Hans-Georg Schumann - Der kleine Teufel

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Eigentlich ist der eher spröden Anna die Lust an ihrem öden Leben vergangen. Da taucht ein kleiner Teufel auf und bringt alles gehörig durcheinander. Auf einmal bekommt ihr Weiterleben einen neuen Sinn. Allerdings bedarf es dazu noch einiger Reisen durch die Zeit, die sie ins Mittelalter und nach Babylon führen. Dort begegnet Anna jeweils sich selbst in einem anderen Leben.

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»Ich finde das schrecklich«, rief Anna, »Weil du tun kannst, was du willst, bin ich dir ja ausgeliefert!«

Der kleine Teufel nickte. »Auch du«, sagte er dann, »kannst ja tun, was du willst.«

»Aber ...«, begann Anna, doch der kleine Teufel unterbrach sie: »Hast du mich vom Herd geschubst? Hast du mich vor die Tür gesetzt?«

»Ja«, musste Anna zugeben, »aber das geschah in reiner Notwehr. Normalerweise hätte ich so was nie getan.«

»Du hast es getan«, sagte der kleine Teufel, »weil du es in dem Moment wolltest.«

Anna schüttelte den Kopf: »Du hast mich dazu gezwungen, mich zur Wehr zu setzen. Nur weil du dich so danebenbenimmst, habe ich so reagiert. Oder meinst du, ich würde alle meine Gäste so behandeln?«

Der kleine Teufel schwieg dazu. Bestimmt nicht, weil er irgendetwas eingesehen hat, dachte sich Anna.

»So kann es jedenfalls nicht bleiben«, sagte sie dann laut, »Ich will, dass du wieder verschwindest!«

Einen Moment schwiegen beide.

»Ich gehe, wenn ich will «, meinte der kleine Teufel dann, »Sonst bleibe ich.«

»Wenn du nicht freiwillig gehst«, schimpfte Anna, »dann schmeiß ich dich raus!«

Als sie das breite Grinsen des kleinen Teufels sah, sprang sie auf. Ehe sie aber zupacken konnte, war der freche Kerl mit ein paar Flügelschlägen in der Luft. Anna jagte hinterher und versuchte, ihn zu fangen. Aber der kleine Teufel entwischte ihr ständig.

Schließlich lief sie ins andere Zimmer und kam mit einer Decke zurück. Damit bemühte sie sich nun, den kleinen Teufel einzufangen. Dem schien das Ganze immer mehr Spaß zu machen. Denn er kicherte jedes Mal laut, wenn ein Versuch danebengegangen war.

Bei der Verfolgungsjagd war inzwischen schon einiges zu Bruch gegangen. Weil Anna mit der Decke nach ihm warf oder schlug, traf sie hin und wieder eine Tasse oder einen Teller. Auch das quittierte das kleine Biest mit einem kräftigen Lachen.

Ganz plötzlich aber erwischte sie ihn doch. Schnell wickelte sie ihn ein und eilte zur Wohnungstür. Draußen schüttelte sie die Decke aus. Und der kleine Teufel kullerte auf den Boden.

Noch ehe er sich aufgerafft hatte, war Anna schon wieder in ihrer Wohnung. Diesmal steckte sie den Schlüssel von innen ins Schlüsselloch. »Nun kann er sich noch so klein machen«, dachte sie, »da kommt er nicht mehr durch.«

Kurze Zeit später hörte sie ein scharrendes Geräusch an der Tür, und sah, wie der Schlüssel sich ein wenig bewegte. Hörte, wie draußen jemand keuchte. Nun musste sie grinsen. Sollte er sich doch abmühen, dieser verdammte Teufel. Irgendwann würde er aufgeben. Und wenn sie viel Glück hatte, würde er verschwinden. Es gab schließlich noch genug andere Leute, die er schikanieren konnte.

Nach einer Weile wurde es draußen ruhig. Anna hatte zunächst noch erwartet, dass er sie vielleicht bitten würde, ihn wieder hereinzulassen. Aber offenbar bittet so ein Teufel nicht. Jedenfalls hoffte sie, er möge bald an einen anderen Menschen geraten. Dann hätte der ihn jetzt am Hals und müsste sich damit herumplagen, den kleinen Quälgeist wieder loszuwerden.

Anna wartete noch eine ganze Zeit lang. Als es draußen weiterhin still blieb, ging sie in die Küche. Machte dort den Kühlschrank auf, dessen Inneres ja wieder in seinem früheren Zustand war. Sie nahm einen Joghurtbecher heraus, öffnete ihn und stellte ihn auf den Küchentisch. Das Geschirr war leider noch immer nicht abgespült, aber wenigstens unbeschädigt. Bis auf das, was bei der Jagd nach dem Teufel zerbrochen war.

Sie griff nach einem Löffel und wusch ihn unter dem Wasserhahn kurz ab. Dann setzte sie sich und ließ sich den Joghurt schmecken. Sie genehmigte sich noch einen Espresso.

