John Tolkien - Der kleine Hobbit

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Bilbo Beutlin, ein angesehener Hobbit, läßt sich in ein Abenteuer verwickeln, das Hobbitvorstellungen bei weitem übersteigt. Nicht nur, daß er sich auf eine Reise von Jahresdauer begibt, er läßt sich sogar vom Zwergenkönig Thorin Eichenschild und seinen Genossen als Meisterdieb unter Vertrag nehmen und verpflichtet sich, den Zwergen bei der Rückgewinnung ihres geraubten Schatzes zu helfen. Sein Ruf ist dann auch so ziemlich beim Teufel, als er nach erfolgreich bestandenen Abenteuern wieder in Hobbingen ankommt. Seine Erfahrungen mit dem Zauberer, den Zwergen, den Elben, Riesenspinnen und Menschen werden hier beschrieben.

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Sie fragten ihn, was er vorhabe, und er antwortete: »Ihr seid nun an die Grenze zur Wildnis gelangt, wie einige von euch vielleicht wissen. Irgendwo verborgen vor uns liegt das schöne Tal von Rivendell, wo Elrond in seinem Anwesen lebt. Ich schickte Botschaft durch meine Freunde, und wir werden erwartet.«

Das klang hübsch und angenehm, aber sie waren noch nicht dort, und wie es aussah, war es gar nicht so einfach, dieses Anwesen westlich des Gebirges zu finden. Scheinbar gab es keine Bäume, keine Täler und keine Hügel, die die Landschaft vor ihnen belebten, nur ein riesig breiter, flacher Hang, der langsam vor ihnen bis zum Fuß des nächsten Berges anstieg, ein weites, heidefarbenes Land mit verwitterten Felsen, grasigen und moosgrünen Flecken und Streifen, die wahrscheinlich Wasser anzeigten.

Die Nachmittagssonne stand niedrig, aber in all der großen Einsamkeit gab es kein Zeichen, daß hier jemand hauste. Sie wurden allmählich ängstlich, denn sie erkannten, daß das Haus irgendwo zwischen ihnen und den Bergen gänzlich verborgen liegen mußte. Unerwartet stießen sie auf enge Täler mit steil abfallenden Seiten, die sich plötzlich zu ihren Füßen öffneten, und sie sahen überrascht auf Bäume hinab und fließendes Wasser im Grund. Da gab es Einschnitte, über die sie fast hinwegspringen konnten, aber sie waren sehr tief, und unten rauschten Wasserfälle. Da gab es düstere Schluchten, die man nicht überspringen, ja, in die man nicht einmal hinabklettern konnte. Da gab es Moore – einige schauten wie freundliche Ebenen mit hohen, leuchtenden Blumen aus. Aber wenn ein Pony mit seiner Last hineingeraten wäre, würde es nie wieder herausgekommen sein.

Der Landstrich zwischen der Furt und den Bergen war also in der Tat viel breiter, als einer vermutet hätte. Bilbo wunderte sich sehr. Der einzige Pfad war mit weißen Steinen gekennzeichnet. Einige waren klein, andere halb bedeckt mit Moos oder Heidekraut. Immerhin war es sehr langweilig, der Spur zu folgen, selbst wenn Gandalf führte, der seinen Weg einigermaßen kannte.

Sie glaubten, kaum ein Stück vorangekommen zu sein, als die Dämmerung anbrach. Sie folgten dem Zauberer, dessen Haupt und Bart sich unruhig bald da –, bald dorthin drehte, denn er suchte den Pfad. Teezeit war lange vorüber, und es schien, als ob auch die Abendessenszeit vorüberginge.

Nachtfalter flatterten umher. Das Licht wurde sehr schwach, denn der Mond war noch nicht aufgegangen. Bilbos Pony stolperte über Wurzeln und Steine. Da gelangten sie so plötzlich an den Rand eines steilen Abfalles, daß Gandalfs Pferd beinahe den Hang hinunterrutschte. »Hier ist es endlich!« rief er. Tief unter ihnen sahen sie ein Tal. Sie hörten das Rauschen rasch fließenden Wassers auf felsigem Grund, sie spürten den Duft von Bäumen, und von der anderen Seite blinkte ein Licht herüber.

Niemals vergaß Bilbo den Weg, den sie in der Dämmerung hinabrutschten und – schlitterten, den steilen Zickzackpfad in das verborgene Tal von Rivendell. Je tiefer sie hinabkamen, desto wärmer wurde die Luft, und der Duft der Kiefern machte Bilbo so schläfrig, daß er gelegentlich einnickte und beinahe vom Pony fiel oder mit der Nase plötzlich auf der Mähne lag. Ihre Lebensgeister erwachten jedoch, als sie tiefer hinabstiegen. Den Kiefern folgten Buchen und Eichen, und sie fühlten sich hier unten im Zwielicht sicher und geborgen. Schon war das letzte Grün in den Wiesen verblaßt, als sie eine offene Lichtung am Ufer des Flusses erreichten.

Hm! Es riecht nach Elben! dachte Bilbo und blickte auf zu den Sternen. Sie leuchteten hell und bläulich.

