Harriet Stowe - Onkel Toms Hütte

Здесь есть возможность читать онлайн «Harriet Stowe - Onkel Toms Hütte» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Onkel Toms Hütte: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Onkel Toms Hütte»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Der Roman «Onkel Toms Hütte» von Harriet Beecher Stowe aus dem Jahr 1862 ist eine Streitschrift gegen die Sklaverei. Anhand der Odyssee des Sklaven Tom, der von seinem Kind getrennt wird und mehreren Sklavenhändlern dienen muss, zeigt Beecher Stowe die Gnadenlosigkeit des Systems der Sklaverei auf.
Der Roman «Onkel Toms Hütte» wurde sofort nach Erscheinen ein Bestseller und gehört bis heute zu den Klassikern der amerikanischen Literatur. Das Buch hat im Vorfeld des amerikanischen Bürgerkriegs erheblichen Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung zur Sklaverei ausgeübt.

Onkel Toms Hütte — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Onkel Toms Hütte», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

8. Kapitel: Ein Senator ist auch nur ein Mensch

Das Licht eines munteren Feuers schien auf den Teppich eines gemütlichen Zimmers und glänzte zurück von den Teetassen und der hellpolierten Teekanne, als Senator Bird die Stiefel auszog, ehe er die Füße in ein paar neue schöne Hausschuhe steckte, welche seine Frau während seiner Abwesenheit in Amtsgeschäften für ihn gemacht hatte. Mrs. Bird, ein wahres Bild der Freude, deckte den Tisch zum Tee und unterbrach sich dann und wann mit Ermahnungen, gerichtet an eine Anzahl munterer Kinder, die in den vielerlei unerhörten Sprüngen und Neckereien, die die Mütter seit der großen Flut in Erstaunen versetzt haben, in der Stube herumtobten.

»Tom, laß den Türgriff sein – sei artig! – Mary! Mary! Zieh die Katze nicht am Schwanze – das arme Miezchen! Jim, klettere mir nicht auf den Tisch dort – nein, nein! – Du weißt gar nicht, lieber Mann, wie es uns alle überrascht hat, dich heute abend hier zu sehen«, sagte sie endlich, als sie Zeit fand, zu ihrem Gatten ein Wort zu sagen.

»Ja, ja, ich dachte, du machst einen Sprung hierher, bringst die Nacht hier zu, und machst dir's zu Hause einmal bequem. Ich bin todmüde, und der Kopf brennt mir!«

Mrs. Bird blickte nach ihrem Kampferfläschchen, welches in dem halboffenen Wandschrank stand, und schien es holen zu wollen; aber ihr Gatte hielt sie davon ab.

»Nein, nein, Mary, nur nicht doktern! Eine Tasse von deinem guten heißen Tee und ein Teller von unserer guten Hausmannskost ist alles, was mir fehlt, 's ist böse Arbeit, dieses Gesetzegeben!«

Und der Senator lächelte, als ob ihm der Gedanke, sich als ein Opfer seines Vaterlandes zu betrachten, leidlich gefalle.

»Nun, was habt ihr denn eigentlich im Senat gemacht?« sagte seine Frau, als die Beschäftigung mit dem Teetisch vollendet war.

Es war aber etwas sehr Ungewöhnliches für die kleine sanfte Mrs. Bird, sich um das zu bekümmern, was im Staatenhause vorging; da sie sehr weislich der Meinung war, daß sie genug mit ihrem eigenen Hause zu tun habe. Mr. Bird öffnete daher die Augen weit vor Erstaunen und sagte:

»Nichts von besonderer Wichtigkeit.«

»So? Aber ist es wahr, daß man ein Gesetz angenommen hat, welches verbietet, den armen Farbigen, die herüberkommen, zu essen und zu trinken zu geben? Ich hörte, es sei von solch einem Gesetz die Rede; aber ich glaubte nicht, daß eine christliche Legislatur so etwas annehmen könnte!«

»Wahrhaftig, Mary, du bist ja auf einmal politisch geworden.«

»Ach Unsinn! Im allgemeinen möchte ich keinen Pfifferling für eure ganze Politik geben; aber das scheint mir doch über alle Maßen grausam und unchristlich zu sein. Ich hoffe, lieber Mann, daß man an ein solches Gesetz nicht gedacht hat.«

»Man hat ein Gesetz angenommen, welches den Leuten verbietet, den von Kentucky herüberkommenden Sklaven fortzuhelfen, liebe Frau; die rücksichtslosen Abolitionisten haben es so arg gemacht, daß unter unsern Brüdern in Kentucky große Aufregung herrscht, und es ebenso notwendig, als christlich und freundlich erscheint, daß von seiten unseres Staates etwas zur Stillung dieser Aufregung geschieht.«

»Und wie lautet das Gesetz? Es verbietet uns doch nicht, diesen armen Leuten für eine Nacht ein Obdach zu geben und ihnen etwas zu essen zu reichen und ein paar alte Kleider zu schenken, und sie dann ruhig ihres Weges gehen zu lassen?«

»O doch, liebe Frau; das hieße, ihnen helfen und sie unterstützen, wie es im Gesetz heißt.«

