Ellen Porath - Stahl und Stein

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Neun Eisjuwelen stiehlt die Kriegerin Kitiara Uth Matar dem Zauberer Janusz, der die schwarze Robe des Bösen trägt. Allerdings ahnt sie kaum, welche Macht sie mit diesen magischen Kleinodien in die Hände bekommen hat. Janusz hingegen will seine Eisjuwelen zurück, koste es, was es wolle. Eine ungleiche Verfolgungsjagd beginnt, denn vor Janusz’ Magie kann sich Kitiara nicht verstecken. Um so mehr, als sie nicht ahnt, daß der Zauberer ihr auf den Fersen ist...

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»Das haben bestimmt die Opfer dem Irrlicht hingeworfen, um sich freizukaufen«, sagte Tanis.

Die tieferhängenden Zweige der Bäume über dem Teich hatten keine Blätter mehr. Offensichtlich hatten verzweifelte Hände sich an alles geklammert, was dem Sog des schwarzen Sandes vielleicht widerstehen konnte.

Kitiaras Gesicht glänzte vor Schweiß – das von Tanis zweifellos auch, wie der Halbelf plötzlich feststellte. Das Irrlicht wurde noch heller, und seine Farbe änderte sich immer schneller. »Kit«, sagte er, »es frißt unsere Angst! Denk an etwas anderes.«

Sie machte die Augen zu. »Solace.«

»Das ist gut«, sagte Tanis beruhigend. »Die Vallenholzbäume… stell sie dir vor.«

»Überall, wo ich hinkam«, sagte sie, »haben mich die Leute gefragt, wie es denn ist, wenn man in Häusern in den großen Vallenholzbäumen von Solace wohnt.«

»Mit den Hängebrücken von Baum zu Baum.«

»Wenn man wollte, brauchte man sein ganzes Leben nicht den Fuß auf die Erde zu setzen.«

»Nicht gerade ein Leben für einen Zwerg«, stellte Tanis fest. »Flint Feuerschmied hat eines der wenigen Häuser auf dem Erdboden. Er steigt selten hoch – außer zu Otiks Gasthaus.«

Das Licht wurde schwächer, dann heller, dann wieder schwächer.

Dann war es finster.

Plötzlich war die einzige Lichtquelle der blasse Schein von Solinari. Tanis sprang vom Pferd und warf seinen Bogen über die Schulter. »Es greift an!« Er schlug den Wallach auf die Flanke, während Kitiara bei Obsidian dasselbe tat. Die zwei Pferde galoppierten nach beiden Richtungen auseinander. Der Halbelf und die Söldnerin stellten sich Rücken an Rücken und warteten. Tanis hörte, wie Kitiara vor sich hinwisperte: »Solace, Solace.«

»Vallenholzbäume«, gab er zurück. »Denk an die Vallenholzbäume.«

Dann explodierte die Nacht um sie herum. Es wurde so hell, daß der Halbelf für einen Moment geblendet war. Als er wieder sehen konnte, sah er einen blauen Feuerball auf sie zurasen. Er packte Kitiara am Arm, riß sie herunter, und das Wesen jagte wie ein Komet über ihre Köpfe, wobei es eine blaßgrüne Farbe annahm. Tanis’ Haarspitzen knisterten, als das Irrlicht vorbeisauste. Kitiara fluchte.

»Mennnn-schennnnn!« Die geisterhafte Stimme schien überall zugleich zu sein, ebbte ab, wurde stärker und drang in jede Pore ihrer Körper ein. Das Irrlicht war an seinen Platz zurückgekehrt und schillerte, und mit jedem Atemzug von Tanis und Kitiara änderten sich seine wirbelnden Farben.

»Bei Takhisis!« stieß Kitiara aus. »Du hast mir nicht gesagt, daß das Ding spricht!«

»Wußte ich selber nicht.«

»Iiiihr könnnnt niiicht eeentkommmmeeennn, Mennn-schennn.« Das Irrlicht flackerte erst grün, dann blau, dann violett, dann gleißend weiß.

Tanis schluckte und umklammerte sein Schwert fester. »Es vibriert schneller. Wahrscheinlich spricht es auf die Weise.«

»Ich werrrdeee… euuuch laaangsaaam… tööötennn.«

Kitiara flüsterte: »Wie können wir es erledigen?«

»Man kann es mit dem Schwert töten, aber es darf uns nicht berühren.«

Das Wesen kam näher. »Iiiihr werrrdet groooßeee Schmer-zennn habennnn, Mennn-schennnn.«

Tanis und Kitiara hielten ihre Schwerter ausgestreckt vor sich. Beide hatten auch den Dolch in der Hand.

»Könnte ein Pfeil es töten?«

Tanis nickte.

»Dennnkt an eure Aaaangst, Menschennn. Denkt an eurrren Toood.«

»Du bist der Bogenschütze, Halbelf«, sagte Kitiara. »Meine Waffe ist das Schwert. Ich gebe dir Deckung.«

»Iiiihr weerdet… naaach Lufffft ringen, Mennn-schennn. Iiiihr weerdet schreeecklicheee Aaangst haaabennn.« Das Ding schwebte noch näher. »Halllb-Elfff. Ich glauuube, duuu stiiirbst zueeerst.«

»Es will dich einschüchtern, Tanis. Denk dran, Kitiara Uth Matar hält dir den Rücken frei.«

Tanis flüsterte: »Lenk es ab. Wenn ich schieße, schmeißt du dich hin.«

Kitiara schwieg und verharrte einen Augenblick. Dann sprang sie auf das Irrlicht zu. Sie trat in den nassen Torf.

