Hans-Georg Schumann - Der kleine Teufel

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Eigentlich ist der eher spröden Anna die Lust an ihrem öden Leben vergangen. Da taucht ein kleiner Teufel auf und bringt alles gehörig durcheinander. Auf einmal bekommt ihr Weiterleben einen neuen Sinn. Allerdings bedarf es dazu noch einiger Reisen durch die Zeit, die sie ins Mittelalter und nach Babylon führen. Dort begegnet Anna jeweils sich selbst in einem anderen Leben.

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»Ein Teufel denkt immer zuerst an sich.«

»Ein Mensch nicht.«

»Ein Mensch auch.«

»Aber nur, wenn er unsozial ist.«

Der kleine Teufel lachte und schwieg dann.

»Wenn jeder nur an sich selbst denkt«, behauptete Anna, »dann setzen sich nur diejenigen durch, die am stärksten sind. Alle anderen gehen dabei unter, weil sie keine Chance haben.«

Der kleine Teufel gab auch jetzt keine Antwort. Und Anna war die Lust vergangen, mit ihm zu streiten.

Für sie war eigentlich nur wichtig, wie es künftig weitergehen sollte. Sie wollte einfach ihr eigenes Leben leben, so eintönig es auch sein mochte. Aber diesen Quälgeist würde sie wohl so schnell nicht wieder loswerden.

»Ich habe dich kennengelernt, und ich mag dich. Und es interessiert mich, was dir guttut«, sagte der kleine Teufel als Reaktion auf ihre Gedanken. »Als du vorhin deinen Espresso getrunken hast, hat es dir gutgetan.«

Anna nickte. Und der kleine Teufel fuhr fort: »Es war gut für dich, dass ich mich nicht in deine heiße Tasse gesetzt habe. Und als ich das spürte, tat mir das gut.«

Anna schwieg eine Weile nachdenklich. Dann kam ihr eine andere Frage in den Sinn: »Wie bist du eigentlich wieder in meine Wohnung gekommen?«

»Ich kann eben noch mehr als nur meine Größe ändern.« Und der kleine Teufel lachte verschmitzt.

5. Ein Dienstag ohne Arbeit?

Am nächsten Morgen ging Anna ins Speditionsbüro, während der kleine Teufel bei ihr zu Hause blieb. Ganz wohl war ihr dabei nicht zumute. »Wer weiß«, dachte sie, »was er da alles anstellt?«

Doch was würde sie schon dagegen tun können? Und eigentlich war es ihr auch gleichgültig. Immerhin konnte er ja zaubern. Also würde er das irgendwie wieder hinbiegen, wenn etwas zu Bruch ging. Falls er Lust dazu hatte.

Weil an diesem Tag viel Schnee gefallen war, hatte Anna ihr Fahrrad zu Hause gelassen. Zuerst wollte sie zu Fuß gehen, dann aber zog sie es vor, den Bus zu nehmen.

Anna lächelte vor sich hin, während sie aus dem Busfenster sah. Gestern Nacht hatte sie noch eine ganze Weile mit dem kleinen Teufel geredet. Und es war schon Dienstag früh, als sie sich endlich hinlegte, um noch ein paar Stunden zu schlafen.

Sie hatte aber keine Ruhe gefunden und war bis zum Weckerklingeln wach geblieben. Als sie dann aufstand, fühlte sie sich überhaupt nicht müde.

Der kleine Teufel lag zusammengekauert in ihrem Sessel und schlief.

Wenn er schläft, dachte sie belustigt, wirkt er eher wie ein Engel.

Zuerst wollte sie ihn gar nicht wecken. Doch bevor sie ging, schubste sie ihn ein paarmal leicht an der Schulter. Bis er sich langsam zu räkeln begann.

»Ich muss jetzt los«, sagte sie. Der kleine Teufel nickte verschlafen und sagte: »Ich weiß.« Dann schloss er die Augen und schlief wieder ein.

Inzwischen hielt der Bus an der Stelle, an der Anna aussteigen musste. Als sie sich dem hellgrau gestrichenen Haus näherte, in dem sie arbeitete, stutzte sie. Irgendetwas war dort heute anders.

Mehrere Arbeitskollegen kamen ihr entgegen und hatten verstörte Gesichter. »Was ist los?« fragte Anna.

»Bei uns ist eingebrochen worden. Und fast wurde ein Wachmann getötet«, klärte sie ein Kollege auf.

Als sie in die Spedition kam, stand dort Gottfried Möller, ihr Chef. Er kam auf sie zu. »Gehen Sie für heute nach Hause. Es ist zu viel passiert. Kommen Sie morgen wieder.« Auch er war sichtlich betroffen.

Anna nickte. Verwirrt machte sie kehrt. Nach Hause wollte sie jetzt noch nicht. Also ging sie in die Altstadt. Setzte sich dort in ein Café und bestellte einen Cappuccino.

