Harald Winter - Himmel

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Ein Leben nach dem Tod gibt es nicht. Gott ist nur ein Konzept. Das dachten Jonathan und Linda jedenfalls, bis ein Autounfall sie aus dem Leben reißt und sie in eine Welt stößt, die sie sich in den schlimmsten Alpträumen nicht hätten ausmalen können. Der Himmel ist nicht das, wofür die Meisten ihn halten. Nur ihre Liebe, die ein unlösbares Band zwischen ihnen schmiedet, gibt ihnen die Kraft sich gegen ewige Gesetze aufzulehnen, denen die Toten sich unterwerfen müssen.

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Jonathan wurde schwarz vor Augen und er spürte wie ihn ein starkes Schwindelgefühl erfasste. Es war nicht das Gefühl des Fallens das er beinahe schon erwartet hatte, sondern ein vager Eindruck davon, wie sich jemand fühlen musste, der einen Schlag gegen den Kopf bekam. Er verlor jedoch nicht das Bewusstsein, sondern verharrte in einem Zustand der irgendwo zwischen Wachsein und Besinnungslosigkeit lag. Wie lange dieses Entlanggleiten am Rande des Bewusstseins dauerte wusste er nicht zu sagen. Sekunden; Stunden; vielleicht sogar Tage. Irgendwann verschwand das Schwindelgefühl so schnell wie es gekommen war und er erhielt sein Augenlicht zurück. Über ihm war der Himmel. Oder zumindest etwas, das den Himmel darstellen sollte. Es sah aus wie ein Kind ihn sich in seinen Träumen vorstellen mochte. Das Blau war von einer unnatürlichen Intensität und der gelbe Ball der Sonne strahlte schwach genug, dass man direkt hinein sehen konnte ohne Gefahr zu laufen, die Augen dadurch zu schädigen. Jonathan drehte sich zur Seite und sah das saftige, beinahe leuchtende Grün von makellosen Grashalmen an deren Spitzen Tautropfen glitzerten. Es fehlten nur noch... zwei riesige Schmetterlinge die zu tanzen schienen wie ein verliebtes Paar schwebten vorbei. Jonathan verkrampfte sich für einen Moment und sah ihnen misstrauisch nach. „Also gut“ murmelte er und dachte intensiv an etwas Anderes. Nichts geschah. Es gab hier also niemanden, der seine Gedanken las und die Dinge nach seinen Vorstellungen erschuf. Diese Erkenntnis beruhigte ihn ein wenig. Das alles hier war nicht seine kindliche Fantasie. Jonathan setzte sich langsam auf und sah sich um. Er sah Bäume. Wiesen. Felder. Alles war makellos, sauber und … unglaublich intensiv. Das Gras der Wiesen war saftig und grün wie in einem Werbeprospekt für Urlaub auf dem Land. Die regelmäßigen Halme wogten sanft in einer warmen, gleichmäßigen Brise. Auf den Feldern stand goldenes Korn. Jonathan fühlte sich direkt in die Welt eines Märchens versetzt, das ihm seine Mutter vor langer Zeit vorgelesen hatte. Fehlte nur noch ein sprechender Baum und was noch so alles in der Geschichte vorgekommen war, an die er sich nicht mehr besonders gut erinnern konnte. Er blinzelte mehrmals und seufzte ergeben, als sich das merkwürdige Bild nicht auflöste um einer realistischeren Umgebung Platz zu machen. Er stand auf und kämpfte gegen das Zittern in seinen Beinen an bis es schließlich nachließ. Unschlüssig was er als nächstes Unternehmen sollte drehte er sich im Kreis und suchte nach irgend einem Punkt in der Landschaft der ein lohnenswertes Ziel abgeben mochte. Er konnte nur auf sein Gefühl hören. Eine andere Möglichkeit zur Orientierung gab es nicht. Als er die langsame Drehung beendet hatte war er überzeugt, nichts gesehen zu haben das auch nur im Geringsten sein Interesse weckte. Als er sich bereits halb entschlossen hatte einfach in irgend eine Richtung loszumarschieren, erschien