Ralph Pape - Abrechnung im Yukon

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Eine Familientragödie führt Clay Morgan von Montana aus, nach Dawson City in das Yukon Territorium.
Dort hofft er, einen Mörder und Bankräuber zu fassen und ihn der gerechten Strafe zuzuführen.
Auf dem White Pass begegnet ihm Kid Garret. Der junge Mann entschließt sich Clay zu folgen und wird zu einem guten Freund . Zusammen bestehen sie alle Gefahren,die auf dem langen Weg nach Dawson City lauern.
Eine spannende Story um Vergeltung, Liebe und Freundschaft, vor dem Hintergrund des Goldrausches von 1897 am Klondike.

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Chris Madson ist noch ganz aufgeregt von dem Geschehen. Er schluckt und sieht Clay hilflos an. Der steht wie versteinert da. Seine Gesichtszüge verhärten sich. Schweigend hört er zu. Er blickt beide nur böse an. „Wieso habt ihr mich nicht geweckt, verdammt noch mal?“ knurrt er. Doch bevor Anny antworten kann, geht er schnellen Schrittes nach draußen. Ernst und sorgenvoll blicken ihm die beiden hinterher. „Na, das kann ja heiter werden“, murmelt Anny.

Clay sattelt in aller Eile sein Pferd und reitet im wilden Galopp in Richtung Ranch. Wieder einmal hatte Jack, sein Stiefbruder gezeigt, was für ein Mensch er war.

Er, Clay Morgen, ist mit seinen dreiundvierzig Jahren der Ältere von beiden. Aufgewachsen sind beide hier, in der Nähe des Ortes „Helena“ in Montana. Als Clays Mutter wieder heiratete, brachte der andere Mann einen Sohn mit in die Ehe. Mutter nahm den Namen ihres Mannes an. Beide Stiefbrüder waren fast im gleichen Alter. Von Anfang an mochten sich die beiden nicht besonders. Jack war anders als Clay. Er war sehr jähzornig und machte der Familie das Leben manchmal zur Hölle. Zudem war er ein Angeber und Maulheld. Oft prahlte er mit seinen Schießkünsten. Und damit, dass er jedes Problem mit der Waffe aus dem Weg räumen könnte. Er war unberechenbar und schießwütig, wenn er getrunken hatte. Und aus der Ranch-Arbeit machte er sich auch nicht viel. Er lebte lieber auf leichtem Fuß und trieb sich mit irgendwelchen zwielichtigen Gestalten herum. Clays Stiefvater hatte – obwohl er streng und gerecht war – seine liebe Not mit dem missratenen Sohn. Alle Erziehungskünste halfen nichts.

Jack ist einer derjenigen, die sich auch leicht beeinflussen lassen. Besonders von zwielichtigem Gesindel, das schnelles und leichtes Geld versprach. Und jetzt diese Sache. War Jack jetzt vollkommen irre geworden? Doch Clay traut ihm mittlerweile alles zu. Clay mag seinen Stiefvater. Sein eigener Vater war gestorben, als er noch klein war. Und der Stiefvater mag Clay. Ist der doch so, wie er sich seinen eigenen Sohn gewünscht hätte.

Die Familie kaufte eine kleine Rinder- und Pferde-Ranch. Montana hat saftige Weiden. Gut für Viehzucht. Oh ja, sie hatten eigentlich ein gutes Auskommen. Zeitweise beschäftigten sie auf der Ranch sogar zwei Cowboys. Doch dann kam in 1896 die Wirtschaftskrise. Auch aus diesem Grund hielt der Stiefvater sein Geld zusammen. Die Zeiten waren schlecht und jeder musste sehen, wie er über die Runden kam. Jack hatte öfters Streit mit seinem Vater deswegen. Er hatte keine große Lust zu arbeiten, und aus der Ranch machte er sich nicht viel.

Im vollen Galopp prescht Clay auf die Ranch. Hart zügelt er das Pferd und springt aus dem Sattel. Mit klirrenden Sporen rennt er über die Veranda und stößt die Tür auf. Da kommt auch schon seine Mutter auf ihn zugestürzt.

"Mein Gott Clay, Jack hat wieder mit Dad gestritten. Es war furchtbar. So habe ich Jack noch nie gesehen.“ Von Weinkrämpfen geschüttelt, erzählt sie Clay, was geschehen war.

Jack verlangte wieder einmal Geld von seinem Vater. Wie üblich kam es zu einem erbitterten Streit. Jack wollte mit zwei zwielichtigen Gestalten aufbrechen, um am Yukon eine Goldmine auszubeuten. Doch dafür brauchte er Geld. Die beiden Partner wollten ihn angeblich beteiligen. Und die hatten ihn auch dazu überredet, mit ihnen in den Yukon zu gehen. Dort sollte das Gold auf dem blanken Erdboden liegen. Man bräuchte es nur aufzulesen. Und dieser Schwachkopf Jack fiel auf dieses Geschwätz herein und wollte mitziehen.

