Martin Cordemann - Tenderbilt

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Die Chronik einer Chronik… gewissermaßen. So eine Art Familienchronik. Über die bekannte Familie Tenderbilt. Sie erinnern sich? Nun, bis vor kurzem war die Familie noch sehr bekannt und in aller Munde. Dabei kam natürlich heraus, dass sie alle unter erblichem Schwachsinn leiden. Jedenfalls nimmt man das an. Aber… soll das heißen, Sie haben den ganzen Tenderbilt-Boom nicht mitbekommen? Ist er wirklich an Ihnen vorbeigegangen? Nun, für alle, die ihn verpasst haben oder ihn noch einmal erleben möchten, gibt es nun dieses Buch. Es erzählt die Geschichte der Familie, der Chronik, der Familienchronik. Diverse Generationen Tenderbilts werden darin vorgestellt, von damals bis heute… oder gestern. Es erklärt, wie es seinerzeit zu dem Boom kam, der die Familie auf einmal so bekannt machte und ins Licht der Öffentlichkeit rückte – und natürlich dürfen ein paar Werke des Familienautors auch nicht fehlen. Das bislang umfassendste Werk zu den «Tenderbilts», ein Muss für jede Sammlung!

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"Solange ich diesen Irren liebe, nicht. Aber eines hättest du doch tun können."

"Neugierig sah Frederico sie an.

"Du hättest mir das mit der Krankheit sagen sollen, bevor wir uns geliebt haben!"

Niemand hätte je bestritten, dass die Tenderbilts adelig waren. Zwar gab es außer ihrem erblichen Schwachsinn kein auffallendes Familienmerkmal, wie zum Beispiel fehlende Ohrläppchen, besonders geformte Nasen oder auf der Schulter sitzende Falken, die auf jedem Portrait der betreffenden Person zu sehen waren. Nicht einmal mit einem chronischen Zucken unter dem rechten Auge konnten die Tenderbilts aufwarten, seltsamerweise stellte man es aber bei Stefano di Calbrizzi fest, jedoch ohne ihm weitere Bedeutsamkeit beizumessen.

Seit Eduardo Tenderbilt sich niedergelassen und Haus Senkmoor gebaut hatte, ließ sich die Geschichte der Tenderbilts (und ihrer Erbkrankheit) verfolgen. Neben den Informationen aus der hiesigen Chronik kursierten lange Jahre Gerüchte, dass er auf dem Festland (Europa!) gewütet und unzählige Französinnen, Holländerinnen und Deutsche geschwängert haben soll, dann habe ihn ein schrecklicher Heuschnupfen zum Umkehren gezwungen und er konnte nicht vorstoßen bis nach Griechenland, was er eigentlich vorgehabt habe.

Fairerweise muss man bemerken, dass eher bei den Leuten, die derlei Gerüchte verbreiten, nach vererbtem Schwachsinn gefahndet werden sollte. Tatsächlich ist über die Herkunft des Geschlechtes der Tenderbilts bis zu ihrer Niederlassung nichts Genaues bekannt. Ob sich also die Folgen bis aufs Festland verfolgen ließen, bleibt ein Geheimnis der Geschichte.

Jedenfalls, so geht aus der Chronik hervor, hielt man Eduardo, dessen Name schon verdächtig klang, nicht für einen reinen Engländer, da er einen ausgeprägten Akzent gehabt haben soll. Er sei, so hieß es, nicht schottischer Herkunft, wahrscheinlich zumindest, möglicherweise doch. Demnach besteht die Möglichkeit, dass die Tenderbilts ihren Weg aus den schottischen Highlands hinunter ins tiefe britische England fanden, wo sie bis heute noch anzutreffen sind.

Einen möglichen Hinweis über den Stamm der Familie konnte man vor wenigen Jahrzehnten in einem leider verbrannten Dokument in London finden. Offenbart hatte dort ein Ehepaar ein kleines Haus gemietet. Das an sich ist noch kein strafbares Vergehen, jedoch schrieb man über den Mann, er habe die Besucher eines bekannten Londoner Theaters nach den Aufführungen gefragt, ob ihnen die Stücke denn gefallen hätten – und wenn ja, ob sie sie denn auch verstanden hätten. Oft zog dies die Androhung eines Duells nach sich, in sieben Fällen wurde der Mann herausgefordert. Da sich alle sieben Herausforderungen an nur einem Abend ergaben, so hieß es in dem Dokument, hielt er es für klüger, sich aus der Stadt zurückzuziehen, was er auch tat und die Miete schuldig blieb. Dieses auffällige Verhalten deutet, so die Experten, eindeutig auf einen Tenderbilt hin. Der gleiche Mann soll vor den erwähnten Theatern behauptet haben, seine Stücke seien viel besser als die, die man hier spiele. Wahrscheinlich kam aus diesem Grund das Gerücht auf, einer der Duellanten sei der hiesige Schriftsteller gewesen. Kaum jemand nahm jedoch das sich daraus ergebende Gerücht, ein nicht unbekannter Autor namens William Shakespeare sei in Wirklichkeit erwähnter Pöbler und angenommener Vorfahre der Tenderbiltfamilie gewesen, für voll.