etwas vor seinem inneren Auge das er flüchtig wahrgenommen haben musste. Er wusste nicht was es war; einfach ein Ding, das nicht in die Landschaft zu passen schien. Jonathan drehte sich noch einmal im Kreis; langsamer als zuvor und suchte nach diesem Ding. Da ist es. Er kniff die Augen zusammen, aber er konnte noch immer nicht erkennen, was er eigentlich anstarrte. Er musste näher heran. Seine Beine setzten sich bereits in Bewegung bevor der Gedanke zu ende gedacht war. Sein ganzer Körper schien sich danach zu sehnen, dass etwas geschah. Egal was. Die monotone, perfekte Landschaft um ihn herum begann bereits an seinen Nerven zu zerren. Ohne, dass er es wollte beschleunigten sich seine Schritte immer weiter, bis er schließlich beinahe rannte. Das Ding auf das er sich zu bewegte zog ihn an wie eine Fata Morgana einen verdurstenden in der Wüste. Er hoffte, dass sich sein Ziel nicht als ebenso flüchtig erwies. Zumindest hielt es sich an die grundlegenden Naturgesetze und wurde langsam größer, während Jonathan näher kam. Die vorher noch verschwommenen Linien ordneten sich zu etwas das für einen Menschen des 21. Jahrhunderts unverkennbar war. Ein Auto. Ein verdammtes Auto. Mitten im Nirgendwo. Jonathan unterdrückte den Impuls sich die Augen zu reiben. Das Ding würde ja doch nicht verschwinden. Zumindest hoffte er das es sich damit verhielt wie mit allem hier. Vielleicht konnte er einfach einsteigen, den Motor starten und den Fuß auf das Gaspedal drücken. Egal wohin er fuhr; nur die Bewegung zählte, wo der Stillstand unerträglich war. Jonathan spürte wie sich sein Herzschlag beschleunigte und eine gewisse Nervosität von ihm Besitz ergriff. Zum ersten Mal seitdem er aufgewacht war stieß er auf etwas das einen Hauch von Normalität in diese seltsame Umgebung brachte. Ein Gegenstand der für ihn so normal war, dass er ihn unter anderen Umständen keines zweiten Blickes gewürdigt hätte erschien ihm plötzlich wie ein kleines Wunder. Und dieses Wunder stand nun direkt vor ihm, nur noch wenige Schritte entfernt. Die Kraft wich aus seinen Beinen als würde sie von einem gierigen Vampir heraus gesaugt. Er blieb stehen. Während er in Gedanken gewesen war hatte er nur am Rand seiner Wahrnehmung bemerkt, dass etwas nicht stimmte. Erst jetzt erkannte er was es war. Dieses Auto würde niemals mehr irgendwohin fahren. Weder mit ihm noch ohne ihn. Das Ding war ein Wrack. „Totalschaden Mann. Vergiss es!“ hätte Garry in der Werkstatt gesagt, in der Jonathan seinen eigenen Wagen reparieren ließ wenn es mal wieder sein musste, weil das verdammte Ding wie so oft nicht anspringen wollte. Garry hätte sich schaudernd abgewandt, sich bekreuzigt und „Gott hab sie selig“ gemurmelt. Garry liebte die Autos, über die er redete wie über Frauen, mehr als die Menschen. Jonathan konnte sich nicht abwenden. Das Wrack zog ihn in seinen … ihren? Bann. Mit äußerster Mühe gelang es ihm ein unwilliges Bein vor das andere zu setzen. Ein Schritt. Und noch einer. War das Blut ? Auf der gesplitterten Scheibe die schief in der vorderen Tür der Beifahrerseite hing klebte etwas, das wie eingetrocknetes Blut aussah. Hör auf dich selbst zu belügen. Du wei ß t verdammt gut, dass das Blut ist. Jonathan blinzelte nervös. Seine Augen fühlten sich trocken an. Er ließ seinen Blick an dem verbogenen Blech entlang gleiten. Er begann heftig zu zittern als das Erkennen wie ein greller Lichtblitz durch sein gelähmtes Gehirn fuhr. Er kannte diesen Wagen. Das Modell; die Farbe. Er selbst hatte genau so einen gefahren. Ganz genau so