In diesem Augenblick setzte in den Bäumen ein Singen ein, das wie ein Lachen klang:

»Ich weiß ein paar Reiter,
die ritten gern weiter.
Doch laßt heut die Fährte
und beschlagt erst die Pferde.
Wohin geht’s, ihr Reiter?
Wir sagen’s nicht weiter.

Ein Hobbit auf Reisen
wird ein Nachtlager preisen.
Auf Balin folgt Dwalin
der Weg ist so lang hin.
Singt mit uns, seid heiter
und reitet nicht weiter!

Im Haus raucht das Reisig,
da backen Sie fleißig.
Doch die wehenden Bärte
kitzeln die Pferde.
Seid endlich gescheiter
und reitet nicht weiter!«

So lachten und sangen sie in den Bäumen. Es war ein ganz schöner Unsinn, das kann man wohl behaupten, nicht wahr? Aber sie würden nur noch mehr gelacht haben, wenn man es ihnen gesagt hätte. Es waren eben Elben. Bald konnte Bilbo sie auch erspähen, während die Dämmerung immer tiefer herabfiel. Er mochte Elben gut leiden, obgleich er selten welche traf.

Aber er fürchtete sich auch ein bißchen vor ihnen. Zwerge dagegen verstehen sich nicht recht mit ihnen. Selbst umgängliche Zwerge wie Thorin und seine Freunde halten Elben für ein bißchen verrückt (was, genau bedacht, ebenfalls ein bißchen verrückt ist), oder sie ärgern sich sogar über sie, denn es gibt Elben genug, die sie foppen und sogar auslachen, meistens wegen ihrer Bärte.

»Prächtig«, sagte eine Stimme, »schaut nur her: Bilbo, der Hobbit, auf einem Pony! Das ist köstlich!«

»Höchst erstaunlich und wunderbar!«

Dann begannen sie mit einem neuen Lied, das genauso lächerlich war wie das erste, das ich aufgeschrieben habe. Schließlich kam ein großer, junger Bursche aus den Bäumen herab und verbeugte sich etwas spöttisch vor Gandalf und Thorin.

»Willkommen in unserem Tal!« sagte er.

»Schönen Dank!« antwortete Thorin ein bißchen schroff. Aber Gandalf sprang schon von seinem Pferd, stand zwischen den Elben und sprach lustig mit ihnen.

»Ihr seid ein bißchen vom Weg abgekommen«, sagte der Elb.

»Das heißt, wenn ihr den einzigen Pfad gehen wollt, der über den Fluß und zum Haus hin führt. Wir wollen euch den richtigen Weg weisen – aber am besten, ihr geht zu Fuß, bis ihr über die Brücke gekommen seid. Wollt ihr nicht ein bißchen bleiben und mit uns singen, oder wollt ihr wirklich gleich weiterziehen? Drüben wird das Abendessen vorbereitet«, sagte er. »Ich kann die Holzfeuer bis hierher riechen.«

Müde wie er war, wäre Bilbo gern eine Weile geblieben. Elbengesang, noch dazu im Juni unterm klaren Sternenhimmel, sollte niemand versäumen, der Musik liebt. Auch hätte Bilbo gern ein paar Worte mit diesen Leuten gesprochen, die anscheinend seinen Namen und vieles von ihm wußten, obgleich er sie niemals vorher gesehen hatte. Er dachte, ihre Meinung über sein Abenteuer könnte interessant sein. Elben wissen sehr viel und erfahren alle Neuigkeiten. Sie hören schnell, was bei den Leuten im Land vorgeht – so schnell wie Wasser im Gebirgsfluß dahinschießt, vielleicht sogar noch ein bißchen schneller.

Aber die Zwerge hielten mehr vom Abendessen. Sie wollten keinesfalls bleiben, zogen also weiter und führten ihre Ponys, bis sie auf einen ordentlichen Pfad gebracht worden waren und endlich an das Ufer des Flusses gelangten. Er floß schnell und laut rauschend dahin, wie Gebirgsflüsse an einem Sommerabend, wenn die Sonne weit oben den ganzen Tag auf dem Schnee gestanden hat. Es gab nur eine ganz schmale Steinbrücke ohne Geländer, so schmal, daß gerade ein Pony hinübertrotten konnte. Langsam und vorsichtig betraten sie den Steg, einer nach dem anderen, und jeder führte sein Pony am Halfter. Die Elben hatten schimmernde Laternen ans Ufer gebracht und sangen ein lustiges Lied, als die Gesellschaft hinüberzog.

»Laßt Euren Bart nicht ins Wasser hängen, Vater!« riefen sie Thorin zu, der fast auf allen vieren ging.

»Er ist lang genug und braucht nicht begossen zu werden.«

»Paßt auf, daß Bilbo nicht alle Kuchen aufißt.« riefen sie.

»Er ist jetzt schon zu fett, um durch Schlüssellöcher zu kriechen!«

»Still, still jetzt Freunde und gute Nacht«, sagte Gandalf, der als letzter ging. »Täler haben Ohren, und einige von euch Elben haben eine viel zu lustige Zunge. Gute Nacht!«

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