Stefan Lehner - Phantastika

Здесь есть возможность читать онлайн «Stefan Lehner - Phantastika» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Phantastika: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Phantastika»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Dieses Buch führt uns auf die dunkle Seite unserer Welt, dorthin wo etwas Mystisches, Unheimliches, Diabolisches, Erschreckendes, Übernatürliches oder Subtiles wartet.
In unserer hochtechnisierten Welt, in der wir nahezu alles zu wissen und zu können scheinen, hat trotzdem auch das Phantastische, Unerklärliche und Diabolische seinen Platz. Aber es ist ein Platz weit hinten, ganz tief unten, im Dunklen. Versteckt, selten sichtbar und unheimlich.
Sehen wir gemeinsam vorsichtig nach…
Stefan Lehner

Phantastika — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Phantastika», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Was ist denn mit der Frau?«, fragte Sigrun und Heinrich nickte mampfend und kauend bestätigend dazu. Das würde ihn jetzt auch interessieren.

»Ach nichts, ich dachte, ich kenne sie!«, sagte Lisa und warf Heinrich einen vielsagenden Blick zu. Dann wandte sie sich ab und ging wieder in Richtung Büro. Heinrich hatte ihren Blick wohl verstanden und folgte ihr.

»Ich konnte ja vor Sigrun nicht reden«, sagte Lisa, als sie wieder im Büro waren. »Ich habe die Frau in der Kabine gesehen, mit der Kamera auf dem PC!«

»Ja und? Was hat sie gestohlen?«, fragte Heinrich.

»Nichts. Glaube ich jedenfalls. Weiß nicht. Ich glaube nichts!«, stammelte Lisa sichtlich aufgeregt.

»Mah. O ischt da Pobem?«, mümmelte Heinrich mit vollem Mund.

»Was?«, fragte Lisa.

Heinrich schluckte und wiederholte: »Wo ist das Problem?«

»Das... Das Musst Du Dir ansehen. Das kann ich nicht erklären!«, sagte Lisa.

»Ok.«

Lisa klickte an ihrem PC ein paar Mal mit der Maus und tippte was ein, dann zeigte sie auf den Bildschirm.

»Da!« Lisa hatte die Aufnahme zurückgespult und auf Vollbildschirm gestellt. Heinrich sah sich die Szene an, wie die Kundin die Kabine betrat mit zwei oder drei Kleidern über dem Arm. Sie zog ihres aus und probierte zwei Kleider an. Dann zog sie ihres wieder an und verließ die Kabine.

»Und?«, fragte Heinrich. Endlich schob er den letzten Bissen in seinen Mund.

»Ja siehst Du das denn nicht?«, fragte Lisa entgeistert.

»Die hat nichts drunter. Nackt unter ihrem Kleid. Ist Sommer. Machen wohl viele Frauen, hab ich mal gehört. Ist doch nicht schlimm. Geklaut hat sie ja wohl nicht!«, sagte Heinrich.

Die Kundin trug tatsächlich offenbar nichts unter ihrem gestreiften Kleid. Als sie es zum Anprobieren der Kleider auszog, war das relativ gut auf dem Bildschirm zu erkennen. Im Vollbildmodus waren die Aufnahmen etwas grobkörnig und pixelig. Naja, die Kameras waren nicht gerade High-Tech, aber für Heinrichs Zwecke schienen sie ausreichend.

»Darum geht's doch gar nicht!«, sagte Lisa. Heinrich hatte es offenbar nicht gesehen, was sie gesehen hatte.

»Sondern?«, fragte Heinrich und fügte noch hinzu: »Ich hätte ja nicht gedacht, dass ausgerechnet Du darauf stehst, nackte Frauen in der Umkleide zu beobachten!« Dabei zwinkerte er Lisa zu. Ihr platzte bald der Kragen.

»Blödsinn, das habe ich nicht nötig und außerdem... Ach lassen wir das! Schau doch mal genau hin!« Lisa spulte noch mal zurück auf den Anfang.

»Ich glaube nicht, dass ich da mehr erkenne, die steht ja so seitlich mit dem Rücken zur Kamera!«, sagte Heinrich zweifelnd.

»Meine Güte, es geht nicht um ihre Titten oder Pussy! Männer!!!« platze es aus Lisa heraus. Dieser Sprachgebrauch war Heinrich bei ihr fremd und er sah sie mit großen Augen an. Lisa wurde rot.

»Sorry, ist mir so raus gerutscht!«, sagte sie leise. Inzwischen war die Videosequenz schon wieder an der Stelle angelangt, als die Kundin die Kabine verließ.

»Schau bitte nochmal genau hin!«, sagte Lisa und spulte erneut zurück.

»Ok!« Heinrich schien jetzt wirklich konzentriert zu sein. Dann hatte es ja vielleicht Erfolg gehabt, dass ihr dieser sprachliche Aussetzer passiert war.

»Was...? Was ist das? Sieht komisch aus!«, sagte Heinrich. Jetzt hatte er es offenbar auch gesehen.

»Ja genau«, sagte Lisa triumphierend.

Die nackte Frau in der Kabine stand zwar etwas seitlich zur Kamera aber man konnte einigermaßen ihren Po sehen. Und da war keine Poritze! Kein Schlitz! Eine glatte runde Fläche!

