Josef Hahn - Zeit der Drachen
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Ibrahim ist von dem Mann begeistert. Ruhollah Mussawi könnte der neue Führer aller Moslems sein. Vielleicht sogar der 13. Mahdi? Der lang erwartete Erlöser der Muslime; weltweit! Er geht vor Abschluss seines Studiums nach Teheran und schließt sich den Garden der iranischen Revolution an. Er wird zum Gotteskrieger. Die Ausbildung ist eine sehr harte. Neben den strikt einzuhaltenden religiösen Geboten lernt er schießen, sprengen und auch sonst irgendwie töten. Auf den Zielscheiben, die sie verwenden, sind nur jüdische Gesichter aufgemalt. Hin und wieder auch das Banner Amerikas. Nach seiner Ausbildung verleihen sie ihm einen neuen Namen. Sein Kampfname lautet Gamal al’Asad (Gamal der Löwe). Darauf ist er stolz!
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Tel Nof
Leutnant Shmuel Kohn, der Offizier vom Dienst am Militärflugplatz Tel Nof erhielt um 23.30 Uhr einen Anruf, der ihn in große Verwirrung stürzte.
„Hier ist Oberst Aaron Goldberg vom Hauptquartier. Ich bereite eine geheime Mission vor. Machen Sie mir umgehend eine Maschine startbereit, eine F-35 oder eine F-16. Volle Bewaffnung ist erforderlich. Ich lande in zwei Stunden mit einem Hubschrauber. Haben Sie kapiert Leutnant? Noch was: kein Wort zu irgendwem außerhalb des Geländes! Das ist ein Befehl!“
„Jawohl, Herr Oberst.“ Verwirrt legte Shmuel auf. Goldberg war immerhin der stellvertretende Kommandeur der israelischen Luftwaffe. Und er nur ein junger, einfacher Leutnant und gedrillt darauf, die Befehle seiner Vorgesetzten zu befolgen. Eine geheime Mission? Was wohl hatte der hohe Offizier vor?
Während der britischen Mandatszeit befand sich in Tel Nof ein Stützpunkt der Royal Air Force. Heute sind in da mehrere Kampfflieger- und Hubschrauberstaffeln und auch Spezialeinheiten der Streitkräfte beheimatet. Auch die offiziell nie eingestandenen israelischen Atomwaffen sind hier gut geschützt gelagert. Kampfflugzeuge, die diese Waffen einsetzen können, sind seit Jahrzehnten rund um die Uhr in ständiger Alarmbereitschaft. Der Oberst könnte doch problemlos einen in Bereitschaft stehenden Piloten mobilisieren. Warum wollte er selber fliegen, dachte sich der Leutnant?
Die Dienstvorschriften der Armee verlangten einen Rückruf an die Stelle, von wo der Auftrag gekommen war. Also rief Leutnant Kahn wie vorgeschrieben zurück. „Sind Sie verrückt geworden, sie Würstchen?“, musste er sich anhören. „Warum dieser Anruf? Habe ich nicht strikte Geheimhaltung befohlen?“
„Haben Sie, Herr Oberst. Aber die Vorschriften…“ „Scheiß auf ihre Vorschriften“, brüllte es aus dem Hörer. „Tun Sie das, was ich ihnen befohlen habe. Jetzt!“ Goldberg legte auf. Leutnant Kohn zerdrückte einen satten Fluch auf seiner Zunge. Hatte er das nötig gehabt. „So ein arrogantes Arschloch“, dachte er sich. Dann gab er den Befehl eine der F-16 start- und kampfbereit vorzubereiten.
Die F-16 ist die wichtigste Kampfmaschine der israelischen Luftwaffe. Israel hat über 200 davon in allen verschiedenen Typen von den USA gekauft und Militärexperten gehen davon aus, dass – sollten Atomwaffen durch Israel eingesetzt werden – dies wahrscheinlich mit F-16-Bombern geschehen würde. Zusätzlich verfügt die israelische Luftwaffe noch über zahlreiche Maschinen anderen Typs und eine Flotte von modernsten Kampfhubschraubern. Auch noch über das modernste Kampfflugzeug der Welt: Die F-35 II. Ein Tarnkappen- Mehrzweckkampfflugzeug, das im Vergleich zu anderen Mehrzweckkampfflugzeugen die Reichweite feindlicher Aufklärungstechnik auf einen Bruchteil reduziert. Israel stehen fünf Geräte dieses Typs zur Verfügung. Die Ausrüstung der Israelischen Air Force gehört so zu den modernsten weltweit. Die Flugzeuge kommen mittlerweile hauptsächlich aus US-amerikanischer Fabrikation. Die von den USA gelieferten Flugzeuge werden meist zusätzlich noch optimiert. Das Internationale Institut für strategische Studien in London vermutet, dass Israel über insgesamt etwa 6.000 atomare Waffen disponieren kann. Davon 1.800 Bomben und 4.200 landgestützte Raketen mit atomaren Sprengköpfen.
