Alexander Nadler - Handover

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Nachdem Claude Duchamp seinen Bruder tot in dessen Frankfurter Wohnung aufgefunden hat, macht er sich – gegen den Rat der Polizei – selbst auf die Suche nach dessen Mörder. So schwierig sich dabei das Auffinden und Zusammenfügen der einzelnen Puzzlesteine auch gestaltet, so wird ihm doch allmählich bewusst, dass sein Bruder allem Anschein nach einem weltweit operierenden Verbrechersyndikat zum Opfer gefallen ist. Doch warum?
Da er die Antwort auf diese Frage in Hong Kong zu finden hofft, macht er sich auf den Weg nach Asien, wo er bei einem Zwischenstation in Thailand bei einem mysteriösen Autounfall beinahe ums Leben kommt.
Während seiner Recherchen in Hong Kong, das kurz vor dem Handover an China steht, begegnet Claude Alicia, die er auf deren Einladung hin auf ihrer Konzerttournee durch die Volksrepublik begleitet. Zurück in Hong Kong lernt Claude während der Übergabefeierlichkeiten schließlich jenen Mann kennen, den er für den Tod seines Bruders verantwortlich macht.

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„Und das Auswärtige Amt hat sich noch nicht gerührt?“

„Mein Kollege hat mir nichts davon gesagt, erfahrungsgemäß lassen die sich aber oft ziemlich viel Zeit, und die Chinesen sind in der Regel auch nicht die Allerschnellsten,“ mischt Strelow dem zweiten Teil der Antwort einen deutlich sarkastischen Unterton bei.

„Glauben Sie es macht Sinn, noch einmal ins Studentenwohnheim zu gehen?“, versucht sich Claude Klarheit darüber zu verschaffen, wie es weitergehen, er disponieren soll.

„Ich denke kaum, vermutlich kommen die beiden erst direkt zum Semesteranfang zurück, und da morgen Feiertag ist und am Freitag kaum Vorlesungen stattfinden dürften, wird dies wohl erst am Wochenende der Fall sein, und ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, dass Sie so lange hier bleiben“, erleichtert der Kriminalbeamte Claude die Entscheidung.

„Dann werde ich wohl heute nach Frankfurt zurückfahren. Sicherheitshalber lasse ich Ihnen die Telefonnummer da, unter der Sie mich erreichen. Und Sie halten Herrn Krüger ja wahrscheinlich auch auf dem Laufenden?“

„Natürlich, machen Sie sich keine Sorgen. Es tut mir leid, dass ich Ihnen momentan keine positivere Auskunft geben kann, und ... nochmals die Bitte, sicherlich auch im Namen meines Frankfurter Kollegen: keine Alleingänge.“

Claude merkt dem Kommissar an, dass er sich ernsthaft Sorgen um ihn macht. ‚Ob er mehr weiß als er mir sagt? Ob ihn Krüger dahingehend auch noch einmal instruiert hat? Bis jetzt war er mir gegenüber doch aber aufrichtig’, will er sich das bis zu diesem Zeitpunkt gewonnene positive Gesamtbild durch Spekulationen nicht trüben lassen. Ob er sich an die Bitte Strelows auf Dauer jedoch tatsächlich zu halten vermag, daran zweifelt er selbst zu stark, als dass er dies diesem in die bloße Hand versprechen kann. Daher vermeidet er es, darauf einzugehen, sondern reicht jenem ohne große Umschweife gleich die Hand zum Abschied, wobei er Strelows Angebot, ein Taxi für ihn zu rufen, mit dem Hinweis ablehnt, dass er ganz gerne zu Fuß in die Stadt zurückmarschiere.

Die Zeit des Fußmarsches nutzt Claude, um sein weiteres Vorgehen zu planen. Wenn er einen Zug am frühen Nachmittag erwischt, so seine Überlegung, könnte er sich an diesem Abend weiter im Frankfurter Rotlichtviertel umschauen, am nächsten Tag dann einmal das erwähnte China-Restaurant unter die Lupe nehmen, und abends dann wieder in der Szene abtauchen, sehr viel mehr Alternativen lasse ihm der Feiertag letztendlich nicht. Hat der Aufenthalt in Erlangen ihn auch nicht sehr viel weitergebracht, so beflügelt ihn der aufgestellte Zeitplan doch insoweit, dass er seine Schritte beschleunigt, um möglichst schnell abreisen zu können.

21:48 Uhr

„Schönen guten Abend, Herr Trotter“, begrüßt Michael Uhl Claude im Foyer des Klubs 66 mit einem kräftigen Händedruck, „schon wieder zurück in Frankfurt?“

