Ralph Pape - Abrechnung im Yukon

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Eine Familientragödie führt Clay Morgan von Montana aus, nach Dawson City in das Yukon Territorium.
Dort hofft er, einen Mörder und Bankräuber zu fassen und ihn der gerechten Strafe zuzuführen.
Auf dem White Pass begegnet ihm Kid Garret. Der junge Mann entschließt sich Clay zu folgen und wird zu einem guten Freund . Zusammen bestehen sie alle Gefahren,die auf dem langen Weg nach Dawson City lauern.
Eine spannende Story um Vergeltung, Liebe und Freundschaft, vor dem Hintergrund des Goldrausches von 1897 am Klondike.

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Clay hört sich alles ernst und schweigend an. Das hört sich aber nicht gut an, denkt er. Er wusste zwar schon, dass es verdammt schwierig werden würde. Doch was der Alte da erzählt, ist starker Tobak. Eine Tonne Lebensmittel. Und das auch noch über einen der Pässe schleppen? Das schaffen ja kaum starke Ochsen. Er überlegt jetzt ernsthaft, ob er wirklich diese Strapazen auf sich nehmen will. Noch dazu mit Betty.

Doch sein Eigensinn und sein Stolz lassen es nicht zu, jetzt abzubrechen. Was er anfängt, führt er auch zu Ende. So schlimm kann es schon nicht werden. Bei solchen Dingen wird immer auch gerne übertrieben. Außerdem nagen die Rachegelüste in ihm. Die er einfach nicht los wird. Er kann und will jetzt nicht aufgeben. Er erfährt von dem Alten noch, dass am nächsten Tag die „Portland“, ein Dampfschiff, von hier ablegt. Dasselbe Dampfschiff, das in diesem Jahr am 17. Juli 1897 in Seattle anlegte und die erste Tonne Gold mit sich brachte.

Clay macht sich nach diesen Informationen wieder zurück auf den Weg zu Betty. Der Alte blickt ihm kopfschüttelnd und kichernd hinterher. Nachdenklich betritt er den White Hall Saloon. Obwohl es erst gegen Mittag ist, ist die Kneipe rappelvoll. Viele wollen sich wohl noch Mut an trinken, ehe sie den strapaziösen Weg zu den Goldfeldern antreten. Clays Frage nach Betty, beantwortet der Barkeeper mit einer Kopfbewegung, die andeutet, sie sei oben in ihrem Zimmer.

Dort ist Betty gerade dabei, ihre Sachen zu packen, und stopft alles in eine große Stofftasche. Clay erblickt auch einen großen, alten Perkussionsrevolver, den sie in der Tasche verstaut hat. Clay muss unwillkürlich grinsen.

„Was willst du denn mit diesem alten Ding?“, fragt er spöttisch. „Willst du den wirklich mal abfeuern? Da brauchst du ja einen Baumstamm zum Auflegen. Und eine Mauer hinter dir.“

„Den habe ich von Grandpa“, erwidert Betty lakonisch. „ Er hat ihn aus dem Bürgerkrieg mitgebracht. Ein Walker Colt. Ich kann ihn nur mit beiden Händen bedienen.“ Dabei grinst sie breit. Clay blickt sie langsam von unten herauf an. Und kann sich ein breites Grinsen nicht verkneifen. In ihren derben, weiten Männerhosen mit den breiten Hosenträgern sieht sie auch ziemlich komisch aus. Etwas zu lang geraten, hat sie die Hosenbeine unten umgekrempelt. Die Hose hängt wie ein Mehlsack an ihr und das rote Holzfällerhemd betont auch nicht gerade ihre weiblichen Formen. An den Füßen trägt sie halbhohe, gefütterte Stiefel. Ihren Kopf bedeckt ein alter zerfledderter Hut. Er scheint seine besten Jahre schon hinter sich zu haben. Alles in allem, sieht sie schon sehr komisch aus. Betty dreht sich um und bemerkt Clays verhaltenes Grinsen. Gespielt empört ruft sie. „Grins nicht so dumm. Was Besseres ließ sich nicht auftreiben. Außerdem wolltest du doch, dass ich solche Klamotten trage.“ Sich das Lachen verbeißend erwidert Clay:

