Hans-Georg Schumann - Der kleine Teufel

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Eigentlich ist der eher spröden Anna die Lust an ihrem öden Leben vergangen. Da taucht ein kleiner Teufel auf und bringt alles gehörig durcheinander. Auf einmal bekommt ihr Weiterleben einen neuen Sinn. Allerdings bedarf es dazu noch einiger Reisen durch die Zeit, die sie ins Mittelalter und nach Babylon führen. Dort begegnet Anna jeweils sich selbst in einem anderen Leben.

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»Gut für dich.«

Anna zuckte zusammen. Dann drehte sie sich blitzschnell um. Und starrte dem kleinen Teufel direkt in sein grinsendes Gesicht.

»Was? Woher?«, stammelte sie, »Bist du es? Wie bist du ...?«

»Zu viele Fragen auf einmal«, lachte der kleine Teufel.

Anna sackte in sich zusammen: »Er ist es!«

Und sie spürte, wie die Angst in ihr hochkroch. Nun war sie dieses Biest doch nicht los. Es würde weiter gehen, er würde tun und lassen, was er wollte. Und dabei keine Rücksicht auf sie nehmen, außer wenn er gerade mal Lust dazu hatte.

»Stimmt genau«, stellte der kleine Teufel fest. Erst jetzt fiel ihr wieder ein, dass er ihre Gedanken mitgelesen hatte.

»Was hast du vor?«, fragte Anna.

»Nichts«, sagte der kleine Teufel, »Noch nichts.«

In dieser Antwort witterte Anna neues Unheil.

»Ich will keinen Ärger«, rief sie. »Lass mich mit deinen Launen in Ruhe!«

»Was willst du dagegen tun?«, fragte der kleine Teufel lauernd.

Darauf wusste Anna keine Antwort.

»Du möchtest mich wieder verjagen«, sagte er.

Spontan wollte Anna »Ja« sagen, zögerte dann aber einen Moment. Schließlich schüttelte sie den Kopf: »Nein. Ich glaube nicht. Abgesehen davon würde es mir sowieso nicht gelingen.«

»Da hast du recht«, pflichtete ihr der kleine Teufel bei. »Es gibt nicht viele Möglichkeiten, mich loszuwerden.«

Anna sah ihn traurig an. Noch vor wenigen Augenblicken war es ihr, als hätte sie diesen scheußlichen kleinen Kerl ein wenig vermisst. Nun war er wieder da, und nur der Teufel wusste, wie er hergekommen war.

Sie hatte große Angst vor dem, was geschehen konnte, jedoch keine Lust mehr, sich auf all das einzulassen. Ihre Vorsätze von einem neuen Leben schienen dahin, geschmolzen wie Schnee in der Sonne. Sie wünschte sich ihren grauen Alltag zurück.

»Du hast Angst vor mir«, hörte sie den kleinen Teufel sagen. Als sie nickte, sprach er weiter: »Es gibt keinen Grund, sich vor mir zu fürchten. Ich will dir ja nicht wehtun.«

Sie schaute ihn erstaunt an. »Und gestern? Da hast du mir doch wehgetan.«

»Wirklich?« Der kleine Teufel schien überrascht.

»Natürlich! Warum sonst wollte ich dich loswerden?«

»Gestern habe ich getan, was mir gefiel. Ich tue immer das, was mir guttut.«

»Das ist aber oft rücksichtslos!«, rief Anna.

»Wieso?«, fragte der kleine Teufel.

Gerade wollte Anna wieder wütend werden. Doch irgendetwas in ihr hielt sie zurück, und eine seltsame Gleichgültigkeit überkam sie.

»Du hältst mich für rücksichtslos«, sagte der kleine Teufel.

Als Anna schwieg, sprach er weiter: »Jeder möchte irgendwie tun, was ihm guttut. Auch du. Wenn du immer darauf achtest, ob es anderen passt, bist du dir weniger wichtig als andere.«

Anna hatte gar keine Lust, seinen Gedanken zu folgen. Sie empfand es als leeres Geschwätz. Dieser Kerl versuchte ja nur, seine Frechheiten zu rechtfertigen.

»Ist es dir gleichgültig, was ich sage?«, fragte der kleine Teufel.

»Nein, nein«, entfuhr es Anna. Sie merkte aber sofort, dass sie damit nur ihre eigentliche Meinung verbergen wollte.

»Du gibst nicht zu, dass das für dich nur dummes Gerede ist, was ich gesagt habe. Wie viel ist dir deine Meinung wert, wenn du sie vor mir verstecken willst?«

Anna zuckte hilflos mit den Schultern. Dieser verdammte Kerl hatte recht. Sie konnte nicht zugeben, was sie in Wahrheit dachte. Dabei gab es doch gar keinen Grund dafür, ihre ehrliche Meinung zurückzuhalten.

