Ralph Pape - Abrechnung im Yukon

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Eine Familientragödie führt Clay Morgan von Montana aus, nach Dawson City in das Yukon Territorium.
Dort hofft er, einen Mörder und Bankräuber zu fassen und ihn der gerechten Strafe zuzuführen.
Auf dem White Pass begegnet ihm Kid Garret. Der junge Mann entschließt sich Clay zu folgen und wird zu einem guten Freund . Zusammen bestehen sie alle Gefahren,die auf dem langen Weg nach Dawson City lauern.
Eine spannende Story um Vergeltung, Liebe und Freundschaft, vor dem Hintergrund des Goldrausches von 1897 am Klondike.

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Tjaa, und jetzt steht er hier und ist verlegen wie ein kleiner Junge, den man bei einem Streich erwischt hatte. Betty aber legt jetzt erst richtig los.

„Du warst so betrunken, dass du mich auf den Arm genommen hast und mit mir durch den gesamten Saloon getanzt bist. Wir wären fast noch hingefallen. Den ganzen Saloon hast du unterhalten. Und dann hast du plötzlich gemeint, dass du mich mit in den Yukon nehmen willst. Weg von hier. Na, da war ich aber sprachlos. Ich habe ja die Arbeit in dieser Spelunke sowieso satt. Diese Kerle und die stinkende Kneipe haben mich schon lange angewidert. Und ich will nur noch weg von hier. Und dann hast du mich in den Arm genommen und versprochen, du wolltest mich da rausholen.“ Herausfordernd blickt sie ihm ins Gesicht. Die Arme immer noch energisch in die Hüften gestemmt.

Clay verzieht das Gesicht und windet sich wie ein Regenwurm. Was hatte er nur da wieder angestellt? Hatte er tatsächlich dem Mädchen versprochen, sie mitzunehmen? Musste wohl so sein. Warum sollte sie lügen?

Aber bei dem, was er vorhat, kann er unmöglich eine Frau gebrauchen. So schnell hatte er noch nie ein Versprechen abgegeben. Was war nur in ihn gefahren? Und so versucht er dieses Dilemma noch abzuwenden.

„Ich war betrunken“, knurrt er unwirsch und winkt ab. „Ich wusste doch gar nicht, was ich da sagte. Außerdem ... Was will ein so hübsches Girl mit einem wie mir? Du findest doch was Besseres. Du hast dir den falschen Kerl ausgesucht. Weißt du überhaupt, was mich da oben im Norden erwartet? Es wird sehr gefährlich. Da kann ich jemanden wie dich nicht gebrauchen. Außerdem kennen wir uns doch kaum.“ Betty schnauft tief durch. Blickt ihn langsam von unten herauf an und stößt ihn mit ihrer kleinen Faust vor die Brust.

„Du dummer Kerl“, zischt sie. „Hast du gar nicht bemerkt, dass ich dich mag? Du bist der Einzige, der mich bis jetzt anständig behandelt und mir zugehört hat; ohne gleich mehr zu wollen. Und zudem hast du ganz gewaltig geflirtet mit mir. Und ich mit dir“, fügt sie schnippisch hinzu. „Was sagst du dazu, he? Und außerdem bin ich einiges gewöhnt ... Ich bin keine Zuckerpuppe. Und gefährliche Situationen habe ich auch schon oft genug erlebt. Dass ihr Männer immer glauben müsst, wir Frauen wären Weicheier. Das kannst du vergessen. Und glaub mal nur, mein Lieber; auch ich kann mit einer Waffe umgehen.“ Wobei sie ihm wieder mit dem Zeigefinger vor die Brust stößt. „Ich bin eine Texas-Tochter. Und ich werde dir bestimmt nicht im Wege stehen. Ich kann auf mich alleine aufpassen.“ Dann atmet sie tief durch und sieht Clay mit herausforderndem Blick aus ihren dunklen, blitzenden Augen an.

Clay räuspert sich mehrmals, kratzt sich mit heruntergezogenen Mundwinkeln am Kinn, sichtlich beeindruckt von ihrem Redeschwall. Er weiß jetzt nicht was er machen soll. Dieses Girl mag ihn wirklich? Das irritiert in mehr als die Tatsache, dass sie solche Strapazen auf sich nehmen und mit ihm fortziehen will. Innerlich jedoch ist er geschmeichelt und gebauchpinselt. Bis jetzt hat ihm noch kein Mädchen so offen ihre Zuneigung gestanden. Jaa, was soll man schon dagegen tun? Eine verzwickte Sache. Er kann einfach mit so einer Situation nicht gut umgehen. Bei einem Mann würde er die richtigen Worte schon finden.

Aber bei so einem Girl! Offen gestanden gefällt sie ihm ja auch sehr. Und er möchte sie auch nicht verlieren. Nach langem Nachdenken entscheidet er sich endlich.

„Also OK“, knurrt er mannhaft und blickt sie dabei streng an. „Aber ich spiele kein Kindermädchen. Wenn du mir ein Klotz am Bein wirst, lasse ich dich irgendwo in der Wildnis zurück. Dann kannst du versuchen, mit Bären und Wölfen klar zu kommen. Mir gefällt die Sache ganz und gar nicht.“

Betty lächelt schelmisch. Wippt dabei vor Clay auf und ab und blickt ihn wieder herausfordernd mit ihren schönen Augen an, die jedes Eis zum Schmelzen bringen.

