Jörg Püschmann - Die verderbte Stadt

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Nekropoden aus der Welt jenseits unseres Makrokosmos wollen alles zerstören. Um das Materielle zu schützen, wurden von den Alten Wesen die Leichenlichter als Barriere errichtet. Aber der Samen der Nekropoden kann diese durchdringen und dann Millionen und Milliarden von Jahren warten, bis die Bedingungen gut genug sind, in unsere Welt einzudringen und alles zu zerstören.
Richard Perlmann, ein Wissenschaftler, der sich mit Nekromantie befasst, erkennt einen solchen Versuch in der Kanalisation Berlins. Mit zwei Kollegen dringt er in die Unterwelt ein. Eine Mission, die gefährlich ist. Einer wird von Ghulen zerrissen, ein anderer von einem unterirdischen See verschluckt. Nur Richard kann sich der finalen Konfrontation stellen. Aber auch er büßt dabei sein Leben ein.
Sein Sohn Alexander liest in einer Mail, was sein Vater vorhat. Mithilfe des Geistes von John Dee, einem bekannten Gelehrten des Mittelalters, findet er einen anderen Weg ins verderbte Herz Berlins. Er sieht seinen Vater sterben, verschließt den Durchgang für die Nekropoden und verliert seinen Verstand.

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In Berlin fand damals ein Seminar statt zum Thema Totenerweckung in der Literatur; am Beispiel der Werke von Lovecraft. Und da Richard zum damaligen Zeitpunkt begonnen hatte, sich mit dem Thema Nekromantie auseinanderzusetzen, war er ebenfalls bei dieser Veranstaltung zugegen.

Die Veranstaltung soll sehr anregend gewesen sein, so hatte es ihm Richard einmal erzählt, als Alexander selbst schon erwachsen war und studierte. Es gab eine große Kontroverse darüber, auf welche realen Ereignisse sich Lovecraft in seinen Geschichten bezog. Richard selbst vertrat vehement die These, dass dieser Mann weniger Schriftsteller als Forscher gewesen wäre und wohl eigene Experimente oder Augenzeugenberichte verlässlicher Menschen dokumentiert und etwas aufbereitet hatte. Inge hatte dieses ganze Thema bisher nur aus literarischer Sicht betrachtet. Sie hätte es nie für möglich gehalten, dass man diese Fragestellung aus einem solchen Blickwinkel betrachten konnte. Außerdem war sie fasziniert, mit welcher Konsequenz der junge Mann seine Meinung vertrat. Keiner der anderen Teilnehmer vertrat ähnliche Ansichten und er wurde eher gemieden als akzeptiert. Aber dies schien Richard nichts auszumachen. Das imponierte Inge heftig. Es war ja auch nicht so, dass er keine Argumente für seine Thesen vorgebracht hätte. Aber niemand wollte auf ihn hören.

Nach dem Termin kamen die beiden ins Gespräch. Beide fingen an, ihre Beharrlichkeit im jeweiligen Fachgebiet zu bewundern. Aus der gegenseitigen Bewunderung wurde im Lauf der Zeit Liebe.

Und aus dieser Liebe heraus entstand Alexander. Beide Eltern hatten eine Vereinbarung getroffen. Natürlich musste Inge nach der Entbindung eine ganze Weile zu Hause bleiben. Aber schnell fing sie wieder an, sich in ihre Forschungen zu stürzen. Anfangs machte sie so viel wie möglich von zu Hause aus. Richard war derjenige, der sich auf Reisen begab. Oft arbeiteten beide sogar Hand in Hand, denn er forschte, um Geld zu bekommen, viel im Bereich Lovecraft und seiner Inspirationen. Dieses Gebiet interessierte natürlich auch Inge stark und manchmal konnte sie ihm sogar Kontakte vermitteln, an die Richard bei seiner Reputation nie herangekommen wäre.

Später, als er sich immer mehr spezialisierte auf das Thema Nekromantie, trennten sich ihre Wege im Bereich der Forschung. Es war aber jeweils nur einer der beiden unterwegs auf Forschungsreisen. Das gemeinsame Kind sollte nicht unter ihren Forschungen und ihrer wissenschaftlichen Arbeit leiden. Sie wollten die Betreuung und Erziehung nicht in die Hände von fremden Menschen legen. Und keiner von beiden sollte auf seine wissenschaftliche Arbeit verzichten. Dafür waren beide viel zu sehr Workaholics und ein Großteil ihres Lebens wurde einfach bestimmt von ihrer Leidenschaft für die Arbeit.

So erfuhr Alexander immer die Liebe seiner Eltern und genoss ihre Zuneigung, auch wenn meist nur ein Elternteil bei ihm zu Hause war. Dies empfand er allerdings nie als Mangel. Beide pflanzten in ihm den Samen der Neugierde und der Wissbegierde. Aber beide hatten natürlich verschiedene Herangehensweisen. Je nachdem, wer gerade zu Hause war, setzte sich eher die gründlich-analytisch-vorbereitende Art der Mutter durch oder das vorwärts stürmende, jedes Hindernis durchbrechende Vorpreschen von Richard.