Anschließend fegte sie die Scherben weg, wischte den Boden nach und spülte endlich ihr Geschirr. Nach getaner Arbeit beschloss sie, den Rest des Abends vor dem Fernseher zu verbringen.

Dabei hoffte sie, den kleinen Teufel und alles, was passiert war, zumindest für heute verdrängen zu können. Der Film, der lief, war zwar schmalzig und langweilig. Aber wenigstens machte er so müde, dass Anna schließlich im Sessel einschlief. Damit war der Sonntag fast vorbei. Ziemlich genau um Mitternacht wachte sie kurz auf.

Sie glaubte, ein Geräusch gehört zu haben. Sofort fiel ihr der kleine Teufel ein. Und sie fürchtete schon, dass er es irgendwie geschafft hatte, wieder in die Wohnung zurückzukommen. Aber es blieb ruhig.

Sie ging zum Fernsehgerät und schaltete es aus. Dann schaute sie kurz auf die Uhr, sah, dass es Mitternacht war, brummte verschlafen »Geisterstunde«, ließ sich in ihren Kleidern aufs Bett fallen und schlief gleich darauf ein.

Erst am nächsten Morgen schlug sie die Augen wieder auf. Und da war es kurz danach auch schon Zeit zum Aufstehen, Duschen, Frühstücken: Es war Montag.

Auf dem Weg zum Büro, in dem sie arbeitete, wurde ihr bewusst, dass sie sich nun offensichtlich wieder im üblichen Trott befand.

Wenn sie von der Arbeit nach Hause kam, würde sie aus ihren Straßenschuhen steigen und diese in eine Ecke neben dem Fernsehgerät werfen. Dann würde sie das Radio einschalten, Musik hören und vielleicht mitsummen. Auch auf den nachmittäglichen Espresso würde sie nicht verzichten.

Anschließend würde sie wohl noch einmal um die Ecke in die Altstadt gehen. Wenn sie zurückkam, würde sie den Fernseher anschalten und dem zuschauen, was gerade kam. Mit der Zeit würde sie dabei müde werden, vielleicht wieder im Sessel einschlafen. Sich dann wieder aufraffen, um sich auszuziehen und ins Bett zu legen. Und damit würde wohl auch dieser Tag wie viele andere schon wieder vorbei sein.

Beim Grübeln war sie glatt an ihrer Arbeitsstelle vorbeigeradelt. Das war ihr bisher noch nie passiert! Schnell wendete sie und beeilte sich, noch pünktlich anzukommen. Als sie dann im Büro an ihrem Schreibtisch Platz genommen hatte, war ihr Alltag wirklich wieder eingekehrt. Und sie spürte, wie sie begann, sich damit abzufinden …

4. Die Rückkehr

Das Abenteuer mit dem kleinen Teufel konnte Anna nicht vergessen: Irgendwie ging ihr der kleine Kerl einfach nicht aus dem Kopf. Aber erzählen konnte sie es niemandem. Denn wer würde ihr so etwas schon glauben?

Sie wunderte sich darüber, dass sie gestern nach dem Rausschmiss des kleinen Teufels einfach so eingeschlafen war, und es heute Morgen anscheinend weiterging wie bisher.

Noch am Sonntag hatte Anna sich vorgenommen, über ihre Lage nachzudenken, vielleicht ein neues Leben anzufangen oder zumindest am alten etwas zu ändern. Doch es sah so aus, als wollte sie das lieber wieder auf irgendeinen anderen Tag verschieben.

Jetzt war Montagnachmittag. Die Büroarbeit hatte Anna bereits hinter sich, die Espressotasse stand ausgetrunken auf dem Tisch. Gestern noch hatte der kleine Teufel sein Hinterteil in ihr Lieblingsgetränk getaucht. Sie musste plötzlich lachen. Irgendwie fand sie das jetzt lustig.

Als sie jedoch daran dachte, in welchem Zustand der Kühlschrank war, nachdem der kleine Teufel darin getobt hatte, überkam sie wieder ein Ekelgefühl. Und die Erinnerung an sein Spiel mit dem Geschirr verschlechterte Annas Laune noch mehr.

Alles in allem hatte er ihren Alltag gehörig durcheinandergebracht. Dieser kleine Teufel besaß Eigenarten, mit denen sie glaubte nie und nimmer leben zu können. Trotzdem war sie ihm nicht wirklich böse. Ja, wie es schien, vermisste sie ihn sogar etwas.

Immerhin hatte dieses seltsame Wesen es erreicht, dass sie heute Abend den Fernseher gar nicht erst anschaltete. Stattdessen hatte sie begonnen, über die Ereignisse vom Sonntag nachzudenken.

»Vielleicht ist das jetzt die Gelegenheit, endlich mal was Neues zu versuchen?«, sagte Anna schließlich laut vor sich hin. »Dann war es zumindest für etwas gut.«

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