das Weiße Schneckenhaus finden", hörte Emma den Zwerg leise sprechen.

"Du sollst nicht 'du musst' sagen!" bemerkte Emma, "dann tut nämlich keiner gerne etwas für dich."

"Das hat dein Papa gesagt", fiepste der Zwerg, "ich weiß, aber bei uns beiden ist es etwas anderes."

"Warum?" wollte Emma wissen.

"Frag’ nicht so viel!" sprach der Zwerg jetzt ziemlich unfreundlich. "Du musst einfach, weil du musst. Wir warten nämlich schon seit über tausend Jahren auf dich, damit du endlich das Weiße Schneckenhaus wiederfindest, das damals verloren ging, weil der Schwarze Rabe es aus diesem Kästchen gestohlen und ins tiefste Meer, in den Ozean, geworfen hat."

"Oh!" machte Emma, und irgendwie fand sie, dass sie nicht so richtig verstand, was der Zwerg eigentlich von ihr wollte.

"Du verstehst nicht so richtig, was ich eigentlich von dir will, stimmt’s?" fragte der Zwerg.

"Ja", meinte Emma.

"Ich will es dir erklären!" sagte der Zwerg.

"Warte mal", bremste ihn Emma, und sie setzte sich erst einmal etwas bequemer auf ihren Stuhl, schlug die Beine übereinander und legte den Kopf auf die Arme, ganz nahe an die geöffnete Muschel heran, damit sie den Zwerg besser verstehen konnte.

"Nie mehr Langeweile!" begann der Zwerg. "Kannst du dir das vorstellen? Immer neue Spiele und Geschichten? Die schönsten Lieder überall zu hören? Vor über tausend Jahren", fuhr er fort, "war die Welt noch in Ordnung. Alle Menschen waren viel glücklicher. Damals lag nämlich noch das Weiße Auge des Weißen Fisches im Weißen Schneckenhaus, und deshalb war alles ganz anders."

"Das verstehe ich nicht", sagte Emma.

"Ich weiß", sagte der Zwerg. "Probier’ es einfach aus. Finde für uns das Weiße Schneckenhaus! Für uns, für mich, für dich! Möchtest du immer neue Spiele gezeigt bekommen, Märchen und spannende Geschichten, wann immer du willst, immer neue Lieder hören, einfach nie mehr Langeweile haben?"

"Ja", sagte Emma leise.

"Dann hilfst du uns?" Der Zwerg hatte sich auf seine Zehenspitzen gestellt und schaute mit großen hoffnungsvoll geweiteten Augen aus seiner Muschel zu Emma hinauf.

"Willst du etwas essen?" hörte sie ihren Papa wieder von nebenan, und seine Schritte, die immer näher kamen. Emma erschrak und stellte schnell einen großen Pappkarton über die Muschel mit dem Zwerg. Schon stand Papa neben ihr.

"Was machst du hier eigentlich?" Sein Blick fiel auf den kleinen Holzkasten. "Von wem hast du das denn? Das ist ja wunderhübsch!"

"Das darfst du nicht aufmachen", sagte Emma. "Es gehört mir, und ich habe es gefunden."

"Was ist denn da drin?" wollte Papa wissen. "Wenn es Mama gehört, musst du es ihr wiedergeben!"

"Es gehört mir", rief Emma und: "Du kannst wieder zu deinem Schreibtisch gehen." Sie hielt eine Hand fest auf den Pappkarton gedrückt.

"Du hast ja fast nichts gemalt", bemerkte Papa, als er auf das Malpapier sah. "Zeig’ mir doch mal, was da unter dem Karton ist, bitte!"

"Nein", sagte Emma.

"Na gut", gab sich Papa geschlagen, "aber bitte, schneide nicht wieder irgendwelche Sachen kaputt und mach’ keinen Unsinn, ja?"

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