Michael Crichton - Beute (Prey)

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Ein Forschungslabor mitten in der Wüste von Nevada. Die Wissenschaftler trauen sich nicht mehr aus dem Sicherheitstrakt heraus, denn draußen lauert der Tod. Mutierte Mikroroboter jagen Kaninchen, Kojoten und schließlich auch Menschen. Der Biotechnologe Jack, extra eingeflogen, um den Killer-schwarm zu vernichten, muss sehr schnell feststellen, dass seine Mission fast hoffnungslos ist ...

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Ich sagte: »Glaubst du das?«

»Eigentlich nicht, nein.« Er zögerte. »Um ehrlich zu sein«, fuhr er fort, »die meisten von uns glauben, dass er wiederkommt, weil er deine Frau sucht, Jack. Er sucht Julia.«

6. Tag, 11.42 Uhr

Und so kam es, dass ich mit mörderischen Kopfschmerzen im Krankenhaus in San Jose anrief. »Julia Forman, bitte.« Ich buchstabierte den Namen für die Stimme in der Zentrale.

»Sie ist auf der Intensivstation«, sagte die Stimme.

»Ja, stimmt.«

»Tut mir Leid, aber direkte Anrufe bei den Patienten sind nicht erlaubt.«

»Dann die Station, bitte.«

»Moment, ich verbinde.«

Ich wartete. Niemand ging ans Telefon. Ich rief erneut in der Zentrale an und hatte schließlich eine Krankenschwester von der Intensivstation am Apparat. Julia sei beim Röntgen, sagte die Schwester, und sie wisse nicht, wann Julia zurück sei. Ich sagte, sie müsse längst zurück sein. Die Schwester erwiderte ziemlich gereizt, sie könne vom Telefon aus Julias Bett sehen und sie könne mir versichern, dass Julia nicht drinliege.

Ich sagte, ich würde wieder anrufen.

Ich legte den Hörer auf und wandte mich an David. »Was hat Julia eigentlich mit der ganzen Geschichte zu tun?«

»Sie hat uns geholfen, Jack.«

»Das denk ich mir. Aber wie genau?«

»Am Anfang hat sie versucht, den Schwarm anzulocken«, sagte er. »Um ihn per Funk unter Kontrolle bringen zu können, mussten wir dafür sorgen, dass er nahe am Gebäude blieb. Julia hat uns dabei geholfen.«

»Wie denn?«

»Na ja, sie hat ihn unterhalten.«

»Sie hat was?«

»Ich denke, so könnte man es nennen. Es war uns sehr bald klar, dass der Schwarm rudimentäre Intelligenz besitzt. Julia kam auf die Idee, ihn wie ein Kind zu behandeln. Sie ist mit bunten Klötzen nach draußen gegangen, Spielzeug. Sachen, an denen ein Kind Spaß hätte. Und der Schwarm schien auf sie anzusprechen. Sie war ganz aus dem Häuschen.«

»Zu dem Zeitpunkt war es ungefährlich, zu dem Schwarm rauszugehen?«

»Ja, völlig ungefährlich. Er war eine harmlose Partikelwolke.« David zuckte die Achseln. »Jedenfalls, nach ein oder zwei Tagen beschloss Julia, einen Schritt weiterzugehen und den Schwarm systematisch zu testen. Verstehst du? Wie eine Kinderpsychologin ein Kind testen würde.«

»Du meinst, ihm was beibringen«, sagte ich.

»Nein. Sie wollte ihn testen.«

»David«, sagte ich. »Der Schwarm ist eine verteilte Intelligenz. Er ist ein gottverdammtes Netzwerk. Egal, was du mit ihm anstellst, er lernt. Testen ist dasselbe, wie ihm was beibringen. Was genau hat sie mit ihm gemacht?«

»Bloß irgendwelche Spiele und so. Sie hat zum Beispiel drei farbige Klötze auf den Boden gelegt, zwei blaue und einen gelben, um zu sehen, ob er den gelben aussuchen würde. Dann was mit Quadraten und Dreiecken. So was eben.«

»Aber David«, sagte ich. »Ihr habt alle gewusst, dass das ein außer Kontrolle geratener Schwarm ist, der sich außerhalb des Labors langsam weiterentwickelt. Ist denn keiner von euch auf die Idee gekommen, einfach da rauszugehen und ihn zu vernichten?«

»Doch. Das wollten wir alle. Aber Julia nicht.«

»Wieso?«

»Sie wollte ihn am Leben erhalten.«

»Und keiner hat ihr das ausgeredet?«

»Sie sitzt im Management, Jack. Sie hat gesagt, der Schwarm wäre ein glücklicher Zufall, dass wir da auf etwas wirklich Großes gestoßen wären, dass er möglicherweise die Firma retten könnte und wir ihn nicht zerstören dürften. Sie war, wie soll ich sagen, richtig vernarrt in ihn. Ich meine, sie war stolz auf ihn. Als hätte sie ihn erfunden. Sie wollte ihn bloß >im Zaum haltenc. Ihre Worte.«

»Was du nicht sagst. Wie lange ist das her, dass sie das gesagt hat?«

»Gestern, Jack.« David zuckte die Achseln. »Sie ist doch erst gestern Nachmittag von hier weg.«

Ich brauchte einen Augenblick, bis ich begriff, dass er Recht hatte. Erst ein einziger Tag war vergangen, seit Julia hier gewesen war, und dann hatte sie den Unfall gehabt. Und in dieser kurzen Zeit hatte der Schwarm schon enorme Fortschritte gemacht.

