Harriet Stowe - Onkel Toms Hütte
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Der Roman «Onkel Toms Hütte» wurde sofort nach Erscheinen ein Bestseller und gehört bis heute zu den Klassikern der amerikanischen Literatur. Das Buch hat im Vorfeld des amerikanischen Bürgerkriegs erheblichen Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung zur Sklaverei ausgeübt.
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Tausend Leben schienen für Elisa in dem einen Augenblick konzentriert zu sein. Aus ihrem Zimmer führte eine Seitentür nach dem Fluß. Sie riß ihr Kind an sich und sprang mit ihm die Stufen hinab nach dem Strom. Der Händler sah sie ganz deutlich, als sie eben hinter dem Ufer verschwand, warf sich vom Pferde, rief laut Sam und Andy und war hinter ihr her, wie ein Hetzhund hinter einem Reh. In diesem schwindelnden Augenblick schienen ihre Füße kaum den Erdboden zu berühren, und eine Sekunde brachte sie an den Rand des Wassers. Dicht hinter ihr kamen ihre Verfolger, und gestählt von der Kraft, wie sie Gott nur den Verzweifelten verleiht, sprang sie mit einem herzzerreißenden Schrei und gewaltigem Satze hinüber über die trübe wirbelnde Strömung am Ufer auf das Eisfloß auf der anderen Seite. Es war ein schrecklicher Sprung – ein Sprung, wie ihn nur Wahnsinn und Verzweiflung wagen konnten; und Haley, Sam und Andy schrien instinktmäßig auf und erhoben die Hände, wie sie es sahen.
Die große grüne Eisscholle, auf welche sie sprang, senkte sich, schwankte und ächzte unter ihrer Last, aber sie blieb keinen Augenblick darauf. Mit wilden Ausrufen und verzweifelter Energie sprang sie noch auf eine andere und noch auf eine andere Scholle; – sie stolperte – sprang weiter – glitschte aus – sprang wieder in die Höhe! Sie hatte die Schuhe verloren – die Strümpfe sind ihr vom Fuße gerissen – und Blut bezeichnet jeden Schritt; aber sie sieht nichts, fühlt nichts, bis sie nebelhaft, wie in einem Traume, die Ohioseite erblickt und einen Mann, der ihr hinaufhilft.
»Du bist ein braves Mädchen – wer du auch sein magst!« sagte der Mann mit einem bekräftigenden Fluch.
Elisa erkannte die Stimme und das Gesicht eines Mannes, dem eine Farm nicht weit von ihrer ehemaligen Heimat gehörte.
»O Mr. Symmes! – Retten Sie mich – retten Sie mich! – Verstecken Sie mich – verstecken Sie mich!« sagte Elisa.
»Was – was ist das?« sagte der Mann. »Ist das nicht Shelbys Elisa?«
»Mein Kind! – Dieser Knabe – er hat ihn verkauft: Dort ist sein Herr«, sagte sie und wies nach dem Kentuckyufer. »O Mr. Symmes, Sie haben auch einen kleinen Knaben.«
»Jawohl«, sagte der Mann, als er sie mit derber Faust, aber freundlich das steile Ufer heraufzog. »Außerdem bist du ein richtiges braves Mädchen. Courage gefällt mir, wo ich sie finde.«
Als sie die Höhe des Ufers erreicht hatte, blieb der Mann stehen.
»Ich würde gern was für Euch tun«, sagte er, »aber ich habe niemand, wo ich Euch hinnehmen könnte. Das beste, was ich tun kann, ist Euch zu sagen, geht dorthin«, sagte er und wies auf ein großes weißes Haus, welches allein abseits der Hauptstraße des Dorfes stand. »Geht dorthin; gute Leute wohnen dort. Ihr könnt in keine Gefahr kommen, in der sie Euch nicht helfen werden – sie kennen das alles und wissen es schon zu machen.«
»Der Herr behüte Sie!« sagte Elisa mit Innigkeit.
»Keine Ursache, keine Ursache auf der Welt«, sagte der Mann. »Was ich getan habe, hat nichts zu sagen.«
»Und Sie werden mich gewiß nicht verraten, Sir?«
»Donner und Wetter, Mädchen! Wofür haltet Ihr mich? Natürlich nicht«, sagte der Mann. »Jetzt geht Eures Wegs wie ein gutes verständiges Mädchen, wie Ihr seid. Ihr habt Eure Freiheit verdient, und Ihr sollt sie haben, soweit ich dazu beitragen kann.«
Elisa drückte das Kind an ihre Brust und entfernte sich mit festem und raschem Schritt.
Der Mann blieb stehen und sah ihr nach.
»Vielleicht wird Shelby das nicht für das allernachbarlichste Tun auf der Welt halten; aber was soll man tun? Wenn er eins meiner Mädchen in derselben Klemme findet, kann er mir's wieder vergelten. Ich kann's nun einmal nicht ertragen, wenn so ein Wesen sich abhetzt und abkeucht und versucht, sich zu retten, während die Hunde hinter ihm her sind. Ich kann nichts gegen sie tun. Außerdem sehe ich gar keine Veranlassung, den Jäger und Fänger für andere Leute zu spielen.«
So sprach dieser arme heidnische Kentuckier, der in die gesetzlichen Verhältnisse durchaus nicht eingeweiht war und sich deshalb verlocken ließ, in ziemlich christlicher Weise zu handeln, was er bei besserer Lage und größerer Bildung gewiß nicht getan hätte.
Haley hatte in stummem Staunen dagestanden, bis Elisa auf der anderen Seite des Ufers verschwunden war; dann sah er Sam und Andy mit einem leeren fragenden Blick an.
