Martin Cordemann - Tenderbilt

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Die Chronik einer Chronik… gewissermaßen. So eine Art Familienchronik. Über die bekannte Familie Tenderbilt. Sie erinnern sich? Nun, bis vor kurzem war die Familie noch sehr bekannt und in aller Munde. Dabei kam natürlich heraus, dass sie alle unter erblichem Schwachsinn leiden. Jedenfalls nimmt man das an. Aber… soll das heißen, Sie haben den ganzen Tenderbilt-Boom nicht mitbekommen? Ist er wirklich an Ihnen vorbeigegangen? Nun, für alle, die ihn verpasst haben oder ihn noch einmal erleben möchten, gibt es nun dieses Buch. Es erzählt die Geschichte der Familie, der Chronik, der Familienchronik. Diverse Generationen Tenderbilts werden darin vorgestellt, von damals bis heute… oder gestern. Es erklärt, wie es seinerzeit zu dem Boom kam, der die Familie auf einmal so bekannt machte und ins Licht der Öffentlichkeit rückte – und natürlich dürfen ein paar Werke des Familienautors auch nicht fehlen. Das bislang umfassendste Werk zu den «Tenderbilts», ein Muss für jede Sammlung!

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"Tenderbilt, Eduard. Edelmann, verheiratet mit Eleonora Strangeler, zwei Kinder: Malcolm und Angelica. Erster bekannter Tenderbilt in GB, Vater unbekannt, Mutter unbekannt, Herkunft unbekannt. Schien unter erblichem Schwachsinn zu leiden."

Nur die Tatsache, dass ein noch weniger bekannter Historiker in einem seiner Werke über die Epoche in keiner Weise über ihn schrieb, übertrifft diese Darstellung. Jedoch gelangte ein Zeitgenosse Eduards mit ihm einmal in Streit, so hieß es, den ein anderer Zeitgenosse, ein bekannter Dichter und Autor, folgendermaßen wiedergab:

"Ich kam also gerade aus der Schenke, da stand dieser Kerl vor mir und schnitt Grimassen. Ich sagte ihm, ich hätte keine Verwendung für einen Hofnarren, da besaß er doch die Frechheit, mich zu fragen, ob ich John Mosster sei. Natürlich war ich John Mosster, verneinte aber. Lächelnd meinte er, dann sei es mir ja egal, ob John Mossters Pferde noch an seiner Kutsche angebunden oder aber auf dem Weg in die Highlands wären. Erschrocken lief ich zu meiner Kutsche, wo jedoch keine Pferde mehr waren. Als ich zur Schenke zurückkehrte, war der Mann verschwunden, der Schuft."

Obgleich kein Name erwähnt wird, nimmt man an, es handele sich bei diesem Mann um Eduard Tenderbilt, zumal er ganz in der Nähe in einem großen Haus gewohnt haben soll. Ein weiteres Dokument aus dieser Zeit, ein Brief eines wenig bekannten Winzers aus Solwwellowcastle an den Neffen Shakespeares, Antonelli Shakespeare, der sich Tony Pear nannte, lautete folgendermaßen:

"Gestern habe ich ein gutes Faß Whisky an einen Landedelmann aus der Nähe von Brindige verkauft. Er machte einige Späße, meinte, das Haar meiner Frau sei zu lang, als ich ihm erklärte, es handele sich um meine Kuh, meinte er, wie müsse dann meine Frau aussehen? Bevor er ging, fütterte er die Tiere und meinen Sohn. Das klingt sehr nett, doch leider fütterte er meinen Sohn mit den Tieren. Was ich sagen wollte, wie geht es Willi? Hat er wieder 'n Drama geschrieben? 'Macbeth' hat mir sehr gut gefallen, vor allem an der Stelle, an der das Mädchen ins Wasser geht. Schöne Grüße, bis Weihnachten."

