Trudi Canavan - Magier

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Auraya hat einen großen Sieg errungen, doch dieser Triumph beschert der jungen Priesterin Nacht für Nacht Alpträume. Und Leiard, der einzige Mensch, der ihr Leid lindern könnte, ist spurlos verschwunden. Als Auraya ausgeschickt wird, um die Opfer einer mysteriösen Krankheit zu heilen, erfährt sie schließlich, dass der Traumweber Leiard seinerseits mit schlimmen Erinnerungen zu kämpfen hat …

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Plötzlich saß sie wieder aufrecht auf die Ellbogen gestützt im Bett. Ihr Herz hämmerte, aber nicht aus Furcht. Die letzten Reste des überschäumenden Glücks, das sie empfunden hatte, schmolzen dahin, und zurück blieb nur tiefe Beunruhigung.

Was denke ich da? Ihr Götter, ich hoffe, Chaia hat mich nicht beobachtet!

Sie versuchte, sich zu sammeln. Es war nicht beabsichtigt. Es war lediglich ein Traum. Ihre Träume vermochte sie nicht zu beherrschen. Ah, wenn ich es doch nur könnte!

Sie legte sich wieder hin und tätschelte Unfug, der schläfrig seinen Unwillen über ihre Bewegung kundgetan hatte.

Ein Traum, sagte sie sich. An einem Traum kann Chaia doch gewiss keinen Anstoß nehmen?

Dennoch dauerte es lange, bis sie wieder einschlief.

Es war nicht leicht, wach zu bleiben. Imi starrte zur Decke empor und zeichnete mit ihrem Blick die Abdrücke nach, die hunderte von Jahren zuvor von den Werkzeugen der Steinmetze dort hinterlassen worden waren.

Von der anderen Seite des Raums erklang leises Schnarchen.

Endlich!

Sie lächelte und stieg langsam aus dem Teich. Es gehörte zu Teitis Pflichten, nachts in ihrer Nähe zu bleiben, für den Fall, dass sie krank wurde oder Hilfe brauchte. Um Imi eine gewisse Ungestörtheit zu ermöglichen, wurde der Raum von Vorhängen unterteilt, durch die man jedoch jedes Geräusch hören konnte.

Was das betraf, so hatte sie schon vor Jahren etwas dagegen unternommen. Sie hatte sich bei ihrem Vater über das Schnarchen ihrer Tante beklagt und vorgeschlagen, um den Schlafteich der Gouvernante Wände bauen zu lassen. Er hatte sich damit einverstanden erklärt, aber sie vermutete, dass er das nur getan hatte, weil Teiti die erste Gouvernante war, die Imi gemocht hatte; er wollte sich die Mühe ersparen, eine neue Gouvernante finden zu müssen.

Neben Teitis Schlafteich war eine geschwungene Wand hochgezogen worden, die kurz vor der Wand des Raumes endete. Imi hatte ihrem Vater erklärt, dass sie sich ein vollständiges Zimmer einschließlich einer Tür wünsche, aber er hatte nur gelächelt und gefragt, wie Teiti Imi um Hilfe rufen hören sollte, wenn sie sie vollkommen aussperrte.

Imi hatte festgestellt, dass die geschwungene Wand die Geräusche im Raum immerhin so weit ausblendete, dass sie sich aus ihrem Zimmer stehlen konnte, ohne ihre Tante zu wecken. Ironischerweise hatte Teiti in jener Zeit noch nicht geschnarcht, sondern erst kürzlich damit begonnen. Jetzt hatte Imi zwei Gründe, für diese Wand dankbar zu sein.

Sie wischte sich einige Wassertröpfchen von der Haut, dann hielt sie inne, um auf Teitis Schnarchen zu lauschen. Früher am Tag hatte Imi ihre Tante zu mehreren Botengängen ausgesandt – Aufgaben, die einzig die Gouvernante der Prinzessin übernehmen durfte -, um Teiti zu ermüden. Wie sie gehofft hatte, hatte ihre Tante früh zu Bett gehen wollen und war schnell in einen tiefen Schlaf gefallen.

Das leise Schnaufen von Teitis Atem brach nicht ab. Imi ging zu einer Schnitzerei an der Wand hinüber. Sie schob eine Hand dahinter und ertastete den Riegel, mit dem sie verschlossen war. Nachdem sie ihn vorsichtig zur Seite gezogen hatte, schwang die Schnitzerei wie eine Tür nach außen auf und gab eine Öffnung in der Wand frei.

Auf dem Boden unter der Schnitzerei lag eine große Kiste. Sie trat auf den Deckel, dann stieg sie durch das Loch in der Wand. Auf der anderen Seite angekommen, drehte sie sich noch einmal um und schloss die kleine Pforte wieder.

In dem Tunnel herrschte absolute Dunkelheit. Imi bewegte sich auf allen vieren vorwärts, wobei ihr weniger der Mangel an Licht zusetzte als die Enge des Tunnels. Sie war im letzten Jahr ein ordentliches Stück gewachsen, und schon bald würde es ihr schwerfallen, sich in den kleinen Raum hineinzuzwängen.

