Fred Suban - Das Transgender-Phänomen

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Transgender – sie sind weder «nur» Mann noch «nur» Frau, sondern beides zugleich. Doch unfähig zu akzeptieren was nicht der gewohnten Vorstellung und/oder dem dogmatischen Leitbild der Gesellschaft entspricht, werden sie ausgegrenzt, diskriminiert oder sind noch Schlimmerem ausgesetzt. Fred Suban bricht das Tabuthema Transsexualität und zeichnet ungeschminkt ein beschämendes Verhaltensbild westlicher Moralität gegenüber Minderheiten, zu denen eben auch transsexuell Geborene gehören, andererseits aber amoralisches Verhalten der gehobenen Gesellschaft duldet. Ein spannendes, erotisch anmutendes Werk und doch mit fundierter Sachlichkeit persönlich recherchierter Erkenntnisse des Autors. Eine informative Entgegnung auf vorherrschende Vorurteile und verbreitetes Pseudowissen. Fred Suban begeistert mit bewegenden Geständnissen von Betroffenen in der westlichen Gesellschaft einerseits und auf der anderen Seite durch authentische faszinierende Erfahrungsgeschichten mit sogenannten «Ladyboys» in der thailändischen Zivilisation.

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Der zweite Grund liegt in der psychiatrischen Beurteilung, die zwar die Psyche als etwas Eigenständiges sieht und deshalb davon ausgeht, dass eben die Anatomie angepasst werden müsse. Sie anerkennt den Wunsch der „Patienten“ als substanzielles Bedürfnis an, gleichzeitig aber bedenkt sie nicht, dass dies keine befriedigende. Lösung sein kann. Auch sie sieht Transsexualität als eine Art Krankheit oder Störung im Verlaufe der Entwicklung des physischen Körpers, die es zu korrigieren gilt. Oft ist es auch nur die Hilflosigkeit gegenüber dem Phänomen, weshalb die Psychiatrie dem Wunsch nach einer sogenannten Geschlechtsanpassung zustimmt.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass auf diesem Weg keine wirkliche Antwort gefunden werden kann, weder seitens der Humanmedizin noch der Psychiatrie. Eigenartigerweise werden Hermaphroditen nicht als psychisch krank, sondern als Opfer eingestuft, denen die Natur offenbar aus einer unerklärlichen Laune heraus einen Streich gespielt hat und den es schleunigst operativ zu korrigieren gilt. Das Resultat dessen kennen wir. Das Erstaunliche ist nur, wie ich immer wieder betonen muss, dass weder grundlegende Einsicht noch Erkenntnisse über den Menschen als Gesamtheit erworben wurden.

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Eine Erklärung zu diesem Phänomen könnte in der Theorie der Wiedergeburt zu finden sein. Der Buddhismus beispielsweise lehrt die Wiederverkörperung der Seele nach dem Tod, um sich vom angesammelten schlechten Karma zu befreien. Das schlechte Karma entsteht durch schlechte Taten und den unlauteren irdischen Lebenswandel, hervorgerufen durch negative Emotionen wie Hass, Zorn, Eifersucht, Neid, Habgier etc. Nun kann der Mensch durch gute Taten und einen lauteren Lebenswandel gutes Karma ansammeln und damit das schlechte abbauen. Emotionen sind in der Seele angesiedelt. Somit werden sowohl das schlechte als auch das gute Karma sowie alles sinnlich Empfundene als Erinnerung im geistigen Menschen, der Seele, gespeichert. Überwiegt jedoch das schlechte Karma, was nach dem ersten Lebensdurchlauf meist der Fall ist, kann der Mensch in neuen Verkörperungen dieses tilgen.

Um jedoch kein falsches Bild entstehen zu lassen, muss berücksichtigt werden, dass der Begriff „schlechtes“ Karma nicht notwendigerweise etwas Böses meint. Schlechtes Karma steht ebenso für die Taten, die nicht gut sind, also nicht dem Fortschritt des geistigen Menschen dienen. So gesehen wäre der Begriff „negatives“ Karma meines Erachtens zutreffender, wobei zu berücksichtigen ist, dass das schlechte oder negative Karma unterschiedlich schwer wiegt. Die Ausführung eines schweren Verbrechens beispielsweise wird nicht gleich bewertet wie das Nichtverhindern desselben. Auch spielt eine Rolle, ob die Tat vorsätzlich durch Triebe motiviert war oder im Affekt verübt wurde.