„Schon gut, schon gut. Ist ja OK. Da brauche ich wenigstens nicht zu befürchten, dass du von jedem Kerl dumm angemacht wirst. In diesen Klamotten wird jedenfalls keiner eine Frau vermuten.“

Fauchend wie eine wütende Katze kommt Betty auf Clay zu und zeigt spielerisch ihre Krallen. Doch dann lacht sie ebenfalls und tanzt vor ihm herum. „Na, sehe ich nicht schick aus? Die neuste Mode aus Paris mein Lieber. Das ist jetzt der letzte Schrei in Europa drüben.“ Doch als Clay anfängt, ihr von dem Alten zu erzählen, wird ihr Gesicht plötzlich ernst. Sie atmet tief durch und fragt, ob es denn wirklich so gefährlich werden könne. Clay muss ihr die Wahrheit sagen. „Ja, das kann es“, meint er sorgenvoll. „Doch es wird auch viel übertrieben“, fügt er beruhigend hinzu.

Dann setzt er sich zu Betty auf das Bett und nimmt sie in den Arm. „Willst du es dir nicht noch überlegen?“, fragt er ernst. „Ich möchte nicht, dass dir was passiert. Ich gebe ja zu, mir liegt auch etwas an dir. Und gerade aus diesem Grund möchte ich nicht, dass du mitkommst. Du könntest doch genauso gut hier bleiben und warten, bis ich wieder zurück bin. Spätestens im nächsten Jahr, bevor der Winter anbricht, bin ich bestimmt wieder hier. Jetzt haben wir schon Anfang September. Der Winter steht vor der Tür. Das wird verdammt hart.“

Betty sitzt mit ernstem Gesicht neben ihm und überlegt lange. Ihre Hände sind gefaltet. Unruhig reibt sie ihre Daumen aneinander. „Ich will auf jeden Fall hier raus aus Seattle“, antwortet sie trotzig. “Arbeit finde ich überall. Ich könnte auch in Skagway was finden. Lass uns doch erst mal dort sein. Dann entscheiden wir weiter.“ Clay wiegt unschlüssig dem Kopf hin und her, als er antwortet.

„Betty, Skagway ist kein Pflaster für dich. Da treibt sich das letzte Gesindel herum. Abenteurer. Goldsucher. Glücksritter, all die Gestalten, die so ein Goldrausch anzieht. Dagegen ist es hier in Seattle noch friedlich.“ Betty blickt ihm fest in die Augen, als sie entgegnet.

„OK. Wenn es da oben so schlimm sein soll, gehe ich mit dir weiter nach Dawson. Hier bleibe ich auf keinen Fall. Und wenn ich auch in Skagway nicht bleiben soll, hast du keine andere Wahl. Oder willst du mich los werden? Übrigens. Du hast mir noch gar nicht erzählt,

was du oben in Dawson machen willst. Hast du einen Goldclaim dort oben?“ Hierbei schaut sie ihn neugierig an.

Clay blickt stumm vor sich hin und sagt kein Wort. Nur seine Miene wird steinern und seine Augen werden düster.

„ Mhh. Na ja, geht mich ja auch nichts an. Irgendwann wirst du es mir schon sagen.“ Betty will nicht weiter auf ihn eindringen und fährt fort, ihre Sachen zu ordnen.

Clay seufzt tief. Dann knurrt er ergeben. „OK, wenn du es nicht anders haben willst. Hier lassen kann ich dich nicht, wenn du absolut nicht willst. Und in Skagway erst recht nicht. Also was bleibt mir übrig? Und – nein, ich will dich ja gar nicht loswerden. Aber eines sage ich dir! Du tust genau das, was ich dir sage. Und keine Widerrede. Es wird alles nur noch schwerer, wenn ich auch noch auf dich achten muss. Mann oh Mann, was seit ihr Frauen eigensinnig.“ Ein Lächeln überzieht Bettys Gesicht. Sie blickt Clay liebevoll an und schnurrt dabei wie ein Kätzchen. Und der kann nicht anders und muss grinsen. Betty legt ihre Hand an seinen Kopf und zieht in langsam zu sich. Lange und tief blicken sie sich in die Augen. Ehe ein inniger Kuss sie beide verstummen lässt.

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