»Als du mich gestern zweimal vor die Tür gesetzt hast«, hörte sie den kleinen Kerl sagen, »da hat dir das gut getan. Und es war dir doch egal, ob du dabei rücksichtslos warst oder nicht.«

»Das war Notwehr«, sagte Anna leise. »Und es war gut für dich«, stellte der kleine Teufel fest.

Anna nickte stumm. Und auch der kleine Teufel schwieg jetzt eine Weile.

»Wenn du jetzt einen Espresso trinken willst«, meinte er dann plötzlich, »dann werde ich mich nicht mehr darin einmischen.«

Nun musste Anna lachen. Sie stand auf, denn ihr war wirklich nach einem aufmunternden Getränk zumute.

Der kleine Teufel nahm auf dem Herd Platz und sah ihr zu, bis sie mit der dampfenden Espressotasse am Tisch saß. Dann machte er ein paar Sätze und hockte sich so dicht vor ihre Tasse, dass Anna sie erschrocken wegzog.

Der kleine Teufel lachte: »Keine Angst.«

»Und ich glaubte schon«, sagte Anna erleichtert, »du würdest dein Versprechen nicht halten.«

»Versprechen halte ich nur, wenn ich will.«

Anna umklammerte ihre Espressotasse mit beiden Händen. Und sie spürte die ansteigende Hitze.

»Ich mag es nicht, wenn du dich ärgerst. Denn ich mag dich«, sagte der kleine Teufel, »Wenn ich dir nicht weh tue, tut mir das also gut.«

Das gefiel Anna. Und sie trank genüsslich ihren Espresso. Als sie die leere Tasse vor sich abstellte, schaute sie den kleinen Teufel stumm an.

In ihr kamen Zweifel auf. Vielleicht steckte hinter allem eine List. Und das dicke Ende würde erst kommen.

»Du traust mir nicht«, bemerkte dazu der kleine Teufel, »Du glaubst, dass ich dich betrügen will.«

Zuerst wollte Anna den Kopf schütteln, zögerte aber dann einen Moment.

»Ja, das stimmt«, sagte sie schließlich, »Ich habe Angst, dass irgendetwas geschieht, was mir gar nicht passt. Es könnte mir sogar wehtun.«

»Ich will dich wirklich nicht verletzen«, betonte der kleine Teufel. »Das wollte ich niemals, seit wir uns begegnet sind.«

»Und dennoch hast du's getan.«

»Da hast du dich verletzt gefühlt. Ich habe nur getan, was mir guttat.«

»Aber mir hat es nicht gutgetan!«, schrie Anna.

»Ja«, sagte der kleine Teufel, »das stimmt wohl.«

Anna wurde wieder traurig: »Weil es dir gleichgültig ist, ob etwas für mich gut ist. Dich interessiert nur, ob es dir guttut.«

»Das stimmt nicht«, sagte der kleine Teufel. »Zuerst kannte ich dich nicht. Ich bin zufällig in deiner Küche auf die Welt gekommen. Du warst das erste Wesen, das mir begegnet ist. Ich kroch aus diesem Ei, um so zu leben, wie es mir gefällt. Und zufällig war das nicht gut für dich.«

So hatte Anna die Lage noch nicht betrachtet: Das Auftauchen des kleinen Teufels war wie die Geburt eines Babys. Jedes neugeborene Wesen würde sich um seine Zufriedenheit bemühen. Jegliche Rücksicht auf andere wäre ihm fremd. Ja, das Baby würde gar nicht wissen, ob etwas anderen wehtun könnte, das ihm selbst guttut.

»Das stimmt«, nickte der kleine Teufel. »Aber auch wenn ich es weiß, könnte es mir trotzdem egal sein. Wichtig ist, dass es gut für mich ist.«

Hätte dieser Kerl Annas Gedanken nicht unterbrochen, wäre sie zu einem anderen Schluss gekommen: Ein Kind wächst und macht die Erfahrung, dass es anderen wehtun könnte. Und deshalb muss es lernen, rücksichtsvoll zu sein.

Nun war der kleine Teufel offensichtlich ganz anderer Meinung. Irgendwie auch kein Wunder, denn man sagt einem Teufel ja auch nach, dass es ihm sogar Spaß macht, andere zu verletzen.

»Das zu tun, was mir guttut, macht Spaß«, versuchte der kleine Teufel richtig zu stellen, »Aber nicht in der Absicht, andere zu verletzen.«

»Doch die Betroffenen sind verletzt«, rief Anna. Der kleine Teufel blickte sie nachdenklich an.

»Wirklich?«, fragte er. »Ich will, dass es mir guttut. Will das nicht auch jedes Wesen, auch jeder Mensch? Wenn das anderen nicht guttut, ist das ihr Problem.«

»Aber ein Mensch ist ein soziales Wesen«, rief Anna.

»Soziales Wesen?« »Er denkt nicht nur an sich, sondern auch an andere.«

Der kleine Teufel lächelte: »Dann ist ein Teufel kein soziales Wesen.«

»Das merke ich«, schnaubte Anna.

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