Seltsamerweise kam ihr der Gedanke, dass vielleicht der kleine Teufel etwas damit zu tun haben könnte, was im Büro geschehen war. Sie wusste selbst nicht, wie sie ausgerechnet darauf kam. Aber immerhin war der kleine Kerl bei ihr zu Hause doch ein echter Teufel. Und von diesen Wesen hieß es, dass sie allerlei im Schilde führen. Teufeleien eben.

Und wenn dieser kleine Kerl Lust hatte, etwas anzustellen, würde er es sicher tun. Aber alles traute ihm Anna nun wirklich nicht zu. Ganz offensichtlich konnte er zwar wunderliche Dinge und hatte übermenschliche Fähigkeiten. Aber würde er einfach einen Raub und einen Mordversuch begehen?

Sie schüttelte den Kopf. Das war Unsinn! Wie konnte sie nur auf die Idee kommen, dass der kleine Teufel hinter den Vorfällen in der Spedition steckte? Plötzlich kam sie sich gemein vor, dass sie ihm so etwas zutraute. Und noch einmal schüttelte sie den Kopf.

»Nein«, sagte sie laut. Und wurde gleich verlegen, weil sich einige Gäste in ihrer Nähe nach ihr umschauten.

Anna war das unangenehm, und sie beeilte sich, ihren Cappuccino auszutrinken und aufzustehen. Dann ging sie zur Theke, bezahlte und verließ eilig das Café.

Draußen hatte es wieder zu schneien begonnen. Anna setzte die Kapuze auf und machte sich auf den Weg nach Hause. Dort angekommen, ging sie langsam die Stufen hinauf zu ihrer Wohnung. Und spürte wie ihr Herz immer stärker klopfte. Vom Treppensteigen kam das nicht. Sie war gespannt, was inzwischen bei ihr zu Hause wohl alles passiert war.

Als sie die Wohnungstür geöffnet hatte und im Flur stand, schien alles wie üblich zu sein. Anna zog die Jacke aus und hängte sie auf einen Bügel. Dann ging sie in die Küche. Auch dort war nichts Ungewöhnliches zu entdecken. Und im Wohnzimmer sah es ebenfalls aus wie immer. Beruhigt zog Anna ihre Straßenschuhe aus und warf sie in die Ecke neben dem Fernseher.

Auf einen Espresso hatte sie jetzt keine Lust. Es war ja noch nicht so lange her, seit sie den Cappuccino getrunken hatte. Vom kleinen Teufel war nirgends eine Spur zu finden. Da fiel ihr ein, dass sie im Bad noch nicht nachgesehen hatte.

Sie öffnete langsam die Badtür und schrie auf: Den ganzen Boden bedeckte ein Teppich aus Schaum. Die Badewanne war gerade am Überlaufen, der Wasserhahn aber noch immer weit aufgedreht. Und mittendrin schwamm der kleine Teufel quietschvergnügt und grinste sie an.

Eilig sprang Anna zum Hahn und stellte ihn ab. Der kleine Teufel tauchte blitzschnell unter. Währenddessen krempelte Anna die Ärmel hoch und tastete dann nach dem Badewannenstöpsel.

Als sie ihn gefunden hatte, zog sie den Stöpsel heraus. Das Wasser begann langsam abzulaufen, stockte aber plötzlich. Der kleine Teufel hatte sich einfach auf den Abfluss gesetzt.

Wütend packte Anna ihn, um ihn aus dem Wasser zu ziehen.

»Was hast du jetzt wieder angestellt?«, fragte sie.

»Das Wasser habe ich angestellt. Ich hatte Lust zu baden.«

»Das Wasser hättest du aber wieder abstellen können«, sagte Anna vorwurfsvoll.

»Es macht so viel Spaß«, lachte der kleine Teufel.

Anna lachte nicht, sondern ging hinaus. Sie versuchte sich nicht zu ärgern, aber das klappte nicht. Sie nahm einen Eimer und einen Lappen aus dem Flurschrank. Dann ging sie zurück ins Bad, um dort den Boden aufzuwischen.

»Was hast du getan?«, fragte sie erstaunt, als sie sah, dass das Bad wieder völlig trocken und die Wanne leer und sauber war.

»Ich habe gemerkt, dass dir das nicht gefällt«, sagte der kleine Teufel.

Anna stand in der Tür, mit dem Eimer in der linken und dem Lappen in der rechten Hand.

»Na ja«, sagte sie, »Wenn das so ist.« Und sie räumte ihr Wischwerkzeug wieder auf. Dann ging sie in die Küche und stellte dort das Radio an.

Es war schon ungewohnt für sie, bereits am Vormittag wieder zu Hause zu sein, obwohl es kein Wochenende war. Das gehörte so gar nicht zu ihrem üblichen Alltag. Immerhin hatte sie in den zwei Jahren, die sie in dieser Spedition arbeitete, nicht einmal gefehlt.

Deshalb wusste sie jetzt mit der vielen Zeit nichts anzufangen, die sie bis zum Abend haben würde.

Während sie überlegte, kam der kleine Teufel zur Küchentür herein. Er war noch pitschnass. Und Anna sagte: »Willst du dich nicht abtrocknen?«

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