Helmut Tornsdorf - Kein Tor ohne gute Vorlage
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Kap.6: An Universitäten gibt es inzwischen den sog. „ Elternalarm“ – bei dem die jungen Studenten in ihrem neuen Lebens- und Arbeitsumfeld besucht werden. Sollte man das vielleicht auch in der Schule einführen, dass Eltern zum Beispiel am Unterricht teilnehmen und in der Mensa mal mit essen?
Kap.7: Gutes Benehmenist manchmal Glückssache – kann eine Arbeitsgemeinschaft in der Schule da Fortschritte bringen und das Leben erleichtern?
Kap.8: Das Leben ist hart, es zählt nur der Erfolg– soll man darauf auch in der Schule schon mehr achten?
Kap.9: Kann das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern noch besserwerden, wenn sie sich gewissermaßen bei externen Prüfungen gemeinsam den Herausforderungen stellen? In der Fahrschule arbeiten ja Schüler und Lehrer viel enger zusammen, weil sie ein gemeinsames Ziel erreichen wollen.
Kap. 10: Immer noch gibt es in der Schule Gewalt, die sich nicht körperlich auswirkt, sondern seelisch. Was kann man tun?
Kap. 11: Es hat sich viel getan, um von der alten Fehler-Kultur der Schulewegzukommen. Lässt sich noch mehr tun?
Kap. 12: Heute achtet man mehr auf Stärken von Schülern, die nicht direkt etwas mit den Schulfächern und deren Stoff zu tun haben. Kann man das noch ausdehnen?
Kap. 13: Kopfnotensind sehr umstritten und vielfach wieder abgeschafft worden. Soll man soziales Verhalten überhaupt nicht mehr festhalten und damit stärken?
Kap. 14: Ist der Umgang mit Computer und Smartphonewirklich verschenkte Zeit? Darüber lohnt es sich nachzudenken.
Kap. 15: Am Beispiel eines Torwarts, der ein Eigentor produziert und dafür gelobt wird, wird die Frage der Fairnessso angesprochen, dass man leicht darüber diskutieren kann.
Kommen wir nun zu den einzelnen Textvorlagen.
2 Handy-Total-Überwachung Klassenfahrt
Eig.Ber. (27.05.2014): Das hatten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b der Schlaufurter Realschule wohl anders vorgestellt, als sich ihr Klassenlehrer beim Thema „Handy“ sehr großzügig zeigte. Ja, sie wurden sogar aufgefordert, auf die Klassenfahrt nach Berlin möglichst moderne Handys mitzunehmen. „Medien-Erziehung ist eben mehr als nur vor den Gefahren der modernen Technik zu warnen“, hatte es äußerst schülerfreundlich geklungen. Der Hammer kam dann ein paar Tage später, als es vor allem um die Ortungsfunktion moderner Telefone ging. „Da verläuft sich keiner mehr. Ein Blick auf Google Maps – und schon weiß man, wo man ist, und kann sich auch die Richtung anzeigen lassen“ so Hartmut Wendig, der Klassenlehrer. „Außerdem wissen wir dann auch jederzeit, wo ihr seid“, hatte er noch hinzugefügt. Nach einer kurzen Pause hatte sich der Klassensprecher gemeldet: „Das heißt, Sie wollen ständig wissen, wo wir sind, was wir tun? Wir hatten doch ein paar Stunden ‚Freizeit’ vereinbart. Darin sah Herr Wendig aber irgendwie kein Problem – Freizeit und die Verhinderung von Problemen würden sich ja nicht ausschließen. Die entsprechenden Apps, die einem ständig anzeigten, wo sich jemand gerade befindet, gäbe es ja nicht von ungefähr. Sie dienten der Sicherheit – und wer nichts zu verbergen habe, hätte damit auch kein Problem. Ansonsten hätten er und ihre Begleitung, Frau Schäfer, anderes zu tun, als ständig zu schauen, wo sie sich „herumtrieben“. Das war dann spätestens das falsche Wort gewesen und am Nachmittag hatte der Klassenlehrer schon den Elternpflegschaftsvorsitzenden am Telefon: Das sei doch wohl das Letzte, dass die Schüler jetzt auch noch gezwungen würden, sich ein modernes Smartphone zu kaufen oder zu leihen – und die Totalüberwachung ginge ja wohl gar nicht. Jetzt liegt die Sache bei der Schulkonferenz, die in 14 Tagen turnusmäßig tagt. Dort sollen beide Seiten ihre Argumente vortragen – und anschließend soll eine für die Schule verbindliche Regelung erreicht werden. Wir werden die Entwicklung weiter beobachten.
Aufgaben:
1. Lies dir diesen Bericht in der Zeitung genau durch und markiere die Stellen, die wichtig sind, um zu verstehen, worum es in diesem Artikel geht.
2. Was spricht dafür, dass die Schüler Handys mitnehmen, auf denen man jederzeit sehen kann, wo sie sich gerade befinden?
3. Wo sind mögliche Nachteile bzw. Probleme?
4. Welche Position mit welchen Argumenten würdest du als Schülervertreter in der Schulkonferenz vertreten?
5. Wie siehst du insgesamt die Entwicklung, bei der Menschen über ihr Handy immer mehr Informationen über sich preisgeben?
