Alexander Nadler - Handover

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Nachdem Claude Duchamp seinen Bruder tot in dessen Frankfurter Wohnung aufgefunden hat, macht er sich – gegen den Rat der Polizei – selbst auf die Suche nach dessen Mörder. So schwierig sich dabei das Auffinden und Zusammenfügen der einzelnen Puzzlesteine auch gestaltet, so wird ihm doch allmählich bewusst, dass sein Bruder allem Anschein nach einem weltweit operierenden Verbrechersyndikat zum Opfer gefallen ist. Doch warum?
Da er die Antwort auf diese Frage in Hong Kong zu finden hofft, macht er sich auf den Weg nach Asien, wo er bei einem Zwischenstation in Thailand bei einem mysteriösen Autounfall beinahe ums Leben kommt.
Während seiner Recherchen in Hong Kong, das kurz vor dem Handover an China steht, begegnet Claude Alicia, die er auf deren Einladung hin auf ihrer Konzerttournee durch die Volksrepublik begleitet. Zurück in Hong Kong lernt Claude während der Übergabefeierlichkeiten schließlich jenen Mann kennen, den er für den Tod seines Bruders verantwortlich macht.

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„Wird gemacht, Chef.“ Uhls Stimme klingt salopp, lässt auf ein partnerschaftliches Verhältnis zu seinem Arbeitgeber schließen.

„Ich denke, die Show wird Ihnen gefallen, und die Mädchen nicht weniger.“ Brehms Stimmung hat sich, in der Hoffnung auf das für ihn so lukrative Nebengeschäft, merklich aufgeheitert, hinter der Fassade des knallharten, unterkühlten Geschäftsmanns schimmern Anflüge freudiger Erregung hervor.

„Wenn sie so gut ist wie die letzte, dann bestimmt, und Ihre Damen sind ohnehin eine Klasse für sich“, versucht Claude den unverkennbaren Drang seines Gegenübers nach Geltung mithilfe einiger schmeichlerischen Worte für sich auszunutzen, was ihm aufgrund dessen, was er bei seinem erstem Besuch hat geboten bekommen, nicht einmal schwerfällt.

„Sie werden Augen machen, das verspreche ich Ihnen!“

„Tja, dann war dies möglicherweise der erste Schritt zu einer für beide Seiten lukrativen Zusammenarbeit“, möchte Claude das Gespräch allmählich zum Abschluss bringen, ehe er von seinen Gesprächspartnern mit weiteren, tiefer ins Detail gehenden Fragen möglicherweise in die Enge getrieben werden kann. Ein letzter Schluck aus seinem Glas, dann verabschiedet er sich: „Falls Sie momentan keine Fragen mehr haben, möchte ich mich bei Ihnen entschuldigen, aber ich habe die letzten Nächte wenig geschlafen und sehne mich nach einem Bett.“

„Nein, ich denke für den Moment ist alles klar, oder...?“ Aus dem eine Verneinung andeutenden Verziehen des Mundwinkels seines Geschäftsführers erkennt Herrn Brehm, ebenso wie anhand von dessen Schulterzucken, dass auch dieser Claudes vorgetäuschten Wunsch nach Nachtruhe akzeptiert.

Sich gegenseitig eine gute Nacht wünschend, tritt Claude den Rückzug an, um vor dem Club erst einmal kräftig durchzuatmen. ‚Woher kenne ich dieses Gesicht.’ Dieser Gedanke will ihn nicht loslassen, während er die Straße entlangschlendert, ohne konkretes Ziel, wobei er das gerade geführte Gespräch noch einmal gedanklich Revue passieren lässt.

Donnerstag 1. Mai 1997, 10:02 Uhr

‚Was, schon zehn Uhr.’ Den vom Schlaf schweren Blick vom Wecker abwendend streckt sich Claude schlaftrunken in seinem Bett, wobei es ihm nicht so recht gelingen will, die nächtliche Mattigkeit aus seinen Gliedern zu schütteln, die er durch den langen spätabendlichen Spaziergang, der ihn nicht nur kreuz und quer durch Frankfurts Nachtszene, sondern bis hinunter ans Mainufer geführt hat, mit verursacht sieht. Die Bettdecke mit den Füßen zurückstoßend, macht er im Bett eine Kerze, dabei die Beine abwechselnd anziehend und dann wieder ausstreckend, das ganze zwanzig Mal hintereinander, ehe er sich wieder in voller Länge aufs Bett fallen und dabei gleichzeitig seinen Oberkörper nach vorne federn lässt. Mit einem Sprung katapultiert er sich aus den Federn und überlässt den Rest des Wiederbelebungsprogramms der Dusche, deren Mischbatterie er am Schluss auf ganz kalt dreht, wodurch auch das letzte bisschen Schlappheit den Abfluss hinuntergespült wird.

