M.P. Kozlowsky - Juniper Berry

Здесь есть возможность читать онлайн «M.P. Kozlowsky - Juniper Berry» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Год выпуска: 2012, Жанр: Ужасы и Мистика, Детская фантастика, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Juniper Berry: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Juniper Berry»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Eigentlich müsste Juniper Berry das glücklichste Mädchen der Welt sein. Ihre Eltern sind reich und berühmt und sie besitzt alles, was man sich nur wünschen kann. Doch seit einiger Zeit ist Juniper einsam und unglücklich. Etwas stimmt nicht mit ihren Eltern sie benehmen sich seltsam, scheinen ihre Tochter ganz zu vergessen und schleichen sich jede Nacht heimlich aus dem Haus. Gemeinsam mit dem Nachbarsjungen Giles versucht Juniper die Ursache für das rätselhafte Verhalten ihrer Eltern herauszufinden. Eine gefährliche Reise beginnt, bei der Juniper erfahren muss, dass manche Wünsche besser unerfüllt bleiben.
Mit Illustrationen von Erwin Madrid
Titel der Originalausgabe: Juniper Berry – A Tale of Terror and Temptation

Juniper Berry — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Juniper Berry», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Was?«

Er wollte es nicht sagen. Seine Augen waren voller Angst, eine Angst, die Juniper nur zu gut verstand. Sie wusste, was er sagen würde, aber sie musste es trotzdem aus seinem Mund hören.

Und schließlich sprach er es aus. »Irgendetwas stimmt nicht mit ihnen.«

Juniper wurde eiskalt. Sie sah ihm tief in seine suchenden Augen. »Ich glaube dir, Giles. Wirklich.«

Der Regen prasselte immer stärker herab und über ihren Köpfen grollte der Donner. Heute konnten sie nichts mehr tun. Juniper gab Giles den Regenschirm für seinen langen Heimweg. Aber vorher verabredeten sie sich für den nächsten Tag, um den Dingen endlich auf den Grund zu gehen. Zwei Freunde, die nach Antworten suchten.

Juniper saß in der letzten Reihe des Berryschen Heimkinos und sah sich alte - фото 5

Juniper saß in der letzten Reihe des Berry’schen Heimkinos und sah sich alte Familien-Videos an, etwas, das sie in letzter Zeit häufiger tat. Zwölf Reihen von der Leinwand entfernt ließ sie ihren Blick über all die leeren Sitze schweifen. Wofür waren sie da? Sie waren niemals alle besetzt, nicht einmal annähernd. Früher hatten sie wenigstens zu dritt hier gesessen, aber jetzt war sie immer allein. Abgesehen von Kitty.

Kitty war in diesem Raum immer unruhig. Statt stillzusitzen, rannte sie durch die Gänge, einen nach dem anderen. Hoch und runter, vor und zurück, zwischen den Sitzen entlang und unter ihnen hindurch. Unermüdlich versuchte sie, Junipers Aufmerksamkeit zu erregen. Doch diesmal hatte sie keinen Erfolg.

Auf der Leinwand lief ein Film, der vor ein paar Jahren während einer Reise nach New York entstanden war. Juniper stand mit ihrer Mutter mitten im verschneiten Central Park. Die Stimme ihres Vaters ertönte hinter der Kamera.

»Juniper, wie gefällt dir New York? Ist es nicht toll hier?«

Es war kein Geräusch zu hören, der Verkehrslärm war lange verklungen. Kaum jemand war unterwegs und friedliche Stille hatte sich über die Stadt gelegt. Der Schnee hing wie weißes Moos an den Zweigen der Bäume und drückte sie nach unten. Bänke, Skulpturen und Brücken waren mit feinem, weißem Puder bedeckt, und die Findlinge waren schneebedeckte Berge, die es zu bezwingen galt. Es gab keine Fußspuren, niemand war in der Nähe, abgesehen von den Schnee-Engeln, die sie gerade gemacht hatten. Die umliegenden Gebäude verschwanden in einem weißen Nebel. Die einzigen Orientierungshilfen waren verschleierte Laternenpfähle, die wie kleine Leuchttürme neben den verschneiten Wegen aufragten.

Auf der Leinwand wirbelte Juniper mit aus dem Mund gestreckter Zunge im sanft fallenden Schnee herum. »Sind wir wirklich noch in New York? Ich glaub das einfach nicht!«

Mrs. Berry lachte. Sie hob ihre Tochter hoch und schwenkte sie im Kreis herum, der schönste Tanz von allen.

Während Juniper die Szene betrachtete, zog sie ihr Kaleidoskop aus der Tasche und sah hindurch. Aus einem Bild wurden Hunderte.

»Meine beiden Mädchen«, sagte Mr. Berry zärtlich. Er zoomte sie näher heran, sodass ihre Gesichter in Großaufnahme zu sehen waren. Er filmte ihre Augen, ihr Lächeln und ihr Flüstern. »Hey, was tuschelt ihr da? Keine Geheimnisse!«

Die Juniper auf der Leinwand nickte, genauso wie die im Zuschauerraum.

Mrs. Berry setzte sie ab und sah zu ihrem Mann. »Okay, du willst, dass wir es dir sagen?«

»Ja! Was auch immer es ist, raus damit. Hier und jetzt!«, sagte er.

