Lars Friedrich - Die neue Mayerling-Chronik

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Die «Affäre von Mayerling» machte 1889 ein kleines Dorf im Wienerwald weltberühmt: 30. Jänner 1889 starb dort in seinem Jagdschloss Kronprinz Rudolf, der einzige Sohn des österreichischen Kaisers und ungarischen Königs Franz Joseph I. und seiner Gemahlin Elisabeth, genannt Sisi. Im Tod an seiner Seite: Marie Alexandrine Freiin von Vetsera. Heute zählen der dramatischste Ort Österreichs und die Gedenkstätte im «Conventus S. Jos. Mayerlingens M. M. Carmel. Disc.» mit mehr als 100.000 Besuchern im Jahr zu den meistbesuchten Kulturgütern Niederösterreichs. Doch die über 870-jährige Geschichte Mayerlings wurde bisher nie vollständig erzählt …

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15.09.1516

Abt Bernhard Medrizer (reg. 1516-1519) errichtet in Mayerling ein neues Gotteshaus, das im September 1516 von Bischof Bernhardus, einem Mitarbeiter des Passauer Fürstbischofs Wiguleus Fröschl von Marzoll (1445-1517), geweiht wird.

1529

Im Herbst stürmt das 120.000 Mann starke osmanische Heer unter Sultan Süleyman I. (1495–1566) beim Marsch auf Wien erneut die Laurentius-Kirche – das Gotteshaus und die Gehöfte in Mayerling brennen bis auf die Grundmauern nieder.

30.12.1550

Die Heiligenkreuzer Zisterzienser kaufen dem Nachbarkloster Mariazell den von Erhart Sunnleutner bewirtschaftet freien Wirtschaftshof in Mayerling und weite Flächen des einstigen Herrensitzes des Ozo von Mayerling ab.

1640

Der Wiener Kaufmann Tonolino kommt zur Erholung nach Mayerling und reist geheilt heim. Aus Dankbarkeit stiftet er das Steinrelief der „Armen Seelen im Fegefeuer“, das innerhalb der Klostermauern erhalten sein soll und 1890 an der Rückwand des im spanischen Stil errichteten Kolumbariums angebracht wird. Mit der „Heilung“ dieses italienischen Kaufmanns könnte rund um Mayerling und im Wienerwald der Wunsch entstanden sein, Bittwallfahrten in die Kirche von Mayerling zu unternehmen.

1640-1643-1647

Die Heiligenkreuzer beginnen unter Abt Michael II. Schnabel (reg. 1637-1658) mit dem neuerlichen Aufbau der Kirche in Mayerling. Der Abt beauftragt den Heiligenkreuzer Pater Edmund Flöhel (1605-1648; 1640-1646 Waldschaffer und Provisor in Mayerling) mit dem Bau. Zöchmeister der Kirche in Mayerling ist zu dieser Zeit Veit Wagenhofer. Die 17 Wohltäter des Kirchenneubaus sind namentlich bekannt, unter ihnen u. a. der ehemalige Heiligenkreuzer Prior und seit 1639 Erzabt von Pannonhalma, Mathias Palffy (gest. 1647) mit drei Gulden, der Kapellmeister des Erzherzog Leopold, Hyacinthus Kornathy (stiftet das Hochaltarbild), und Richard Mild, Maurermeister aus St. Pölten, der die Kapelle „für einen geringen Lohn“ errichtet. Für den Unterhalt des Gotteshauses stellt Abt Michael II. 1647 einen Weingarten in Kaltenberg bei Baden zur Verfügung.

1647

Einer der beiden amtierenden Rektoren der Wiener Universität, Bernardus Holler, und seine Freunde, Hans Suttinger von Thurnhof und Leonhard Denckl, schenken der Kirche in Mayerling einen silbernen Kelch mit Patene, der Neuhäuser Richter Johannes Gritsch stiftet ein neues Missale und der Hof- und Grundschreiber von Heiligenkreuz, Jacob Weinrieder, ein Glöckchen.

16.05.1648

Mit Spendengeldern wird die noch immer nicht fertig gestellte Sakristei der Kirche vollendet.

16.06.1648

Weihe der aus Spendegeldern erworbenen Glocke zu Ehren „Unserer Lieben Frau und Himmelskönigin Maria“.

20.07.1649

Neben der „Capellen des hl. Laurenty“ in Mayerling, die seit dem 8. Januar 1646 der Waldschaffer Pater Johannes Baptist Jurman (1602-1658) als Nachfolger Flöhels betreut, wird ein neuer „Freythof vnd Gottes Acker“ angelegt und im Juli 1649 fertig gestellt. Da die heimischen Bauern ihre Anbauflächen bis an die Kapelle von Mayerling heran gelegt hatten, erhalten sie auf Wunsch des Abtes Ausweichflächen – der Bauer Stephan Knotzer darf seinen Acker zum Beispiel Richtung Wald ausweite. Auf Bitte des Waldschaffers gestattet der Abt von Heiligenkreuz, dass in Mayerling nicht nur an Kirchweih und dem Patronatsfest ein Gottesdienst gefeiert wird, sondern auch an anderen Tagen.

1650

Durch Abt Michael II. wird unter Leitung von Pater Johannes Baptist Jurmann von den Bauern aus Sulz, Mayerling, Grub und Preinsfeld eine Seitenkapelle angebaut. Aus Opfergeldern wird ein weiterer Weingarten erworben.

