C.-A. Rebaf - 'I'-Gene

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Andromeda, eine Bioinformatikerin mit außergewöhnlichen Neigung im Job und beim Sex.
Thor, der Chef des Teams, ein Anthropologe aus Leipzig, der zusammen mit Andromeda und seinem Team die Herkunft der 'I'-Gene entdeckt, also alles das, was man schlechthin 'Intelligenz' beim Menschen nennt.
Carol seine Frau, die wie Hera über ihre Ehe wacht.
Björn, der Schwule im Team, der sich vor der Arbeit zu drücken versucht.
Peter O., ein alter Astronom, der eine neue Definition des Begriffs 'Sternentor' gefunden zu haben glaubt.
Ein US-Investor mit Namen 'D-DT', der das Projekt 'Paulatim' mit ausreichend Finanzmittel versorgt, um das Sternentor im Jahre 2880 zu durchschreiten und der Menscheit den Sprung in den Weltraum ermöglicht.

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Ihre Umgebung hätte ihr das nicht zugetraut; sie war von außen eine normale, gepflegte Durchschnittsfrau mit einem weiblichen Beruf im sozialen Umfeld.

Eine ihrer Spezialitäten war der Ge-Vau in Sportsocken. Nur wenn ihr Körper auf Betriebstemperatur war, brachte sie die Energie und Geschmeidigkeit sogar für einen TWIN auf. Danach schnurrte sie wie ihre Katze Kitty und schlief ein.

Ge-Vau mit Musik und Bademantel liebte sie auch. Am liebsten zu Bolero von Ravel. Es gelang ihr aber selten bis nie ihren Orgasmus mit der Länge des Musikstückes zu synchronisieren und den orgiastisch-musikalischen Höhepunkt der Musik am Ende erlebte sie meist bereits schlafend.

Am nächsten Morgen bekam Thor überraschend Besuch im Büro. Nico, ein uralter Bekannter, schneite einfach so herein. Der doch immer so resolute Empfang am Institutseingang konnte ihn nicht abwimmeln. „Hey, Thor, wie geht es Dir?“, startete Nico einen langen Redeschwall. Thor war einerseits etwas verärgert über die Störung, hätte er doch lieber mit Andromeda geredet, was ihre Recherche ergab. Andererseits setzte er sich sehr gerne mit Nico auseinander. Das ergab für ihn immer neue Horizonte, da sein Freund in die Kategorie extremer Querdenker einzuordnen ist. Es war so ein Ritual, dass sie zu Beginn eines Treffens sich kurz über ihre aktuellen Probleme austauschten. Nico war von Hause aus Molekularbiologe, betrieb ein kleines eigenständiges Privatlabor und musste nicht für seinen Lebensunterhalt sorgen, da er Mitglied einer Familie war, der ein großer Weltkonzern gehörte. Die Gewinne der Firma wurden nach einem vererbten Schlüssel an die Familienmitglieder verteilt und waren für Nico so hoch, dass er den größten Teil wieder auf sein Konto bei der firmeneigenen Hausbank zurückzahlte, weil er ein bescheidenes Leben führte und ihn Dinge, wie einen Ferrari, eine Finka auf Malle oder eine Villa am Rodeo-Drive, nicht reizte. War er doch mit seiner Eigentumswohnung in Berlin-Neukölln zufrieden und genoss die Buntheit der Stadt..

