Josef Hahn - Zeit der Drachen
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„Mama und Papa sind tot. Mich haben sie da hineingeschmissen. Ich soll sie rächen – irgendwie, haben sie mir noch gesagt. Aaron bin ich“, stammelte das verschreckte und halbverhungerte Kind. „Aaron? Dann bist du einer von uns! Komm mit!“ Der Mann nahm das Kind wie einen Kohlensack über seine Schulter. Mit ihm stolperten sie weiter. Und sie hatten Glück! Sie fanden einen Ausgang außerhalb des Ghettos nahe der Weichsel. Keine Soldaten waren zu sehen. Ungehindert kletterten sie heraus und warfen sich als erstes samt ihren stinkenden Gewändern in den noch kalten Fluss. „Ah! Das tut gut. Den Gestank loswerden. Wir wollen nach Palästina, Aaron. Willst Du mitkommen?“
Natürlich wollte er. Auch wenn er sich darunter gar nichts vorstellen konnte. Egal. Er hatte niemanden mehr in Warschau, dem er sich zugehörig fühlte. Traurig betrachtete er das Foto seiner Eltern. „Sie sind tot“, begann er zu weinen. „Ganz, ganz tot!“ Sein Retter, er nannte sich Shmuel, nickte. „Vergiss sie nicht! Mehr kannst du nicht für sie tun. Vergiss auch nie, wer ihnen und uns das angetan hat.“
Aaron unterdrückte krampfhaft seine Tränen und nahm sich das vor. Nie wollte er vergessen, was die Deutschen und ihre Helfershelfer den Juden angetan hatten. Auf mancherlei Umwegen und mit vielen Strapazen erreichten sie alle wohlbehalten ihr gelobtes Land: Palästina!
Mit 16 Jahren schloss sich Aaron Goldberg der Haganah 1an und wurde kurze Zeit darauf von der regulären Armee übernommen. Er zeichnete sich bei Kämpfen an der Grenze mehrfach aus, absolvierte den Offizierslehrgang und wurde Kampfpilot. In der neugeschaffenen Luftwaffe fand er seinen Platz und machte rasch Karriere.
Er heiratete eine junge schwarzhaarige Tzabar 2, zeugte mit ihr eine neue Goldberg und hätte eigentlich ein zufriedenes Leben führen können.
Doch dann geschah das für ihn Unfassbare. Ein Selbstmordattentäter der Hisbollah sprengte sich mitten in einem Einkaufzentrum in Tel Aviv in die Luft. 34 Menschen riss er mit in den Tod. Aarons Frau und seine Tochter waren unter den Opfern. Aarons Haar wurde über Nacht schlohweiß und er vergrub sich zwei Wochen lang in seiner Wohnung.
Die Palästinenser und Iraner bejubelten ihren Märtyrer; es war dies eines der ersten Selbstmordattentate überhaupt. In Aaron stiegen die Erinnerungen an das Warschauer Ghetto wieder hoch. In seine grenzenlose Trauer um Frau und Tochter mischte sich blanke Wut.
Er machte keinen Unterschied mehr zwischen den Deutschen und den Arabern. Beide töteten sie Juden! Seine Gedanken kreisten nur mehr um Rache. Rache für seine getöteten Eltern und Rache für seine ermordete Frau und Tochter.
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Vereinte Nationen
In New York jagte eine Krisensitzung die andere. Im Sicherheitsrat beschuldigten sich die USA und Russland gegenseitig, die sich abzeichnende Eskalation zwischen Israel und dem Iran unterstützt und gefördert zu haben.
Die Appelle des Generalsekretärs zeigten keine Wirkung. Die Ratsmitglieder fanden zu keiner gemeinsamen Resolution. Eigentlich wollten sie das auch gar nicht. Die Interessen waren zu verschieden.
Russland erhoffte sich durch die Unterstützung der Mullahs einen stärkeren Einfluss in der Region. Der Iran zählt immerhin zu den 20 bevölkerungsreichsten und größten Staaten der Erde und hatte auch einigen Einfluss auf die Versorgung der Welt mit fossilen Energieträgern. Seine Lage zwischen dem Kaspischen Meer und der Straße von Hormus machte ihn zu einem Gebiet von hoher strategischer Bedeutung. Die Straße von Hormus war und ist das wichtigste Nadelöhr für den Ölexport nach Japan, Westeuropa und in die USA. 40 Prozent des Weltölverbrauchs durchfahren sie täglich. Schon mehrmals hatte der Iran mit der Sperrung der Straße von Hormus gedroht. So auch diesmal.
