Harriet Stowe - Onkel Toms Hütte

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Der Roman «Onkel Toms Hütte» von Harriet Beecher Stowe aus dem Jahr 1862 ist eine Streitschrift gegen die Sklaverei. Anhand der Odyssee des Sklaven Tom, der von seinem Kind getrennt wird und mehreren Sklavenhändlern dienen muss, zeigt Beecher Stowe die Gnadenlosigkeit des Systems der Sklaverei auf.
Der Roman «Onkel Toms Hütte» wurde sofort nach Erscheinen ein Bestseller und gehört bis heute zu den Klassikern der amerikanischen Literatur. Das Buch hat im Vorfeld des amerikanischen Bürgerkriegs erheblichen Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung zur Sklaverei ausgeübt.

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»Habt Ihr einen Mann?«

»Ja, aber er gehört einem andern. Sein Herr ist hart gegen ihn und läßt ihn nur sehr selten zu mir gehen, und er wird mit jedem Tage hartherziger und droht, ihn nach dem Süden hinunter zu verkaufen. Wahrscheinlich werde ich ihn nie wiedersehen!«

»Und wohin wollt Ihr nun, arme Frau?« sagte Mrs. Bird.

»Nach Kanada, wenn ich nur wüßte, wo es wäre. Es ist sehr weit, nicht wahr?« sagte sie und blickte Mrs. Bird mit einer einfachen vertrauenden Miene ins Gesicht.

»Armes Weib!« sagte Mrs. Bird unwillkürlich.

»Es ist sehr weit, nicht wahr?« sagte die Frau dringend.

»Viel weiter, als Ihr denkt!« sagte Mrs. Bird. »Aber wir wollen sehen, was wir für Euch tun können. Dinah, mache ihr ein Bett in deinem Zimmer dicht bei der Küche zurecht, und ich will morgen früh sehen, was ich für sie tun kann. Unterdessen macht Euch keine Sorge, gute Frau. Vertraut auf Gott, er wird Euch nicht verlassen.«

Mrs. Bird und ihr Gatte kehrten wieder in die Wohnstube zurück. Sie setzte sich auf ihren kleinen Schaukelstuhl vor das Feuer und wiegte sich gedankenvoll hin und her. Mr. Bird ging im Zimmer auf und ab und brummte vor sich hin: »Hm! Hm! Verwünscht dumme Geschichte!« Endlich blieb er vor seiner Frau stehen und sagte:

»Hör mal, Frau, sie muß noch heute nacht fort. Der Kerl wird morgen ganz früh auf ihrer Spur sein, das kannst du glauben. Wenn's nur die Frau wäre, die könnten wir hier versteckt halten, bis der Lärm vorbei wäre, aber der kleine Kerl läßt sich nicht von einem Regiment in Ruhe erhalten, dafür will ich stehen; der steckt sicher einmal den Kopf zu einem Fenster oder einer Tür hinaus und verrät alles. Und eine schöne Geschichte wär's für mich, wenn sie jetzt gerade die beiden Leute hier fänden! Nein, sie müssen noch heute nacht fort.«

»Heute nacht? Wie ist das möglich? – Wohin?«

»Nun, ich weiß so ziemlich wohin«, sagte der Senator, der jetzt mit nachdenklicher Miene die Stiefel anzuziehen anfing. Plötzlich, als er halb drin war, hielt er wieder inne, umschlang das Knie mit beiden Händen und schien in tiefes Sinnen verloren.

»Es ist eine verwünscht dumme und garstige Geschichte«, sagte er endlich und fing wieder an, an den Stiefelstrippen zu ziehen, »und das ist ein Faktum!« Nachdem ein Stiefel angezogen war, blieb der Senator mit dem andern in der Hand sitzen, in Betrachtung der Arabesken des Teppichs verloren. »Es muß aber doch geschehen, soviel ich sehen kann – hol's der Henker!« Und er zog rasch den andern Stiefel an und sah zum Fenster hinaus.

Die kleine Mrs. Bird war eine diskrete Frau – eine Frau, die nie in ihrem Leben sagte: »Habe ich dir's nicht gleich gesagt!« Und so hütete sie sich wohl bei der gegenwärtigen Gelegenheit, obgleich sie ziemlich gut wußte, welche Richtung die Gedanken ihres Mannes nahmen, ihn im mindesten in seinem Sinnen zu stören, sondern blieb ganz ruhig auf ihrem Stuhl sitzen, allem Anschein nach stets bereit, ihres Gebieters Absichten zu hören, wenn er für gut finden sollte, sie ihr mitzuteilen.

»Du mußt wissen, Frau«, sagte er, »mein alter Klient van Trompe ist von Kentucky herübergezogen und hat alle seine Sklaven freigegeben; und er hat sich sieben Meilen den Creek hinauf hinten im Walde eine Farm gekauft, wo niemand hinkommt, wenn er es nicht vorsätzlich tut, und 's ist ein Ort, den man nicht so bald findet. Dort würde sie sicher genug sein; aber das Dumme bei der Geschichte ist, daß niemand in einer solchen Nacht dorthin fahren kann als ich.«

