C.-A. Rebaf - 'I'-Gene

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Andromeda, eine Bioinformatikerin mit außergewöhnlichen Neigung im Job und beim Sex.
Thor, der Chef des Teams, ein Anthropologe aus Leipzig, der zusammen mit Andromeda und seinem Team die Herkunft der 'I'-Gene entdeckt, also alles das, was man schlechthin 'Intelligenz' beim Menschen nennt.
Carol seine Frau, die wie Hera über ihre Ehe wacht.
Björn, der Schwule im Team, der sich vor der Arbeit zu drücken versucht.
Peter O., ein alter Astronom, der eine neue Definition des Begriffs 'Sternentor' gefunden zu haben glaubt.
Ein US-Investor mit Namen 'D-DT', der das Projekt 'Paulatim' mit ausreichend Finanzmittel versorgt, um das Sternentor im Jahre 2880 zu durchschreiten und der Menscheit den Sprung in den Weltraum ermöglicht.

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Sie riss sich aus den Tagträumen und erkannte, dass sie sich längst auf den Weg machen musste, um rechtzeitig zu Carol und Thors Abendeinladung zu kommen, bestieg ihren Flitzer und bretterte los.

Mit ihren langen schlanken Beinen hatte sie Mühe, in das kleine Auto zu steigen und hatte sich deswegen den Fahrersitz als Sonderanfertigung weiter nach hinten versetzen lassen. Die Rückbank musste dafür entfernt werden, den Beifahrersitz hatte sie auch entfernt, so dass sie eigentlich nur einen Einsitzer fuhr. Sie hasste es, mit Menschen auf engsten Raum zusammen zu sein, und ihr Auto war mehr als sehr eng.

Mit ihren 1,75 m war sie mittelgroß, aber als Frau mit einer schlanken Figur fiel sie dennoch immer auf und überragte durch ihre gerade Haltung ihre Mitmenschen. Sie trug gerne existentialistenschwarz, einen dünnen, eng anliegenden Pullover, ohne Ausschnitt vorne, aber mit einem Hautfenster hinten. Dazu trug sie meistens eine knallenge Hose, natürlich in schwarz, manchmal auch aus feinem Leder und hochhackige Schuhe, so dass ihr Apfelpo sich hervorragend in Szene setzte. Ihre kleinen, kugeligen Brüste wurden durch die Pullover plastisch hervorgehoben.

Ihr schwarzer, gebrushter Lidstrich war vom Typ 'Kleopatra', d. h. wie Elisabeth Taylor, in dem gleichnamigen Film am Ende des 20. Jahrhunderts. Thor nannte diese Hautgrafik immer 'Aida-Lidstrich'. Vielleicht hatte er die Oper in der Arena von Verona mit einer entsprechend geschminkten Hauptdarstellerin einmal gesehen und kannte den Film nicht? Jedenfalls ist ein, in Richtung Ohr auslaufender Schwung, damit gemeint.

Das rabenschwarze Haar, mit einem Stich ins Tiefblau heute, war eine Perücke, die sie gerne trug, lang und glatt. Gerne hatte sie es auch zu einem Zopf geflochten, der lustig um ihren Hals baumelte. Diese Frisur gab ihr ein sehr dominantes Aussehen. Dies stand in krassem Gegensatz zu ihrer gesamt Erscheinung, die zuweilen der Kindfrau vom Typ 'Audrey Hepburn' entsprach und einem Rehkitz ähnelte. Ihre natürliche Haarfarbe mochte sie nicht.

Man sah ihr durchaus an, dass sie zweimal in der Woche zum Body-Shaping-Training ins Fitnessstudio ging. Ihre unauf-fälligen Muskeln betonten wiederum das Rehhafte an ihr.

Sie kam an und alle waren schon da, sie war die Letzte. Alle Blicke vereinigten sich auf ihr. Die Gespräche rissen ab.

Ein Gastgeschenk hatte sie schon mit einer Drohne einfliegen lassen: Blumen für Carol und einen wirklich guten Rotwein für Thor.

Neben den bekannten Kollegen, wie Björn und Szophia, die sich heute ganz besonders in Schale geworfen hatte. Dann war da noch ein Nico, den sie nicht kannte, der sich aber gerne reden hörte. Andromeda hörte nur mit halben Ohr hin und hörte, dass er sich mit Thor über eine 'Artenbarriere‘ unterhielt. Das war wohl eine biologische Bezeichnung dafür, dass sich nicht alle Arten untereinander paaren konnten. Nico erläuterte gerade, dass er der Überzeugung war, dass diese Artenbarriere sicher durch ein bestimmtes Gen oder mehreren Genen bewirkt wurde. „Wenn jetzt schon Gene für Homosexualität gefunden wurden, würde es mich nicht wundern, wenn auch diese Artenbarriere genetisch gesteuert wird“, Nico sagte das im Brustton der Überzeugung. „Willst du mich auf den Arm nehmen?“, Thor prostete ihm zu und lachte herzlich.

