Stefan Lehner - Phantastika

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Dieses Buch führt uns auf die dunkle Seite unserer Welt, dorthin wo etwas Mystisches, Unheimliches, Diabolisches, Erschreckendes, Übernatürliches oder Subtiles wartet.
In unserer hochtechnisierten Welt, in der wir nahezu alles zu wissen und zu können scheinen, hat trotzdem auch das Phantastische, Unerklärliche und Diabolische seinen Platz. Aber es ist ein Platz weit hinten, ganz tief unten, im Dunklen. Versteckt, selten sichtbar und unheimlich.
Sehen wir gemeinsam vorsichtig nach…
Stefan Lehner

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»Tu mir bitte nur einen Gefallen und tanke ihn voll, bevor Du ihn mir wieder bringst. Ich muss eventuell später noch mal weg und da habe ich gerne einen vollen Tank!«

»Kein Problem!«

»Du kannst ja hinten bei der Esso tanken, an der Hauptstraße, die hat auch sonntags auf. Und bring mir bitte die Quittung mit, ich kann das als Betriebskosten absetzen«, erklärte ich. Das war natürlich Blödsinn, aber mir fiel keine bessere Begründung ein und Werner hatte es geglaubt.

»Natürlich, wird gemacht!«

»Hier sind 50 Euro, das sollte reichen!« Ich hielt Werner einen Schein hin.

»Behalt' es! Ich bekomme den Wagen und dafür tanke ich natürlich auch. Das geht auf meine Rechnung!« Werner war echt anständig. Kurz bekam ich ein schlechtes Gewissen, ihn quasi so zu missbrauchen, aber andererseits tat ich ihm auch einen Gefallen.

»Gute Fahrt, bis nachher. Halb eins dann!«, sagte ich.

»Halb eins, wie versprochen!«

Das war schon mal erledigt, freute ich mich. Ich frühstückte, wie immer Marmeladentoast und Kaffee, duschte dann und zog mich an. Dann machte ich mich ohne Hast zu Fuß auf den Weg. Keine zehn Minuten später war ich da und stellte mich hinter die Plakatwand gleich an der Hecke. Von hier aus konnte ich das Haus und seinen Eingang gut sehen, wurde aber selbst nicht gesehen, beziehungsweise ich konnte mich schnell hinter der Plakatwand verstecken, wenn jemand kam.

Dann war es soweit. Eine Minute nach zwölf verließ ein Mann das Haus, stieg in seinen Wagen, der in der Auffahrt parkte und fuhr davon. Ich ging sofort rüber und noch ehe ich klingeln konnte, machte mir Heidrun auf. Schon seit fast einem halben Jahr hatte ich ein Verhältnis mit ihr und ihr Mann ahnte gar nichts, der Trottel! Eben war er gefahren, er wollte noch schnell in die Firma, ein paar Unterlagen holen. Für sich und seinen Kompagnon, hatte er Heidrun gesagt. Er selbst wolle dann später am Abend noch ein paar Dinge in den Akten durchgehen. So war er. Mit der Firma mehr verheiratet als mit Heidrun. Sogar am Sonntag verbrachte er mehr Zeit mit der dämlichen Firma als mit ihr. Mir sollte es recht sein. Heidrun hatte mir gesagt, dass er um 12 Uhr fahren wollte und da war ich!

Kaum war ich eingetreten, ging sie vor ins Wohnzimmer und sagte noch, dass wir nicht viel Zeit hatten, denn um eins sollte jemand von der Cateringfirma kommen, um die Menüfolge für die Feier am Wochenende zu besprechen. Das war mir sowieso egal, denn ich hatte noch weniger Zeit als sie. Mein Herz schlug schneller und ich spannte mich innerlich an. Das Adrenalin schoss in meine Adern und ließ mich bereit sein.

Noch während sie so plappernd vor mir her ins Wohnzimmer lief, griff ich blitzschnell nach dem Autoschlüssel, der auf dem Tischchen im Flur lag und nahm den schweren Kranich aus Bronze von dem Tisch. Mit diesem schweren Tier schlug ich ihr von hinten den Schädel ein. Der Schnabel des Tieres bohrte sich durch die Schädeldecke tief in ihr Gehirn und beendete abrupt ihr Geplappere. Ich schlug noch einmal mit der stumpfen Seite, also der Rückseite des Kranich-Kopfes, zu und war nun sicher, dass da kein Leben mehr in ihr war.