„Also gut“, knurrt Clay, sich windend. „Als Erstes brauchst du andere Klamotten. Mit diesem Fummel kommst du nicht weit. Besorge dir strapazierfähige Hosen und Hemden. Und anständige Stiefel. Und komm nicht auf die Idee, deinen ganzen Schmink- und Parfüm-Krempel mitzuschleppen. Alles überflüssiger Kram. Ich gehe mich derweil schon mal am Hafen umsehen. Bin in einer Stunde bei dir im Saloon. Dann besprechen wir alles Weitere.“

Betty sieht ihn verführerisch an. Blinzelt freudig und flötet unwiderstehlich.

„Jaa, Daddy. Wie du befiehlst, Daddy. Alles, was du willst.“ Dann schwebt sie mit keckem Hüftschwung davon. Nicht, ohne sich noch einmal umzublicken und ihm einen frechen Blick zuzuwerfen.

Clay kann sich ein leichtes Grinsen doch nicht verkneifen, als er ihr hinterher blickt. Er schüttelt den Kopf. Was ist das nur für ein kleines, wildes Biest, denkt er sich. Auf was habe ich mich da eingelassen? Na, das kann ja heiter werden. Und mit wirren Gefühlen macht er sich auf den Weg zum Hafen, wo sich schon Hunderte von Menschen angesammelt haben. Überall liegt Fracht und Ausrüstung. Eine hektische Betriebsamkeit ist im Gange. Die Luft ist erfüllt von lautem Stimmengewirr. Irgendwo heulen und kläffen Huskys. Und im Hafen tummeln sich kleine Boote, die scheinbar ziellos hin und her fahren. Doch von den großen Dampfschiffen, die regelmäßig zwischen Skagway und Seattle pendeln, ist immer noch nichts zu sehen.

Clay spricht einen zufällig vorbeilaufenden Mann an, der aussieht, als hätte er Ahnung von dem, was hier so abläuft. Ein alter Seebär, wie es scheint. Zwischen seinem Vollbart steckt eine Pfeife, an der er genüsslich herum nuckelt. Aus blauen, wachsamen Augen sieht er Clay an und fragt belustigt.

„Na mein Junge. Hat dich das Fieber auch erwischt? Treibt es dich auch nach da oben, in die Trostlosigkeit?“ Clay schüttelt mit dem Kopf und lächelt geringschätzig.

„Nee, alter Mann. Damit habe ich nichts am Hut. Ich muss wegen anderer Dinge in den Norden. Kannst du mir sagen, wann hier der nächste Dampfer nach Skagway anlegt?“ Der Alte sieht ihn lange an und erwidert dann langsam und bedächtig.

„Naja, du siehst nicht gerade aus, wie so ein Verrückter von denen da.“ Wobei er mit der Hand auf die Menschenmassen deutet. „Eher wie ein Cowboy. Doch hier gibt’s weit und breit kein Viehzeug. Und mit einem Pferd kommst du auch schlecht übers Wasser.“ Hierbei fängt er an zu kichern über diesen gelungenen Witz. Clay grinst breit.

„Ich habe auch nicht vor, über das Wasser zu reiten, alter Mann.“ Und dann erzählt er ihm von seinen Absichten und dass er jemanden Bestimmtes sucht. Der Alte lacht glucksend.

„Oh Gott, mein Junge. Dann wünsche ich dir viel Vergnügen und noch mehr Glück. Weißt du überhaupt, was da oben im Yukon los ist? Da sind nicht nur ein paar hundert Irre zugange. Das sind Abertausende von Verrückten. Und finde mal einen Erdkrümel in einem Haufen Ameisen.“ Dann lacht er wieder und kriegt sich kaum noch ein. Wieder ernst fährt er fort. „Ich rate dir, mein Junge, lass den Unfug. Da oben am Klondike ist die Hölle los. Wenn du wirklich nicht so verrückt bist wie all die anderen, dann lass die Sache sein. Ich habe schon von vielen gehört, dass das alles der reinste Irrsinn ist. Bist du denn alleine?“ Clay schüttelt den Kopf.

„Na ja, nicht so ganz. Ein Mädchen will mit mir. Ich konnte sie nicht davon abhalten. War nicht meine Idee.“

„Ach du heiliger Neptun“, ruft der Alte erschrocken. „Du bist ja total verrückt. Nicht, dass es für einen Mann alleine schon die Hölle ist, da hochzugehen. Dann auch noch ein Weib im Schlepptau. Glaubst du, ihr könntet einfach so dahin spazieren? Mit Wanderstock und einem fröhlichen Liedchen auf den Lippen? Mein Junge. Das sind Strapazen, die ihr noch nicht mal erahnt. Ihr müsst entweder über den Chilkoot- oder den White-Pass. Der eine ist genauso gefährlich wie der andere. Und das noch im Winter. Daran ist schon so mancher starke, zähe Mann zerbrochen. Außerdem müsst ihr verdammt viel Proviant mitschleppen. Seit einer Hungersnot in Dawson City, lassen die Mounties keinen mehr nach Kanada durch, der nicht eine Tonne Lebensmittel mitbringt.“ Der Alte schüttelt den Kopf und lacht glucksend in sich hinein.

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