Der geneigte Leser wird gemerkt haben, dass mit keinem Wort der Name Tenderbilt erwähnt wurde, wohingegen er sich eindeutig auf 'Hamlet' bezieht, da die Personen in 'Macbeth' nur erstochen oder geköpft werden. Der springende Punkt ist jedoch, dass der Mann, welcher das Fass Whisky gekauft hatte, ein recht eigenwilliges Verhalten an den Tag legte, was tatsächlich den Verdacht nahe legt, dass es sich um Edurad Tenderbilt handelte. Wir können nur mit Sicherheit sagen, dass es nicht William Shakespeare war.

Der Duft der Rosen erfüllte Haus Senkmoor. Frederic ging in den Garten, auch dort roch es nach den Rosen. Es schien keine Möglichkeit zu geben, dem Duft zu entgehen. Höchstens im Weinkeller, aber dort durfte er nicht hinein. Er lief über den Rasen, sog den Duft ein und versuchte, ihn zu mögen. Es klappte nicht. Missmutig lief er um das Haus herum und dann den Weg hinunter zum Tor. Er wollte sehen, ob er im Dorf irgendjemanden finden konnte. Wahrscheinlich nicht, es war Sommer und alle Kinder im Dorf waren verreist. Nur er nicht. Manchmal dachte er, es wäre besser, ein Kreuzritter zu sein, als in seiner Zeit zu leben. Damals hatte es wenigstens noch Abenteuer gegeben, aber heute? Das Leben war sicher, sicher war es langweiliger als früher. Die Straßen des Dorfes waren menschenverlassen, er lief weiter, hinunter zum See. Niemand, es war glühend heiß, aber niemand war am See. Er legte sich unter einem Baum in den Schatten und starrte nach oben. Was war es doch langweilig, in der Zivilisation zu leben, besonders in den Ferien.

Angsterfüllt flüchteten sich die Leute in die Häuser. Schon vor weitem konnte man das helle Geräusch hören, wenn Metall auf Metall traf, das Geräusch, das es gab, wenn Metall auf Fleisch traf, wurde von den Schreien der Verwundeten und Sterbenden übertönt. Schnell schlossen die Menschen ihre Türen, verbarrikadierten sich in panischer Angst vor dem, der da nahte. Als er den Rand des Dorfes erreichte, war niemand mehr auf den Straßen. Grimmig grinste er, ließ sein großes Breitschwert durch die Luft kreisen und ritt langsam auf den Dorfplatz zu.

"Kommt raus, Ihr Leute, kommt raus", rief er und begann, ein wenig irre zu lachen. "Kein Grund zur Sorge." Seltsamerweise schien ihm niemand zu glauben. Auf dem Dorfplatz führte er sein Pferd zur Tränke, band es an und schritt auf die ihm am nächsten gelegene Tür zu. Mit seiner eisenbehandschuhten Hand klopfte er gegen die Tür. Ein dumpfes, bollerndes Geräusch, das das ganze Haus erfüllte.

"Macht auf, Leute." Keine Antwort. "Ihr macht es nur noch schlimmer!" Wieder nichts. "Gut." Er trat einen Schritt zurück, als wolle er sich einer anderen Tür zuwenden, da ließ er sein Schwert vorschnellen und die Tür zersplitterte. "Kommt Ihr heraus?" fragte er, doch niemand wagte ihm zu antworten. Also ging er hinein. Wenig später trat er wieder heraus, die Klinge blutig, während sein Pferd in Ruhe Wasser trank. Kaum einer in den anderen Häusern hatte mitbekommen, was er getan hatte, drum kam es für jeden im Dorf überraschend, als seine Tür und wenig später sein Kopf zu splittern begann. Noch immer grimmig lächelnd schritt der Ritter langsam auf sein Pferd zu, welches ruhig an der Tränke stand. "Komm", sagte er zu ihm und streichelte ihm zärtlich das Ohr, "In diesem Ort sind wir nicht willkommen." Er verließ den Ort, ohne noch einmal im Gasthof eingekehrt zu sein, obgleich man sagte, der Gasthof führe den besten Wein in der ganzen Provinz.