Sie lag auf dem Boden und sofort bildete sich eine große Blutlache um ihren Kopf oder das, was der Kranich davon übrig gelassen hatte. Ich hatte das scheußliche Vieh immer noch in der Hand und hielt es an den Beinen. Wie kann man sich nur so ein Teil in die Wohnung stellen? Ich schlug mit dem Vieh das Glas der rückwärtigen Terrassentür ein und öffnete diese danach vorsichtig mit dem Ärmel meiner Jacke. Dann holte ich aus der Küche ein Geschirrtuch und wischte gründlich meine Fingerabdrücke von dem Vogel, ehe ich ihn achtlos fallen ließ. Mit dem Tuch öffnete ich ein paar Schränke, zog Schubladen heraus und durchwühlte hastig deren Inhalt mit dem um die Hand gewickelten Tuch. Im Schlafzimmer nahm ich die auf der Frisierkommode stehende Schmuckschatulle an mich und verließ das Haus durch die offene Terrassentür. Aber vorher nahm ich vorsichtig mit dem Geschirrtuch noch ein wenig von Heidruns Blut auf und gab es in eine mitgebrachte kleine Plastiktüte. Das war wichtig für das Gelingen meines Plans und beinahe hätte ich es vergessen. Aber mir fiel es gerade noch rechtzeitig ein. So oft habe ich die Sache im Geiste durchdacht und geplant, da durfte mir jetzt auch wirklich kein Fehler unterlaufen!

Über den Zaun auf den hinter dem Haus gelegenen Waldweg gelangte ich ohne Probleme und nach einer weiteren Minute war ich wieder vorne auf der Straße, wo ich mich sehr zügig aber nicht rennend auf den Heimweg machte.

Alles war glatt gegangen, zumindest bis hier her. Ich war keine fünf Minuten im Haus gewesen. Wenige Minuten später war ich schon wieder zu Hause und zog mich sofort um. Meine Jacke stopfte ich mit den anderen Klamotten in einen Müllsack und verstaute diesen oben auf dem Dachboden in der hintersten Ecke.

Ich war gerade wieder in meiner Wohnung, als Werner klingelte. Pünktlich wie die Maurer, dachte ich. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!

Keine halbe Stunde später klingelte es schon wieder an der Tür und Harald war da. Wir hatten uns zum Schach verabredet. Ich holte ein paar vorbereitete Snacks aus der Küche und entschuldigte mich sofort, weil ich den Wein vergessen hatte.

»Ich geh' schnell runter in den Keller und hole welchen. Der Rote wie letztes Mal?«

»Ja gerne. Danke Dir! Ich baue dann schon mal auf!«, sagte Harald und begann, die Figuren auf dem Brett zu positionieren.

Ich beeilte mich, weil ich noch schnell auf der Straße etwas ganz wichtiges erledigen musste, ehe ich hinunter in den Keller ging, um den Wein zu holen.

Zwei Stunden später war die Flasche fast leer und wir hatten drei Partien gespielt, wobei Harald zwei und ich eine gewann. Er verabschiedete sich und fuhr nach Hause.

»Ok, was haben wir bisher?«, fragte Kommissar Hebestreit seinen Kollegen Müller, der vor ihm am Tatort war.

»Weibliche Leiche, offenbar die Hausbesitzerin, Heidrun Köpke, 41 Jahre alt. Ihr wurde der Schädel eingeschlagen. Tatwaffe ist vermutlich hier diese Figur, stammt wahrscheinlich aus dem Haus. Die Terrassentür ist eingeschlagen, ein paar Möbel durchwühlt. Der Ehemann ist nicht zu Hause, wir ermitteln noch, wo er sich aufhält!«

Müller war wie immer sehr präzise und knapp bei seinen Statements. Der Gerichtsmediziner deckte die Leiche gerade wieder mit einem Tuch zu und stand auf.

»Und?«, fragte Hebestreit.

»Den Todeszeitpunkt meinen Sie?«, fragte der Pathologe.

»Ja genau. Die Todesursache kennen wir ja wohl!«

»Ja, stumpfe und spitze Gewalt auf den Hinterkopf, die Figur da kommt auf jeden Fall als Tatwaffe in Betracht. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich folgendes sagen: Auf Grund der Leber- und der Raumtemperatur würde ich den Todeszeitpunkt auf 12.15 Uhr plus minus 15 Minuten datieren. Genauer werde ich das bei der Obduktion auch nicht bestimmen können. Gut, dass die Leiche so schnell gefunden wurde, sonst wäre es nicht möglich gewesen, den Zeitpunkt schon so früh so genau zu bestimmen!«

»Hm«, brummte Hebestreit, »… also zwischen zwölf und halb eins, ja?«

»Genau!«

»Ok, ist ja schon mal was. Wer hat die Leiche gefunden?«

Müller schaltete sich wieder ein.

»Ein Mitarbeiter einer Cateringfirma. Er hatte um eins einen Termin hier und es wurde ihm nicht geöffnet. Er ging ums Haus herum, weil er annahm -so wie er aussagte-, die Besitzerin sei vielleicht im Garten und habe das Klingeln nicht gehört. Da hat er die eingeschlagene und offen stehende Terrassentür gesehen und die Leiche hier!«

»Hm. Gut, wenn Sie die Personalien von dem Mann haben, kann er gehen!«, sagte Hebestreit und Müller nickte.

Der Kommissar sah sich alles im Haus genau an und sprach mit den Beamten von der Spurensicherung, die inzwischen auch bei der Arbeit waren. Keine Fingerabdrücke auf dem Kranich, sauber abgewischt. Sonst natürlich jede Menge Abdrücke, aber da konnte man noch nichts sagen, die mussten erst mit denen der Bewohner abgeglichen werden.

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