Mrs. Bird war eine schüchterne, leicht errötende kleine Frau von ungefähr vier Fuß Größe und mit sanften blauen Augen und einem Teint, zart wie Pfirsichblüten, und der sanftesten lieblichsten Stimme von der Welt. – Was ihren Mut betrifft, so hätte sie, wie man sich erzählte, ein mäßig großer Truthahn mit dem ersten Gekauder in die Flucht geschlagen, und ein tüchtiger Haushund von mäßiger Wildheit hätte sie bloß durch das Fletschen seiner Zähne zum Gehorsam bringen können. Ihr Gatte und ihre Kinder waren ihre ganze Welt, und hier herrschte sie mehr durch Bitte und Überredung, als durch Befehl oder Überzeugung. Nur ein einziges konnte sie in Aufregung bringen, und zwar die Berührung des wunden Flecks ihres ungewöhnlich sanften und teilnehmenden Gemütes: Jede grausame Handlung versetzte sie in die leidenschaftlichste Aufregung, die verglichen zu der allgemeinen Sanftheit ihres Charakters um so beunruhigender und unerklärlicher war.

Diesmal stand Mrs. Bird mit sehr roten Wangen, die ihr ganz allerliebst standen, auf, trat mit entschlossenem Blick vor ihren Gatten und sagte in entschiedenem Tone:

»Ich will wissen, John, ob du ein solches Gesetz für recht und christlich hältst.«

»Du wirst mich doch nicht erschießen, Mary, wenn ich sage: ja!«

»Das hätte ich dir nie zugetraut, John! Du hast doch nicht dafür gestimmt?«

»Doch, meine schöne Politikerin!«

»Du solltest dich schämen, John! Die armen, obdachlosen, heimatlosen Geschöpfe. Es ist ein schändliches, gottloses, fluchwürdiges Gesetz, und ich für meine Person werde es bei der ersten Gelegenheit, die ich finde, verletzen; und ich hoffe, ich werde eine Gelegenheit finden! Es ist weit genug gekommen, wenn eine Frau armen hungernden Geschöpfen weder warmes Essen noch ein Bett geben darf, weil sie Sklaven sind und ihr ganzes Leben lang nur Schmach und Bedrückung gelitten haben! Die armen Leute!«

»Aber Mary, höre doch nur. Deine Empfindungen sind alle ganz vortrefflich, liebe Frau, und ich liebe dich deshalb; aber, liebe Frau, wir dürfen unsere Empfindungen nicht mit unserm Verstande durchgehen lassen. Du mußt bedenken, es ist keine Sache des Privatgefühls; große Staatsinteressen sind dabei mit im Spiel, und es entsteht darüber eine so große Aufregung im Publikum, daß wir unsere Privatgefühle beiseite setzen müssen.«

»Ich verstehe nichts von Politik, John, das gebe ich zu; aber ich kann meine Bibel lesen; und darin lese ich, daß ich die Hungrigen speisen, die Nackten kleiden und die Traurigen trösten soll; und dieser Bibel denke ich zu folgen.«

»Aber in Fällen, wo du dadurch einen großen öffentlichen Schaden anrichten würdest –«

»Gott gehorchen bringt niemals der großen Allgemeinheit Schaden. Ich weiß, daß das nicht der Fall ist. Es ist zu allen Zeiten und in allen Fällen das Sicherste, zu tun nach seinem Willen.«

»Aber höre mich nur an, Mary, und ich kann dir mit sehr klaren Gründen beweisen, daß –«

»Ach Unsinn, John! Du kannst die ganze Nacht reden und wirst mir nichts beweisen. Ich frage dich, John, würdest du jetzt ein armes, frierendes, hungerndes Geschöpf von der Tür weisen, weil es seinem Herrn entflohen ist? Würdest du das tun, frage ich dich.«

In dieser Krisis steckte der alte Cudjoe, das schwarze Faktotum, den Kopf zur Tür herein und bat Missis, einmal in die Küche zu kommen, und unser Senator, von dem Angriff noch zur rechten Zeit befreit, sah seiner kleinen Frau mit einer drolligen Mischung von Freude und Verdruß nach und machte sich's in seinem Lehnstuhl bequem, um die Zeitungen zu lesen.

Nach einer kurzen Weile ließ sich die Stimme seiner Frau rasch und angelegentlich an der Tür vernehmen: »John! John! Bitte, komm einen Augenblick heraus.«

Er legte die Zeitung hin und ging in die Küche und fuhr zurück, ganz erstaunt über den sich ihm darbietenden Anblick.

Ein junges, zartes Weib mit zerrissenen und gefrorenen Kleidern, mit nur einem Schuh, und an dem blutenden Fuß einen zerrissenen Strumpf, lag in totenähnlicher Ohnmacht auf zwei Stühlen. Der Stempel der verabscheuten Rasse war auf ihrem Antlitz sichtbar, aber niemand konnte gegen seine traurige und rührende Schönheit gefühllos bleiben, während seine starre, kalte, totengleiche Schärfe einen feierlichen Schauer hervorrief. Er hielt den Atem an sich und blieb schweigend stehen. Seine Frau und ihre einzige farbige Dienerin, die alte Tante Dinah, waren angelegentlich in der Anwendung von Wiederbelebungsmitteln beschäftigt, während der alte Cudjoe den Knaben auf den Knien hatte, ihm Schuhe und Strümpfe auszog und die kleinen kalten Füßchen warmrieb.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Onkel Toms Hütte»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Onkel Toms Hütte» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Onkel Toms Hütte»

Обсуждение, отзывы о книге «Onkel Toms Hütte» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x