„Ja, allerdings mehr zum Stopover, wenn Sie so wollen. Die Gespräche in München haben sich länger hingezogen als ich dachte, und da morgen sowieso Feiertag ist, dachte ich mir, schau doch noch einmal in Frankfurt vorbei, ehe du nach Hamburg fährst. Ich habe gehofft, heute eventuell Ihren Chef anzutreffen.“ Claude wundert sich über sich selber, wie perfekt es ihm gelingt sein Anliegen geradezu belanglos klingen zu lassen, als würde er sich über eine positiv ausfallende Antwort seines Gegenübers zwar freuen, ihn eine negative indes nicht weiter betrüben, dabei sieht es in seinem Inneren ganz anders aus, fleht er geradezu inständig darum, der Geschäftsführer des Klubs möge ihm bloß keine Antwort der letzteren Art erteilen, denn dafür steht er zu sehr unter Strom, beseelt von einem einzigen Gedanken: Resultate müssen her. Dieses nunmehr fast schon drei Wochen währende Auf-der-Stelle-Treten nervt, verursacht bei ihm - zwar grundlose, nichtsdestoweniger jedoch nicht in den Griff zu bekommende - Schuldgefühle seinem Bruder gegenüber, dessen gewaltsames, von mysteriösen Umständen begleitetes Dahinscheiden aufzuklären er sich moralisch genötigt sieht, ihn auch zu diesem erneuten Alleingang veranlasst, trotz der damit unter Umständen verbundenen Gefahren, vor denen ihn die Kriminalbeamten in Erlangen und Frankfurt mehrmals gewarnt haben, ohne dass sie diese allerdings genauer spezifizieren konnten. Den bereits in Erlangen gefassten Entschluss, auch zukünftig auf eigene Faust weitere Nachforschungen anzustellen, hat er sich auf der nachmittäglichen Rückfahrt mit der Bahn noch einmal selbst bekräftigt, getragen von der Hoffnung, als Privatperson möglicherweise an zusätzliche Informationen heranzukommen, wobei ihm allerdings auch in diesem Augenblick noch nicht so recht klar ist, wie dies geschehen soll. ‚Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt’, so sein Motto, das ihn im Laufe seines Lebens schon des Öfteren geholfen hat, sich aus emotional diffusen Lagen zu befreien, neue Perspektiven eröffnend.

„Sie haben Glück, Herr Brehm ist heute am späten Nachmittag zurückgekommen, früher als ich erwartet habe.“ Claude muss sich zusammenreißen, um Uhl nicht merken zu lassen, welch inneres Jubilieren diese Worte bei ihm auslösen. „Ich hatte jedoch noch keine Gelegenheit und Zeit, meinen Chef über Ihren letzten Besuch und Ihr Anliegen zu informieren. Er ist vor einer Weile zum Abendessen gegangen, müsste aber in Kürze wieder zurück sein, vielleicht ist er mittlerweile sogar schon zurück. Ich kann ja einmal nachschauen gehen. Lange kann es aber in jedem Fall nicht dauern. Wenn Sie also warten wollen, dann sage ich ihm Bescheid, sobald er zurück ist.“

„In Ordnung, Sie finden mich in der Bar. Ich habe einen schrecklichen Durst.“ Während Uhl in der Richtung verschwindet, aus der er kaum eine Minute zuvor gekommen ist, begibt sich Claude in die Bar, in der gut die Hälfte der Plätze besetzt ist, wobei ihm, soweit dies die gedämpfte Beleuchtung zulässt, beim ersten Blick ins Rund auffällt, dass das Gros der Anwesenden Ehepaare zu sein scheint, von denen nicht wenige bereits etwas älteren Semesters sind. Da ihm in der gegenwärtigen Gemütsverfassung nicht unbedingt nach schummrigen Schmuseecken zumute ist, steuert er die Bartheke an, an der er auf einem der freien Hocker Platz nimmt und dem wieselflink herbeigeeilten Bartender seine Bestellung mitteilt, die dieser erst beim zweiten Mal versteht, da Claude sie beim ersten Mal mehr vor sich hin genuschelt hat, so dass sie von dem Mann hinter der Theke unmöglich als Order aufgefasst werden konnte. Zwar hat er während der Rückfahrt nach Frankfurt an und für sich genügend Zeit gehabt ein Konzept auszuarbeiten, seine Strategie vorzubereiten, da er jedoch selbst nicht exakt weiß, worauf er eigentlich spekuliert, will er auch dieses Mal auf seine Intuition vertrauen, seine Fähigkeit, Situationen spontan zu begegnen und dabei trotzdem die richtige Lösung, Antwort zu finden. ‚Brehm, ... Brehm...’, nein, diesem Name ist er im Zusammenhang mit dem Mord an seinem Bruder bislang nicht begegnet. ‚Vermutlich noch so eine sich im Nichts auflösende Spur, wenn es denn überhaupt eine ist’, erwischt er sich dabei, wie er voreilig bilanziert, Skepsis wieder einmal die Oberhand zu gewinnen droht. ‚Erst einmal abwarten’, geht er sogleich dagegen an, ‚zum Trübsal-Blasen ist noch Zeit genug.’ Spitzes Gekicher, das - wäre es lauter - Ohrenschmerzen verursachen könnte, schrillt aus einer der Sitzecken herüber, die Verursacherin bleibt jedoch des dumpfen Lichtes wegen unerkannt, sich aus Claudes Blickwinkel nur matt gegen die Konturen des Sitzmöbels abhebend. Sekunden darauf füllt das Lachen ihres männlichen Begleiters glucksend den Raum und kann von diesem erst nach einigen erfolglosen Versuchen zumindest soweit kontrolliert werden, dass es von den anderen Gästen nicht weiter als aufdringlich empfunden wird. Um Entspannung bemüht, fliegen Claudes Augen zwischen dem Zugang zum Barraum und den einzelnen Anwesenden hin und her, die sich den ein oder anderen sündhaft teuren Tropfen schmecken lassen, wobei ein Teil von ihnen kaum ein Wort verlierend dasitzt, wohingegen andere sich wohl so manchen mehr oder weniger derben, vermutlich auch obszönen Witz erzählen, wie Claude aus der Art und Weise schließt, wie sie sich über die Worte ihres jeweiligen Partners amüsieren.

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