»Wie viele Schwärme waren gestern da?«

»Drei. Aber wir haben nur zwei gesehen. Einer wird sich wohl versteckt haben.« Er schüttelte den Kopf. »Weißt du, einer von den Schwärmen war so was wie Julias Liebling. Er war kleiner als die anderen. Er hat immer gewartet, dass sie rauskommt, und er ist ihr nicht von der Seite gewichen. Manchmal, wenn sie kam, ist er um sie herumgewirbelt, als würde er sich freuen, sie zu sehen. Sie hat auch mit ihm geredet, wie mit einem Hund oder so.«

Ich presste die Finger auf meine pochenden Schläfen. »Sie hat mit ihm geredet«, wiederholte ich. Oh Gott. »Erzähl mir nicht, die Schwärme haben auch einen Gehörsinn.«

»Nein. Haben sie nicht.«

»Dann war das Reden also Zeitverschwendung.«

»Ähm, na ja ... wir glauben, die Wolke war so nahe an ihr dran, dass Julia mit ihrem Atem ein paar von den Partikeln in Schwingung versetzt hat. In einem rhythmischen Muster.«

»Dann war also die ganze Wolke wie ein riesiges Trommelfell?«

»In gewisser Weise, ja.«

»Und sie ist ein Netzwerk, also hat sie gelernt .«

»Genau.«

Ich seufzte. »Willst du mir jetzt erzählen, die Wolke hätte auch geredet?«

»Nein, aber sie hat angefangen, komische Geräusche zu machen.«

Ich nickte. Diese komischen Geräusche hatte ich gehört. »Wie macht sie das?«

»Wir wissen es nicht genau. Bobby meint, das Geräusch wäre sozusagen das Gegenteil der akustischen Schwingung, durch die sie hört. Die Partikel pulsieren in einer koordinierten Front und erzeugen so eine Schallwelle. Ungefähr so wie ein Lautsprecher.«

Irgendwas in der Art musste es sein, dachte ich. Obwohl es unwahrscheinlich schien, dass der Schwarm dazu in der Lage war. Im Grunde war er doch eine Sandwolke aus Minipartikeln. Die Partikel hatten weder die Masse noch die Energie, eine Schallwelle zu erzeugen.

Mir kam ein Gedanke. »David«, sagte ich, »war Julia gestern draußen, bei den Schwärmen?«

»Ja, am Morgen. Kein Problem. Die Schlange haben sie erst getötet, als Julia schon ein paar Stunden weg war.«

»Und hatten sie vorher schon irgendwas getötet?«

»Äh .... vielleicht einen Kojoten vor ein paar Tagen, ich weiß nicht genau.«

»Dann war die Schlange vielleicht nicht das erste Opfer?«

»Vielleicht .«

»Und heute haben sie ein Kaninchen getötet.«

»Ja. Die machen jetzt rasend schnell Fortschritte.«

»Danke, Julia«, sagte ich.

Ich war mir ziemlich sicher, dass die beschleunigte Veränderung des Schwarmverhaltens, die wir beobachten konnten, eine Folge von Lernen aus der Vergangenheit war. Dabei handelte es sich um ein typisches Merkmal von verteilten Systemen -und eigentlich auch um ein Merkmal jeder Evolution, die ja so gesehen durchaus eine Art des Lernens war. Wie auch immer, es bedeutete jedenfalls, dass Systeme eine lange, langsame Anfangsphase hatten, woraufhin sich die Entwicklung zunehmend beschleunigte.

Ein anschauliches Beispiel dafür ist die Evolution des Lebens auf der Erde. Erstes Leben entstand vor vier Milliarden Jahren in Form von einzelligen Lebewesen. In den nachfolgenden zwei Milliarden Jahren veränderte sich nichts. Dann tauchten Kerne in den Zellen auf. Das Tempo zog an. Nur einige hundert Millionen Jahre später, vielzellige Organismen. Wieder ein paar hundert Millionen Jahre später, eine explosionsartige Lebensvielfalt. Und die Vielfalt nimmt zu. Vor immerhin schon zweihundert Millionen Jahren gab es große Pflanzen und Tiere, komplexe Lebewesen, Dinosaurier. Gemessen daran ist der Mensch ein Spätzünder: vor vier Millionen Jahren, aufrecht gehende Affen. Vor zwei Millionen Jahren, erste menschliche Vorfahren. Vor fünfunddreißigtausend Jahren, Höhlenmalereien.

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