Walter Brendel - Kriminalfälle aus der DDR - 2. Band

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Kriminalfälle aus der DDR - 2. Band: краткое содержание, описание и аннотация

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Wir lesen nach der Einführung die Folgen des 2. Bandes: Mord an seiner Ehefrau durch einen Stasi-Offizier, der vor Gericht zu einem Spionagefall stilisiert wurde; Tod eines schwulen Funktionärs aus dem Volksbildungsministerium, ein Frauenleiche ohne Kopf an der Transitstrecke; Missbraucht und ermordet wurde die 11jährige Nancy, ein Fall, der bis heute nicht aufgeklärt wurde; Der Tod zweier Jugendlicher durch einen Sowjetsoldaten und ein Mord an einer Pastorin aus Wernigerode 1988; Geheime Privatsache wurden die Aufzeichnungen eines Serienmörders genannt; eine Mutter als Monster, die fünf Kinder tötete; ein verschwundes Kind, welches von einem nicht schuldhaft eingestuften Mann missbraucht und ermordert wurde; Serienvergewaltigung: Seit 1985 werden in und um Berlin Frauen vergewaltigt. Der Täter will unerkannt bleiben und die Frauen gefügig machen. In Merseburg erfolgt eine Hetzjagd auf kubanische Vertragsarbeiter und fordert zwei Tote. Der Fall wird vertuscht. Systemkritiker und Republikflüchtlinge sind nicht in der Lage, ihren Kindern eine ungetrübte sozialistische Erziehung und Kindheit zu gewährleisten. Deshalb kommt es zu Zwangsadoptionen.
Zuletzt folgt eine Zusammenfassung des 2. Bandes.
Nach Gerichtsakten, Vernehmungsprotollen und Stasi-Unterlagen.

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Trotz der Entspannungspolitik zwischen den beiden deutschen Staaten, Anfang der 70iger Jahre, tobt der Agentenkrieg zwischen Ost und West weiter. Sowohl die DDR, als auch die BRD versuchen immer wieder Spione im anderen deutschen Teil einzuschleusen. Und da hatte die DDR wesentlich bessere Karten und Erfolge. Letztendlich blieb die Spionageangst in den Köpfen der Nation bis zum Schluss präsent. Es gab ja auch in den achtziger Jahren spektakuläre Austauschaktionen auf der Glienicker Brücke, der sogenannten Agentenbrücke.

Am 10. Februar 1962 wurde Oberst Rudolf Iwanowitsch Abel, Spitzenspion der Sowjets in den USA, gegen Francis Gary Powers, einen amerikanischen Piloten, der bei einem Spionageflug mit der U-2 über der Sowjetunion abgeschossen worden war, ausgetauscht. Obwohl die Aktion größtmöglich geheim gehalten werden sollte, sorgte der Austausch für Schlagzeilen in den Medien.

Nach mehr als 20 Jahren erfolgte wieder auf der Glienicker Brücke ein Austausch von Häftlingen beider Lager. Der DDR-Unterhändler Wolfgang Vogel hatte vereinbart, dass 25 in der DDR und Polen inhaftierte westliche Agenten (u. a. Eberhard Fätkenheuer und Werner Jonsek) gegen vier im Westen von der CIA verhaftete Spione (u. a. Alfred Zehe und Alice Michelson ausgetauscht werden. Am 11. Juni 1985 erfolgte der Austausch von nunmehr 23 Inhaftierten gegen vier Spione.