einen. Er kniff die Augen zusammen. Suchte nach etwas. Und da war es. Ein Kratzer in Form eines U, genau unter dem Türgriff. Die Stelle an der Linda... Jonathan hielt den Atem an. Das war doch unmöglich. Das war sein eigener verdammter Wagen. Der Unfall... war das was da vor ihm stand das Ergebnis? Was wenn er die Hand ausstreckte und die Tür öffnete? Würde er sich selbst hinter dem Steuer sehen? Das leere, blicklose Gesicht eines Toten, verklebt mit getrocknetem Blut? Würde sie auf dem Beifahrersitz sein? Mit verrenkten Gliedern und gebrochenen Augen? Ohne es zu wollen streckte er den Arm aus. Seine Finger näherten sich dem Griff, der als eines der wenigen Dinge heil geblieben zu sein schien. „Komm schon. Lass mich nicht länger warten“ schien das kalte Glänzen zu sagen. Jonathan konnte der Verlockung nicht widerstehen. Seine Neugierde war stärker als seine Angst vor dem was er sehen würde. Seine Finger schlossen sich um den Griff zu zogen daran. Die verzogene Tür leistete widerstand öffnete sich aber dennoch mit einem schnarrenden Geräusch als er seine Bemühungen verstärkte. Jonathan stolperte rückwärts und starrte mit leicht geöffnetem Mund in das Innere des Wagens. In seinem Gesicht zuckte es, als wäre unter seiner Haut etwas lebendig geworden, das nicht unter seiner Kontrolle stand. Der Beifahrersitz war leer. Auf dem Armaturenbrett klebte Blut. Aber auf dem Fahrersitz saß jemand. Reglos, nach vorne gebeugt, beinahe über dem Lenkrad hängend, wie jemand der einfach nur eingeschlafen war. Jonathan konnte das Gesicht des Mannes nicht sehen, aber er wusste trotzdem wer er war; hatte es bereits einen Augenblick nach dem er die Tür geöffnet hatte gewusst. Am Steuer des zerstörten Wagens saß er selbst. Das war sein eigener Wagen den er gelenkt hatte bevor … vor was? … bevor er an diesen seltsamen Ort katapultiert worden war. Alles in ihm schrie danach die Tür zuzuschlagen und so schnell er konnte davon zu rennen, aber er konnte sich nicht bewegen. Wie ein hypnotisiertes Kaninchen starrte er sich unverwandt selbst an während sich die Gedanken in seinem Kopf jagten. Die Ausgabe seiner Selbst auf dem Fahrersitz trug die selbe Kleidung wie er. Über die Wange des Jonathans im Wagen verlief eine dünne bereits getrocknete Blutspur und irgend etwas das er nicht genau erkennen konnte schien sich in den Unterleib des Anderen … das bist du selbst Mann ... gebohrt zu haben. Jonathan versuchte die Hand auszustrecken, aber auf seinem Arm schien ein tonnenschweres Gewicht zu lasten. Er konnte sich einfach nicht selbst berühren. Derdu bist tot. Das siehst du doch. Es stimmte. Der Mann in dem Wagen sah nicht sonderlich lebendig aus. Aus seinem Gesicht war jede Farbe gewichen und er bewegte sich kein bisschen. Tot. Jonathan bekam das Wort nicht aus seinem Kopf. Es hatte einen seltsamen Klang. Er hatte einen Unfall gehabt und war gestorben. Und jetzt stand er hier vor seinem Wagen und starrte seinen eigenen Leichnam an. War es das was man als außerkörperliche Erfahrung bezeichnete? Das wovon die klinisch toten, die das Glück hatten wieder zu erwachen berichteten? Und wenn das dort drinnen wirklich er selbst war, wo war dann Linda? Vor allem wenn das ihr Blut ist sagte eine makabere Stimme in seinem Kopf. Er musste sie suchen. Es gab ohnehin nichts anderes was er tun konnte. Auch wenn das alles vollkommen absurd war, so musste er doch irgend etwas tun. Vielleicht hörte der Schrecken dann auf. Oder er begann genau dann, wenn er sie fand.

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