»Was ist das? Wie kann das sein? Ist die Kamera kaputt?«, fragte Heinrich erstaunt.

»Kamera kaputt! Quatsch. Welche Kamera kann denn keine Poritzen darstellen? Ist das nicht unheimlich?«, fragte Lisa.

»Hm, ich hab so was noch nie gesehen, aber...«

»Aber was?«, hakte Lisa nach.

»Naja, was weiß ich, ich bin kein Arzt, aber vielleicht hat sie irgendeine Krankheit!«, mutmaßte Heinrich.

»Krankheit! Was für eine Krankheit denn?«, zweifelte Lisa.

»Irgendeine Arschkrankheit, was weiß ich denn?«

»Arschkrankheit? Sag' mal, geht's Dir nicht gut?«, bellte Lisa ihn an.

»Ja, Arschkrankheit, keine Ahnung!« Heinrich konnte sich das Lachen kaum mehr verkneifen und auch Lisa musste breit grinsen.

»So was blödes. Es gibt keine Arschkrankheit. Na oder wenigstens keine, bei der der Schlitz verschwindet!«, sagte Lisa und musste dabei selbst laut los lachen. Heinrich stimmte ein und sie kicherten wie die Kinder.

»Arschkrankheit. Der Schlitz verschwindet...«, kicherte Heinrich und wandte sich ab, da das Telefon in seinem Büro klingelte.

»Arschkrankheitsanalytiker Simon. Guten Tag!«, intonierte er lachend auf dem Weg zum Telefon. Wenn er sich so melden würde, hätte er ein Problem. Aber er riss sich zusammen und blieb einigermaßen ernst.

Als er das Telefonat beendet hatte, ging er zurück zu Lisa, die immer noch auf ihren PC-Monitor starrte.

»Jetzt mal ernsthaft«, begann sie, »das ist doch nicht normal, oder?«

»Was ist schon normal? Keine Ahnung, was das ist! Aber sie hat nicht geklaut und darauf kommt's an. Damit ist die Sache für mich erledigt!«, sagte Heinrich bestimmt.

»Ich weiß nicht«, zweifelte Lisa, »ich finde das unheimlich!«

»Ja, unheimlich schwierig beim Kacken!«, prustete Heinrich und bekam sich vor Lachen kaum mehr ein.

»Blödmann!« Aber Lisa musste selbst lachen. Aber dennoch machte sie sich ernsthaft Gedanken. So ganz unrecht hatte Heinrich ja nicht und außerdem...

Jetzt klingelte Lisas Telefon und Heinrich ging hinaus in Richtung der Toiletten.

Den Rest des Tages sprachen sie nicht mehr darüber, aber Lisa musste immer wieder an die Frau denken. Zum Feierabend hin, als der Laden schon geschlossen war, die Kassiererin abgerechnet hatte und mit den Verkäuferinnen gegangen war, fragte Lisa Heinrich noch, was man denn machen solle, wenn die Frau wieder käme.

»Nichts! Was geht mich der ihr Hintern an? Solange sie nicht klaut, kann sie mit ihrem schlitzlosen Arsch nackt unter ihrem Kleidchen sein, so viel sie will. Ihr geht's doch gut!« Heinrich war da sehr pragmatisch und offenbar auch kein bisschen voyeuristisch veranlagt. Hatte also offenbar wenig Sinn, mit ihm darüber weiter zu diskutieren, dachte Lisa. Und so beließ sie es dabei. Zunächst.

Ein paar Tage später war die Kundin wieder da. Lisa entdeckte sie, als sie gerade neue Ware auf einem Rollcontainer vom Lager in den Laden fuhr. Die Frau stand wieder bei den Sommerkleidern. Lisa versteckte sich instinktiv hinter dem Rollcontainer. Die Frau sah mal kurz in ihre Richtung, widmete sich aber dann wieder den Kleidern. Lisa kam sich blöd vor. Warum sollte sie sich verstecken? Sie arbeitete schließlich hier. Also kam sie wieder hinter dem Container hervor, rief Sigrun zu sich und gab Anweisung, die neue Ware zu etikettieren und einzuräumen. Dabei schielte sie immer wieder verstohlen zu den Sommerkleidern herüber. Keine Ahnung, was sie jetzt machen sollte.

Aber die Frau mit dem seltsamen Hintern nahm ihr die Entscheidung ab. Sie drehte sich ruckartig um und verließ, ohne etwas anzuprobieren oder zu kaufen das Geschäft. Lisa ging ebenfalls in Richtung Ausgang, um die Frau weiter zu beobachten. Sie stieg hinten in eine schwarze Limousine und der Wagen verließ zügig den Parkplatz. Weg war sie! Lisa stierte immer noch durch das Schaufenster auf den Parkplatz, als der Wagen schon nicht mehr zu sehen war.

»Träumst Du?«, riss Heinrich sie aus ihren Gedanken. Plötzlich hatte er hinter ihr gestanden.

»Äh, was? Nein! Ich wollte bloß... Ich hab'...«, stammelte sie.

»Ach so, na dann ist ja alles gut!« Heinrich hatte einen gesunden Humor, das war ihr nicht erst seit dem Gespräch über Arschkrankheiten aufgefallen. Schnell wandte sie sich ab und ging in ihr Büro.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Phantastika»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Phantastika» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Phantastika»

Обсуждение, отзывы о книге «Phantastika» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x