10.08.1651

Der Provisor feiert die erste Heilige Messe in der erweiterten Kapelle. Von dem Opfergeld werden ein neuer Kelch und ein neues Missale (Messbuch) erworben.

21.06.1652

Die dunkle Holzdecke der Laurentius-Kirche wird abgetragen und ein Gewölbe mit einem Fenster eingezogen. Ein weiterer Weingarten wird erworben. Die mittlere Glocke zu Ehren des hl. Johannes des Täufers wird gegossen und geweiht. Am 21. Juni stiftet der Wiener Bürger Hans Schlidt eine Laurentius-Fahne.

11.08.1652

Abt Michael II. weiht die erweiterte Kapelle, den Hochaltar und, in der talwärts gelegenen Seitenkapelle, den neuen Marienaltar (das Liebfrauenbild stiftete Georg Khielmann).

02.04.1653

Erweiterung des Friedhofes in Mayerling durch Ankauf von Ackerland. Viti Wagenhofer, Richter von Mayerling, bestätigt den Erwerb durch den Provisor.

01.11.1656

In der nördlichen Kapelle wird an Allerheiligen durch Abt Michael II. ein Seitenaltar zu Ehren der 1654 durch Pater Johannes Jurmann und den Stiftskämmerer Pater Franz Eiserer gegründeten und unter Kaiser Josef II. (reg. 1756-1790) mit Dekret vom 9. August 1783 verbotenen Bruderschaft zu den Pestheiligen Rochus und Sebastian geweiht. Die Statuen der Pestheiligen finden ihren Platz zu beiden Seiten des Hochaltares. Im gleichen Jahr erhält die Kirche einen steinernen Turm, zwei Glocken, neue Paramente und Kelche. Vor der Kirche wird ein eingeschossiges Heiliges Grab errichtet. Gilt die Kapelle zu Mayerling bislang als Filialkirche der Allander St. Georgskirche, setzt Heiligenkreuz die Provisoren ein, die nun dort den Gottesdienst versehen, am Ort leben und die Leitung der Rochus- und Sebastian-Bruderschaft übernehmen.

1667

Abt Clemens Schäffer (reg. 1658-1693) führt einen neuerlichen Weiheakt in der Laurentius-Kirche durch: „Zue Mayerling nit weit vom Fluß Schwechant, Sanct Lorenz kürchen ist worden bekannt, durch Clementis soge und grosse mühe, Allwo man thuet opfern ochsen und kuehe.“

Ähnlich wie beim Aegidien- und Stefanskult im benachbarten Schwarzensee könnten in Mayerling, das am Rande des Pilgerweges „via sacra“ von Wien nach Mariazell liegt, berittene Freibauern bis in 17. Jahrhundert hinein eiserne Tierfiguren geopfert haben. Opfertag ist das Laurentiusfest am 10. August. An diesem Tag, sowie am ersten Sonntag nach dem 2. Juli (Tag der Kirchenweihe), zieht die Prozession von Alland nach Mayerling. Zu Ehren des Heiligen Rochus von Montpellier (1295-1327) pilgern am 16. August die Holzhauer aus Klausen-Leopoldsdorf in einer Votivprozession nach Mayerling.

20.05.1671

Pater Alberik Höffner (gest. 1717) wird zum Provisor ernannt (bis 1693).

1679 bis 1682

Die Pestwelle von 1679 verschonte sowohl Heiligenkreuz als auch Mayerling. In Dankbarkeit lässt Abt Clemens Schäffer 1681 die Kapelle in Mayerling abtragen und in zweijähriger Bauzeit für 5.839 Gulden, 34 Kreuzer und 2 Pfennigen an gleicher Stelle eine größere Kirche mit Seitenkapellen zu Ehren der seligen Jungfrau Maria und der Heiligen Rochus und Sebastian errichten. Maurermeister ist der Italiener Caroli Canouial, das Dach stellt Zimmermeister Johannes Heri (Traiskirchen) her. Das Gebäude hat eine Breite von 28 Metern, der westliche Anbau ist acht Meter breit. Für die Innenausmahlung ist der Heiligenkreuzer Laienbruder Frater Stephan Molitor (1642-1695) verantwortlich, den figuralen Schmuck – das sind die Holzfiguren der Heiligen Benedikt und Clemens, zwei sitzende Engel, zahlreiche Engelsköpfe und Zierrat aus Lindenholz, zwei Seitenaltäre und zwei geschnitzte Bilderrahmen – erstellt in drei Monaten der Bildhauer und Giuliani-Partner Benedikt Sondermayr. Das Hochaltarbild sowie die beiden Seitenaltäre malt der Wiener Künstler Franz Blumb. Am 15. September 1681 wird im Knauf des Kirchturmkreuzes die Memoriale für die Nachwelt eingeschlossen: u. a. ein Kreuz aus Spanien und Reliquien der Märtyrer Paulinus, Olympus, Julianus, Antonius, Crescentius, Vitus, Innocentius sowie ein heiliges Wachstäfelchen aus Flandern. Zudem stockt der „barocke Bauabt“ das Granarium um eine Etage zum Herrenhaus auf und baut es, barockisiert, zur Mönchsherberge um. Dort ist der Amtssitz des Waldschaffers der hinteren stiftlichen Waldungen untergebracht.

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