Erschrocken fuhr Frederic hoch. Ein kleines Mädchen stand vor ihm im Gras und sah ihn fragend an. Frederic stellte fest, dass seine Zunge am Gaumen klebte und er einen ganz trockenen Mund hatte.

"Was hast du denn?" wollte das Mädchen wissen, das in seinem Alter zu sein schien.

"Nichts", murmelte er, "Ich hab nur gerade das Dorf ausgerottet!"

"Man kann viel über die Familie Tenderbilt sagen", sagte Stefano di Calbrizzi, als man ihn, einen nicht unbekannten Historiker, der er in den Jahren geworden war, leider zu diesem Thema fragte, "aber sie sind nie durch die Wälder geritten und haben Jungfrauen vergewaltigt, oder sowas wie geplündert." Es war damals schwierig, im Wald zu plündern, weil dort nur wenige Menschen lebten, und wer schon im Wald leben musste, besaß in den wenigsten Fällen genug, dass man, hätte man es ihm weggenommen, von Plündern sprechen konnte. "Sie waren zwar irgendwie alle etwas irre, aber nie gewalttätig." In diesem Falle irrte sich Stefano di Calbrizzi leider, oder aber er versuchte, einige Fakten zu vertuschen. Tatsächlich handelte es sich um Vittorio di Calbrizzi-Tenderbilt, den Gemahl Sybylle Tenderbilts, welche die Tochter von Malcolm Tenderbilt (Sohn des Eduard) war. Erwähnter Vittorio, dessen Namen wir in diesem Falle abkürzen wollen und welcher ein Vorfahre von Stefano di Calbrizzi war, welcher nur von der weiblichen Linie her von den Tenderbilts abstammt, war seinerzeit für seine belegten Fladenbrote mehr als berüchtigt. In London eröffnete er eine Schenke, in der er diese Brote anbot, denen er den Namen Vittoris gegeben hatte. Die damalige Königin Elisabeth 00VII soll sogar an einem solchen Sandwich gestorben sein, während eine andere Legende behauptet, Fortinbrass habe eine Schlacht nur deswegen gewonnen, weil er ein solches Brötchen in seinem Beutel getragen habe, als ihn ein feindliches Schwert an eben dieser Stelle treffen sollte. Er erschlug darauf sofort den Gegner und überlebte, dank des Vittoris. Als sich jedoch eines Abends ein Gast darüber beschwerte, das Vittoris (Vittorio di Calbrizzi hatte einige Probleme mit der englischen Sprache) sei vom vorangegangenen Tage, meinte Vittorio, er solle doch in den Regen ziehen. Da sein Sprachproblem bestand, wurde allgemein Degenziehen verstanden, was Vittorio zwar nicht ganz verstand, als Italiener aber durchaus abzuwenden wusste. Vorsichtshalber erschlug er auch die anderen Gäste des Lokals, schon damals galt es, sich Augenzeugen vom Leib zu halten. Nach diesem unglücklichen Zwischenfall entzog man ihm dann seine Lizenz und er musste aus London wegziehen, zumal einige Verwandte der Opfer seiner Speise und Sprachkenntnisse ein reges Interesse an ihm hatten, beziehungsweise an seinem Kopf. Stefano di Calbrizzi zog es vor, diesen Vorfahren nicht zu erwähnen, dessen Frau einmal einen lebenden Frosch serviert haben soll. Der Gast war ein Franzose und sie sagte, in Frankreich sei so etwas doch üblich, sie habe ihm nur eine Freude machen wollen. Diese Geschichte ereignete sich etwa ein Jahr nach ihrem Umzug aus London, doch der Franzose verstand weder Spaß noch Englisch, wurde jedoch abberufen, bevor er gegen die Frau vorgehen konnte: von Vittorio, der zufällig gerade an diesem Tag sein altes Breitschwert geputzt hatte. Er beklagte sich bitterlich, dass die ganze Arbeit umsonst gewesen sei, ging auf sein Zimmer und begann zu packen. Auch diese Geschichte fand sich in keiner der Chroniken, die Stefano di Calbrizzi über die Familie Tenderbilt schrieb.

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