Als sein Vater ihm das Geld strikt verweigerte und ihm stattdessen riet, sich das mal mit ehrlicher Arbeit zu verdienen, rastete Jack aus. Er schlug seinen Vater vor Wut ins Gesicht, dann ritt er in die Stadt, um sich volllaufen zu lassen. Betrunken war Jack wieder auf die Ranch zurückgekehrt. Der Streit eskalierte. Im Jähzorn zog Jack seine Waffe und verletzte seinen Vater schwer. Die Mutter konnte es nicht verhindern und Jack verschwand anschließend spurlos.

Jetzt weiß Clay auch, warum Jack die Bank überfallen hatte. Mutter kann das Ganze nur schwer ertragen. Sie kränkelt ohnehin schon sehr und so ein Drama kann sie kaum mehr verkraften.

Clay stürmt hinauf ins Zimmer. Seine Mutter kommt ihm hinterher. Sie ist völlig aufgelöst und einem Zusammenbruch nahe. Clay hat sie seit dem Tod seines Vaters nicht mehr so weinen gesehen. Sie war immer eine starke Frau. Doch dieses Drama ist auch für sie zu viel. Der Stiefvater ist ohne Bewusstsein. Er liegt im Bett, ein dicker Verband spannt sich um seine Brust. Clays Mutter schluchzt, dass der Schuss nur knapp am Herzen vorbei ging. Keiner weiß, ob er je wieder gesund wird. Clay ist außer sich.

Er packt voller Rage seine Sachen und will sofort seinem verhassten Stiefbruder hinterher. Mutter fällt ihm in den Arm,fleht ihn an, doch zu bleiben. Sie kann es nicht ertragen, ihn jetzt auch noch zu verlieren. Nicht gerade jetzt. Clay lässt sich beruhigen. Doch es kocht in ihm. Tröstend nimmt er seine Mutter in den Arm und verspricht ihr widerwillig zu warten. In den nächsten Tagen kümmern sich beide um den Verletzten. Doch auch die beste Pflege und ärztliche Kunst hilft nichts. Clays Stiefvater stirbt zwei Wochen später an seiner Verletzung.

Dieses Ereignis verändert Clay Morgan. Er ist verbittert. Schon lange bohrt und nagt es in ihm. Schon mehrmals ist er mit seinem Stiefbruder aneinandergeraten. Mit Rücksicht auf seine Mutter und den Stiefvater hat er sich immer wieder zurückgehalten. Doch diese Tat bringt das Fass zum Überlaufen. Seine Geduld und Zurückhaltung hat nun ein Ende.

Mittlerweile hat der Winter in Montana Einzug gehalten. Das Land liegt unter einer dicken Schneedecke. Es sind eisige 25 Grad minus. Winterliche Stille breitet sich aus. Clay will höchstens noch bis zum Frühjahr warten. Doch dann wird ihn nichts mehr zurückhalten. Er will Jack schnappen.

Und jetzt befindet er sich hier in Seattle, in einem der billigen, heruntergekommenen „Hotels“. Seit einer Woche ist er nun schon unterwegs. Unterwegs auf dem langen Weg nach Dawson

Verschlafen und mit einem Brummschädel, wacht Clay Morgan auf. „Wieder so ein Abend, den man vergessen sollte,“ denkt er bei sich.

Er hatte sich vorgenommen, bis auf Weiteres keinen Saloon mehr zu betreten. Doch alle guten Vorsätze kamen ins Wanken, als ihm die schöne Betty über den Weg lief. Sie trafen sich zufällig bei einem Händler, bei dem Clay noch einige Dinge einkaufte. Beide blickten sich an und Clay verspürte plötzlich ein Kribbeln. Er konnte kaum den Blick von ihr lassen. Ihr Lächeln, ihre schönen dunklen Augen faszinierten ihn. Und auch sie lächelte ihn in einer Art und Weise an, die jeden Mann dahin schmelzen ließ. Doch ihre Begegnung war nur kurz. Und wie es der Zufall will, trafen sie sich wieder. Clay brauchte Informationen. Und die besten Informationen und Auskünfte bekam man nun mal in den Saloons und Kneipen einer Stadt wie Seattle. Also begab er sich in den „White Hall Saloon“. Und er staunte nicht schlecht, als er dort Betty auf der Bühne ihre Beine schwingen sah. Erfreut und interessiert schaute er den Tänzerinnen zu. Doch sein Augenmerk war nur auf Betty gerichtet. Ihr schönes Gesicht mit den mandelförmigen Augen. Ihre langen, schwarzen Haare. Ihre schlanke Gestalt in dem roten Rüschenrock und ihr Temperament beim Tanzen ließen ihn für eine Weile alle Sorgen und Nöte vergessen.

Jetzt war es schon fast ein halbes Jahr her, dass Jack, sein Stiefbruder, verschwunden war. In der Zwischenzeit war auch Clays Mutter an ihrer Krankheit und all den Aufregungen gestorben, er war nun allein und ohne Familie. Der frühe Tod der Mutter und seines Stiefvaters nahm Clay sehr mit. Er hing sehr an den beiden und das er sie in so kurzer Zeit hintereinander verlor, veränderte ihn. Er war traurig, aber zugleich auch voller Zorn und böser Gedanken. Auch daran hatte Jack eine Mitschuld.

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