Harriet Stowe - Onkel Toms Hütte

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Der Roman «Onkel Toms Hütte» von Harriet Beecher Stowe aus dem Jahr 1862 ist eine Streitschrift gegen die Sklaverei. Anhand der Odyssee des Sklaven Tom, der von seinem Kind getrennt wird und mehreren Sklavenhändlern dienen muss, zeigt Beecher Stowe die Gnadenlosigkeit des Systems der Sklaverei auf.
Der Roman «Onkel Toms Hütte» wurde sofort nach Erscheinen ein Bestseller und gehört bis heute zu den Klassikern der amerikanischen Literatur. Das Buch hat im Vorfeld des amerikanischen Bürgerkriegs erheblichen Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung zur Sklaverei ausgeübt.

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»Ihr wollt Euch um Eure Seele bekümmern«, erwiderte Tom verächtlich, »guckt Euch nur recht ordentlich um, ob Ihr eine Seele in Euch findet – braucht Euch keine Mühe zu geben. Und wenn Euch der Teufel durch ein Haarsieb siebt, so findet er keine.«

»Ihr seid böse, Tom«, sagte Haley, »warum nehmt Ihr es nicht gut auf, wenn jemand nur zu Eurem Besten spricht?«

»Laßt das Geplapper sein«, sagte Tom barsch. »Ich kann Euch alles reden hören, nur nicht solch frommes Geschwätz – das macht mich gleich tot. Was ist denn im Grunde der Unterschied zwischen mir und Euch? Nicht etwa, daß Ihr mehr schont oder ein bißchen mehr Gefühl hättet – es ist reine hündische Niederträchtigkeit, die den Teufel betrügen und sich die eigne Haut retten will; als ob ich das nicht sähe; und Euer ›Religion haben‹, wie Ihr's nennt, ist doch im Grunde gar zu gemein für einen Menschen; sein ganzes Leben lang eine Rechnung beim Teufel auflaufen lassen, und dann sich wegzuschwindeln, wenn der Zahlungstermin kommt! Pfui!«

»Na, ich will Euch was sagen, Ihr Herren, das ist kein Geschäft«, sagte Marks. »Man kann alle Sachen auf verschiedene Weise ansehen, das wißt Ihr ja. Mr. Haley ist gewiß ein sehr hübscher Mann und hat sein eigenes Gewissen, und Ihr, Tom, habt Eure Art und noch dazu eine sehr gute Art; aber zanken und streiten ist zu nichts nütze, das wißt Ihr. Laßt uns ans Geschäft gehen. Nun, wie ist die Sache, Mr. Haley? Wir sollen Euch das Mädchen fangen?«

»Das Mädchen geht mich nichts an – das gehört Shelby, nur der Knabe. Ich war ein Narr, den Affen zu kaufen.«

»Ihr seid immer ein Narr!« sagte Tom barsch.

»Na, Loker, nicht so grob«, sagte Marks und leckte sich die Lippen; »Ihr seht ja, Mr. Haley will uns zu einem guten Geschäft verhelfen. Seid einmal still, solche Anordnungen sind gerade meine Stärke. Also die Dirne, Mr. Haley, was ist mir ihr? Wie ist sie?«

»Sie ist weiß und schön – gut erzogen. Ich hätte Shelby 800 oder 1ooo für sie gegeben und noch ein gutes Geschäft mit ihr gemacht.«

»Weiß und schön – und gut erzogen!« sagte Marks, und seine Augen, Nase und Mund belebten sich von Unternehmungslust. »Seht da, Loker, ein schöner Anfang. Wir wollen hier ein Geschäft auf unsere eigene Rechnung machen. Wir besorgen das Fangen; den Jungen bekommt natürlich Haley – wir nehmen das Mädchen nach Orleans auf Spekulation. Ist das nicht vortrefflich?«

Tom, dessen großer plumper Mund während dieser Worte weit offen gestanden hatte, ließ ihn jetzt plötzlich zufallen wie ein großer Hund, der auf ein Stück Fleisch beißt, und schien den Vorschlag in Muße zu verdauen.

»Ihr müßt wissen«, sagte Marks zu Haley, indem er sich seinen Punsch umrührte, »wir haben auf allen Punkten an der Küste Friedensrichter, die uns kennen und die kleinen Geschäftchen in unserer Branche unter ganz vernünftigen Bedingungen abmachen. Tom besorgt das Herumwürgen und Herumschlagen, und ich übernehme die Anstandsrollen – in lackierten Stiefeln – alles im feinsten Stile, sowie zu schwören ist. Ihr sollt nur sehen«, sagte Marks, vor Künstlerstolz verglühend, »wie ich da auftreten kann. Einmal bin ich Mr. Twickem von Neuorleans; dann bin ich eben von meiner Plantage am Pearlfluß angekommen, wo ich 700 Nigger beschäftige; zum dritten Male stelle ich mich als ein entfernter Verwandter von Henry Clay oder einem andern alten Hauptkerl von der Art dar. Die Anlagen sind verschieden, das wißt Ihr ja. Ich sage Euch, Tom ist ein Blitzkerl, wo es sich um Plackerei oder ums Zuschlagen handelt; aber zum Lügen taugt er nichts, der Tom – es steht ihm nicht; aber wenn es einen Kerl im ganzen Lande gibt, der alles und jedes beschwören kann und alle die Geschichten und Flunkern mit einem längern Gesichte vortragen und das Ganze besser durchführen kann, als ich, so möchte ich ihn sehen! Weiter sage ich nichts! Ich glaube wahrhaftig, ich könnte mich durchschwindeln, wenn es auch die Friedensrichter genauer nähmen, als es der Fall ist. Manchmal wünsche ich wirklich, sie möchten's genauer nehmen; es wäre dann viel interessanter – machte viel mehr Spaß, müßt Ihr wissen.«

Tom Loker, der, wie wir gezeigt haben, ein Mann von langsamen Begriffen und Bewegungen war, unterbrach hier Marks, indem er mit seiner schweren Faust auf den Tisch schlug, so daß alles klapperte, »'s geht!« sagte er.

