Lukas Wolfgang Börner - Das Mädchen, das das Christkind suchte

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Das Mädchen, das das Christkind suchte: краткое содержание, описание и аннотация

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Stadtkinder sind so blöd – darin sind sich Silvia und ihre sprechende Puppe Polly einig. Doch es gibt einen Ausweg aus der Tristesse, die der Umzug und die ungewohnte Umgebung mit sich bringen: Der neue Fashion-Deluxe-Styling-Hairsalon! Blöd nur, dass sich Silvias Eltern weigern, ihren sehnlichsten Wunsch ans Christkindl weiterzuleiten. Also bleibt Silvia und ihrer eitlen Puppe nur eine Möglichkeit: Am Tag des Heiligabends in den Wald zu wandern und das Christkindl noch rechtzeitig abzufangen. Mit der kräftezehrenden Kälte, der rasch einsetzenden Dunkelheit und den wilden Perchten haben die beiden allerdings nicht gerechnet.

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„Blödmann!“, fauchte es aus Silvias Ranzen.

Silvia hatte schon lange nicht mehr so etwas Gutes gegessen. Der Kebab war saftig, das Fleisch war zart, ja, sogar das Blaukraut schmeckte! Ganz im Gegensatz zu dem Kringel, der nach Butter roch und auch nur nach Butter schmeckte. Die Schwestern saßen auf der Bank einer Bushaltestelle – der einzige Ort, wo man noch sitzen konnte. Alle anderen Sitzgelegenheiten waren von dickem Schnee bedeckt.

Die Innenstadt leuchtete, obwohl es ja noch hell war. Aber die vielen von Haus zu Haus gespannten Lichterketten hatte irgendwer bereits eingeschaltet. Und weil der Schnee auch auf den Wegen so dick lag, dass der Schneepflug mit Pflügen kaum hinterherkam, bewegten sich auch die Passanten ruhiger durch die Straßen. Es war nicht das hektische, geschäftige Treiben, was sonst beim Einkaufsbummel herrschte. Nein, es wirkte alles sehr friedlich. Vom Christkindlmarkt stahl sich ein Duft nach gebrannten Mandeln und Waffeln herüber. Silvia fühlte sich auf einmal ganz seltsam. Und ganz plötzlich stieg die Vorfreude auf Heiligabend in ihr auf und ihr Ärger über die Stadtkinder und das Getrenntsein von ihren Freundinnen ertrank darin. Am Sonntag war vierter Advent und am Montag würde das Christkindl kommen!

In diesem Moment lief ein Bub in Annas Alter auf der anderen Straßenseite stadtauswärts.

„Luki!“, rief Anna und der Bub schaute herüber. „Wo gehst du hin?“

Silvia vermutete, dass es sich um einen Klassenkameraden ihrer Schwester handelte.

„Zu meinen Großeltern!“, rief der Bub zurück. Er blieb stehen und wusste offensichtlich nicht, ob er weitergehen oder herüberkommen sollte. Doch Anna nahm ihm die Entscheidung ab.

„Warte, ich begleite dich ein Stück! Ich muss sowieso in die Richtung!“, log sie in voller Lautstärke über die Straße hinweg. Der Bub lächelte.

„Was?!“ – Silvia machte ein bitterböses Gesicht. „Wir wollten doch in die Stadt gehen!“

„Wir waren doch jetzt schon in der Stadt“, wisperte Anna, die aufgestanden war. Sie drückte ihrer Schwester zwei Euro in die kleine Hand und fügte hinzu, während sie über die Straße lief: „Kauf dir eine Waffel davon! Bis später!“

Dann war sie drüben und schlenderte mit dem Buben gemeinsam Richtung Vorstadtwald. Silvias Mund war trocken geworden. Sie blickte den beiden hinterher, bis sie nicht mehr zu sehen waren. Dann steckte sie das Zwei-Euro-Stück in ihre Joppentasche und ging mit gesenktem Kopf allein in die Innenstadt.

