Susanne Schnatmeyer - Am Rockzipfel

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400 Redensarten, in denen sich alles um Hemden und Hosen, Mützen und Mäntel, Taschen und Tücher dreht.
Nach dem Erfolg ihres ersten Buches «Verflixt und Zugenäht» spürt die Autorin Susanne Schnatmeyer weiteren textilen Redewendungen nach. Von über der Hutschnur bis unter den Pantoffel, von der großen Robe bis zum letzten Hemd, Sprachbilder aus dem Bereich der Kleidung und Stoffe sind allgegenwärtig und geben doch oft Rätsel auf. Wieso ist Jacke wie Hose? Wer nagt am Hungertuch und was haben Manschetten mit Muffensausen zu tun? Dieses Buch geht den Redensarten auf den Grund und schüttelt eine kleine Kulturgeschichte unserer Kleidungsstücke und textilen Gebrauchsgegenstände aus dem Ärmel.

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Schlafmützen neben der Kappe

Kopfbedeckungen können auch das Gemüt und den Zustand des Kopfes umschreiben. Wer einen an der Mütze hatist komisch drauf, wer einen in der Mütze hat, betrunken. Unaufmerksam und nicht bei sich ist, wer neben der Kappeist, also neben sich und seinem Kopf steht.

Die Schlafmützebeschreibt einen langsamen und energielosen Menschen, dagegen ist eine Mütze voll Schlafnur eine Mengenangabe für ein kleines Nickerchen.

An den Hut stecken

»Das kannst du dir an den Hut stecken« sagt man, wenn man eine Sache nicht will. Die Redensart ist erst Mitte des letzten Jahrhunderts aufgekommenen, der Ursprung unklar. Vielleicht besteht eine Verbindung zu den Trophäen, die Jäger am Hut tragen. ›Sich Federn an den Hut stecken‹ bedeutete im übertragenen Sinne, sich stolz mit einem Erfolg zu schmücken. »Steck dir das an den Hut« gönnt dem anderen dann ironisch ein Triumph­abzeichen.

Nichts am Hut haben mit einer Sache

»Mit Fußball habe ich nichts am Hut« sagt jemand, dem der Sport egal ist. Die Redensart ist erst seit den 1970er Jahren beliebt und die Lexika sind dazu bisher ohne weitere Idee. Es könnte sein, dass der Hut für den Kopf steht, der sich mit etwas nicht befassen will. Vielleicht ist die Wendung aber auch ähnlich wie ›an den Hut stecken‹ zu verstehen. Was man nicht haben will, das steckt man sich auch nicht an die Kopfbedeckung, man hat also nichts am Hut damit.

Etwas aus dem Hut ziehen

Diese Redensart spielt wahrscheinlich auf das Bild des Zauberers an, der ein weißes Kaninchen aus dem Zylinder zieht. Vielleicht steht der Hut aber auch hier wieder für den Kopf. Wer unvermittelt etwas präsentiert, der improvisiert, zaubert aus dem Kopf heraus. Es gab auch die Wendung ›etwas aus dem Hut machen‹.

Den Hut herumgehen lassen

Alle wissen was gemeint ist, wenn es nach einer Veranstaltung heißt: »Der Hut geht herum« – auch wenn dann zum Geldsammeln eine Schachtel oder ein Beutel weitergereicht wird, weil anders als früher kaum noch jemand einen Hut dabei hat.

Alter Hut

Der alte Hut ist noch ziemlich neu: In den 1960er Jahren wird ›alter Hut‹ noch in Anführungsstriche gesetzt, wenn von überholten und längst bekannten Dingen die Rede ist. Die Redensart reiht sich ein in andere Umschreibungen für Veraltetes, wie ›kalter Kaffee‹ oder ›Schnee von gestern‹.

Alles unter einen Hut bringen

»Es ist schwer, Kinder und Beruf unter einen Hut zu bringen.« Bei dieser Wendung steht der Hut für einen abstrakten Organismus, der viele Aspekte in sich vereint. Schon 1652 ist davon die Rede, »viele Köpfe unter einen Hut zu bringen«. Eine sehr alte Redensart also, die bis heute bildlich viele Einzelbestrebungen zusammenfasst.

Gut behütet auf der Hut

Der Hut für den Kopf und ›behütet sein‹ haben nur über Umwege etwas miteinander zu tun. Behüten kommt vom Wort ›hüten‹, das zur Vorsicht und Fürsorge mahnt, damit hängt die Obhut zusammen und das ›auf-der-Hut-Sein‹. Das alte Wort huot meinte ursprünglich eigentlich ›schützende Bedeckung‹, darauf beruht auch die Kopfbedeckung.

Hut in den Ring werfen

Als Zeichen der Herausforderung wirft hier jemand bildlich seinen Hut in einen Boxring. Die Wendung ist eine Übersetzung der englischen Redensart to throw one‘s hat in the ring . Bei Schaukämpfen im 19. Jahrhundert zeigten Zuschauer, dass sie mitmachen wollten, indem sie ihren Hut oder ihre Mütze in den Ring warfen. Er seit den 1970er Jahren ist die Übersetzung auch im Deutschen gebräuchlich.

Verkappen

Wer etwas verkappt, versteckt es unter einer Tarnkappe. Das Verb ›verkappen‹ ist schon seit dem 16. Jahrhundert in Gebrauch. Heute sprechen wir von verkappten Wahrheiten, ohne noch daran zu denken, dass die Tatsachen bildlich unter einer Kappe liegen.

Unter die Haube bringen

»George Clooney ist unter der Haube« melden die Zeitungen. Der Begriff steht heute geschlechtsneutral für das Heiraten, obwohl vor noch gar nicht langer Zeit ausschließlich Bräute unter die Haube gebracht wurden. Die Haube war traditionell das Kleidungszeichen der Frau, die den guten Sitten entsprechend ihre Haare bedeckte, sobald sie verheiratet war. Dieses Verschleierungsgebot hat kulturübergreifend eine lange Tradition, die bis in die Antike zurückreicht. Sprichwörter wie »Hut geht vor Haube« und »Ein Hut ist mehr als hundert Hauben« zeigten bildlich die Vorherrschaft des huttragenden Mannes über die Frau an. In der Renaissance emanzipierten sich die Frauen im westlichen Kulturkreis aber zunehmend. Es wurde Mode, die Haarfrisur zu zeigen.

Schleier

Ein Schleier ist ein mehr oder weniger durchsichtiges leichtes Tuch. Weil hinter einem Schleier nur Schemen zu erkennen sind, sprechen wir vom Verschleierneiner Tatsache, vom Schleier des Vergessensoder von schleierhaft, wenn uns etwas unklar ist. Bei getrübter Sicht sehen wir wie durch einen Schleier hindurch.

In der Sprache des Mittelalters konnte der Schleier, der sloier , auch ein festes Tuch sein. Wenn eine Frau ins Kloster ging um Nonne zu werden, dann nahm sie den Schleier, sie wechselte in die Nonnentracht mit weißem Kopftuch oder Haube.

»Viele suchen ihr Glück, wie sie einen Hut suchen, den sie auf dem Kopf tragen.«

Nikolaus Lenau

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