»Das war ein ganz hübsches Geschäftchen«, sagte Sam.
»Das Mädchen hat sieben Teufel im Leibe, glaube ich«, sagte Haley. »Sie sprang ja wie eine wilde Katze!«
»Na ich hoffe, Master wird nun nicht tadeln, daß wir den Weg versucht haben«, sagte Sam und kratzte sich hinter den Ohren. »Dazu bin ich nicht gescheit genug, gar nicht!« sagte Sam und ließ ein heiseres Lachen vernehmen.
»Du lachst!« grollte der Händler.
»Gott behüte Sie, Master, ich kann wahrhaftig nicht dafür«, sagte Sam und ließ nun der lange verhehlten Freude seiner Seele freien Lauf. »Es sah so kurios aus, wie sie sprang und hüpfte – und das Eis krachte – und sie nur zu hören, plauz, wie das sprang! Platsch, wie das spritzte! Herr Gott! wie ist die gesprungen!« Und Sam und Andy lachten, bis ihnen die Tränen die Backen hinunterliefen.
»Wartet, ihr sollt auf der anderen Seite eures Gesichts lachen«, sagte der Händler und schlug mit der Peitsche nach ihnen.
Beide duckten sich und liefen laut lachend das Ufer hinauf und saßen auf ihren Pferden, ehe er sie einholen konnte.
»Guten Abend, Master!« sagte Sam sehr ernsthaft. »Ich fürchte sehr, Missis wird sich wegen Jerry Sorge machen. Master Haley braucht uns jetzt nicht mehr. Missis würde es nicht leiden, heute abend mit den Tieren über Lizzys Brücke zu reiten.« Und mit einem spaßhaften Stoß in Andys Rippen ritt er davon, während der andere im vollen Jagen ihm folgte, bis ihr lautes Lachen im Winde verhallte.
7. Kapitel: Ein würdiges Trio
Elisas verzweifelte Flucht über den Fluß fiel gerade in die Abenddämmerung. Der graue Abendnebel stieg langsam aus dem Strom empor und hüllte sie ein, während sie auf dem anderen Ufer verschwand, und der angeschwollene Strom und die großen Eisschollen zogen eine unüberwindliche Schranke zwischen ihr und ihrem Verfolger. Haley ging deshalb langsam und mißvergnügt nach der Schenke zurück, um weiter über das zu Tuende nachzudenken. Die Frau wies ihn in ein kleines Zimmer, wo ein Tisch mit sehr glänzender schwarzer Wachsleinwand überzogen, verschiedene hohe hölzerne Stühle mit schmaler Lehne und einige grell angemalte Gipsbüsten auf dem Kaminsims über einem sehr bescheiden rauchenden Herd standen; eine lange harte Bank streckte sich ungemütlich neben dem Kamin hin, und hier nahm Haley Platz, um über die Unsicherheit menschlicher Hoffnungen und menschlichen Glücks allgemein nachzudenken.
»Daß ich mich von dem Grasaff so habe anführen lassen!« brummte Haley vor sich hin und erleichterte sich das Herz mit einer nicht sehr gewählten Reihe von Verwünschungen seiner selbst.
Die laute und mißtönende Stimme eines Mannes, der vor der Türe abstieg, weckte ihn aus seinem Brüten. Er eilte ans Fenster.
»Zum Teufel! Wenn das nicht dem am nächsten kommt, was die Leute Vorsehung nennen!« sagte Haley. »Ist das nicht wirklich Tom Loker?«
Haley eilte hinaus.
In der Ecke des Zimmers vor dem Schenktische stand ein gelbbrauner kräftiger Mann von sechs Fuß Länge und verhältnismäßiger Breite. Er trug einen Rock von Büffelhaut, den Pelz auswärts gekehrt, was ihm ein zottiges und wildes Aussehen ganz in Übereinstimmung mit seiner Physiognomie gab. Kopf und Gesicht zeigten jedes Organ und jeden Zug brutaler und rücksichtsloser Gewalttätigkeit in höchster Entwicklung. Wer sich einen zum Menschen gewordenen Bulldogg, der in Hut und Rock einhergeht, denken könnte, würde den besten Begriff von dem Charakter und dem allgemeinen Eindruck seines Äußern haben. Ein Reisegefährte war mit ihm, der in vieler Hinsicht sein vollständiger Gegensatz war. Er war klein und schmal, gewandt und katzenartig in seinen Bewegungen, und mit dem lauernden Blick seiner lebhaften schwarzen Augen schien jeder Zug seines Gesichts sich gleichgestimmt zuzuspitzen; seine dünne lange Nase verlängerte sich, als wäre sie begierig, in das Wesen der Dinge im allgemeinen einzudringen; sein glattes dünnes Haar war nach vorn gebürstet, und alle seine Bewegungen zeigten von vorsichtiger Verschlagenheit. Der große starke Mann schenkte ein großes Glas halb voll Branntwein ein und goß es, ohne ein Wort zu sprechen, hinunter. Der kleine Mann stand auf den Zehen, legte den Kopf erst auf die eine, dann auf die andere Seite, schnüffelte bedächtig nach den verschiedenen Flaschen hin und bestellte zuletzt mit einer dünnen und zitternden Stimme und mit einer Miene großer Umsicht ein Glas Sodawasser. Als es ihm eingeschenkt war, nahm er es und sah es mit einer schlauen selbstzufriedenen Miene an, wie ein Mann, der das Richtige getan und den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben glaubt, und trank es wohlüberlegt und langsam nippend aus.
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