Henryk Sienkiewicz - Sintflut

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Der historische Roman «Sintflut» von Henryk Sienkiewicz ist ein Zeitdokument der polnischen Geschichte. Spannend und realistisch beschreibt Sienkiewicz das Geschehen im schwedisch-polnischen Krieg (1655 – 1660). Die Erzählung hebt besonders die glücklichen Umstände hervor, die schließlich zur Errettung Polens vor den Besatzern führte. «Sintflut» ist ein Klassiker der polnischen Literatur.
Henryk Sienkiewicz war Träger des Nobelpreises für Literatur.
Dieses E-Book enthält eine vollständige Ausgabe des Romans in der Übersetzung von Winikoff.

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»Meine lieben Lämmer,« unterbrach ihn Kmicic, »wartet 'mal ein bißchen, oder, besser gesagt, schert euch alle zum Teufel, ich will mich 'mal jetzt in meinem Hause umsehen.«

»Um keinen Preis!« widersetzte sich Uglik. »Morgen ist auch noch ein Tag, – jetzt geht's zu Tisch.«

»Die Besichtigung haben wir schon besorgt. Eine Goldgrube ist dies Lubicz,« sagte Ranicki.

»Und was für einen Pferdestall es hat!« fügte Zend hinzu.

»Also alles in Ordnung,« sagte erfreut Kmicic, »nun denn, zu Tisch.«

Kaum waren die Becher gefüllt, als sich Pan Ranicki erhob:

»Auf die Gesundheit des Kammerherrn Billewicz!«

»Dummkopf!« sagte Kmicic, »die Gesundheit eines Toten!«

»Nun denn Eure Gesundheit!«

»Daß ihr in diesen Zimmern gute Tage verlebt!«

Kmicic sah sich unwillkürlich im Zimmer um. Von den vom Alter schwarz gewordenen Kieferwänden sahen Dutzende von finsteren Augen auf ihn herab. Diese Augen gehörten zu den Porträts der Billewicz'. Ringsherum über den Bildern hingen Schädel verschiedenen Wildes.

»Die Jagd muß hier sehr ergiebig sein,« bemerkte Kmicic.

»Du bist ein Glückspilz, Andreas, du hast eine Stätte, dein Haupt niederzulegen,« sagte Kokosinski.

»Nicht wie wir!« seufzte Ranicki.

»Trinken wir eins aus Gram.« sagte Rekuc.

»Laßt nur; was mir gehört, ist auch das eurige.«

Ein Toast folgte dem anderen; alle sprachen auf einmal. Kokosinski stimmte ein Lied an, Uglik zog aus seinem Busen eine Klarinette und begleitete ihn, und Pan Ranicki machte mit seinen nackten Armen Fechtbewegungen.

Der Hüne Kulwiec sah ihn mit großen Augen an.

»Du bist ein Narr! Fuchtele mit deinen Armen herum soviel du willst, Kmicic kannst du doch nicht übertreffen, und schießen tust du auch nicht so gut wie ich.«

»Einen Dukaten für den Schuß!«

»Gut, doch wo ist das Ziel?«

Ranicki sah sich mit seinen schwimmenden Augen um, endlich rief er, auf einen Schädel an der Wand zeigend:

»Hier, zwischen die Hörner! Um einen Dukaten!«

Kmicic fragte nach der Ursache des Streites.

»Einverstanden!« rief Pan Andreas. »Meinetwegen um drei Dukaten. Zend, die Pistolen!«

Es entstand ein wüster Lärm. Zend brachte bald Pistolen, einen Sack mit Kugeln und einen Berg Pulver herein. Es verging keine Viertelstunde, so fielen im Zimmer Schüsse. Der Pulverdampf zog sich in dichten Knäueln zusammen. Und um die Unordnung voll zu machen, begann Zend seine Künste zu zeigen. Er krähte wie eine Krähe, heulte wie ein Wolf und brüllte wie ein wilder Stier. Fast in jeder Minute sauste eine Kugel. Von den Wänden, den Bilderrahmen, den Schädeln flogen Stücke im Zimmer umher. Im Wirrwarr schoß man auch auf die verstorbenen Billewiecz, und Ranicki, der in Raserei verfiel, zerhackte die Bilder mit seinem Säbel.

Die erschrockene Dienerschaft lief zusammen und blieb versteinert stehen beim Anblick dieses Zeitvertreibs, der mehr einem Überfall der Tataren ähnelte. Die Hunde wurden unruhig und bellten und heulten. Alles im Hause kam auf die Beine. Auf dem Hofe standen die Leute in Gruppen. Die Mägde drückten ihre Gesichter an die Fensterscheiben.

Zend bemerkte das.

»Herrschaften, hinter den Fenstern stehen Mädchen!«

»Mädchen! Mädchen!«

»Tanzen! Tanzen wollen wir!«

Die betrunkene Menge stürzte auf den Hof hinaus. Selbst der Frost kühlte um nichts ihre erhitzten Gemüter. Die Mädchen schrien verzweifelt und stoben auseinander, die Offiziere hinter ihnen her. – Bald begann inmitten des Pulverdampfes, der Knochensplitter, der Holzstühle ein wüstes Tanzen um den Tisch herum, der mit Wein begossen war. – – – So zechten Pan Kmicic und seine Gäste in Lubicz.

