Alexander Nadler - Handover

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Nachdem Claude Duchamp seinen Bruder tot in dessen Frankfurter Wohnung aufgefunden hat, macht er sich – gegen den Rat der Polizei – selbst auf die Suche nach dessen Mörder. So schwierig sich dabei das Auffinden und Zusammenfügen der einzelnen Puzzlesteine auch gestaltet, so wird ihm doch allmählich bewusst, dass sein Bruder allem Anschein nach einem weltweit operierenden Verbrechersyndikat zum Opfer gefallen ist. Doch warum?
Da er die Antwort auf diese Frage in Hong Kong zu finden hofft, macht er sich auf den Weg nach Asien, wo er bei einem Zwischenstation in Thailand bei einem mysteriösen Autounfall beinahe ums Leben kommt.
Während seiner Recherchen in Hong Kong, das kurz vor dem Handover an China steht, begegnet Claude Alicia, die er auf deren Einladung hin auf ihrer Konzerttournee durch die Volksrepublik begleitet. Zurück in Hong Kong lernt Claude während der Übergabefeierlichkeiten schließlich jenen Mann kennen, den er für den Tod seines Bruders verantwortlich macht.

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Samstag, 26. April 1997, 9:37 Uhr

„Guten Morgen, Herr Duchamp“, fängt Frau Bernadetti ihn an der Eingangstür ab, und noch ehe er den Haustürschlüssel aus der Jackentasche angeln kann, zückt sie bereits den ihren und hält ihm nach dem Öffnen die Tür auf, um ihm so Zeit zu geben, den Regenschirm auszuschütteln, der an diesem Vormittag angesichts der vom Himmel herabstürzenden Fluten von ausgesprochener Notwendigkeit ist. Erst als er in den Hausflur tritt, wird er der bis zu den Waden durchnässten Hose gewahr, die vom Spritzwasser, das entlang seines Weges auf Straßen und Bürgersteigen pralle Blasen auf den sich rasch bildenden Pfützen tanzen ließ, in Minutenschnelle vollgesogen war und sich nunmehr kühlend um seine Waden legt. Als merkwürdig empfindet er es in diesem Zusammenhang, dass seine Schuhe und Strümpfe nicht gleichfalls völlig durchnässt sind, sich seine Strümpfe vielmehr nur ein klein wenig feucht-klamm anfühlen, mehr aber auch nicht. „Scheußliches Wetter, nicht wahr. Typisch April!“, stöhnt die gleichfalls nicht ganz den Wetterunbilden ungeschoren entkommene junge Frau, die, so schließt Claude aus ihrer prall gefüllten Einkaufstasche, offensichtlich von ihrem samstäglichen Wochenendeinkauf zurückkehrt. „Gegen den Regen wäre noch nicht einmal etwas zu sagen, aber dass es gleich wieder derart abkühlt. Pfui, garstig! Da bleibt man am besten zu Hause.“

„Stimmt. Da weiß man die Behaglichkeit einer warmen Stube erst richtig zu schätzen“, pflichtet er ihr bei, ihr die schwerer als gedachte Einkaufstasche abnehmend und die Treppe hinauf folgend.

„Gibt es zwischenzeitlich eigentlich neue Erkenntnisse im Zusammenhang mit dem Mord an Ihrem Bruder?“, fragt sie ihn auf halber Höhe zum ersten Stockwerk über die Schulter hinweg, wobei sie mit der Rechten ihr vom stürmischen Wind zerzaustes Haar einigermaßen glattzustreichen versucht, was ihr aber nur unzureichend gelingt.

Da er sie nicht von allen Einzelheiten in Kenntnis setzen möchte, flüchtet sich Claude in eine pauschal gehaltene Ausrede: „Nein, nichts Wesentliches, lediglich ein paar vage Hinweise und Vermutungen, die bislang allerdings allesamt ohne greifbares Ergebnis geblieben sind.“

„Das tut mir leid.“ Ihre Anteilnahme ist echt. „Hoffentlich fassen sie den Kerl beziehungsweise die Kerle noch, die Ihren Bruder auf dem Gewissen haben.“

„Ja, hoffentlich.“ Claudes fühlt sich mit einem Male deprimiert, woran zu einem nicht unerheblichen Maße aber auch das Wetter Schuld hat, denn derlei graue, regenverhangene Tage konnte er noch nie leiden, schlugen ihm auch sonst meist aufs Gemüt, geschweige denn in einer emotionalen Extremsituation wie dieser.

Sein angeschlagener Gefühlszustand entgeht Florine keineswegs, wie ihr Versuch, ihn in dieser Situation nicht allein zu lassen verdeutlicht: „Übrigens, haben Sie schon gefrühstückt? Ich mache mir jetzt eine schöne Tasse Kaffee und etwas zu essen. Wenn Sie Lust haben, können Sie mir Gesellschaft leisten, ich würde mich freuen.“

„Danke, das ist sehr nett von Ihnen, aber ich habe schon eine Kleinigkeit gefrühstückt, außerdem muss ich noch ein paar Dinge in Philipps Wohnung in Ordnung bringen.“ Dass er eigentlich nur gekommen ist, um noch einmal nach dem besagten Notizbuch zu suchen, will er der jungen Dame nicht unterbreiten, gleichwohl er sich bei seiner Ablehnung aus für ihn unerklärlichen Gründen nicht ganz behaglich fühlt.

