Jennifer Weise - Ganz oder gar nicht!

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Die Straße war menschenleer, sonst wäre die junge Frau in ihrem weißen Kleid oder vielmehr dem, was von dem einstmals vermutlich schönen, weißen Kleid übrig war, sicherlich sofort hervorgestochen. Aber die paar Wagen, die hier vorbeifuhren hielten sich nicht an irgendwelche Geschwindigkeitsbegrenzungen und so fiel sie wohl auch niemandem auf.
Es war schon ein eigenartiges Bild wie diese Frau in ihrem zerrissenen, dreckigen Kleid zielstrebig entlang schritt. War das etwa getrocknetes Blut auf ihrem Kleid? Bei genauerem Hinsehen fiel auch die Platzwunde an ihrer Stirn auf. Das Blut lief ihr quer übers Gesicht, doch entweder ignorierte sie es oder aber sie bemerkte es gar nicht. Ihr Blick war starr, keine Gefühlsregung zu erkennen, doch ein genauer Blick in ihre Augen genügte und man erkannte blanke Angst und Entsetzen.

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„Mädchen, komm schon, wer so was schreibt…“, begann dieser in ihren Augen widerliche Kerl.

Jessica ließ ihn erneut nicht ausreden, so hatte er keine Chance sein Denken und Handeln zu erklären.

„Das ist nichts als ein Job. Ich verdien’ damit meine Brötchen! Immer noch besser, als andere umzubringen!“ warf sie ihm vor.

„Da haben Sie natürlich recht, Jessica“, wandte sich der Farbige wieder an die Frau.

„Ihr habt ihr Hilfe versprochen?“ wandte Kane sich schließlich an Benedikt und Ron.

„Ja, sie kann uns bei Anna weiter helfen.“

„Was ist mit Anna?“

„Wir haben die Nachricht bekommen, dass sie tot ist, aber Jessica erzählt etwas anderes.“

„Tot? Wer sagt das?“

Die Männer schienen sich über Augenkontakt stumm zu unterhalten.

„Ist das bei euch etwa nicht angekommen?“

Kane schüttelte kaum merklich den Kopf.

„Sie sind bereit uns dabei zu helfen, unsere Kollegin zu finden?“ wandte er sich wieder an Jessica.

„Das hatte ich vor, aber jetzt…“

Sie verstummte mitten im Satz.

„Was ist jetzt?“

„Seit ich bei den beiden aufgetaucht bin, werde ich angeschrien und bedroht. Und hier auch noch…“

Ihr Blick fiel zu Boden.

„Ich versteh’ Sie, Jessica. Unter den Umständen hätte ich auch keine Lust uns zu helfen.“

Sie sah zu ihm auf und überlegte, ob das bedeutete, dass er sie gehen lassen würde. Genau das fragte sie ihn schließlich.

„Es steht Ihnen selbstverständlich frei, was Sie tun. Aber ich bitte Sie inständig zu bleiben - für Anna.“

Sie sah ihm in die Augen, diese blickten sie freundlich und aufrichtig, aber auch bittend an. Sie sah zu dem Widerling rüber.

„Jake, entschuldige dich bei der Dame!“ forderte Kane.

„Du spinnst wohl!“

„Eine Entschuldigung ist hier wohl mehr als angebracht“, stimmte auch Benedikt zu. Wenn es das war, was diese Frau zum Bleiben und zum Finden von Anna bewegen konnte, war es ihm recht, egal was tatsächlich geschehen war.

Jessica war erstaunt.

„Tut mir leid, Mam“, brachte Jake zähneknirschend hervor und verschwand dann im Inneren des Gebäudes.

„Bitte helfen Sie uns!“

Mit einer direkten Bitte von Benedikt hatte sie nicht gerechnet.

„Wer garantiert mir, dass der mich nicht wieder anfasst?“

„Ich!“ versprach Benedikt augenblicklich.

Zweifelnd blickte sie in die Runde.

„Sie haben mein Wort, Jessica“, beteuerte auch Kane.

Zögernd sah sie ihn an, gab sich schließlich einen Ruck und ging neben ihm her zum Vordereingang.

Dennoch waren ihre Zweifel nicht restlos beseitigt. Ob es schlau war, freiwillig zurück ins Haus zu gehen? Wahrscheinlich hätten die Männer sowieso nie zugelassen, dass sie einfach geht.

„Wovor haben Sie Angst?“

Sie sah zu dem dunkelhäutigen Mann auf.

„Vor Ihnen“, erwiderte Jessica offen.

Er blieb stehen und sah sie fragend an.

„Habe ich Ihnen etwas getan? Mich Ihnen gegenüber unflätlich verhalten?“

„Nein.“

„Warum haben Sie dann Angst vor mir?“

„Sie gehören zu den Anderen.“

„Sie sind also zu Ron und Ben gegangen?“

„Ich denke, die beiden waren sich nicht sicher, ob sie Ihnen trauen können“, versuchte Kane zu erklären, als sie mal wieder stumm blieb.

„Sie spielt falsch!“ mit diesen Worten empfing Jake alle im Wohnzimmer.

