Stefan Lehner - Phantastika

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Dieses Buch führt uns auf die dunkle Seite unserer Welt, dorthin wo etwas Mystisches, Unheimliches, Diabolisches, Erschreckendes, Übernatürliches oder Subtiles wartet.
In unserer hochtechnisierten Welt, in der wir nahezu alles zu wissen und zu können scheinen, hat trotzdem auch das Phantastische, Unerklärliche und Diabolische seinen Platz. Aber es ist ein Platz weit hinten, ganz tief unten, im Dunklen. Versteckt, selten sichtbar und unheimlich.
Sehen wir gemeinsam vorsichtig nach…
Stefan Lehner

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Heinrich ging heute früher nach Hause, er hatte noch Elternsprechtag in der Schule. Lisa würde abschließen. Kein Problem.

Gegen 20 Uhr 15 schloss Lisa ab. In Gedanken ging sie noch mal alles durch. Safe verschlossen, Abrechnung gemacht, Licht aus, Alarm ein. Alles ok!

Sie schloss gerade ihren Wagen auf, der inzwischen der einzige verbliebene auf dem Parkplatz war, als sie plötzlich von hinten gepackt wurde und ihr jemand den Mund zu hielt. Eine schwarze Limousine brauste heran und hielt genau neben ihr. Sie wurde in den Fond des Wagens gezerrt und schon ging es los. Der Wagen beschleunigte und noch ehe Lisa überhaupt begriff, was passiert war, waren sie schon auf der Hauptstraße. Der Mann, der sie gepackt hatte, saß jetzt neben ihr, hatte seinen Arm um ihren Hals geschlungen und ließ nun die andere Hand, mit der er ihren Mund zugehalten hatte, langsam sinken. Zugleich schnauzte er Lisa sofort an: »Kein Wort, kein Schrei, verstanden?«

Lisa nickte nur stumm und japste nach Luft. Das Adrenalin kochte in ihr und sie war steif vor Schreck und Angst. Sie saß jetzt hinter dem Beifahrersitz, leicht schräg mit dem Rücken in Richtung ihres Angreifers, so dass sie diesen nicht richtig sehen konnte. Den Wagen selbst fuhr eine Frau. Sie trug ein Sommerkleid, kurze blonde Haare, Sonnenbrille. Mehr konnte Lisa nicht erkennen. Vom Beifahrersitz beugte sich die Frau ohne Arschritze nach hinten zu Lisa und zischte: »Was wissen Sie?«

Lisa erschrak und zuckte zusammen. Die Frau war eindeutig die aus der Kabine. Sie trug auch wieder das gestreifte Kleid. Ihre Stimme klang sehr eindringlich und bestimmt, irgendwie machtvoll und, ja, unheimlich.

»Was meinen Sie?«, fragte Lisa, nach Luft ringend, denn ihr Angreifer neben ihr hatte es nicht nötig, seinen Armgriff um ihren Hals zu lockern.

»Unrichtig! Sie haben mich beobachtet!«, raunzte Glattarsch ihr zu.

»Nein, nein, ich habe sie im Geschäft gesehen, ja, das ist richtig, aber sonst war da nichts!«, sagte Lisa.

»Unrichtig!«

Wer benutzte denn das Wort »unrichtig«? Kein Mensch! Unrichtig, das klang so nach Computersprache.

»Was wollen Sie von mir? Lassen sie mich gehen!«, schluchzte Lisa, die sich langsam ihrer Situation in vollem Ausmaß bewusst wurde.

»Informationen«, sagte die Frau.

»Was für Informationen denn? Ich weiß gar nichts. Ich bin stellvertretende Filialleiterin!«

»Genug. Halt an!« Die Frau sah kurz zur Fahrerin, die jetzt in ein Industriegebiet abbog. Dort war es um diese Zeit recht menschenleer. Der Wagen bog noch einmal rechts ab und steuerte auf eine große Halle zu. Das Tor stand offen und der Wagen fuhr hinein. Hinter ihr hörte Lisa, wie das Tor sich schloss. Sie hatte eine Menge Probleme, das wurde ihr klar.

Der Wagen hielt und die Frau vom Beifahrersitz stieg aus. Lisas Sitzpartner schubste sie aus dem Wagen und Lisa war vor Angst so gelähmt, dass sie nicht weg laufen konnte. Schon standen der Mann und die Fahrerin an ihrer Seite und so war dieser Moment auch schon Vergangenheit, wo sie vielleicht eine Chance gehabt hätte.

»Sie wissen es! Sie haben es gesehen!«, sagte die arschritzenlose Frau zu Lisa.

»Nein, ich hab' gar nichts gesehen. Was meinen Sie denn? Sie haben ja noch nicht mal was gekauft!«, suchte Lisa Ausflüchte.

»Das hier!«, sagte die Frau und zog sich mit einem Ruck ihr Kleid über den Kopf. Nackt wie Gott sie schuf, stand sie jetzt vor Lisa.

Oh nein, nicht wie Gott sie schuf. Gott war das nicht, dachte sie.