Als sich der Klang ihres Atems kaum merklich veränderte, wusste sie, dass sie sich dem Ende des Tunnels näherte. Sie streckte die Hand aus und berührte eine harte Oberfläche. Nachdem sie sie kurz mit den Fingerspitzen abgetastet hatte, fand sie den Riegel und schob ihn auf.

Die Luke dahinter wurde sichtbar und ließ ein schwaches Licht hindurch. Sie kroch weiter, bis sie den Kopf heben konnte. Sie befand sich im Innern eines hölzernen Schranks. Einen Moment lang hielt sie inne, um zu lauschen, dann schob sie sich weiter vorwärts, so dass sie ein Auge an die Ritze zwischen den Schranktüren legen konnte. Der schmale Raum vor ihr war leer und düster. Ohne lange zu zögern, griff sie mit beiden Händen nach dem Rahmen der Luke, zog sich aus dem Tunnel, entriegelte die Schranktüren und trat hinaus.

Sie ging direkt auf die Tür des Raumes zu und spähte durch ein kleines Guckloch in der Mitte. Es lag ziemlich hoch oben, und sie war erst seit kurzer Zeit in der Lage, es zu benutzen. Zuvor war ihr nichts anderes übrig geblieben, als die Tür einen Spaltbreit zu öffnen, um festzustellen, ob die Luft rein war.

Der Flur hinter der Tür war verlassen. Solchermaßen zufriedengestellt, drehte sie sich um, um den Raum zu betrachten. Die Wände zu beiden Seiten bestanden aus einer Unmenge an Rohren. Das Ende eines jeden Rohrs wölbte sich nach außen und war geformt wie ein Ohr. Ihr Vater hatte ihr vor langer Zeit erzählt, dass er ein Gerät besitze, welches es ihm ermögliche, die Gespräche anderer Leute zu belauschen. Diesen Raum hatte er ihr jedoch nie gezeigt: Sie hatte ihn selbst gefunden.

Was er ihr, Jahre zuvor, gezeigt hatte, war das Loch hinter der Schnitzerei in ihrem Zimmer. Er hatte ihr erklärt, dass sie sich dort verstecken solle, falls der Palast einmal von bösen Leuten angegriffen würde. Sie wusste nicht, ob er einen Angriff durch Landgeher oder durch böse Elai befürchtete. Die Landgeherplünderer, die die Elai in der Vergangenheit ausgeraubt und überfallen hatten, konnten nicht bis in die Stadt vordringen. Sie konnten nicht lange genug den Atem anhalten, um durch den Unterwassereingang zu schwimmen.

Wenn ihr Vater nicht gewollt hätte, dass sie diesen Raum entdeckte, überlegte sie, hätte er ihr auch den Tunnel hinter der Schnitzerei nicht gezeigt. Jetzt kam sie seit einigen Jahren im Abstand weniger Wochen hierher, um Gespräche innerhalb und außerhalb des Palastes zu belauschen.

Mit Hilfe dieser Apparatur hatte sie eine Menge über viele wichtige Personen erfahren, und sie hatte auch herausgefunden, dass die Leute in verschiedenen Teilen der Stadt ein sehr unterschiedliches Leben führten. Manchmal beneidete sie die Kinder, die sie belauschte. Manchmal aber auch nicht.

Obwohl sie wusste, dass ihr Vater diesen Raum benutzte, hatte er sie noch nie hier entdeckt. Außerdem konnte sie von Glück sagen, dass Teiti bisher nie aufgewacht war, ihr Verschwinden bemerkt oder sie dabei ertappt hatte, wie sie durch das Loch hinter der Schnitzerei kletterte.

Jetzt ging sie zu einem der Rohre hinüber und legte das Ohr daran. Die Stimmen, die durch den Schlauch wisperten, waren leise, aber schon bald passte sich ihr Gehör an, und sie konnte die einzelnen Worte verstehen.

»… ihn nicht heiraten, Mutter! Er ist mehr als zwanzig Jahre älter als ich!«

Das war die Stimme ihrer Cousine, Yiti. Hatte sie das falsche Rohr ausgewählt? Nein, sie stand eindeutig vor dem Rohr, das aus der Höhle des Juweliers kam. Sie legte das Ohr wieder an die Öffnung.

»Du wirst tun, was dein Vater dir befielt, Yiti«, erwiderte eine Frau gelassen. »Du wirst ihn heiraten und seine Kinder bekommen, und wenn er an den Folgen hohen Alters stirbt, wirst du noch jung genug sein, um Spaß zu haben. Jetzt schau dir das hier mal an. Ist es nicht hübsch?«

»Jung genug? Ich werde eine alte Vettel sein! Wer wird mich dann noch wollen?«

»Du wirst nicht älter sein, als ich es jetzt bin.«

»Ja. Eine alte Vettel, die nichts zu…«

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