„Weißt du, ich habe gerade ein spannendes aber uraltes Kapitel in der Biologie entdeckt 'Die Arten‘ “, platzte Nico heraus. „Das ist gerade kein Ruhmesblatt, mit dem sich die Biologie schmücken kann! Ich verstehe ja noch, dass es in der Natur des Menschen liegt, die Phänomene, die man beobachtet, kategorisieren zu wollen, ja geradezu zu müssen. Also fing man früh an: Der alte Linné hatte schon im 18. Jahrhundert mit seiner Taxonomie begonnen, alles Leben in Schubladen zu packen: 'Fagus‘ die Buche, da es aber viele verschiedene Buchenarten gibt 'Fagus sylvatica‘ die Rotbuche, eine genauere Schublade. Also 'Gattung' und 'Art'. 'Panthera‘ alle pantherartigen, dann 'Pantheraleo‘, der Löwe. Dieses morphologische Artenkonzept ist schön und gut, kommt aber sofort an seine Grenzen, wenn man die Fortpflanzung mit berücksichtigt. Ein Pferd und ein Esel lassen sich morphologisch abgrenzen, aber, siehe da sie paaren sich und ergeben unfruchtbare Hybride: Muli. Tiger und Löwe lassen sich im Zoo sehr wohl kreuzen, aber solch ein Hybrid wird in der Natur nie gefunden. Natürlich, weil Löwen in der Steppe und Tiger im Urwald leben und die Schnittmenge Urwald am Rand der Steppe sehr klein ist.“ Nico dozierte wie ein Professor und fuhr erbarmungslos fort: „Aber jetzt kommt der Hammer! Neueste Studien mit Arabidopsis-Pflanzen haben folgendes ergeben: Es wurden nach der klassischen Taxonomie 280 Arabidopsis-Pflanzen aus unterschiedlichen Regionen untereinander gekreuzt und in 2 % der Resultate, also bei 20 Pflanzen, wurden Mickerling, eine sogenannte Hybrid-Nekrose, gefunden, die nicht richtig wuchsen! Das ist doch die Höhe! Man sollte doch erwarten, dass die Natur sich an die Regeln hält, oder? Arabidopsis und Arabidopsis haben gefälligst immer stabilen Nachwuchs zu haben! Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder macht, was er will?“, witzelte Nico. Das war seine Art von Humor. „Weiß man denn die Ursachen der Nekrosen?“, fragte Thor, der über diese Ausführungen erstaunt war und immer interessierter wurde. „Natürlich …“, ereiferte sich Nico, „…deine Berufs-Spezies, die 'Next-Generation-Sequencer‘ haben es an den Tag gebracht. Die Kombination zweier Gene, die für die Immunabwehr der Pflanzen zuständig sind, ergeben eine so hervorragende Immunabwehr in den Nachkommen, dass auch ganz normale Pflanzenzellen als Fremdkörper erkannt werden und zum Absterben gebracht werden. Diese Über-Immunabwehr überleben die kleinen Pflänzchen nicht. Was sagst du dazu? Was lernen wir daraus für die Fortpflanzung? Ist sie Arten übergreifend oder nicht?“ „Naja, wir haben beim Menschen ja auch das Phänomen 'Rhesus-Faktor', bei dem das erste Kind davon-kommt, alle anderen jedoch ohne Blutwäsche keine Chancen haben, wie die Familie Goethe in Weimar ja im 19. Jahr-hundert leidvoll erfahren musste. Das passt doch in diese Kategorie“, ergänzte Thor, um mit seinem Wissen auch etwas glänzen zu können. „Guter Punkt“, fügte Nico kurz hinzu, und was machst du gerade so? „Nico, ich will nicht unhöflich sein, aber ich habe gerade ganz limitierte Zeitressourcen. Ich schlage deshalb folgendes vor: Ich lade dich zu unserer intimen Party heute Abend zu uns nach Hause ein, da sind einige interessante Leute, die dir sicher gefallen werden und dann diskutieren wir mein Thema zusammen. Passt das?“ Thor war froh, noch einmal eine Kurve gekratzt zu haben. „Na gut, machen wir so“, brummte Nico und schon stand er auf und trollte von dannen.

Da Thor schon Björn und Andromeda eingeladen hatte, wartete er jetzt mit drei Gästen auf. Vielleicht hatte Carol eine Absage?

Leipzig, 2053 n. Chr.: Einsitzer von Andromeda oder Hera streitet mit Athene

Andromeda hatte eine eigene Internet-Suchmaschine programmiert, die mit Schwerpunkt im Bio-Umfeld, für sie relevante Informationen im Netz aufspürte. Alle relevanten Daten wurden automatisch in ihre Datenbank integriert. Informationen aus anderen Wissenschaften wurden nach einem Zufallsprinzip berücksichtigt und mussten von ihr erst manuell ausgewertet und für 'brauchbar' oder 'nicht brauchbar' bewertet werden. Die Informationsflut war so groß, dass sie keine andere Möglichkeit sah, diese vernünftig zu bewältigen. Natürlich hatte sie auch eine Suche nach ‚Keywords‘ bzw. ‚Selektoren‘ ständig am Laufen. Darunter waren auch ‚Bioinformatik‘ in Zusammenhang mit ‚Leipzig‘. Es schmeichelte ihrem Ego, wenn sie dabei entsprechendes Feedback für ihre Arbeit las. Sie hatte inzwischen gelernt, dass die Archäologie dabei immer gut für Daten waren, die Thor gebrauchen konnte. Wie wunderte sie sich allerdings, dass ein Peter O., ein Astronom, in seinem Blog zwar wenige, aber lobende Worte über ihre Arbeit verlor. Was in aller Welt hatte die Astronomie mit Ihrer Arbeit zu tun? Sie stöberte weiter und lernte, dass dieser Peter sich mit Asteroiden beschäftigte. Sie wusste nicht einmal den Unterschied zwischen Meteorit, Asteroid oder Komet und googelte diese Begriffe, weil es ihre Art war, den Dingen gründlich auf den Grund zu gehen. Sie las, dass 'Meteorit' die Bezeichnung für Gesteinsbrocken waren, die aus dem Weltall kamen, durch die Atmosphäre rasten und schließlich auf dem Erdboden aufschlugen; dass ein Asteroid ein Kleinplanet ist, der am Rand des Sonnensystems, in einem sogenannten Asteroiden-Gürtel, in einer weiten, meist elliptischen, Bahn um die Sonne kreist und inzwischen sogar die meisten mit Namen versehen wurden, dass ein Komet, kurz gesagt, eine Art Asteroid ist, der ständig Material verliert, das er leuchtend hinter sich herzieht, aber auch außerhalb des Sonnensystems kommen kann.

Das reichte ihr und sie schüttelte den Kopf über eine Wissenschaft, die für sie so nicht-konkret und diffus über die Jahrtausende schwebte und eine ungeheure, nicht vorstellbare Entfernung von 9 Billiarden Kilometern mit der lyrischen Bezeichnung 'ein Lichtjahr‘ versah.

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