3. Kapitel

Pan Andreas kam täglich nach Wodokty. Jedesmal kehrte er um einen Grad verliebter nach Lubicz zurück. Jeden Tag erschien ihm seine Alexandra bewunderungswürdiger.

»Hört mal, meine lieben Lämmer, heute will ich euch meiner Braut vorstellen, und dann wollen wir, wie ich mit der Panna verabredet habe, alle zusammen nach Mitruni, um unser drittes Gut zu besichtigen. Gebt aber acht, daß ihr euch anständig benehmt, jeden, der sie verletzt, haue ich in tausend Stücke.«

Die Ritter gingen bereitwillig, sich sorgfältig anzukleiden, und bald brachten vier Schlitten die ungestümen jungen Leute nach Wodokty.

Beim Erscheinen der Gäste blieb Panna Alexandra, verwundert über die vielzählige Gesellschaft, an der Schwelle stehen. Pan Kmicic, der sie bisher nur abends gesehen hatte, war starr und betroffen von ihrer Schönheit. Sie stand unbefangen, ohne die Augen zu senken, da, wie eine Herrin, die bei sich im Hause empfängt. Das schwarze Gewand, das mit Hermelin besetzt war, stand besonders gut zu ihrem klaren Teint und dem goldblonden Haar. Eine so schöne Panna hatten die Soldaten noch nie zu Gesicht bekommen, sie waren an Frauen anderen Schlages gewöhnt. Vor Verlegenheit scharrten sie mit den Füßen und verbeugten sich. Pan Kmicic trat hervor und küßte Alexandra die Hand.

»Meine Teure,« sagte er, »ich habe dir meine Kameraden mitgebracht, mit denen ich im letzten Kriege zusammen kämpfte.«

»Eine große Ehre für mich,« erwiderte Panna Alexandra, »in meinem Hause so ehrwürdige Ritter zu empfangen, von denen mir Pan Andreas schon soviel erzählt hat.«

Sie verneigte sich mit der größten Würde, und Pan Kmicic biß sich auf die Lippen und wurde rot: so keck sprach seine Braut.

Die ehrwürdigen Ritter scharrten noch immer mit den Füßen.

Schließlich machte Pan Kokosinski einen Schritt vorwärts, räusperte sich und begann:

»Erlauchtigste Panna! Ich weiß nicht, was ich am meisten preisen soll im Namen ganz Orszas: Ihre Schönheit und Tugend oder das ungewöhnliche Glück unseres Rittmeisters und Kollegen, Pan Kmicic. Denn mag er sich selbst bis zum Himmel hinaufschwingen, – selbst den Himmel erreichen, – den Himmel, – sage ich –«

»Kommt doch, bitte, endlich vom Himmel herunter,« unterbrach ihn Pan Kmicic.

Die Ritter lachten alle laut auf; dann aber erinnerten sie sich an Kmicic' strengen Befehl und faßten schnell an die Schnurrbärte.

Pan Kokosinski wurde rettungslos verwirrt und sagte:

»So redet doch selbst, Rindviecher ihr, wenn ihr mich stört.«

»Ich werde nicht imstande sein, Ihnen recht zu antworten. Ich denke, daß ich all Ihre Begrüßungsworte nicht wert bin, die Sie mir von ganz Orsza bestellen,« sagte Panna Alexandra und verneigte sich mit seltener Würde.

»Doch wir sind hergekommen, um, wie gestern verabredet, nach Mitruni zu fahren,« sagte Kmicic. »Der Weg ist weit, und Gott hat einen starken Frost geschickt.«

»Tantchen habe ich schon vorausgesandt, daß sie uns ein gutes Mittagsmahl bereitet. Haben die Herren, bitte, ein wenig Geduld, ich bin gleich bereit.«

»Nun, ist sie nicht eine Fürstentochter?... Wie?...« fragte Kmicic gleich, nachdem das Mädchen gegangen war. »Wo habt ihr so eine gesehen? Der selige Kammerherr verbrachte den größten Teil des Jahres mit ihr beim Fürsten Wojewod oder bei Pan Hliebowicz. Dort hat sie die feinen Manieren angenommen.«

Bald trat Panna Alexandra wieder ins Zimmer. Auf ihrem Kopfe hatte sie ein Mardermützchen, das ihr vortrefflich stand.

Alle traten ins Freie.

Zuerst stand ein Schlitten, der die Gestalt eines weißen Bären hatte.

»Wir fahren wohl mit diesem Schlitten?« fragte das Mädchen, auf den weißen Bären zeigend. »Ich habe noch nie einen schöneren Schlitten gesehen!«

»Er ist eine Kriegsbeute. Wir sind Verbannte, der Krieg hat uns unsere Güter geraubt, so bleibt uns nichts übrig, als vom Kriege zu leben. Ich habe ihm treu gedient, darum hat er mich auch belohnt.«

»Den einzelnen belohnt er, und das ganze Land verwüstet er.«

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