Kaum ist er in seine Kleidung geschlüpft, taucht Brehms Gesicht wieder schemenhaft vor seinen inneren Augen auf. Vom langen Gehen durch die Nacht zu sehr ermüdet, konnte er sich nach seiner Rückkehr nicht mehr dazu durchringen, seiner Vermutung Gewissheit zu verschaffen, was er nunmehr umgehend nachzuholen beabsichtigt, weswegen er auf ein Frühstück verzichtet und sich stattdessen sofort daranmacht, die Abzüge von Philipps Aufnahmen einer kritischen Prüfung zu unterziehen, in der Hoffnung, auf dem einen oder anderen davon Brehm zu entdecken. Und tatsächlich wird seine Suche belohnt, wird seine vage Erinnerung bestätigt. Auf zwei der Aufnahmen vermag er den Besitzer des Klubs 66 eindeutig auszumachen, zwar beide Male nur als relativ kleine Person im Hintergrund, dennoch aber klar erkennbar. Bietet das erste Bild kaum Anhaltspunkte dafür, wo es entstanden ist und wer die anderen darauf abgebildeten Personen sein könnten, so zeigt das zweite Brehm ins Gespräch mit zwei Asiaten - vermutlich Chinesen - vertieft, die Claude allerdings beide unbekannt sind. ‚Davon muss ich unbedingt eine Ausschnittsvergrößerung anfertigen’, beschließt er, das Negativ des Fotos heraussuchend.

Von dieser möglichen neuen Spur mit frischem Elan erfüllt, lässt er sich vom herbeigerufenen Taxi in Philipps Wohnung bringen, wo er schon nach wenigen Minuten anlangt, da die Straßen aufgrund des Feiertags wie leergefegt sind, zumal leichter Nieselregen den einen oder anderen zusätzlich davon abgehalten haben mag, das Haus zu verlassen. Claude ist es recht. An seinem Zielort angekommen, macht er sich, nachdem er die Fenster zum Lüften gekippt hat, unverzüglich im Labor an die Arbeit, wobei es eine Weile dauert, bis er alle nötigen Utensilien gefunden hat. Trotz dieser Verzögerung klammert er kaum zwanzig Minuten später den vergrößerten Ausschnitt zum Trocknen an die Leine und unterzieht ihn einer ersten genaueren Überprüfung. Doch auch wenn die Gesichter der drei abgebildeten Personen jetzt klarer zu erkennen sind, geben die beiden neben Brehm sitzenden Gestalten ihre Identität nicht preis, sind von Claudes Gedächtnis nirgendwo einzuordnen, was ihn indes nicht entmutigt. Zwei weitere Abzüge, von denen er einen Krüger zukommen lassen will und den anderen in Reserve zu halten beabsichtigt, sind rasch angefertigt. Ein wenig ärgert er sich, dass gerade heute Feiertag ist, sonst hätte er den Abzug sogleich dem Kommissar vorlegen können, von dem er auch gerne gehört hätte, wie weit er mit seinen Ermittlungen zwischenzeitlich gekommen ist. Da der Stundenzeiger der Uhr wenige Minuten zuvor die zwölf passiert hat und sich - das fehlende Frühstück einmahnend - sein Magen knurrend rührt, verlässt er die Wohnung seines Bruders wieder und winkt an der nächsten Querstraße ein Taxi herbei, das ihn zum Bambusgarten bringen soll, wo er, wie er dies am Vortag geplant hat, sein Mittagessen einzunehmen gedenkt, wodurch er in diesem Fall sogar zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt.

Schon das Äußere verrät Claude, dass es sich bei diesem chinesischen Restaurant um eines der besseren Kategorie handelt, nicht eines jener asiatischen Esslokale ist, in denen man vielfach zwar gut essen kann, bei denen es oftmals aber an der Ausstattung, dem Ambiente fehlt, wie er es zuletzt so oft auch in Chinatown von San Francisco feststellen musste. Der schon auf den ersten Blick unverkennbaren Gediegenheit kann auch der im Verlauf der Taxifahrt stärker gewordene Regen optisch nichts anhaben, vielmehr wird jene beim Betreten des Lokals nachhaltig unterstrichen. Nicht der in vielen chinesischen Restaurants anzutreffende überbordende Farben- und Schnickschnack-Rausch, der für gewöhnlich großflächige, lärmerfüllte Räume verunstaltet, nein, an diesem Ort vermitteln geschmackvoll und zurückhaltend eingesetzte Dekorationselemente wie fein bemalte Wandfächer, ausgewählte Schmucksteintafeln sowie Tafeln goldbemalter dreidimensionaler Wandschnitzereien und Lampions verschiedenster Art den Gästen sofort das Gefühl, in stilvoller Umgebung speisen zu können, ein Gefühl, das nicht zuletzt auch auf der Intimität verschaffenden Raumaufteilung beruht, die aus zum Teil durchbrochenen Holzschnitzwänden besteht, deren dunkle Lackierung dem Raum zusätzlich von seiner Größe nimmt. Claude, Anhänger, Liebhaber der chinesischen Küche, hat während seiner Reisen rund um den Globus zwar schon so manches China-Restaurant besucht, kann sich aber nur an wenige erinnern, die diesem an Eleganz gleichkommen.

„Guten Tag, mein Herr, haben Sie reserviert?“, erkundigt sich die Dame hinter dem Pult am Eingang bei ihm mit charmantem Lächeln.

Den Gesichtszügen nach stuft sie Claude als Südchinesin oder Vietnamesin ein. „Nein, ... hätte ich dies tun müssen?“, setzt er sein gewinnendstes Lächeln auf, um so die Gefahr zu mindern, von ihr abgewiesen zu werden, was aber ohnehin nicht geschieht.

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