Thorsten Henk - Frischfleisch
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Doch im Laufe ihrer Inhaftierung schmiedet sie einen perfiden Plan. Aber bis dahin muss sie sich den Gepflogenheiten anpassen. Gar nicht so leicht. Lustvoll und Derb.
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Die Inhaftieren begrüßten sie, gaben ihr frische Bettwäsche, Besteck, Kleidung und eine Hausordnung. Sie quittierte den Erhalt. Dann kam eine Beamtin auf sie zu.
»Ziehen Sie sich bitte aus«, forderte sie barsch und in einem rauen Ton.
Kim schaute die Beamtin an und rührte sich nicht.
»Wir müssen Sie durchsuchen. Ziehen Sie sich also bitte aus oder wir machen das für Sie!«
Wieder durchlief sie eine Ohnmacht. Sie musste machen, was ihr befohlen wurde. Mit Pein zog sie ihre Sachen aus, bis sie danach vollkommen nackt in dem Raum stand und mit ihren Händen ihre Brüste bedeckte.
»Hey, die Neue hat ja dicke Glocken. Geil. Die gefällt mir. Nein das kannst Du vergessen, die kommt in meine Zelle. Die will ich«, grölten die drei Insassinnen hinter dem Tresen durcheinander.
Die Justizbeamtin fing mit ihrer Durchsuchung an und zog langsam mit einem grausamen Grinsen die Einweghandschuhe an. Ein Prozedere, das Kim in den letzten Wochen nur zu gut kannte. So oft hatte sie das nun schon erlebt, es war immer noch so demütigend wie ganz zu Anfang. Zunächst zogen sich die Hände durch ihre Haare, dann musste sie ihren Mund ganz weit öffnen. Als Nächstes griffen die Hände unter ihre Brüste, die danach leicht wackelten, und zum Schluss kam wieder der Griff in Scham und Po mit intensiven kurzen Bewegungen.
Nach einer erneuten Wartezeit ging es dann in die nächste Zelle. Ein Durchgangsraum, in dem Sie wieder lange warten musste. Fast drei Stunden dauerte es, bis wieder jemand kam. Über langgestreckte, dunkle Gänge ging es hinaus in einen großen Hof, der von mehreren Gebäuden umringt war. Nur wenig Licht fiel auf den Boden. Unzählige, kleine Fenster waren zu erkennen. Alle waren durch ein großes Gitter gesichert. In dem Schein des dunklen Himmels, wirkte alles so düstern und grauenvoll. Kim stand vollkommen neben sich.
Während sie, durch eine Justizbeamtin eskortiert, über den Hof gebracht wurde, hallten ständig Rufe, Geräusche und Pfiffe zu ihr. Finger pressten sich durch die kleinen Gitter an den Fenstern. Die Frauen in den Zellen freuten sich über das Frischfleisch ...
Ein Zittern durchfuhr die junge Kim und ihre Beine wurden immer schwerer, als sie das nächste große Gebäude betrat. Wieder ging es über lange, verwinkelte Flure, vorbei an unzähligen Gittertüren. Dann zwei Treppen hoch. Vor ihr breitete sich ein langer Gang mit flackerndem Licht aus, durch das sich die unterschiedlichsten Schattenfiguren immer wieder kurz an Wand und Boden abbildeten. Links und rechts befanden sich alte schwere Holztüren, die oben und unten mit Metallriegeln zusätzlich gesichert waren.
Dann hörte sie nur ein lautes Halt . Sie stoppte, drehte sich mit dem Gesicht zur Wand, so wie sie es bereits in der U-Haft gelernt hatte. Die Beamtin nahm ihren großen Schlüssel und schloss die mächtige Holztür mit den metallischen Verriegelungen auf. Die Tür knarrte furchtbar. Mit ihren Sachen wurde sie dann in die Zelle geschubst und mit einem dumpfen Knall schloss sich die Tür.
Erst nach und nach realisierte sie, das sie keineswegs alleine war. In dieser modrigen, dunklen Zelle waren noch drei andere Frauen. Mädels, die ebenfalls einsam waren, denen langweilig war und die nach Abwechslung, Frischfleisch gierten. Kim war die Neue. Eine willkommene Abwechslung für die Damen.
Kim stand in dem großen Zellenraum, die Deckenlichter flimmerten und überall bildeten sich kleine Schatten an den Wänden. Sie war nicht alleine. Dann hörte sie Worte, Geräusche.
»Hey süßes Ding, Dich habe ich bestellt. Du kannst zu mir kommen … Mach Dich mal frei, zeig uns mal, was Du hast!«
Die Begrüßung war rau und sie wusste nicht, ob es eher ein ganz normaler Spaß gewesen sein sollte oder ob die anderen Insassinnen das ernst meinten.
