Marco Gruber - Todesfalle

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Drei Menschen in einer Verschmelzung von zwei Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.Wird es ihnen gelingen, den Wirren eines globalen Konflikts zu trotzen und ihr Schicksal selbst zu entscheiden?Oder wird die brutale Gewalt der Aggression aus dem Osten sie zerschmettern und sämtliche Träume unter rauchenden Trümmern vergraben?Mut, Liebe und unbändiger Überlebenswille treibt sie an, gemeinsam dem übermächtigen Feind zu trotzen.Stefan Bergers neuer Feind ist anders, er ist neu, er ist stark und er hat nur eines im Sinn: Alles und jeden vernichten, der sich ihm in den Weg stellen will. Und genau das hat Berger vor. Denn nur so kann er sich selbst und die Menschen, die er liebt, beschützen. Inhaltsangabe:Stefan Berger befreit mit Hilfe eines ehemaligen Navy-Seals und eines pensionierten Chiefs die entführte Marineoffizierin (und Bergers Vertraute) Nina Williams aus einem geheimen chinesischen Stützpunkt. Bei der anschließenden Flucht als blinde Passagiere auf einem chinesischen Zerstörer werden sie bei den Senkaku-Inseln durch ein unbekanntes Naturphänomen in eine Parallelwelt ins Jahr 1934 versetzt.Dort schmieden der chinesische Kaiser Zhang Akuma, sein sowjetischer Studienkollege Wanja Nikitin und der japanische Tenno ein unheilsames Bündnis. Gemeinsam wollen sie in einem brutalen Expansionskrieg die westliche Welt unterwerfen. Eine beispiellose Attentatsserie, deren Opfer die wichtigsten europäischen Staatsoberhäupter sind, erschüttert zur Sommersonnenwende den alten Kontinent.Stefan Berger, der in der Parallelwelt in den Händen der österreichischen Marine gelandet ist, und die Offizierin Anna Maria Hohenstein überleben den Anschlag eines Assassinen auf den Reichskanzler der jungen Republik Österreich dabei nur knapp.Nina Williams erlebt zur selben Zeit auf Island den brutalen Überfall der Sowjets hautnah mit. Auf der besetzten Insel kämpft sie verzweifelt um ihr Leben.

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„Offiziere der glorreichen Streitkräfte“, meldete er mit lauter, klarer Stimme, „Seine Kaiserliche Hoheit, Kaiser Zhang Akuma!“

Die Offiziere und ihr Gefolge strafften sich und nahmen Haltung an, als der Kaiser das Podest betrat. Mit schnellen, sicheren Schritten näherte er sich dem Thron und blieb schließlich davor stehen. Er trug einen schlichten, schwarzen Anzug ohne jegliche Insignien oder sonstigen Schmuck. Sein Gesicht war ausdruckslos, als er die Gruppe einige Augenblicke lang musterte. Schließlich nickte er den Anwesenden zu und wandte sich mit ruhiger, dunkler Stimme an die Offiziere.

„Kommandanten und Offiziere der Kaiserlichen Streitkräfte“, begann er, „ich habe Sie zu mir befohlen, da ich höchst unerfreuliche Neuigkeiten erfahren habe, die Sie alle betreffen.“

Der Kaiser blickte in die Runde und stellte zufrieden fest, dass einige der Offiziere doch einen etwas erschrockenen Ausdruck nicht unterdrücken konnten. Einige Augenblicke ließ er sie schmoren, bis er schließlich weitersprach.

„Sie haben meinem Vater lange und treu gedient, haben seine Befehle immer gewissenhaft und ohne Fehl und Tadel ausgeführt.“ Wieder wartete er einige Augenblicke, bevor er fortfuhr.