»Potz Wetter, Tom, zerschmeißt nur nicht die Gläser!« sagte Marks. »Schont Eure Faust für Zeiten der Not.«

»Aber Ihr Herren, soll ich denn nicht auch einen Teil des Profits haben«, sagte Haley.

»Ist's nicht genug, wenn wir Euch den Jungen haschen?« sagte Loker. »Was wollt Ihr sonst noch?«

»Nun wenn wir Euch das Geschäft verschaffen, so ist das doch was wert«, sagte Haley – »will sagen, zehn Prozent vom Profit nach Abzug der Auslagen.«

»Ob ich Euch nicht kenne, Dan Haley!« sagte Loker mit einem fürchterlichen Fluche und schlug mit der schweren Faust auf den Tisch. »Denkt Ihr etwa, Ihr wollt mich leimen! Sich einbilden, Marks und ich hätten uns auf den Negerfang gelegt, bloß um Leuten wie Euch einen Gefallen zu tun, ohne etwas für uns selber zu kriegen? Da seid Ihr falsch gewickelt! Wir wollen die Dirne für uns behalten und Ihr haltet das Maul, oder wir nehmen alle beide – wer soll's uns wehren? Habt Ihr uns nicht das Wild gezeigt? Wir können es so gut verfolgen wie Ihr, hoffe ich. Wenn Ihr oder Shelby uns jagen wollt, so seht nur nach, wo die Rebhühner voriges Jahr waren; wenn Ihr sie oder uns fangt, soll's uns ganz recht sein.«

»Nun ja, so soll's dabei bleiben«, sagte Haley voller Unruhe; »Ihr habt immer ehrlich mit mir gehandelt, Tom, und mir immer Wort gehalten.«

»Das wißt Ihr«, sagte Tom; »ich spiele gewiß nicht den Frommen, aber selbst in meinen Rechnungen mit dem Teufel werde ich nicht lügen. Wenn ich sage, ich tue es, so tue ich's; das wißt Ihr, Dan Haley.«

»Gewiß, gewiß, das habe ich auch gesagt, Tom«, sagte Haley; »und wenn Ihr mir nur versprechen wollt, mir den Knaben nach spätestens acht Tagen an irgendeinen beliebigen Ort zu stellen, so bin ich zufrieden.«

»Aber ich ganz und gar nicht«, sagte Tom. »Ihr bildet Euch doch nicht ein, ich wäre unten in Natchez umsonst Euer Kompagnon gewesen, Haley? Ich habe gelernt, einen Aal festzuhalten, wenn ich ihn einmal gefangen habe. Ihr habt 50 Dollar bar auf den Tisch zu legen, oder ich gehe keinen Schritt in der Sache. Ich kenne Euch.«

»Was, wenn Ihr ein Geschäft kriegt, das Euch einen reinen Gewinn von 1000 oder 1600 Dollar einbringen kann? Tom, Ihr macht unvernünftige Forderungen!« sagte Haley.

»Haben wir aber nicht Geschäfte auf fünf Wochen im Buche – fast mehr als wir verrichten können? Und gesetzt, wir lassen alles liegen und laufen Eurem Jungen nach und fangen die Dirne zuletzt doch nicht – und Dirnen sind immer teufelsmäßig schwer zu fangen – was haben wir dann? Bezahlt Ihr uns dann nur einen Cent – he? Ich sehe schon, wie Ihr ihn vorholt – ha, ha! Nein, nein; heraus mit den fünfzig. Macht sich das Geschäft und wir verdienen was dabei, so zahlen wir das Geld zurück; ist's nicht der Fall, so behalten wir's für unsere Mühe – ist das nicht billig, Marks?«

»Gewiß, gewiß«, sagte Marks in versöhnlichem Tone, »'s ist nur ein Draufgeld, ha, ha, ha! Na, wir müssen alles in Gutem abmachen – als gute Freunde, müßt Ihr wissen. Tom bringt Euch den Jungen, wo Ihr ihn hinhaben wollt; nicht wahr, Tom?«

»Wenn ich den Jungen fange, bringe ich ihn nach Cincinnati und lasse ihn bei Granny Belcher an der Landungsbrücke«, sagte Loker.

Marks hatte eine schmierige Brieftasche hervorgezogen, nahm einen langen Zettel heraus, setzte sich hin, sah ihn mit seinen kleinen schwarzen Augen durch und fing an, halblaut den Inhalt abzulesen: »Barnes – Shelby County – Knabe Jim – 300 Dollar tot oder lebendig. Edwards – Dick und Luzy – Mann und Frau, 600 Dollar für sie oder ihren Kopf. – Ich gehe eben unsere Geschäfte durch, um zu sehen, ob wir das dabei bequem mit abmachen können, Loker«, sagte er nach einigem Nachdenken, »die Sachen müssen wir Adams und Springer überlassen; sie stehen schon längst im Buche.«

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