Sie war in einer größeren Gemeinschaftszelle gelandet und musste sich den Raum mit drei weiteren Frauen teilen. 4 Betten, jeweils 2 übereinander und ein großer Tisch in der Mitte waren erkennbar. Ganz hinten an der Wand befanden sich die Toilette und daneben ein kleiner Waschtisch. Die Frauen kamen auf sie zu. Kim zitterte am ganzen Körper und die Beine waren so schwer, das sie versuchte mit ihren Händen halt an der Wand zu finden. Ihr Gesicht wurde kreidebleich und sie versuchte zurückzuweichen. Doch die anderen Damen bedrängten sie weiter und musterten Kim und das, was sie dabei hatte.
Die Knastmädels stellten sich als Natascha, Sara und Alena vor. Natascha war die jüngste (gerade 20 Jahre alt), Alena war 34 Jahre und Sara 32 Jahre alt. Ihre Stimmen klangen freundlich, doch ihre Blicke waren fordernd, schon beinahe lüstern. Kim hat keine Ahnung, was sie erwarten würde.
So dauerte es auch nicht lange, bis sie ein eindeutiges Angebot erhielt. Kim war nicht dumm und verstand sofort den Unterton. Sie hatte die Wahl. Sich darauf einlassen und eine Gegenleistung kassieren oder plötzlich eines Nachts aufzuwachen und gegen ihren Willen genommen zu werden. Hilfe gab es hier. Das wusste sie aus früheren Zeiten. Selbst die Beamten waren korrupt und die Männer gierten ebenfalls nach frischem Fleisch und Kim war nicht nur attraktiv, sondern auch jung und damit geriet sie in das Beutescheme aller.
Kapitel 3
Sie verstand sich gut mit ihren Zellenkolleginnen. Kim wusste, wie sie sich verhalten musste. Sie säuberte die Zelle, kümmerte sich um Dieses und Jenes. So wie das eine gute Neue macht. Es war ihr nicht entgangen, das Sara, die Zellenchefin, längst einen Blick auf sie geworden hatte. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich dieser Blick in eine drohende Lust umwandeln würde, die sie viel in einer Nacht ereilen könnte. Dem wollte sie zuvor kommen und zugleich einen Vorteil für sich herausschlagen.
Kim stellte sich naiv und konnte Sara so täuschen. Sie bot ihr ein Geschäft an und erkaufte sich nicht nur ein paar Sachen, die sie benötigte, sondern auch Sicherheit.
Sie fragte die Zellenchefin wie das mit dem Einkauf im Gefängnis wäre. Sara ging nur zu gerne auf dieses Thema ein.
Wer Geld auf dem Konto hatte, konnte Lebensmittel und ein paar andere Sachen erwerben. Als Kim verhaftet wurde, hatte sie nur ein paar Pennys dabei. Damit konnte sie sich nicht einmal ein Duschgel leisten und musste weiter das übelriechende Knastgel nutzen. Neidisch blickte sie auf die ausgefüllten Einkaufszettel der anderen, die zur Abholung an der kleinen Pinnwand an der Tür hingen.
»Du kannst hier alles kaufen. Deo, Shampoo, Lippenstift. Alles natürlich ohne Alkohol. Den bekommst Du auf andere Weise. Aber Kuchen, Kekse, Cola, Papier und so weiter bekommst Du problemlos. Wenn Du arbeiten gehst, kannst Du von Deinem monatlichen Verdienst nach Lust und Laune in dem kleinen Knast-Shop einkaufen. Du musst vorher nur Deinen Wunschzettel ausfüllen.«
Kim war sprachlos bei der Vielfalt und doch wieder so traurig. Sie hatte ja keine Arbeit und somit auch noch kein Geld. Sie musste auf alles verzichten. Ihr blieben nur das karge, schlecht gesalzene Mittagessen und die kleinen trockenen Brote am Abend, die mal mit mehr oder weniger schimmeliger Wurst serviert wurden. Ihr Blick wurde traurig. Sara bemerkte ihren Kummer. Mitfühlend umarmte sie die Kleine. Doch um Mitgefühl ging es Sara weniger. Ihr Kalkül war perfide. Sie war berechnend. Bei allem, was sie machte. Doch sie schaffte es, ihre eiskalte Berechnung mit der süßen Stimme einer netten, sympathischen Frau zu verpacken und so fühlte sich Kim sicher und irgendwie auch geborgen.
»Kim, wenn Du etwas benötigst, könnte ich Dir vielleicht helfen. Ich habe genug Geld auf dem Konto ...«
Kim schaute sie mit großen Fragezeichen in den Augen an. Natürlich brauchte sie etwas, dennoch war da wieder dieses Baugefühl, was hin und wieder dann hervorkam, wenn etwas zu schön war, um wahr zu sein.
»Willst Du mit mir Gefälligkeiten austauschen?«
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