Am 11. Februar 1986 wurden die vier im Osten inhaftierten Personen Anatoli Schtscharanski (UdSSR, Dissident, Regimekritiker, Oppositioneller, aus Sicht der UdSSR ein Agent, verurteilt wegen Verrats und antisowjetischer Agitation, später israelischer Handelsminister Natan Sharansky), der DDR-Bürger Wolf-Georg Frohn, der Tschechoslowake Jaroslav Javorský sowie der BRD-Bürger Dietrich Nistroy gegen fünf Häftlinge aus dem Westen ausgetauscht. Es handelte sich um Hana Koecher, KGB-Agentin, Heimat: Tschechoslowakei, Karel Koecher, KGB-Agent, Heimat: Tschechoslowakei, Jewgeni Semljakow, Computerspezialist der UdSSR, Jerzy Kaczmarek, Geheimdienstler der Polen und Detlef Scharfenorth. Lange war zuvor gestritten worden, ob Anatoli Schtscharanski als Freiheitskämpfer (Sicht der USA) oder Agent (sowjetische Auffassung) zu behandeln sei. Die Amerikaner setzten sich mit ihrer Auffassung durch und erwirkten, dass Schtscharanski vor den drei anderen zur Grenzlinie an der Glienicker Brücke gefahren wurde. Dort ließen ihn die Vertreter des KGB mit zu weiten Hosen und ohne Gürtel über die Brücke laufen, sodass er vor den laufenden Fernsehkameras ständig seine Hosen festhalten musste. Während die westlichen Medien ausführlich vom Ort des Geschehens berichteten, druckte im Osten lediglich das SED-Parteiorgan Neues Deutschland einige Zeilen über den Austausch auf der Glienicker Brücke: „Auf Grund von Vereinbarungen zwischen den USA und der BRD sowie der UdSSR, der ČSSR, der VRP und der DDR fand am Dienstag, den 11.2.1986 ein Austausch von Personen statt, die durch die jeweiligen Länder inhaftiert worden waren. Darunter befanden sich mehrere Kundschafter.“

Mit selbst produzierten Agenten-Lehrfilmen schult die Stasi ihre Mitarbeiter, um den Staat vor Schaden zu bewahren.

Das heißt im Fall von M., dass man seine Agentengeschichte ernst nimmt. So soll es zumindest in den Akten stehen, auch wenn es keinerlei Beweise dafür gibt. Und so hat M. mir seiner Märchengeschichte erreicht, dass er nun wegen Spionage und Mord verurteilt wird. Solche niederen Motive wie Mord darf es nicht geben, als muss ein anderes Ziel dahinter stecken und die seitenlange Anklageschrift erfindet noch einige Spionagemärchen dazu, obwohl M. nach unzähligen Verhören seine Spionage Story widerruft. Alles frei erfunden. Doch die Anklage wegen Spionage lässt sich nun nicht mehr stoppen.

Die Staatsanwaltschaft beantragt bei Erich Honecker persönlich, die Todesstrafe für M. Doch der Staatsratsvorsitzende lehnt ab. Dass die Todesstrafe zuletzt immer seltener zur Anwendung kam, hatte insofern etwas mit Honecker zu tun, weil das Ziel der staatlichen Anerkennung der DDR unter seiner Führung eine sehr hohe Priorität hatte. Und dazu zählten auch die Anerkennung der Menschenrechte und die Einhaltung einer gewissen Rechtsstaatlichkeit.

Trotzdem wird Wolfgang M. vom Obersten Gericht der DDR unter Ausschluss der Öffentlichkeit wegen eines Verbrechens der Spionage im besonders schweren Fall und wegen eines Verbrechens des Mordes zum Tode verurteilt. Man beachte, dass das Hauptaugenmerk auf der erfundenen Geschichte der Spionage liegt und auch warum Honeckers Nein zur Todesstrafe ignoriert wurde, bleibt ungeklärt.

Die Unabhängigkeit der Justiz von Partei und Staat existiert ja nur auf dem Papier. Die Gewaltenteilung kannte man nicht mehr. Die Justiz war parteilich und hatte der Partei zu gehorchen. 1972 wurde das Urteil in der zentralen Hinrichtungsstätte in Leipzig vollstreckt. Es ist nur einer von vielen Fällen, die erst nach der Wende und der Öffnung der Stasi-Akten in all ihren Einzelheiten bekannt wurden.

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