*

„HEIẞE WAFFELN MIT PUDERZUCKER NUR 1,50 €“, versprach eine Tafel vor dem Waffel-Stand. Da hätte Silvia sich eine Waffel kaufen können und zudem noch 50 Cent für Seifenblasen oder einen Knackfrosch übriggehabt. Doch sie hatte keine Lust, das Geld auszugeben. Es war ihr schwer ums Herz. Der Shopping-Tag war noch nie ausgefallen und schon gar nicht wegen eines dummen Klassenkameraden. Hatte sie denn überhaupt keine Freunde mehr? Trennte sich jetzt sogar schon ihre Schwester von ihr? Silvia holte ihre Puppe aus dem Ranzen und ließ sie in der Joppentasche sitzen.

„Sei nicht traurig,“ sagte Polly und zupfte ihrer Besitzerin am Ärmel, „große Schwestern sind nun mal boshaft.“

Eine einzelne Träne kullerte über Silvias von der Kälte gerötete Backe und landete in Pollys Gesicht.

„Brrrr“, machte die Puppe und schüttelte ihren Kopf, dass das Tränenwasser nach allen Seiten spritzte. Obwohl Silvia so traurig war, musste sie doch schmunzeln.

„Lass uns ins Spielzeuggeschäft gehen und schauen, wie hässlich die anderen Puppen sind“, sagte Polly, nachdem sie ihr Gesicht wieder getrocknet und die Frisur gerichtet hatte. Andere Puppen anzuschauen, liebte sie wie sonst nichts auf der Welt. Sie lachte dann laut über „die schiefen Nasen“ oder „die wässrigen Augen“ oder „die geschmacklosen Kleider“ der anderen Plastikmädchen. Silvia hatte daran früher nur wenig Gefallen gefunden, aber jetzt wollte sie auf andere Gedanken kommen. Darum ging sie an den Christkindlmarkt-Standln vorbei in Richtung Spielzeugladen.

Das Geschäft war voller Kinder. Silvia grüßte zwei Mädchen aus ihrer Klasse, die gerade vor einem Fernseher standen. Darin lief eine Werbung für Puppenzubehör.

„Wow!“, sagte Steffi.

„Krass!“, sagte Mia-Francesca.

„Was ist das?“, fragte Silvia.

„Das ist der neue Fashion-Deluxe-Styling-Hairsalon!“, antworteten ihre Mitschülerinnen mit verträumtem Blick.

In dem Werbespot wurden gerade einer Puppe wie Polly die Haare geflochten und Glitzersteine aufgetragen. Der Frisiersalon war mit riesigen Spiegeln auf allen Seiten, motorisiertem Drehstuhl und den verschiedensten Anwendungen zum Feschmachen der Puppen ausgestattet.

„Ooooh“, machten Silvia und Polly gleichzeitig. Beiden blieb der Mund offen stehen.

„Den muss ich haben“, ächzte Steffi und begann, ihr Taschengeld zu zählen. Doch es langte vorn und hinten nicht.

Ich krieg den bestimmt zu Weihnachten ...“, entgegnete Mia-Francesca und grinste die anderen herablassend an.

Als beide Mitschülerinnen gegangen waren, sagte Polly: „Vielleicht kriegen wir den ja auch zu Weihnachten.“

„Meinst du?“, fragte Silvia, die den Werbespot nun schon zum achten Mal anschaute. „Meinst du, das Christkindl weiß, wie dringend wir diesen Hairsalon brauchen?“

„Bestimmt!“, antwortete Polly. „Wer sollte das besser wissen als das Christkind? Dass du mich brauchst, hatte es ja auch gewusst.“

Sie hatte Recht. Schlagartig war Silvias gute Laune wieder da. Ab Montag würde alles wieder gut sein. Dann würde sie den Fashion-Deluxe-Styling-Hairsalon haben. Und dann würden sie alle anderen gern haben können. Sie würde ihrer Puppe die großartigsten Frisuren machen und sie in allen Farben schminken und tätowieren und überhaupt nur noch Spaß haben. Wer brauchte schon Freunde oder große Schwestern?!

*

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