Carol hatte auch zwei Freundinnen eingeladen: Marlies und Annette. Erstere kannte Carol wohl schon sehr lange und sie hatten in ihrer Jugend zusammen musiziert. Tatsächlich spielten die beiden noch kurz vor dem Essen ein Stück für Altflöte und Klavier, von einem Anonymus, einem Kompo-nisten oder einer Komponistin, der bzw. die sich nicht outen wollte. Es klang sehr schön und Andromeda ärgerte sich, dass sie das Klavierspielen, das sie in ihrer Kindheit gelernt hatte, so einfach aufgegeben hatte. Dann war ihr schlagartig klar, dass beim gemeinsamen Musik machen viel zu viel Nähe für sie entstehen würde. Sie stand auf und ging auf die Terrasse. Dort fand sie Björn, der wie immer beim Rauchen war! „Hast du das gewusst mit den identifizierten Genen für die Homosexualität?“, fragte sie. „Ja, habe ich in einem Journal gelesen. Ich habe sogar heimlich eine Sequenzierung von meinem Genom gemacht. Es stimmt! Ich trage die beschriebenen Sequenzen!“, sagte er stolz und zog kräftig an seiner Zigarette. „Ob es auch ein Gen für das 'Alleinsein' gibt?“, fragte sie sich im Stillen, sagte aber nichts und nahm einen großen Schluck Rotwein: „von diesen hätte ich sicher viele Sequenzen…“

Carol rief alle zu Tisch, sie hatte vom Inder ein riesiges Menü mit verschiedenen Fisch-, Fleisch- und Geflügelgerichten, jeweils mit Gemüsen und teilweise scharfen Saucen, dazu Reis und Fladenbrot. Carol hatte Jasmin-Tee gekocht, Andromeda schlug sich allerdings auf die Seite der Rotweinfraktion der Herren, allen voran Thor und Nico. Björn und Szophia bevorzugten den Tee.

Nach dem Essen mussten sich alle Frauen, außer Andromeda, schnell verabschieden, da sie alle noch weitere Verabredungen hatten. Jetzt war auch klar, warum Szophia so schick war: sie hatte noch etwas vor!

Carol räumte das schmutzige Geschirr in die Küche und Andromeda bot sich an, ihr beim Abwasch zu helfen. Die beiden Frauen räumten zunächst den Geschirrspüler aus, um ausreichend Platz zu haben. Carol begann mit dem Einstellen der Teller. „Schau, das wird so nicht sauber“, korrigierte Andromeda und platzierte das Porzellan um. „Man muss immer sehen, dass der Rotor unten alles voll anspritzen kann.“ „Danke für die Belehrung!“, bemerkte Carol spitz, überließ Andromeda die restlichen Teller und räumt das Besteck ein. „Das musst du auf dem oberen Tablar ausbreiten, da es sonst ganz fleckig wird!“ Andromeda nahm es wieder aus dem Korb und breitete es oben aus. Carol war jetzt stinksauer! Was bildet sich diese Schnepfe ein! Sie versorgte schließlich schon Jahre ihren Haushalt. Jetzt bekam sie auch noch Nachhilfestunden im Geschirrspüler-einräumen. Sie ließ Andromeda stehen und ging zu Thor. „Gib mir einen großen Wodka!“, fuhr sie ihren armen Mann an, der nicht bemerkt hatte, was geschah. Er schenkte ihr an der Bar ihren Wunsch ein. Gerade kam Andromeda wieder ins Wohnzimmer zu den anderen, als Carol einen Toast aufbrachte: „Trinken wir auf Andromeda, der Weltmeisterin im Geschirrspülereinräumen!“ „Was habe ich dir nur getan? Ich wollte doch nur alles optimieren!“ „Optimieren und beleidigen! Thor noch einen Wodka!“ Carols Augen blitzten. Andromeda war auf einmal ganz erschrocken und merkte, dass ihr redlicher Versuch der Optimierung nach hinten losgegangen war. Sie fühlte sich nicht mehr wohl in der Runde und wollte lieber alleine sein. „Thor, ich werde dann auch gehen!“, sagte sie etwas geknickt. „Ist auch besser so!“, hörte sie aus dem Off der Wohnung von Carol. Wütend flitzte sie mit ihrer herzigen Knutschkugel wieder nach Hause. „Carol, diese blöde Kuh! Was Thor nur an ihr findet!“

Leipzig, 2053 n.Chr.: Wird Andromeda wieder einmal fündig?

Eines Tages stöberte Andromeda wieder einmal bei eBay nach gespeicherten alten Daten. Inzwischen war das eine große Leidenschaft von ihr und sie bot auch schon einmal auf Offerten, die sie nicht für ihren Job, sondern privat interessierte. Inzwischen hatte sie in ihrer Wohnung schon kleine Häufchen mit Datenträgern verteilt. Das Prinzip ihrer Ordnung war dabei ihr Geheimnis. Da fiel ihr ein besonders günstiges Einstiegsangebot auf, das gleich eine ganze Kiste voll mit Datenträgern vom Ende des zwanzigsten Jahrhunderts versprach. Folgender Text beschrieb das angebotene Produkt:

‚Ich habe auf meinem alten Speicher zwei Schuhschachteln von „Salamander“ und „Rieker“ mit Disketten und gold-silbrig schimmernden CDs gefunden. Aus der Beschriftung geht hervor, sie stammen aus der Zeit ca. 1970 – 1990. Ich verkaufe die Ware als 'defekt', da ich nicht weiß, wie gut die Datenträger zu lesen sind und ob sie die heute gängige Formate enhalten. ‘

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