Ein Hinweis für die Existenz des seelischen Erinnerungsvermögens liefern auch die Phantomschmerzen (siehe ausführliche Beschreibung in meinem Buch „Glück ist kein Zufall, das Unglück auch nicht, 3. Kapitel: „Die geistige Haltung und die Gesundheit“). Darin habe ich den schweren Unfall eines meiner Freunde beschrieben, dem nach einem schweren Unfall ein Arm amputiert werden musste und der jetzt, Jahre danach, an diesem Arm oft starke Schmerzen des Unfalls verspürt; an dem Arm also, der gar nicht mehr da ist. Ein weiteres Phänomen ist, dass er manchmal ebenso die Schmerzen an demselben Arm verspürt, die bei einem früheren Unfall zugefügt wurden, wobei ihm dieser Arm mehrfach gebrochen worden war. Wie ist also so etwas möglich, wenn nicht durch die gespeicherten Erinnerungen im geistigen Menschen, in der Seele? Und weshalb, sei die Frage erlaubt, bringen die medizinischen Behandlungsmethoden nicht den gewünschten Erfolg, die auf der Theorie von Irritationen der abgetrennten Nerven und deren Falschinformationen an das organische Hirn fußen? Würde diese Theorie stimmen, wären schlechtestenfalls die Schmerzen des amputierten Arms fühlbar, niemals jedoch diejenigen des ersten Unfalls, da ja seit der Amputation keine organischen Verbindungen mehr zum früheren Ereignis bestehen.

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Der nachfolgende Text ist ein vereinfachter, auf ein Minimum beschränkter Umriss, um das Thema Wiedergeburt aus anthroposophischer Erkenntnis verständlicher zu machen. Die anschließenden Fragen sind hypothetisch gestellt und sollen die Leserin und den Leser zum Nachdenken animieren.

Auch die Anthroposophie lehrt die Wiedergeburt, die Wiederverkörperung als Weg zur Tilgung des Karmas, um höhere Stufen des Geistes zu erlangen. Im Gegensatz zur einfachen buddhistischen Lehre präzisiert die anthroposophische Lehre aus der Sicht geisteswissenschaftlicher Erkenntnisse. Demnach werden nicht nur die oben beschriebenen Taten als Karma, sondern ebenso auch Triebe, unerfüllte Träume und Wünsche in der Seele gespeichert. Bedeutend ist die Erkenntnis, dass sich der Mensch abwechslungsweise als Mann/Frau inkarniert (Inkarnation = Wiederverkörperung). Hinweise zur Wiedergeburt im Allgemeinen und auf die Wechselseitigkeit Mann/Frau im Speziellen gibt es bereits im Alten wie auch im Neuen Testament der Bibel. Die katholische Kirche schließt jedoch die wahrheitsgetreue Interpretation geflissentlich aus. Für seine Inkarnation sucht sich der Mensch ein Ehepaar aus, das ihm die bestgeeigneten physischen Organe zu seinen geistigen Anlagen darbieten kann. Um eine höhere Stufe zu erlangen, muss sich der Mensch nicht nur vom Karma befreien, das er sich durch seine Taten in einem vorangegangenen Leben erworben hat, sondern auch von seinen ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen. Dazu benötigt er jedoch diejenigen physischen Organe, die ihm die Tilgung ermöglichen.

Wenn also ein Mensch mit weiblicher Psyche sich in einem männlichen Körper manifestiert, könnte es dann nicht daran liegen, dass er diesen oder mindestens Teile davon braucht, um sich von unerfüllten Wünschen, geschürt durch sexuelle Triebe, zu befreien, weil im vorangegangenen Leben die männliche Psyche in einem physisch männlichen Körper war, der ja für das Karma die Verantwortung zu übernehmen hat? Aber warum, kann man weiter die Frage stellen, richtet sich dann das Interesse Transsexueller mit physisch männlichem Körper auf die Liebe mit Männern aus? Müsste sich dann das Interesse nicht auf Frauen ausrichten, da ja die unerfüllten Wünsche aus dem Triebleben des männlichen Körpers entstanden sind? Aus der einfachen Logik heraus wäre diese Annahme nicht abwegig, es ist jedoch zu bedenken, dass der derzeitige physische Körper, mit Ausnahme der männlichen Geschlechtsorgane, der weiblichen Psyche untergeordnet und von ihr beeinflusst ist, was aus der Verhaltensweise und den übrigen physischen Merkmalen erkennbar wird. Das Gleiche gilt natürlich in umgekehrter Weise für Transsexuelle mit männlicher Psyche und weiblichen Geschlechtsorganen.

Triebe und unerfüllte Wünsche sind nicht notgedrungen auf ein ungezügeltes vorangegangenes Leben zurückzuführen. Es können Menschen sein, die durch besondere Umstände, wie beispielsweise frühzeitigen Tod im Jugendalter, vom physischen Leib getrennt wurden, ohne eine Chance gehabt zu haben, die Triebe und Wünsche zu ordnen oder auszuleben. Könnte es sich also sozusagen um eine Zwischenstufe handeln, wobei durch den frühzeitigen Tod weder negatives noch positives Karma gebildet wurde, die Triebe und Wünsche jedoch in der Seele als Erinnerungen gespeichert sind und deshalb getilgt werden müssen?

Selbstverständlich kann man das alles als unglaubliche Fantasterei abtun. Dann sollte man aber gleichzeitig berücksichtigen, dass die Forschung, die sich nur auf den physischen Menschen richtet, bis heute keine wirkliche Erklärung gefunden hat. Dasselbe gilt auch für die Phantomschmerzen. Der Mensch ist eben ein unvergängliches geistiges Wesen mit einem vergänglichen physischen Teil. Folglich kann auch nur auf der Ebene der Geisteswissenschaft eine Erklärung gefunden werden.

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