Die Frau hatte Brüste, ja, aber da waren keine Brustwarzen, nur glatte Haut. Zwischen den Beinen war rein gar nichts, ebenfalls nur glatte Haut ohne ein einziges Härchen. Die Frau drehte sich langsam und Lisa konnte den Hintern ohne Schlitz aus der Nähe sehen. Nichts! Da war gar nichts. Alles nur glatte Haut. Es sah so unheimlich und Angst einflößend aus. Lisa drohte in Ohnmacht zu fallen, taumelte und wurde von ihrem Angreifer gestützt.

Die Frau ohne alles streifte ihr Kleid wieder über und sah Lisa an. Ihre Augen funkelten und sie musterte Lisa von oben bis unten.

»Nein, bitte«, stammelte Lisa. »Ich weiß nicht, was hier los ist. Ich sage nichts, versprochen! Ich habe keine Ahnung, wer oder was Sie sind, aber lassen Sie mich gehen!«

»Unrichtig«.

Unrichtig. Sämtliche Hoffnung wich mit diesem einen Wort aus ihr. Unrichtig.

Die Fahrerin des Wagens stellte sich jetzt unmittelbar vor Lisa auf und griff mit beiden Händen Lisas Kopf. Eine Hand auf jeder Seite. Lisa fühlte sich wie in einem Schraubstock. Diese Frau hatte ungeheure Kraft! Lisas Angreifer griff ihr von hinten an den Hosenbund. Lisa trug eine Jeans und eine weiße Bluse. Die Frau hob Lisa mühelos an ihrem Kopf hoch und der Mann zog Lisa die Hose und den Slip aus. Lisa strampelte und schrie, aber die anderen waren zu stark, sie hatte keine Chance. Was passierte hier mit ihr?

Die glatte Frau ging um Lisa herum, zog sich abermals ihr Kleid aus und mit einem ganz tiefen lauten Brummen, das Lisa hinter sich hörte, veränderte sich die glatte Frau, dieses Wesen, dieses Etwas, in einen schmalen dünnen Körper. Immer dünner und schmaler wurde sie bis sie nur noch ein Strich war. Lisa konnte es nicht sehen, ihr Kopf im Schraubstock der Hände der Chauffeurin gefangen, aber sie hörte diesen unheimlichen lauten tieffrequenten Brummton, bevor der Strich sich von unten durch Lisas Anus seinen Weg in sie bahnte. Es tat so weh und Lisa spürte, wie die Kraft und Spannung aus ihrem Körper wich. Sie wurde ohnmächtig und sämtliche Muskelspannung löste sich aus ihr.

Als sie wieder zu sich kam, saß sie in ihrem Wagen auf dem Fahrersitz, den Autoschlüssel in der Hand und etwas orientierungslos, wie nach einem langen Schlaf. Ihr Schädel brummte. Sie musste sich beim Einsteigen ins Auto den Kopf gestoßen haben. Offenbar war sie dann kurz ohnmächtig geworden.

Ein wirrer Traum fiel ihr wieder ein. Oh Gott, was habe ich für eine Phantasie, dachte sie. Ich habe geträumt, die Frau mit der Arschkrankheit habe sie entführen lassen! Meine Güte, echt gut, dass jetzt Feierabend ist. Ein heißes Bad zu Hause wird mir gut tun! Und eine Kopfschmerztablette, die auf jeden Fall!

Langsam und betont konzentriert fuhr Lisa nach Hause. Was man manchmal in Sekundenbruchteilen für einen Blödsinn im Hirn zusammen spinnen kann, ist schon phänomenal, dachte sie. Zum Glück wusste sie meist morgens nach dem Aufwachen nicht mehr, was sie geträumt hatte. Ist ja wohl auch gut so, dachte sie.

Das Badewasser lief ein, eine Kopfschmerztablette war eingeworfen und Lisa freute sich auf das Bad und den spannenden Roman, den sie begonnen hatte, als das Telefon klingelte.

Heinrich war dran. »Lisa, entschuldige die späte Störung. Ich müsste morgen Abend noch mal früher gehen. Normalerweise ja kein Problem bei uns. Aber ich habe gerade in meinem Kalender gesehen, dass Du für morgen Abend auch was vor hattest und früher gehen wolltest. Ist das noch aktuell?«

Lisa dachte kurz nach und antwortete dann nur knapp: »Unrichtig! Da habe ich nichts vor!«

Schachmatt

Heute war der Tag, heute würde ich sie umbringen. Mein Entschluss stand fest und ich hatte auch gar keine andere Wahl.

Um neun Uhr kam Werner aus dem Nebenhaus rüber und lieh sich meinen Wagen. Ich hatte es ihm vor ein paar Tagen versprochen. Er wollte ein Sofa transportieren und mein Volvo Kombi war perfekt dafür. Er selbst hatte einen Wagen mit Stufenheck, damit ließ sich so ein Teil nicht einladen.

»Hier sind die Schlüssel«, sagte ich und gab sie ihm gleich an der Wohnungstür. Ich war noch im Schlafanzug, schließlich war Sonntag.

»Danke Dir. Ich bringe ihn wie versprochen um Punkt 12.30 Uhr zurück!«, sagte Werner und nahm den Schlüsselbund an sich. Werner war ein wirklich zuverlässiger Mann. Wenn der sagte, er ist um 12.30 Uhr zurück, dann konnte ich mich hundertprozentig darauf verlassen. Das war in meinem Fall, für mein diabolisches Vorhaben heute, auch enorm wichtig.

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