»Warum nicht? Cudjoe ist ein vortrefflicher Kutscher.«

»Ja, wohl, aber die Sache ist die: Man muß zweimal über den Creek; und die zweite Furt ist sehr gefährlich, wenn man sie nicht so genau kennt, wie ich sie kenne. Ich habe den Weg wohl hundertmal zu Pferde gemacht und kenne jede Stelle davon. Du siehst also, es hilft nichts. Cudjoe muß so geräuschlos als möglich gegen zwölf Uhr anspannen, und ich fahre sie hinüber; und dann, um der Sache einen Anstrich zu geben, muß er mich nach der nächsten Schenke fahren, um die Landkutsche nach Columbus, die zwischen drei und vier dort vorbeikommt, abzuwarten, und so sieht es aus, als ob ich bloß deshalb hätte anspannen lassen. So bin ich denn wieder mit frühem Morgen in der besten Arbeit. Aber ich glaube, ich werde mir etwas kurios vorkommen, nach allem, was gesprochen und getan worden ist; aber hol's der Henker, ich kann nicht anders!«

»Dein Herz ist in dieser Sache besser als dein Kopf, John«, sagte seine Frau und legte ihre kleine weiße Hand auf die seinige. »Hätte ich dich jemals liebhaben können, wenn ich dich nicht besser gekannt hätte, als du dich selbst kennst!« Und die kleine Frau sah so hübsch aus mit ihren tränenglänzenden Augen, daß der Senator glaubte, er müsse ein ganz entsetzlich gescheiter Kerl sein, daß ein so hübsches Wesen eine so leidenschaftliche Liebe zu ihm fassen konnte; und was konnte er nun anders tun, als hübsch artig nach dem Wagen zu sehen? Er blieb jedoch in der Tür einen Augenblick stehen, kehrte dann wieder um und sagte nach einigem Zögern:

»Mary, ich weiß nicht, was du davon denkst, aber wir haben noch einen Kasten voll von Sachen – von – von – dem armen guten Henry.« Mit diesen Worten drehte er sich rasch um und machte die Tür hinter sich zu.

Seine Frau öffnete die kleine Schlafzimmertür neben ihrer Stube und setzte das Licht auf ein dort stehendes Bord, dann nahm sie aus einer Ecke einen Schlüssel und steckte ihn gedankenvoll in das Schloß eines Kastens, bis zwei Knaben, die nach Kinderart ihr dicht auf dem Fuße gefolgt waren, stumm und bedeutsame Blicke auf ihre Mutter werfend, zusahen.

Mrs. Bird zog langsam den Kasten auf. Es lagen darin Kinderkutten von allerlei Schnitt und Muster, Haufen Schürzen und Reihen von Strümpfchen; und selbst ein paar kleine Schuhe, vorn an den Zehen abgenutzt und abgestoßen, guckten aus einem Papier heraus. Dann ein Pferd und ein Wagen, ein Kreisel, ein Ball – Erinnerungszeichen, die mit mancher Träne und manchem herzzerbrechenden Seufzer gesammelt waren! Sie setzte sich vor dem Kasten nieder, legte den Kopf in die Hände und weinte, bis die Tränen durch ihre Finger in den Kasten fielen; dann erhob sie das Haupt und begann mit unruhiger Hast die einfachsten und haltbarsten Sachen herauszusuchen und sie in ein Bündel zusammenzupacken.

»Mama«, sagte einer der Knaben und berührte sanft ihren Arm, »willst du diese Sachen weggeben?«

»Liebe Kinder«, sagte sie sanft und ernst, »wenn unser guter, lieber, kleiner Henry auf uns vom Himmel herabsieht, so wird er sich freuen, uns das tun zu sehen. Ich könnte es nicht übers Herz bringen, sie einer gewöhnlichen Person zu schenken – jemandem, der nicht unglücklich ist; aber ich gebe sie einer Mutter, die größeren Kummer und bittreres Leid zu tragen hat als ich, und ich hoffe, Gott wird seinen Segen mit ihnen geben.«

Nach einer Weile schließt Mrs. Bird einen Kleiderschrank auf, holt ein oder zwei einfache brauchbare Kleider, setzt sich an ihr Arbeitstischchen und fängt rührig und still mit Nadel und Schere und Fingerhut das von ihrem Gatten empfohlene Herauslassen an, und fährt damit geschäftig fort, bis die alte Uhr in der Ecke zwölf schlägt und sie draußen vor der Tür das dumpfe Rollen von Rädern hört.

»Mary«, sagte ihr Mann, der jetzt mit dem Überrock in der Hand ins Zimmer trat, »wir müssen sie jetzt wecken; wir müssen fort.«

Mrs. Bird warf die verschiedenen ausgesuchten Sachen in einen kleinen, einfachen Koffer und schloß ihn zu, bat ihren Mann, ihn nach dem Wagen bringen zu lassen, und ging dann fort, um die Frau zu rufen. Angetan mit einem Mantel, einem Hut und einem Tuch, die ihrer Wohltäterin gehört hatten, erscheint die Frau mit dem Kinde auf dem Arme bald in der Tür. Mr. Bird schiebt sie rasch in den Wagen und Mrs. Bird begleitet sie bis an die Wagentür. Elisa lehnt sich zum Fenster heraus und reicht ihr die Hand, eine Hand so weich und schön wie die der weißen Dame. Sie heftet ihre großen dunklen Augen voll ernster Bedeutung auf Mrs. Birds Gesicht und scheint sprechen zu wollen. Ihre Lippen bewegen sich, sie versucht es ein oder zweimal, aber kein Laut wird hörbar, und mit einem nie zu vergessenden Blick gen Himmel deutend, sinkt sie auf ihren Sitz zurück und verhüllt sich das Gesicht mit den Händen. Die Tür wird zugemacht, und der Wagen fährt fort.

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