„Doch heute, kaum drei Tage nach dem traurigen Tod des Kaisers, heute gelang es mir, die Hintergründe des Komplotts aufzudecken, welches die schändliche Vergiftung und schließlich den qualvollen Tod meines Vaters, des großen Kaisers Zhang Kibum zur Folge hatte.“

Das erschrockene Raunen und die ungläubigen Blicke der Anwesenden nahm Kaiser Zhang Akuma zufrieden zur Kenntnis. Seine Gefühle ließ er sich jedoch überhaupt nicht anmerken.

„Im Zuge des Verhörs der Verschwörer, die sich unter den persönlichen Leibärzten des Kaisers befanden, gelang es mir, weitere eminent wichtige Informationen über den Umfang dieses tödlichen Komplotts, dieses schäbigen, hinterhältigen Staatsstreichs zu erfahren.“

Nun erhob sich seine vormals ruhige und beherrschte Stimme zu einem bedrohlichen Schwall anklagender Worte, die auf seine Zuhörer niederhagelten.

„Der oberste Leibarzt seiner Kaiserlichen Hoheit schwor bei der Seele seiner Mutter und seines Vaters, dass Sie“, mit einer umfassenden Bewegung seines rechten Armes deutete der Kaiser auf die anwesenden Offiziere unterhalb des Thronpodestes, „dass Sie, die obersten Führer der Kaiserlichen Streitkräfte, Teil dieses Komplotts, dieses Hochverrates, ja sogar der planende Kopf hinter dieser tödlichen Verschwörung sind!“

Die erschrockenen Blicke der Oberbefehlshaber wichen nun ungläubigem Staunen, doch bevor sich ein einziger der Offiziere zur Wehr setzen konnte, fuhr der Kaiser fort.

„Mir liegen eindeutige Beweise für die Wahrheit der Worte des Leibarztes vor. Beweise, die jeden einzelnen von Ihnen schwer belasten, und die es mir unmöglich machen, an Ihre Unschuld zu glauben.“

Der Kaiser nickte dem kleinen Mann neben ihm auf dem Podest zu, worauf dieser dem Hauptmann der Kaiserlichen Garde ein Zeichen gab.

„Im Namen meines Vaters“, knurrte Kaiser Zhang Akuma, während die Kaiserliche Garde ihre Schwerter zückte und auf die erschrockene Gruppe der Offiziere zumarschierte, „und im Namen der Gerechtigkeit beschuldige ich Sie alle des Hochverrats.“

„Das, das muss ein Irrtum sein, Eure Hoheit!“, stammelte Marschall Chen.

„Ich, wir… Wir würden nie etwas tun, was dem Kaiser…“

„Ich verlange eine unabhängige Untersuchung der Umstände, die den Tod des Kaisers zur Folge hatten“, rief nun Marschall Hu. Er war weniger eingeschüchtert als sein Kollege von den Luftstreitkräften, doch auch seine Stimme zitterte. Die Wachen der Garde hatten die Gruppe der Offiziere eingekreist, worauf sich weiterer Protest der jüngeren und niedrigeren Offiziere erhob. Schließlich war es der älteste Mann im Raum, der seine Kollegen zum Schweigen brachte.

„Schweigt, ihr Narren!“, brüllte Großadmiral Lin, woraufhin das nervöse Geschnatter abrupt abbrach.

„Seht ihr nicht, was hier vor sich geht?“, fragte der alte Seemann, während er kühl dem Blick des jungen Kaisers auf dem Podest begegnete.

„Ihr seid dazu auserkoren, wie Schachfiguren im Spiel der Macht nach dem Gutdünken des Kaisers eingesetzt und geopfert zu werden.“ Der Großadmiral glaubte so etwas wie den Ansatz eines leichten Grinsens auf dem Gesicht des jungen Kaisers zu entdecken.

„Ich für meinen Teil weiß, was ich nun zu tun habe“, schloss er, setzte sich seine Offiziersmütze auf und griff nach seinem Säbel.

„Das Urteil lautet…“, Kaiser Zhang Akumas Stimme war eine Nuance leiser geworden, doch noch bedrohlicher.