Hinweise zur Lösung:
1. Lies dir diesen Bericht in der Zeitung genau durch und markiere die Stellen, die wichtig sind, um zu verstehen, worum es in diesem Artikel geht.
Folgende Aspekte spielen eine Rolle:
- Die möglichst intensive und weitgehende Nutzung aller Funktionen von Handys
- Die Problematik der Ortungsfunktion
- Das schwierige Verhältnis von Freiraum und Schutzraum
- Die Frage des Vertrauens und
- der realistischen Einschätzung des Verhaltens der anderen Seite
- Die Frage der Kosten
- Mitbestimmung in der Schule, Aufgabe der Schulkonferenz, aber auch Vertretung von Schülerinteressen
2. Was spricht dafür, dass die Schüler Handys mitnehmen, auf denen man jederzeit sehen kann, wo sie sich gerade befinden?
Es hat natürlich Vorteile, wenn man auf einer Klassenfahrt weiß, wo die einzelnen Teilnehmer sich gerade befinden - es ist ja schließlich keine Privatveranstaltung. Besonders wichtig wird das in Gefahrensituationen. Übrigens kann es auch ganz hilfreich sein, wenn einzelne Schüler gerade nicht wissen, was sie in der Freizeit machen könnten, und dann sehen, wo sich eine Gruppe zusammengefunden hat, es also anscheinend interessant ist.
3. Wo sind mögliche Nachteile bzw. Probleme?
Die Nachteile liegen vor allem im subjektiven Bereich: Man fühlt sich überwacht, hat nicht mehr das Gefühl, für sich zu sein. Dann kann es natürlich auch sein, dass sich die falschen Leute an einen "anhängen" - man wird sie nicht mehr los. Je nachdem, wie die Lehrer ihre Aufgabe wahrnehmen, kann es auch zu unnötigen Konflikten kommen, wenn jeder Aufenthalt "kritisch abgeklopft" wird oder erklärt werden muss.
4. Welche Position mit welchen Argumenten würdest du als Schülervertreter in der Schulkonferenz vertreten?
Hier wird man natürlich vor allem Schülerinteressen vertreten - in Richtung: Wir wollen keine unnötige Kontrolle. Wenn wir Probleme haben, können wir ja anrufen, statt ständig beobachtet zu werden.
5. Wie siehst du insgesamt die Entwicklung, bei der Menschen über ihr Handy immer mehr Informationen über sich preisgeben?
Hier kann man ganz unterschiedliche Positionen einnehmen. Entscheidend ist, wer die Informationen verwendet - und ob man sich dagegen wehren kann. Solange Computer nur schauen, welche Interessen man hat, und dann entsprechende Angebote machen, dürfte das für die meisten Menschen kein Problem sein. Gefährlich wird es immer, wenn Informationen verwendet werden, um auch Einfluss auf Menschen zu nehmen, Macht auszuüben. Ein Beispiel ist die sogenannte Rasterfahndung, bei der Bewegungs- und Verhaltensprofile erstellt werden - und da kann man plötzlich in Verdacht geraten, nur weil man sich etwas ungewöhnlich verhält.
3 Mehr Sicherheit bei Klassenfahrten – nach Fast-Unfall im Wattenmeer
Eig.Ber. (26.06.2014): Große Aufregung im Schlaufurter Gymnasium, nachdem es bei einer Klassenfahrt einer achten Klasse an die Nordsee fast zu einem Unfall gekommen war. Im Rahmen eines freien Nachmittags waren drei Schüler wohl etwas zu weit ins Watt hinausgegangen. Einer von ihnen war dabei an eine Stelle mit besonders weichem Boden geraten und dort schnell bis fast an die Hüfte eingesunken. „Wir haben dann versucht, Jan rauszuhelfen, aber das Zeug war einfach zu zäh“, so der 13 jährige Frederick. Ihnen blieb dann nichts anderes übrig, als um Hilfe zu rufen. „Das Problem ist, dass man rechtzeitig Hilfe heranholen muss“, so Brandmeister Knut Fedsen, der den Jungen schließlich mit einigen anderen Feuerwehrmännern und einem Spezialkran vorsichtig aus seiner Lage befreite. „Gefährlich wird es vor allem, wenn dann die Flut kommt, dann hilft es auch nicht, wenn man nicht komplett eingesunken ist. Man kommt einfach nicht mehr rechtzeitig heraus.“ Jans Vater steht immer noch etwas unter Schock, nachdem er sich die Gefahr, in der sein Sohn gesteckt hatte, genauer hatte erklären lassen. Jetzt wird in der Schule geklärt, ob die Lehrer ihre Aufsichtspflicht verletzt haben: „Wir können doch nicht ständig alle Schüler im Auge behalten“, so Klassenlehrerin Franziska Wördemann. Es wird befürchtet, dass die Schulkonferenz erst mal die bei Schülern sehr beliebte einwöchige Fahrt an die Küste untersagt. Die SV ist vor allem besorgt, dass Lehrerinnen und Lehrer auf Ausflügen noch mehr verbieten werden. Schülersprecher Lars Meyerink wird da sehr deutlich: „Wenn man alles verbietet, macht alles auch keinen Spaß mehr.“ Bis zur nächsten Schulkonferenz wird sicher heiß diskutiert werden. Die Schüler hoffen jedenfalls, dass man es mit der Vorsicht nicht übertreiben wird.
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