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(Bilder 2.1-2.6)
Selbst das männliche Geschlechtsorgan kann nicht über die weibliche Identität hinwegtäuschen.
2.1 
2.2a 
2b 
2.3a 
2.3b 
2.4a 
2.4b 
2.5 
2.6 
Was also spräche dagegen, Wesenheiten, welche sich – aus welchen Gründen auch immer – mit einem ihrer geistigen Herkunft entgegengesetzten biologischen Geschlecht vereinen, als eigenständige Persönlichkeiten, als das „Dritte Geschlecht“ zu benennen und zu akzeptieren? Es wäre lediglich ein Zurückerinnern an die Lebensweisheit der antiken Gesellschaften oder der amerikanischen Urindianer, welcher die Idee des *androgynischen Lebens *) Die androgynische Idee besagt, dass die Zusammenlegung beider geschlechtlicher Potenzen eine höhere Verwirklichungskraft darstellt als jede für sich, d.h. dass beide Geschlechter (Mann und Frau) für ihre Verwirklichung (Vervollkommnung) aufeinander angewiesen sind.
zugrunde lag, und in der Betroffene ihrer eigenständigen Persönlichkeit bewusst waren, bevor dieses Bewusstsein mit der Verbreitung des Judentums und der daraus entstandenen Religionen gewaltsam zerstört wurde, weltweit insbesondere durch das Christentum. Besonders brutal gingen die Spanischen Eroberer (Conquistadores) vor.
Der erste spanische Historiker der Neuen Welt, Pietro Martiere d’Anghiera, der den „Conquistador“ Vasco Nunez de Balboa im damaligen Panama begleitete, wusste folgendes zu berichten (Zitat):
„Widernatürliche Unzucht: Vaschus (Vasco) fand das Haus dieses Königs verunreinigt durch die abscheulichste widernatürliche Unzucht. Denn er fand des Königs Bruder und viele andere junge Männer in Frauengewändern, elegant und weibisch gekleidet, welche dem Bericht jener zufolge, welche in seiner Umgebung lebten, er mit widernatürlicher Liebe missbrauchte. Von diesen befahl Vaschus etwa vierzig an der Zahl seiner Kampfhunden zum Frass vorzuwerfen.“
Oder in einer anderen Chronik heisst es:
„Die Indianer, soweit sie Häuptlinge sind oder dem Adel angehören und dergestalt sündigen, haben Jünglinge, mit denen sie dieser verdammungswürdige Sünde frönen, und jene willigen Jünglinge, sobald sie in der Schuld verfallen, kleiden sich in naguas (Röcke), wie Frauen...und sie legen sich Perlenketten und Armbänder und anderen Frauenschmuck an; sie üben sich weder im Gebrauch von Waffen, noch tun sie etwas, was Männern angemessen wäre, sondern sie verrichten die üblichen Aufgaben im Hause wie Fegen und Waschen und sonstige weibliche Arbeiten“.
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*) Die androgynische Idee Was also spräche dagegen, Wesenheiten, welche sich – aus welchen Gründen auch immer – mit einem ihrer geistigen Herkunft entgegengesetzten biologischen Geschlecht vereinen, als eigenständige Persönlichkeiten, als das „Dritte Geschlecht“ zu benennen und zu akzeptieren? Es wäre lediglich ein Zurückerinnern an die Lebensweisheit der antiken Gesellschaften oder der amerikanischen Urindianer, welcher die Idee des *androgynischen Lebens *) Die androgynische Idee besagt, dass die Zusammenlegung beider geschlechtlicher Potenzen eine höhere Verwirklichungskraft darstellt als jede für sich, d.h. dass beide Geschlechter (Mann und Frau) für ihre Verwirklichung (Vervollkommnung) aufeinander angewiesen sind. zugrunde lag, und in der Betroffene ihrer eigenständigen Persönlichkeit bewusst waren, bevor dieses Bewusstsein mit der Verbreitung des Judentums und der daraus entstandenen Religionen gewaltsam zerstört wurde, weltweit insbesondere durch das Christentum. Besonders brutal gingen die Spanischen Eroberer (Conquistadores) vor. Der erste spanische Historiker der Neuen Welt, Pietro Martiere d’Anghiera, der den „Conquistador“ Vasco Nunez de Balboa im damaligen Panama begleitete, wusste folgendes zu berichten (Zitat): „Widernatürliche Unzucht: Vaschus (Vasco) fand das Haus dieses Königs verunreinigt durch die abscheulichste widernatürliche Unzucht. Denn er fand des Königs Bruder und viele andere junge Männer in Frauengewändern, elegant und weibisch gekleidet, welche dem Bericht jener zufolge, welche in seiner Umgebung lebten, er mit widernatürlicher Liebe missbrauchte. Von diesen befahl Vaschus etwa vierzig an der Zahl seiner Kampfhunden zum Frass vorzuwerfen.“ Oder in einer anderen Chronik heisst es: „Die Indianer, soweit sie Häuptlinge sind oder dem Adel angehören und dergestalt sündigen, haben Jünglinge, mit denen sie dieser verdammungswürdige Sünde frönen, und jene willigen Jünglinge, sobald sie in der Schuld verfallen, kleiden sich in naguas (Röcke), wie Frauen...und sie legen sich Perlenketten und Armbänder und anderen Frauenschmuck an; sie üben sich weder im Gebrauch von Waffen, noch tun sie etwas, was Männern angemessen wäre, sondern sie verrichten die üblichen Aufgaben im Hause wie Fegen und Waschen und sonstige weibliche Arbeiten“. _________ *) Die androgynische Idee besagt, dass die Zusammenlegung beider geschlechtlicher Potenzen eine höhere Verwirklichungskraft darstellt als jede für sich, d.h. dass beide Geschlechter (Mann und Frau) für ihre Verwirklichung (Vervollkommnung) aufeinander angewiesen sind.
besagt, dass die Zusammenlegung beider geschlechtlicher Potenzen eine höhere Verwirklichungskraft darstellt als jede für sich, d.h. dass beide Geschlechter (Mann und Frau) für ihre Verwirklichung (Vervollkommnung) aufeinander angewiesen sind.
2. Kapitel:
Transsexualität und die westliche Gesellschaft
Es ist eine Fahrlässigkeit,
- mit welcher Intoleranz, Gesetzgebung und Behörden über ihr Leben bestimmen,
- unter wie vielen Vorurteilen und wie viel Verachtung bis hin zu Diskriminierung sie in unserer Gesellschaft zu leiden haben, wodurch sie oft in die Vereinsamung, Depression bis hin zu Suizid getrieben werden;
Außerdem ist es beschämend, mit welcher Gleichgültigkeit unsere Gesellschaft darüber hinwegsieht ‒ ohne jegliches Gefühl der Mitschuld.
Gemeint sind Hermaphroditen und transsexuell Geborene, denen die Natur ohnehin schon ungebeten ein schwierig zu tragendes Schicksal in die Wiege gelegt hat.
Mein erstes Schlüsselerlebnis
Ich war noch in meinem letzten Lehrjahr, als mir mein Vorgesetzter eines Tages eröffnete, er wolle mich nach Arbeitsschluss zu einem Kaffee einladen. Das war etwas Ungewöhnliches, denn normalerweise ging er lieber zu einem Feierabendbier in seine Stammkneipe.
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