Jessica zuckte zusammen. Da legte Kane schützend einen Arm um ihre Schulter. Sie war überrascht, ließ es aber zu.

„Wie kommst du darauf?“ fragte er ruhig.

„Sie meinte doch, sie wüsste, was auf der Memory Card steht und hätte so auch euer Versteck gefunden?“

„Richtig“, bestätigte Benedikt.

„Das ist unmöglich!“

„Wieso?“

„Die Aufzeichnungen wurden nicht entschlüsselt.“

Fragend und misstrauisch blickten die Männer ihren Gast an.

„Haben Sie dafür eine Erklärung?“ wollte Kane noch immer ruhig wissen.

„Das sind Anagramme“, erwiderte sie trocken.

„Verkauf uns nicht für dumm!“ schrie Jake sie an. Er war sauer auf die Frau, insbesondere nachdem ihm befohlen wurde, sich bei ihr zu entschuldigen.

Sie wich einen Schritt zurück.

„Was wollen Sie damit sagen?“ mischte sich wieder Benedikt ein.

„Auf der Karte bestehen neunzig Prozent der Informationen aus Anagrammen. Das sind Buchstabenrätsel, ich habe tagtäglich mit Worten zu tun…“

„Dann verrat uns was das bedeutet!“ forderte Jake und drückte ihr einen Zettel in die Hand.

Für einige Minuten wurde es still. Sie konzentrierte sich auf die Buchstaben auf dem Stück Papier. Als sie aufsah, starrten Jake und Benedikt sie böse und misstrauisch an. Diese Blicke und die Worte, die sie soeben entschlüsselt hatte, waren zu viel. Jessica begann nach Luft zu hecheln.

„Jessica?“

„Geht es Ihnen nicht gut? Sie sind ganz blass!“

„Was hast du ihr gegeben, Jake?“

Wieder sah sie in die Runde, irgendwie drehte sich alles ganz merkwürdig. Die Stimmen der Männer klangen blechern. Einer von ihnen trat auf sie zu, da sank sie zusammen.

Benedikt war als Erster bei Jessica, diesmal hatte er den Fall nicht verhindern können. Er hob sie hoch und legte sie auf die Couch.

Kane nahm den Zettel an sich, den Jessica hatte fallen lassen. Streng sah er seinen Kollegen Jake an.

„Das ist ja wohl Beweis genug, dass Sie verschlüsselte Anagramme durchschaut!“

„Dann ist es tatsächlich Zeit für eine Entschuldigung“, begriff auch Jake.

„Was Bescheuerteres fiel dir wohl nicht ein?“

„Was steht auf dem Bogen?“ war auch Ron neugierig.

„Das ist der Befehl, die Gefangene zu foltern und zu eliminieren“, erklärte Kane missbilligend.

„Miss Barnes?“

Alle sahen zum Sofa, sie schien wieder zu sich zu kommen.

„Miss Barnes?“

Langsam öffnete sie ihre Augen, vor ihr kniete Benedikt. Täuschte sie sich oder drückte sein Blick Besorgnis aus?

Ihr viel das, was sie gelesen hatte wieder ein und sie wollte sich ruckartig aufsetzen. Dabei konnte sie einen schmerzvollen Aufschrei nicht verhindern, sogleich sank sie wieder zurück.

„Ihre Hüfte?“

Jessica sah den Mann, der noch immer vor ihr kniete, mit angsterfüllten Augen an.

„Ist sie auf die Hüfte gefallen?“ das war Rons Stimme.

„Scheint so.“

„Legen Sie sich auf die Seite!“

„Miss Barnes?“

Wieder öffnete sie ihre Augen. Wollte dieser Benedikt etwas von ihr?

„Ich lege Sie auf die Seite, dann wird es bestimmt gleich besser.“

Sie spürte eine Hand an ihrer Schulter, als er die zweite Hand auf ihren Oberschenkel legte, stöhnte sie laut auf. Sofort ließ der Mann sie los.

Jessica spürte wie ihr Kleid hochgeschoben wurde, aber sie fühlte sich außerstande, etwas dagegen zu tun.

„Warum haben Sie denn nichts gesagt?“ fragte Benedikt, nachdem er entdeckt hatte, dass der Bluterguss sich bis zum Oberschenkel herunterzog.

„Haben Sie noch mehr Verletzungen?“

War das Kanes Stimme?

„Jessica!“

Sie sah auf, der Mann erschien ihr übergroß wie er so hinter der Couch stand und auf sie hinabblickte. Unwillkürlich begann sie zu zittern.

„Ganz ruhig, niemand tut Ihnen etwas!“

Wessen Stimme war das? Es klang so vertrauensvoll.

„Wo sind Sie noch verletzt?“

Wieder diese melodische Stimme. Diesmal öffnete sie ihre Augen nicht, sondern versuchte in die Wärme dieser Stimme einzutauchen, sie klang so, als könnte sie all ihre Ängste in ihr ablegen.

„Ich weiß nicht“, erwiderte sie leise.

„Sie wissen es nicht?“

Eine andere, aufgebrachte Stimme störte die Ruhe, doch sofort ging diese melodische Stimme dazwischen, brachte den anderen Redner dazu, still zu sein.

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