Kapitel 2

Noch am gleichen Abend wurde der Wagen als gestohlen gemeldet. Als der Besitzer, ein gewisser Waldur Eppening, auf dem Nachhauseweg zornig und mit zwei schweren Einkaufstüten beladen, an seinem Wagen vorbeiging, stutzte er, wollte gerade probieren, ob sein Schlüssel wohl passen könnte, sah dann aber das falsche Nummernschild und ging, noch immer zornig und schwer beladen, weiter. Zwei geschlagene Tage blieb die Suchaktion der Polizei, die auch auf drei weitere Bezirke ausgedehnt wurde, erfolglos. Gerade, als man Eppening mitteilen wollte, dass sein Wagen wahrscheinlich schon über alle Berge war, stürmte ebendieser wutentbrannt und zwei Nummernschilder schwingend das Polizeibüro.

Da es sich um groben Unfug handelte und der Polizeichef schon in dritter Generation Polizeichef war, fiel, nach einem kurzen Blick auf die Einwohnerliste, der Verdacht sofort auf Theodor Tenderbilt, genannt Teddy. Es war doch immer das gleiche mit diesen Tenderbilts, aber was konnte man schon von Leuten erwarten, deren Vorfahren in Europa sämtliche Huren geschwängert hatten? Dass hier die Gerüchte etwas vermischt worden waren, ist sicher, ironisch dagegen erscheint es, dass ausgerechnet einer der Vorfahren des Polizeichefs in früher Jugend verschleppt worden war – es hatte sich um einen Hunnen gehandelt, der zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort, in diesem Fall in England, gewesen war. Dass sich seine Nachfahren, so auch der Polizeichef, um ein sauberes England bemühten, sei dahingestellt.

Als erster fiel ihm sein Großvater ein. Wenn er fliehen musste, würde er zu Benedict Tenderbilt fliehen, dem ältesten der noch lebenden Tenderbilts. In der ganzen Gegend war Haus Senkmoor bekannt, früher war es berüchtigt gewesen, aus diversen Gründen. Mittlerweile gab es mehr Geschichten um die Familie Tenderbilt und ihre verrückten Streiche, als dass sie alle der Wahrheit entsprechen konnten, obgleich ihre Anzahl auch auf natürlichem Wege ständig stieg, wie sich Teddy auf dem Weg zu seinem Großvater eingestehen musste. Vielleicht würden die Polizisten zu große Angst vor dem Haus und seiner Vergangenheit haben, um ihm dorthin zu folgen. Das war jedoch ziemlich unwahrscheinlich. Heutzutage war man immer mehr geneigt, Schwachsinn, ob erblich oder im Fernsehen, zu akzeptieren. Wie Benedict, der alte Fuchs, wohl auf seine Geschichte reagieren würde? Wahrscheinlich gnädiger als die Polizei, die noch 14 Stunden brauchen sollte, bis sie seine Spuren aufnahm.

Schreiend nahm ihn die Hebamme entgegen, er, Benedict, schrie, wohlgemerkt, nicht etwa die Hebamme.

"Ein Junge", rief sie, dem Geschrei nach hätte es auch ein Mädchen sein können. Wie alle frühen Tenderbilts fand die Niederkunft von Benedicts Mutter, Adelheit Tenderbilt, in den Gemächern von Haus Senkmoor statt, abgesehen von der Eduard Tenderbilts, welcher das Haus erbaut hatte. Das Gerücht, ein junger Tenderbilt habe das Licht der Welt erblickt, verbreitete sich schnell im Dorf.

"Einer mehr von diesen Verrückten", murmelte man, oder: "Die sterben auch nicht aus, die Irren!", oder: "Ich hab Hunger, Mami." Zu dieser Zeit gab es wenig zu essen im nahe gelegenen Dorf Brindige, aus dem später die kleine Stadt Brindige werden sollte, in der der Name Tenderbilt ein Begriff war, wenn auch kein guter.

Freudestrahlend verließ Sir Henry Tenderbilt das Zimmer, nachdem er seiner Gattin und jetzigen Mutter seines Sohnes einen dicken Kuss gegeben hatte, trank noch schnell die andere Hälfte der Flasche Whisky, die neben der Geburt seine Aufmerksamkeit erfordert hatte, schwang sich auf sein Pferd und ritt ins Dorf. Die Schenke war gerade im Begriff zu schließen, was ihn, Henry Tenderbilt, jedoch nicht aufhalten konnte. Angeheitert wie er war, was sowohl von Whisky, als auch von der Geburt seines Sohnes herrührte, betrat er die Schenke, wurde sich dann jedoch der Tatsache bewusst, dass er sein Pferd nicht etwa draußen angebunden hatte, vielmehr saß er noch immer obenauf, was ihn zu einem, zurecht mit irre bezeichneten Gelächter veranlasste. Der Wirt war sehr erbost, erbost genug, um zu seiner Schrotflinte zu greifen, was Henry Tenderbilt veranlasste, Schenke und Dorf möglichst schnell zu verlassen, eine Spezialität der Tenderbilts, ohne die die Familie wahrscheinlich schon seit mehreren Generationen ausgestorben wäre.

Wie eingangs erwähnt, handelte es sich bei Eduard Tenderbilt um den ersten bestimmbaren Vorfahren dieser Familie, jedoch auch die Informationen über ihn sind mehr Sage als geschichtliche Tatsache. In späteren Jahren schrieb ein nicht weiter bekannter Historiker über ihn:

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