Michael Crichton - Beute (Prey)

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Ein Forschungslabor mitten in der Wüste von Nevada. Die Wissenschaftler trauen sich nicht mehr aus dem Sicherheitstrakt heraus, denn draußen lauert der Tod. Mutierte Mikroroboter jagen Kaninchen, Kojoten und schließlich auch Menschen. Der Biotechnologe Jack, extra eingeflogen, um den Killer-schwarm zu vernichten, muss sehr schnell feststellen, dass seine Mission fast hoffnungslos ist ...

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Seit einigen Jahren schrieben Informatiker Programme, die dieses Insektenverhalten simulierten. Schwarmintelligenz-Algorithmen waren ein wichtiges Werkzeug bei der Computerprogrammierung geworden. Für Programmierer war ein Schwarm eine Population von Computeragenten, die mithilfe verteilter Intelligenz gemeinsam an der Lösung eines Problems arbeiteten. Schwärmen wurde eine verbreitete Methode, Agenten so zu organisieren, dass sie interagierten. Wissenschaftliche Gesellschaften und Kongresse widmeten sich diesem Thema. In jüngster Zeit war es gar eine Art Verlegenheitslösung geworden - wer nichts Originelles codieren konnte, ließ eben seine Agenten schwärmen.

Doch jetzt sah ich auf dem Bildschirm, dass die Wolke nicht im üblichen Sinne schwärmte. Das Schlängeln, das Hin und Her, war offenbar nur ein Teil der Fortbewegung. Ich erkannte auch ein rhythmisches Ausdehnen und Zusammenziehen, ein Pulsieren, fast wie Atmung. Und es gab auch vertikale Bewegungen. Die Wolke schien dünner zu werden und höher zu steigen, dann zusammenzufallen, sodass sie gedrungener war. Diese Veränderungen geschahen kontinuierlich und rhythmisch - oder besser gesagt, in einer Reihe sich überlagernder Rhythmen.

»Scheiße«, sagte Ricky. »Ich seh die anderen nicht. Und ich weiß, dass er nicht allein ist.« Wieder schaltete er das Funkgerät ein. »Vince? Sehen Sie einen von den anderen?«

»Nein, Ricky.«

»Wo sind die anderen? Leute? Ich will was hören!«

Funkgeräte knisterten in der gesamten Anlage. Bobby Lembeck: »Ricky, er ist allein.«

»Er kann nicht allein sein.«

Mae Chang: »Ricky, da draußen ist sonst nichts zu entdek-ken.«

»Nur ein Schwarm, Ricky.« Das kam von David Brooks.

»Er kann nicht allein sein!« Ricky umklammerte das Funkge-rät so fest, dass seine Finger weiß wurden. Er drückte den Knopf. »Vince? Den Überdruck rauf auf sieben.«

»Im Ernst?«

»Machen Sie schon.«

»Na schön, wenn Sie wirklich meinen ...«

»Sparen Sie sich die blöden Bemerkungen und tun Sie, was ich sage!«

Ricky wollte den Überdruck innerhalb des Gebäudes auf sieben Pfund pro Quadratzoll erhöhen lassen. In allen Betriebsanlagen, in denen extreme Sauberkeit erforderlich war, musste stets ein Überdruck herrschen, damit kein Staub von draußen eindringen konnte, falls es mal eine undichte Stelle gab; die Partikel würden durch die entweichende Luft nach außen geblasen. Aber dafür reichten ein oder zwei Pfund Überdruck. Sieben Pfund waren sehr viel. Völlig unnötig, um passive Teilchen fern zu halten.

Aber diese Partikel waren natürlich nicht passiv.

Als ich die Wolke beobachtete, die wirbelnd und schlängelnd näher kam, sah ich, dass Teile von ihr hin und wieder das Sonnenlicht auffingen, sie glänzten und schillerten silbrig. Dann verblasste die Farbe, und der Schwarm wurde wieder schwarz. Das mussten die Piezo-Plättchen sein, die die Sonne spiegelten. Aber es zeigte deutlich, dass die einzelnen Mikroeinheiten enorm beweglich waren, denn nie wurde die ganze Wolke gleichzeitig silbern, immer nur teilweise oder in Streifen.

»Ich dachte, das Pentagon hätte den Vertrag mit euch gekündigt, weil ihr den Schwarm bei Wind nicht steuern könnt.«

»Richtig. Haben wir nicht hingekriegt.«

»Aber ihr müsst in den letzten Tagen doch starken Wind gehabt haben.«

»Natürlich. Kommt meist am späten Nachmittag auf. Gestern hatten wir zehn Knoten.«

»Wieso ist der Schwarm dann nicht weggeweht worden?«

»Weil er den Dreh rausgekriegt hat«, sagte Ricky düster. »Er hat sich angepasst.«

»Wie?«

»Schau genau hin, dann siehst du's. Immer, wenn eine Bö kommt, sinkt der Schwarm ab, schwebt dicht am Boden. Und er steigt wieder auf, sobald der Wind sich legt.«

»Ist das emergentes Verhalten?«

»Genau. Niemand hat es programmiert.« Er biss sich auf die Lippe. War das wieder gelogen?