Genau das wollten aber die Amerikaner und ihre westlichen Verbündeten nicht. Sie argumentierten, der Iran missachte die Menschenrechte und seine Kontrolle auf religiöse und ideologische Konformität durchdringe das Leben aller Bürger. Es gäbe keine Presse- oder Meinungsfreiheit und man hätte unter anderem die Vernichtung Israels fest in der Staatsideologie verankert. Eine Sperre dieses Verkehrsweges durch den Iran würde eine sehr gefährliche Krise nach sich ziehen. Der Iran sollte sich also nicht wundern, wenn das Land kritisch beäugt wurde; besonders von den Israelis!
Die sunnitischen Araber, insbesondere Saudi-Arabien schlugen sich dagegen auf die westliche Seite. Die Saudis hielten den iranischen Revolutionsexport des schiitischen Islam für äußerst gefährlich. Sie fürchteten um ihre eigene Machtposition. Auch kritisierte man scharf die Finanzierung und militärische Unterstützung schiitischer Terrorgruppen.
Was aber nun geschehen könne, wenn Israel die Theokraten in Teheran angriffe, wollte man sich gar nicht vorstellen. Die Armee des Iran umfasste Millionen fanatische Soldaten und auch entsprechend modernes Material. Geliefert von Russen, Chinesen und Nordkorea.
Die Israelis verfügen inklusive der Reservisten über 790.000 Soldatinnen und Soldaten. Dazu die modernste Ausstattung und, sie haben auch Atomwaffen!
Vermutlich hatte diese aber auch bereits der Iran! Atomsperrvertrag hin oder her. Niemand kann einem Volk das Denken und Forschen verbieten. Das hat noch nie geklappt. Dank der Unterstützung der vorgenannten Staaten mit Uran 235 war der Iran zu einem gefährlichen Gegner für alle geworden. Niemand wusste aber genau, wie weit fortgeschritten das iranische Nuklearprogramm bereits war. Die, die es wussten, würden sich lieber die Zungen herausschneiden lassen, als darüber zu reden.
Dass die Israelis zuschlagen würden, stand für die UNO und die Delegierten, trotz fortlaufender Apelle zum Frieden, fest. Nicht bekannt allerdings war das Wann und Wie. Die halbe Welt demonstrierte für den Frieden. Der Papst in Rom traf sich mit dem obersten schiitischen Religionsführer und dem Oberrabbiner von Jerusalem. Alle drei bekräftigten, für die Erhaltung des Friedens inbrünstig zu beten. Versuche mit untauglichen Mitteln! Bei der Uno wurden die Auseinandersetzungen und gegenseitigen Beschuldigungen immer intensiver. Dass die Perser mit den Israelis kein direktes Wort wechselten, war schon Tradition. Dass aber jetzt auch Amerikaner und Russen sich nur mehr gegenseitig anschwiegen, deutete eine noch gefährlichere Entwicklung an.
Die weltpolitische Lage eskalierte weiter.
Die baltischen Staaten, früherer Teil der einstigen Sowjetunion, fürchteten um ihre Unabhängigkeit. Russland würde an ihren Grenzen massiv Truppen zusammenziehen. Plante der russische Führer eine ähnliche Aktion mit dem Baltikum wie vor Jahren mit der Krim und der Ukraine? Im Sicherheitsrat bestritt das der russische Delegierte energisch und faselte etwas von lange geplanten Manövern. Russland fühle sich eben durch die Präsenz der NATO an seiner Grenze direkt bedroht. Das Baltikum wieder russisch zu machen, läge ihnen ferne. Diese Absicht hätten sie nicht. Keinesfalls! Und an eine Wiederherstellung der alten Sowjetunion denke in Moskau ohnehin niemand.
Der Oberbefehlshaber der NATO-Truppen im Baltikum sah das anders. Ohne Rücksprache mit seinem Oberkommando befahl er, die Truppen in Alarmbereitschaft zu versetzen. Ein deutlicher Affront gegenüber Russland. Schwerbewaffnete kampfbereite Soldaten lagen sich nun an der so genannten NATO Ostfront gegenüber. Es bedurfte nur mehr eines nichtigen Anlasses um das Feuer zu entzünden.
Im NATO Hauptquartier war man davon völlig überrascht, ebenso in Brüssel bei der hilflosen Europäischen Union. Auf Drängen der Balten, der Polen, Tschechen und Slowaken wurde aber die Alarmbereitschaft der NATO an der Ostgrenze belassen. Man wusste: die russischen Truppen waren sowohl personalmässig als auch mit der konventionellen Ausrüstung an Artillerie und Panzern der NATO überlegen. Die NATO hatte aber die modernere technische Ausrüstung und war auch in der Lage, sich bei einem eventuellen Konflikt mit Russland die Lufthoheit zu sichern; glaubte man. Außerdem konnten die NATO durch die gut ausgebauten Verkehrs- und Wasserwege rasch Verstärkungen herbeiführen. Nur, die russischen Truppen waren schon da!
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