„Tod durch das Schwert!“

Großadmiral Lin Aang zog seinen Säbel und brüllte:

„Für den Kaiser, den wahren Kaiser Zhang Kibum!“

„Schützt den Kaiser!“, befahl der Hauptmann der Kaiserlichen Garde lautstark und zog sein Schwert. Dann krachte Stahl auf Stahl, und der ungleiche Kampf im kleinen Audienzsaal nahm seinen vorhersehbaren Lauf.

Kaiser Zhang Akuma, dem diese unvorhergesehene Entwicklung überhaupt nicht ungelegen kam, sah sich ungerührt das Gemetzel an und wartete, bis der letzte Mann der eingekreisten Offiziere leblos am Boden lag. Er blickte auf die blutüberströmten Toten und tödlich Verwundeten, von denen einige noch zuckten oder leise um Hilfe röchelten. Er sog jedes Detail in sein Innerstes auf, jeden Blick und jeden Ton, sogar den Geruch des Blutes, der in der stickigen Luft lag. Er nickte dem Hauptmann der Garde zu.

„Erlöst die Verräter“, befahl er ihm.

„Vollstreckt das kaiserliche Urteil.“ Dann drehte er sich wortlos um und verschwand in der kleinen Tür, die sich hinter ihm schloss. Das erstickte Kreischen der Sterbenden und das schmatzende Geräusch zerfetzenden Fleisches hörte er bereits nicht mehr. Blut tränkte die violetten Fasern des Teppichs und färbte ihn schwarz.

Kaiser Zhang Akuma hingegen bereitete schon seinen nächsten Schritt vor, sich von lästigen Anhängseln seines übermächtigen Vaters zu befreien. Diese alte Riege von Kommandanten, mit ihren alten Ansichten in Bezug auf Gefechtsführung, Taktik und Strategie, würde er nicht vermissen. Ganz im Gegenteil: Die neuen Offiziere, die an ihre Stelle treten sollten, würden jüngere Männer sein. Sie würden von ihm selbst ausgewählt werden und sie würden in seinem Namen dienen. Und was das Wichtigste war: Sie würden ihn fürchten. Und niemand würde es daher wagen, sich ihm zu widersetzen. Nicht nach diesem Exempel, das er soeben statuiert hatte.

Nun, da er alleine durch den dunklen Gang hinter dem Audienzsaal schritt, seine aufgewühlten Gedanken ordnend, gestattete er sich ein zufriedenes Lächeln.

2. Kapitel

Imst, Tirol

25. August 2017

Als das Mobiltelefon in der vorderen linken Tasche ihrer Jeans vibrierte, erschrak sie. Nicht schon wieder, dachte sie. Ich kann das nicht schon wieder ertragen. Doch dieses Mal musste sie es ertragen, sie musste stark sein. Vielleicht wäre es das letzte Mal. Sie spähte gegen das grelle Sonnenlicht des ungewöhnlich warmen Spätsommertages auf das matte Display des schmalen Telefons und ahnte, nein wusste, dass er es schon wieder war. Unbekannte Nummer. Dann wappnete sie sich, strich sich eine Strähne des langen, blonden Haars aus dem Gesicht und hob ab.

„Ja?“, sagte sie vorsichtig und hörte wieder das ihr mittlerweile nur allzu bekannte Atemgeräusch am anderen Ende der Leitung. Doch es blieb bei diesem Geräusch, rau und irgendwie animalisch.

„Was willst du schon wieder von mir, du krankes Arschloch?“, fauchte sie angewidert. Sie fühlte sich schwach und verletzlich, wie Freiwild. Sie schwitzte, ihr langes Haar klebte in ihrem Nacken, das weiße Shirt, das sie trug, fühlte sich viel zu eng an. Die kühle Brise des Westwindes verschaffte ihr kaum Linderung.

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