»Du willst also damit sagen, dass er gelernt hat .«

»Ganz genau.«

»Wie kann er lernen? Die Agenten haben keinen Speicher.«

»Äh ... tja, das ist eine lange Geschichte«, sagte Ricky.

»Sie haben Speicher?«

»Ja, sie haben Speicher. Begrenzt. Wir haben ihn eingebaut.« Ricky drückte den Knopf an seinem Funkgerät. »Irgendwer was gehört?«

Die Antworten kamen, knisterten in seinem Gerät.

»Noch nicht.«

»Nichts.«

»Keine Geräusche?«

»Bisher nicht.«

Ich sagte zu Ricky: »Er macht Geräusche?«

»Wir sind nicht ganz sicher. Manchmal hört es sich so an. Wir haben versucht, es aufzunehmen . « Er tippte auf der Computertastatur, wechselte rasch zwischen den Monitorbildern hin und her, vergrößerte sie nacheinander. Er schüttelte den Kopf. »Das gefällt mir nicht. Er kann nicht allein sein«, sagte er. »Ich will wissen, wo die anderen sind.«

»Woher weißt du, dass es noch andere gibt?«

»Weil sie immer dabei sind.« Er kaute angespannt auf seiner Lippe, während er auf den Monitor blickte. »Ich frag mich, was er nun wieder vorhat .«

Wir mussten nicht lange warten. Augenblicke später war der schwarze Schwarm bis auf wenige Meter an das Gebäude herangekommen. Urplötzlich halbierte er sich, und einer halbierte sich dann noch einmal. Jetzt waren es drei Schwärme, die nebeneinander wirbelten.

»Sauerei«, sagte Ricky. »Er hat die anderen in sich drin versteckt.« Er drückte wieder den Knopf seines Funkgeräts. »Leute, wir haben alle drei. Und sie sind ganz nah.«

Sie waren sogar so nah, dass die Bodenkamera sie nicht erfassen konnte. Ricky schaltete auf die Dachkameras um. Ich sah drei schwarze Wolken, die sich alle seitwärts an dem Gebäude entlangbewegten. Ihr Verhalten wirkte ausgesprochen zielbewusst.

»Was haben die vor?«, fragte ich.

»Die wollen ins Gebäude«, sagte Ricky.

»Wieso?«

»Das musst du sie schon selbst fragen. Gestern hat einer von ihnen .«

Plötzlich kam aus einer Gruppe Kakteen nicht weit vom Gebäude ein Wildkaninchen geschossen und flitzte über den Wüstensand. Sofort machten die drei Schwärme kehrt und nahmen die Verfolgung auf.

Ricky wechselte zu einer anderen Kamera. Wir hatten jetzt die ebenerdige Perspektive. Die drei Wolken näherten sich dem verängstigten Kaninchen, das jetzt noch schneller lief, ein unscharfer weißlicher Fleck auf dem Bildschirm. Die Wolken rauschten mit verblüffender Geschwindigkeit hinter ihm her. Das Verhalten war eindeutig: Sie jagten.

Einen kurzen Moment lang spürte ich einen irrationalen Stolz. predprey funktionierte einwandfrei! Die Schwärme dort hätten genauso gut Löwinnen sein können, die eine Gazelle hetzten, so zielgerichtet war ihr Verhalten. Die Schwärme machten einen jähen Schwenk, teilten sich dann auf und schnitten dem Kaninchen links und rechts den Fluchtweg ab.

Das Verhalten der drei Wolken wirkte eindeutig koordiniert. Jetzt umzingelten sie ihre Beute und waren ganz nah.

Und plötzlich stieß einer der Schwärme herab und hüllte das Kaninchen ein. Die anderen beiden stürzten sich Sekunden später auf das Tier. Die entstandene Partikelwolke war jetzt so dicht, dass das Kaninchen kaum noch zu erkennen war. Offenbar hatte es sich auf den Rücken gedreht, denn ich sah, wie die Hinterläufe krampfhaft in die Luft traten, oberhalb der Wolke.

Ich sagte: »Sie töten es ...«

»Ja«, sagte Ricky und nickte. »Stimmt.«

»Ich dachte, es wäre ein Kameraschwarm.«

»Ja, klar.«

»Wie töten sie es dann?«

»Das wissen wir nicht, Jack. Aber es geht schnell.«

Ich zog die Augenbrauen hoch. »Dann hast du das schon mal gesehen?«

Ricky zögerte, biss sich auf die Lippe. Antwortete nicht, starrte bloß auf den Bildschirm.

Ich sagte: »Ricky, hast du das schon mal gesehen?«

Er stieß einen langen Seufzer aus. »Ja. Gestern das erste Mal. Gestern haben sie eine Klapperschlange getötet.«

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