»Zu Befehl.« Juniper kicherte. »Du hast es nicht anders gewollt!« Und alle beide, sie und ihre Mutter, ließen sich auf die Knie fallen, formten jede einen Schneeball und warfen ihn auf Mr. Berry.

»Hey! Das ist unfair!«

Die Kamera schwankte und wackelte, während sie das Weiß von New York City, den sich über der Stadt wölbenden Himmel und den elfenbeinfarbenen Mond einfing. Ihr Lachen übertönte alles und erfüllte die Lautsprecher des Kinos.

Juniper nahm jede Einzelheit der glücklichen Szene in sich auf. Sie sah zu Kitty, die mit ihrem katzenhaften Gang die Gänge hinauf und hinunter lief. Sie klatschte in die Hände, und in der nächsten Sekunde war der Hund an ihrer Seite. »Ich kapier’s nicht«, sagte sie zu Kitty. »Ich vermisse das. Ich vermisse Mom und Dad.«

Kitty leckte über ihre Hand.

»Ich weiß. Sie sind nur ein Stockwerk höher. Aber sie scheinen nicht mehr sie selbst zu sein. Was, wenn … Was, wenn es nicht nur ihre Jobs sind? Wenn mehr dahintersteckt, so wie Giles vermutet hat? Glaubst du, das ist tatsächlich möglich?«

Die Unterhaltung, die sie mit ihrem neuen Freund geführt hatte, ging ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf. Sie wusste jetzt, dass sich nicht nur ihre Eltern verändert hatten. Aber das musste ja nicht gleich bedeuten, dass etwas Ungewöhnliches dahintersteckte. Giles war offenbar nicht davon abzubringen, dass mit seinen Eltern etwas Seltsames vor sich ging, und Juniper musste zugeben, dass es merkwürdig war, mitten in der Nacht im Wald herumzulaufen. Aber das war’s auch schon. Ansonsten bewies das gar nichts. Was glaubten sie, gemeinsam entdecken zu können? Bestimmt waren Giles’ Eltern nicht einfach verschwunden, so wie er behauptet hatte.

Kitty legte sich auf den Rücken, damit Juniper ihr den Bauch kraulen konnte. Juniper tat ihr den Gefallen, dann gab sie sich selbst die Antwort auf ihre Frage: »Nein, wahrscheinlich steckt nichts weiter dahinter. Wahrscheinlich werden Leute einfach so, wenn sie sich über wichtigere Dinge Gedanken machen als …« Sie verstummte.

In diesem Moment wurde die Tür aufgerissen, und ihre Mutter stand auf der Schwelle, die Hände in die Hüften gestützt. In der merkwürdigen Mischung aus Licht und Schatten, zusammen mit dem Flimmern der Leinwand, sah sie aus wie eine fremde Frau. Juniper wusste nicht, ob das gut oder schlecht war.

»Juniper! Raus hier, aber sofort! Deine Lehrerin wartet auf dich.«

Mrs. Maybelline! Die hätte Juniper fast vergessen. »Ich hab mir nur gerade diesen Film angesehen.« Sie zeigte nach vorne. »Erinnerst du dich noch?«

Mrs. Berry warf einen kurzen Blick auf die Leinwand. »Natürlich. New York.«

»Aber …«

»Los jetzt! Diese Frau folgt mir auf Schritt und Tritt, und warum? Ich sag dir, warum: Weil du nicht da bist. Ich habe wirklich wichtigere Dinge zu tun, als herumzulaufen und dich zu suchen! Wenn ich diese Rolle nicht richtig spiele, gibt es tausend andere, die nur darauf warten, meinen Platz einzunehmen. Es kann alles so schnell den Bach runtergehen. Und was dann, Juniper? Was dann? Sollen wir wieder so leben wie vor ein paar Jahren? In diesem kleinen Haus? Dieses unwichtige, kleine Leben?«

»Warum nicht?«

Die Frage ließ ihre Mutter explodieren. Mrs. Berry ging auf Juniper los und zerrte sie vom Sitz. Kitty bellte wie wild. »Warum nicht? Warum nicht?! Ist das dein Ernst?« Sie schüttelte Juniper und ihre Nägel bohrten sich in den Arm ihrer Tochter. Dies war eine andere Sorte von Tanz.

Junipers Kopf wurde hin und her geschleudert, Tränen traten ihr in die Augen, aber ihre Mutter hörte nicht auf. »Du verstehst das nicht!« Etwas fehlte in ihrem Blick. Es waren nicht mehr dieselben wunderschönen Augen wie auf der Leinwand.

»Mom!«, rief Juniper schluchzend. »Mom, was ist los? Sag es mir! Bitte! Keine Geheimnisse …«

Mrs. Berry lächelte höhnisch. »Keine Geheimnisse? Na gut, Juniper, hier hast du deine Wahrheit!« Sie hielt ihr Gesicht ganz nah an Junipers, sodass sich ihre Nasen beinahe berührten. Mrs. Berry fletschte die Zähne, ihre Nasenflügel waren gebläht und ihre Augen schwarz. Dann sagte sie mit unnatürlich dunkler Stimme: »Ich habe endlich, was ich wollte. Und ich werde es mir nicht wieder wegnehmen lassen.«

Sie zerrte Juniper aus dem Raum und ins Wohnzimmer zu Mrs. Maybelline.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Juniper Berry»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Juniper Berry» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Juniper Berry»

Обсуждение, отзывы о книге «Juniper Berry» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x