Als Alexander 8 Jahre alt war, es war im Sommer, da war gerade seine Mutter wieder einmal unterwegs, um ihre Forschungen nicht nur zu Hause, sondern an realen Objekten zu betreiben. Sie war in die USA geflogen, in die Nähe des ehemaligen Wohnortes von Lovecraft. Irgendwo im Dschungel der Großstadt sollte es einen tiefen Brunnen geben, welcher stark an den in Pickmanns Modell erinnerte. Diesen wollte sie untersuchen.

Ihre Gruppe war mit allem Notwendigen ausgestattet. Am dritten Tag der Forschungsarbeiten war es an Inge, in den Brunnen hinab zu steigen.

Nun, von ihren Forschungskollegen war später nicht mehr sehr viel zu hören. Richard hatte seinem Sohn 10 Jahre später erklärt, dass er glaube, keiner von ihnen würde mehr leben. Bei der polizeilichen Vernehmung machten diese jedenfalls sinngemäß folgende Aussagen:

Wir ließen Inge an einem langen Seil in den Brunnen hinab. Wir hielten das Ganze für ziemlich sicher, denn wir hatten ihn schon an den zwei Tagen davor untersucht und nie war es zu irgendwelchen Zwischenfällen gekommen. Der Brunnen war seit langer Zeit trocken. Kein bisschen Flüssigkeit war an seinem Boden mehr zu sehen und auch der Geruch sagte eindeutig, dass der letzte Rest Wasser hier schon vor ewiger Zeit verflogen sein musste. Am Grunde des Brunnens gingen einige Gänge in verschiedene Richtungen ab und man erkannte gemauerte Ruinenreste. Diese konnten wir uns nicht erklären, denn laut historischer Dokumente hätte es diese an der Stelle überhaupt nicht geben dürfen. Sonst fand sich keine Besonderheit in den Gängen, aber wegen dieser Reste entschlossen wir uns, Inge noch einmal in den Brunnen hinab zu lassen.

Wir standen mit Funkgeräten in Kontakt, auch wenn die Kommunikation in diesen Schächten nicht einfach war. Sie mag etwa eine halbe Stunde da unten gewesen sein, als sie durch das Rauschen zu vernehmen war: Na dies ist ja hier eine seltsame Sache. Da sind Risse in den Ruinenresten. Aber sie scheinen fast künstlichen Ursprungs zu sein. Das muss ich mir einmal näher ansehen.

Danach war kurze Zeit Ruhe, bevor auf einmal schreckliche Schreie zu uns nach oben drangen. Dazu war das Funkgerät auch gar nicht nötig, diese Schreie hätten wir durch alle Mauern der Welt gehört. Es war in ihnen Todeskampf, Qual, Leid und unendlicher Schmerz zu hören. So schnell wir konnten, zogen wir an der Leine. Der Widerstand am anderen Ende war wesentlich größer als es durch nur eine Person erklärbar gewesen wäre. Aber wir kümmerten uns nicht darum, sondern zogen einfach aus Leibeskräften. Wir waren voller Panik, Verzweiflung und Angst. Schließlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, hatten wir Inge aus dem Brunnen heraus gezogen.

Sie war bleich und ihr Gesicht war über und über mit Blut verschmiert. Dies sah zwar gefährlich aus, aber da war etwas, was wesentlich schlimmer war. Da war etwas, was uns vor Angst erstarren ließ. Das war ihr Gesichtsausdruck. Sie hatte die Augen weit aufgerissen und schaute durch uns hindurch. Was sie sah, wissen wir nicht, aber es muss das furchtbarste Grauen gewesen sein, was es im Leben nur geben kann. Ihre Haare standen wirr nach allen Seiten vom Kopf ab. Ihre Kleidung hing nur noch an Fetzen von ihr herab. Sie sah aus, als ob sie auf einen Schlag um den Verstand gekommen wäre. Speichelfäden rannen ihr am Mundwinkel herunter, ihre Hände griffen fahrig wild in der Luft herum. Sie schaffte es nicht mehr, einen einzigen zusammenhängenden Satz herauszubringen. Wir wollten Inge festhalten, aber es war uns unmöglich. Immer wieder entwand sie sich unserem Griff, schlug um sich und brabbelte Silben vor sich hin. Es waren Worte, die für uns einfach keinen Sinn ergaben.

Die Polizisten hakten an dieser Stelle immer wieder nach, denn dies war für sie die einzige Chance herauszufinden, was unten im Brunnen wirklich geschehen sein mochte. Letztlich hatten die Forscher in verschiedenen Räumen gesessen und zu Protokoll gegeben, was sie genau vernommen hatten. Gleich war bei allen, dass sie von der Zahl 12 berichteten. Diese Zahl hatte sie schon genannt, als sie aus dem Brunnen herausgezogen war. In immer schnellerem Tempo und mit steigender Lautstärke rief sie diese Zahl. Dazwischen kam immer wieder das Wort Tentakel vor.

Und eine ganze Reihe von Worten, welche Inge in diesem Zusammenhang benutzt hatte.

Dies ergab aber überhaupt keinen Sinn für die Forscher und für die Polizisten erst recht nicht. Sie konnten sich nur darauf einigen, dass es gefährlich klang. Nicht nur das, es klang böse und gefährlich. Da die Laute und Silben in unseren Sprachen gar nicht wiederzugeben waren, klangen sie bei den Forschern etwas unterschiedlich. Am ehesten entsprach ihnen folgende Lautschrift:

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