Doch so leicht gibt sich diese nicht geschlagen: „Ach was, ich mache Ihnen ein Angebot: Da ich mir am Samstag meist ein reichliches Frühstück genehmige und mir dafür das Mittagessen spare, werde ich uns etwas richtig Herzhaftes zubereiten. Das wird noch ein Stündchen oder so dauern, inzwischen können Sie ja schon mit Ihrer Arbeit beginnen, und sobald das Essen fertig ist, rufe ich Sie. Abgemacht?“

Einerseits schätzt Claude ihre Offerte sehr, andererseits möchte er sich nicht aufdrängen, möglicherweise gar falsche Erwartungen erwecken. „Ich möchte Sie nicht unnötig belasten...“

„Papperlapapp, keine Ausflüchte“, fährt sie ihm scherzend ins Wort. „Lassen Sie sich doch einmal ein wenig verwöhnen, so oft ist das in letzter Zeit sicherlich nicht vorgekommen. Habe ich recht?“

Und wie recht sie hat, doch damit will er nicht hausieren gehen. „Also gut“, willigt er schließlich ein, während sie bereits vor Philipps ehemaliger Wohnung angelangt sind, „rufen Sie mich, wenn es soweit ist. Aber lassen Sie sich ruhig Zeit.“ Eigentlich ist er froh, nicht den ganzen Tag allein zubringen zu müssen, zumal eine entscheidende Wetterbesserung für den heutigen Tag nicht in Sicht ist und er daher auch keinerlei Lust verspürt, seine Nachforschungen außer Haus fortzusetzen.

„Also bis dann“, verabschiedet sich Frau Bernadetti für den Moment, ihre Tasche wieder an sich nehmend und sich in Richtung ihrer Wohnung wendend.

Wie sehr ihm das Schmuddelwetter aufs Gemüt geschlagen hat, merkt Claude, als er im Flur der Wohnung seines ermordeten Bruders steht und ihn das eigenartige, bislang nie gekannte Gefühl beschleicht, die Gangwände würden allmählich zusammenrücken und ihn zu erdrücken drohen, woraufhin er schnurstracks ins Wohnzimmer eilt, dessen lichte Weite ihn freier durchatmen lässt, auch wenn der Ort des schrecklichen Verbrechens ihm nach wie vor Unbehagen bereitet. Unkoordiniert schweifen seine Blicke für einige Augenblicke mal dahin, mal dorthin, saugen sich dann am Wandschrank fest, in dem er seine Suche nach dem verschollenen Büchlein aufzunehmen beschließt. Die einzelnen Fächer und Schubläden sorgfältig durchgehend, mag sich nicht finden, wonach er fandet, woraufhin er sich den Wandregalen zuwendet, ehe er alle anderen möglichen geheimen Versteckmöglichkeiten im Raum inspiziert, jedoch mit demselben negativen Ergebnis, was seine Suche sodann in die anderen Räumlichkeiten der Wohnung verlagert. Doch so sehr er sich auch müht, kaum einen Gegenstand unverrückt lässt, das Gesuchte bleibt unauffindbar, in der Küche ebenso wie im Büro und im Flur, der seine anfänglich empfundene Bedrohlichkeit zwischenzeitlich verloren hat, denn zu sehr ist er mit der Sucherei beschäftigt, als dass er sich nunmehr noch durch derartige irrationale Einflussnahmen weiterhin psychisch beeindrucken ließe.

Zweimaliges Klingeln an der Wohnungstür lässt ihn seine Suche unterbrechen. Wie vermutet, meldet seine jugendliche Nachbarin den Abschluss der Vorbereitungen für das gemeinsame Brunch, dessen geruchsmäßigen Verlockungen bis an Philipps Ex-Wohnung herüber wabern und ihm die Unterbrechung seiner Stöberei leicht machen.

„Riecht ja verdammt gut!“

„Ich hoffe, es schmeckt Ihnen auch so gut“, freut sie sich über seine Vorschusslorbeeren.

Dass sie ihm nicht nur Brötchen, Wurst, Käse und Marmelade vorsetzen würde, war ihm spätestens bei den seine Geruchsnerven wohlig umschmeichelnden Düften klar geworden, trotzdem verschlägt es ihm, als er das kombinierte Wohn-Esszimmer betritt, für einige Sekunden die Sprache angesichts dessen, was die Dame des Hauses aufgetafelt hat, wobei er sich fragt, wie sie all dies in wenig mehr als einer Stunde auf den Tisch zu zaubern imstande war. Nicht nur die offenfrische Pizza, deren würziger Geruch er als denjenigen identifiziert, der ihm bereits an Philipps Wohnungstür so verlockend um die Nase gestrichen ist und der man auf den ersten Blick ansieht, dass sie nicht aus dem Tiefkühlregal stammt, sondern in liebevoller Handarbeit entstanden ist, auch die drei verschiedenen Salate, von denen jeder knackfrischer und appetitlicher aussieht als der andere, die fachgerecht zubereiteten Garnelen, diversen Brötchen- und Brotsorten, das Sortiment an fein aufgeschnittenen Käse- und Wurstsorten, das halbe Dutzend Gläschen erlesener Konfitüren, und nicht zuletzt der überreich beladene Obstteller, sie alle machen Claude mit einem Schlag klar, dass er seine Gastgeberin bislang unterschwellig völlig falsch eingeschätzt, unterschätzt hat. Derart haushälterische Fähigkeiten hat er ihr nicht zugetraut, muss er sich einerseits beschämt eingestehen, andererseits ist er für diese so unerwartete Lektion dankbar, gemahnt sie ihn doch erneut, sich vor voreiligen Schlussfolgerungen und Qualifikationen zu hüten. Irgendwie findet er sein Kompliment stereotyp, doch fällt ihm aufgrund seiner Verblüffung in diesem Moment nichts Besseres ein: „Das schaut ja alles sehr verführerisch aus! Wie haben Sie das alles in der kurzen Zeit herrichten können? Sie sind ja eine wahre Hexenmeisterin!“

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