»Na gut, du Mistvieh«, fauchte sie. »Jaaaaaa?« Das Wort wurde von den Moosflechten zurückgeworfen und hallte über den Treibsand. Aus den Augenwinkeln sah Tanis, wie eine Moorspinne auf den plattgetretenen Torf krabbelte.

Kitiara sagte hochmütig: »Wir haben keine Angst vor dir, du Mistvieh!«

Eine Art lispelndes Gelächter brach über sie herein. »Dassss glauuub’ ichhh kauuummm. Ichhh schmmmeckeee euuure Fuuurchttt sssehr geeenauuu. Ichhh weeerdeee euuurennn Toood geniiiessenn.«

In diesem Augenblick zog Tanis einen Pfeil aus dem Köcher und bückte sich gleichzeitig nach seinem Bogen. Er wälzte sich von Kitiara und dem Irrlicht fort, wobei er die Spinne ins Gras zurückstieß. Dann legte er den Pfeil auf und schoß. Kitiara war bereits mit ausgestrecktem Schwert auf ein Knie heruntergegangen. Ihr Dolch wirbelte durch die Luft.

Der Pfeil sauste durch die Nacht und traf den Rand des pulsierenden Lichtballs. Das Ding verschwand mit einer kleinen, weißen Explosion.

Dann war es still.

Und weiter Stille. Tanis und Kitiara sahen einander an. »Das war’s?« fragte Kitiara ungläubig.

»Ich weiß nicht«, sagte der Halbelf und stand auf. »Ich habe noch nie gegen eins gekämpft.« Er legte einen neuen Pfeil auf und ging auf Kitiara zu. Sie blieb in Kampfstellung. Ihr Blick ging von einer Seite zur anderen.

Plötzlich erschütterte eine neue Explosion die Lichtung. Purpurrote, blaue und grüne Blitze zuckten durch das Gras. »Halllb-Elfff!«

Obwohl er genau neben dem Treibsand stand, fuhr Tanis herum, um der neuen Gefahr zu begegnen, und schoß einen weiteren Pfeil ab. Der Schuß ging weit daneben, und das Irrlicht senkte sich über ihm, wobei es tiefblaue Lichtblitze durch die Luft zucken ließ. Tanis hörte Kitiara rufen: »Es darf dich nicht berühren!«, dann sprang er zur Seite. Das Ding sauste vorbei, als er sich hinwarf.

In dem Moment, als sein Körper die kalte, schwarze Oberfläche des Treibsands berührte, wußte der Halbelf, daß er genau das getan hatte, was das Irrlicht wollte. Er begann in dem klebrigen Schlamm zu strampeln, bis ihm klar wurde, daß sein Kampf ihn nur tiefer in dem tödlichen Sand versinken ließ. Schon jetzt war er bis zum Bauch eingetaucht und konnte den Rand der Grube nicht mehr erreichen.

Kitiara stieß einen Schlachtruf aus, und Tanis sah, wie sie das Irrlicht angriff. Wieder strampelte er, sank dadurch jedoch nur noch tiefer ein.

Er ergab sich vorläufig. Über ihm und rechts von ihm tobte der Kampf. Das Irrlicht, das grüne und purpurrote Funken aussandte, griff an und wich zurück, weil es offenbar hoffte, Kitiara so in den Treibsand zu drängen, aber die Kämpferin machte nicht mit. Sie blieb auf dem Weg zwischen den verstreuten Knochen, den Waffen und Geldbeuteln. Tanis feuerte sie an. Kitiara lächelte grimmig und kämpfte weiter.

Der Halbelf nahm über sich vor der Scheibe von Solinari einen Ast wahr. Wenn er ihn erreichen konnte… Tanis streckte sich. Seine Finger streiften ein paar Zweige. Er versuchte nicht an frühere Opfer zu denken, die sich hier auch eine Rettung erhofft hatten. Wieder streckte er sich. Seine rechte Hand umklammerte einen Zweig und zog, doch der Zweig brach in seiner Hand ab. Mit der Linken konnte er einen etwas dickeren Zweig packen; er hielt.

Schließlich hing Tanis mit beiden Armen an einem daumendicken Ast, der sein Versinken zwar nicht aufhielt, aber doch verlangsamte. Damit hatte er vielleicht genug Zeit gewonnen. Dickere Äste, die sogar noch Blätter hatten, hingen einen Fuß über dem dünnen, aber diese kurze Entfernung war so unüberwindlich wie eine Meile.

Das Irrlicht kämpfte zäh weiter. Die Söldnerin wehrte sich mit Dolch und Schwert, stach und schlug und narrte den durch die Luft hüpfenden Lichtball. »Komm schon, du armseliges Glühwürmchen!« höhnte sie. »Da hab’ ich doch von Stahl und Stein schon größere Funken gesehen!«

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