Wie angekündigt landete Goldberg mit einem Hubschrauber in Tel Nof. Er hatte das Gerät selber geflogen und wies nun rüde das Bodenpersonal an, den Hubschrauber einstweilen zu garagieren. Goldberg war wie für einen kommenden Luftkampf gekleidet. Also würde ein besonderer Einsatz bevorstehen, vermutete Kohn. Warum aber wollte der Oberst alleine fliegen? Na egal; er würde schon wissen, was er tut. Also meldete der Leutnant: „Herr Oberst, die F-16 steht vollbetankt und aufmunitioniert zu ihrer Verfügung.“
Goldberg nickte bloß. Er wirkte so, kam es dem Leutnant vor, als wäre er gar nicht richtig da. Mit schnellen Schritten ging der Oberst nun zur F-16, kletterte in das Cockpit und verlangte die sofortige Startfreigabe. Er erhielt sie auch. Goldberg startete und rollte zur Bahn. Dort gab er sofort vollen Schub und die Maschine stieg röhrend und brüllend wie ein freigelassener riesiger Adler in die Lüfte. Kurz darauf war sie im unendlichen Himmel über Israel verschwunden. Nur der Klang des Motors war noch zu hören, verebbte aber ebenfalls bald. Einige Fensterscheiben hatten dem Druck nicht standgehalten und waren zersplittert. Einer der Splitter landete im Gesicht Kohns. Er blutete, war aber trotzdem glücklich darüber, den unsympathischen Oberst möglichst rasch losgeworden zu sein. Soll er doch tun, was er will, dachte er sich. Zurück in seinem Bereitschaftsraum trug er vorschriftsmäßig den Start der F-16 ein; mit dem Vermerk „Sonderflug auf Befehl von Herrn Oberst Goldberg“ und sandte den Vermerk an das Oberkommando der Luftwaffe. Der Austausch der kaputten Fensterscheiben würde morgen früh geschehen. Leutnant Kohn war mit sich zufrieden, trank noch eine kalte Cola und legte sich in voller Montur schlafen. Viel mehr würde wohl in dieser Nacht wohl nicht mehr passieren, hoffte er. Nach seiner Ablöse konnte er zwei dienstfreie Tage genießen, die er mit seiner Verlobten am Strand von Eilat verbringen wollte.
●●●
Golan
„Heute Nacht haben sie uns schon wieder beschossen, die Scheiss-Perser“, meldete der Befehlshaber der israelischen Grenztruppen am Golan seinem Oberkommando. „Es wurden mehrere unserer Stützpunkte entlang der Grenze angegriffen. Insgesamt waren es etwa 20 Geschosse. Die meisten davon konnten wir mit Iron Dome6 abfangen. Keine der Raketen hat ihr Ziel erreicht. Wir hatten keine Verluste.“
„Dafür sollten wir Gott danken“, reagierte ein General im Oberkommando. „Wir vermuten die Al-Quds7 dahinter und ihren irren Kommandeur Soleimani. Trotzdem müssen wir diesen erneuten Angriff als sehr schwerwiegend ansehen. Bleiben Sie wachsam auf ihrem verantwortungsvollen Posten, Herr Major!“ Damit legte er auf. Es wäre allerhöchste Zeit, dachte sich der General, diesen fanatischen Kommandanten der Iraner durch den Mossad entsprechend „behandeln“ zu lassen. Er nahm sich vor, dies bei der nächsten Sitzung des Generalstabs vorzuschlagen. Inzwischen würde er wohl einen Gegenschlag befehlen müssen.
Wenige Stunden später wurden Dutzende iranische Militärziele in Syrien angegriffen. Einrichtungen des Geheimdienstes, der Logistik, Militärposten, Lagerräume und Spähposten wurden getroffen. Auch das Gefährt, von dem aus die Raketen auf die Golanhöhen abgefeuert wurden. "Wir sind nicht an einer Eskalation interessiert, aber weitere Versuche, Israel zu attackieren, werden eine schwerwiegende Reaktion zur Folge haben." So die offizielle Verlautbarung der israelischen Regierung zu dem iranischen Angriff. Man ahnte immer noch nichts vom Alleinflug Goldbergs. Erst als dem Oberbefehlshaber der Air Force dies gemeldet wurde, wurde Goldbergs Aktion zur Staatsaffäre.
Unabhängig davon protestierten der Iran, Russland, Rumpf-Syrien, China und Nordkorea gegen die, wie sie es nannten „zionistische Attacke gegen harmlose Zivilisten„ und präsentierten Fotos von angeblich getöteten Frauen und Kindern. Diese Fotos waren zwar ein Fake, aber ein Teil der araberfreundlichen Presse nahm sie um Anlass um die negative Stimmung gegen Israel zu verstärken. Die staatlichen Medien der protestierenden Länder taten dies ohnehin laufend. Der iranische Minister für das Nachrichtenwesen und die Staatssicherheit, ein Geistlicher, drohte in einer im Fernsehen übertragenen Rede mit massiver Vergeltung im Falle eines weiteren israelischen Angriffs. In so einem Fall würde sein Land zehnmal massiver zurückschlagen. Der Iran habe auch nicht die Absicht, seinen Einfluss im Nahen Osten zurückzunehmen und werde auch weiterhin die schiitischen Brüder im Jemen, in Syrien und weltweit unterstützen. Die Zionisten, das Krebsgeschwür Israel und auch die USA wären eben die Erzfeinde, die es zu bekämpfen und letztendlich zu vernichten gelte.
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