Lloyd Biggle Jr. - Die Undesiegbare
Здесь есть возможность читать онлайн «Lloyd Biggle Jr. - Die Undesiegbare» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Город: München, Год выпуска: 1962, Издательство: Moewig-Verlag, Жанр: Фантастика и фэнтези, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Die Undesiegbare
- Автор:
- Издательство:Moewig-Verlag
- Жанр:
- Год:1962
- Город:München
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:4 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 80
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Die Undesiegbare: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Die Undesiegbare»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Die Undesiegbare — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Die Undesiegbare», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Corban blickte ihn fest an und verneigte sich steif. „Paul Corban“, erwiderte sein Geist.
Unsicher wandte sich der Führer des Obersten Rates ab und beriet sich mit den übrigen Mitgliedern. Dann wandte er sich wieder um, und eine Flut von Schimpfworten erreichte Corbans Geist. „Sie sind also Paul Corban. Ihr Betrug hat zwei Zivilisationen Krieg, ungeheure Materialverluste und entsetzliches Leiden gebracht. Was haben Sie zu Ihrer Verteidigung vorzubringen?“
„Ich habe niemanden betrogen“, erklärte Corban.
„Sie haben unsere Mediziner getäuscht und sich für geistesschwach ausgegeben. Dennoch haben wir alle soeben gesehen, wie Sie Ihren Platz im Zeugenstand einnahmen, und wir haben auch alle gehört, daß Sie mit dem Geist und nicht mit dem Mund reden. Wenn Sie das keinen Betrug nennen, wollen Sie uns dann bitte Ihr ,ehrenhaftes’ Verhalten in dieser Angelegenheit erklären.“
Corbans Geist nahm zorniges Gelächter auf, das von den Galerien aufklang. Unbehaglich wartete Corban ab, bis es verstummte. Der Direktor hatte ihn gewarnt. „Es kann sein, daß man einen Sündenbock braucht. Seien Sie vorsichtig, daß man nicht Sie dazu stempelt.“
Auf einen Wink des Obersten Ratsmitglieds verstummte der Gedankentumult. „Wir warten auf Ihre Antwort, Paul Corban.“
„Ich bin als Fremder zu Ihnen gekommen“, erklärte Corban. „Ich bin nur deshalb gekommen, weil ich mich verirrt hatte und mein Schiff hier zerschellte. Hier aber behandelte man mich wie einen Ausgestoßenen und Geistesschwachen. Als ich von meinem Volk erzählte, schenkte man mir sofort Glauben, aber die Regierung mißbrauchte mein Vertrauen. Sie brachte über mein Volk Krieg und Verderben. Was haben Sie zu Ihrer Verteidigung zu sagen?“
In dem Gedankenschwall von Haß und Drohungen, der auf Corbans Geist einströmte, waren jetzt aber auch Worte der Ermutigung und der scharfen Kritik am Obersten Ratsmitglied zu vernehmen. Es war das erste Anzeichen für einen Riß im Obersten Rat.
Wut zeigte sich auf dem Gesicht des Führers des Obersten Rates. Scharf gebot sein Geist Schweigen. „Die Donirianer brechen keinen Krieg vom Zaun, es sei denn zu ihrer Verteidigung. Wir haben einen ruhmreichen Feldzug unternommen, um Ihr Volk zu befreien. Unserer edlen Gesinnung jedoch begegnete man von Seiten Ihres Volkes mit der barbarischen Wildheit von Tieren. Deshalb mußten wir uns verteidigen. Das ist doch ganz natürlich!“
Corbans Geist nahm das heftige Gewoge unter den Ratsmitgliedern mit den widerstreitendsten Ansichten auf. Der Führer des Obersten Rates hob erneut die Stimme und gebot Ruhe.
„Genug“, sagte er, „ich will mir die Zeugen für Ihren Betrug anhören.“
Die Zeugen wurden alle auf einmal aufgerufen. Ärzte aus dem Krankenhaus, in dem Corban nach seinem Unfall behandelt worden war, Dr. Alir und ihre Mutter, der Direktor des Raxtinu und einige andere Personen, die flüchtig mit Corban in Berührung gekommen waren, standen in einer Gruppe vor dem Obersten Rat. Bis in die kleinsten Einzelheiten wurde Corbans Leben bei den Donirianern rekonstruiert. Corban, dessen Augen unverwandt auf Dr. Alir ruhten, hörte kaum etwas.
Sie hatte abgenommen. Ihr Gesicht war bleich und ausdruckslos. Eine Hand war verbunden. Sie taumelte und wäre beinahe gestürzt, hätte ihre Mutter sie nicht mit fester Hand gestützt.
„Diese Teufel!“ knirschte Corban. Gleichgültig machte sie ihre Aussage, so, als habe sie sie bereits ungezählte Male gemacht. Stoisch lauschte der Oberste Rat ihren Worten, ohne einen Kommentar zu geben. Man stellte ihr auch keine Fragen. Anschließend gab der Direktor einen Bericht über die Heilung Corbans.
Auf die entsprechende Frage des Obersten Ratsmitglieds erklärte der Arzt, daß seiner Meinung nach Corban nichts vorgetäuscht hatte und bezeichnete seine Heilung als ein medizinisches Wunder.
Die Zeugen wurden entlassen. Corban wurde gefragt, ob er noch etwas vorzubringen habe. Spöttisch erwiderte Corban den hochmütigen, starren Blick des alten Mannes.
„Wie viele Menschen meines Volkes sind in diesem Krieg gefangengenommen worden?“ fragte er.
Er erhielt keine Antwort.
„Tausende? Millionen?“
Keine Antwort.
„Der Führer des Obersten Rates weiß es sehr wohl“, sagte Corban. „Er weiß auch, daß all diese Gefangenen dieselben Geistesschwächen, wie Sie es nennen, besitzen, wie ich sie bei meiner Ankunft auf diesem Planeten aufwies. Er weiß es, und dennoch mißbraucht er sein hohes Amt dazu, die Wahrheit für seine üblen Ziele zu verdrehen.“
Corban machte eine Pause. Nicht der geringste Gedanke unterbrach die Stille. Der Führer des Obersten Rats stand wie zu Stein erstarrt und kämpfte sichtlich darum, seine Wut zu unterdrücken.
„Es war ein geistig unvollkommenes Volk, das Ihre Flotten zerstört und zahllose Soldaten auf Willar tödlich getroffen hat“, fuhr Corban fort. „Mein Volk wird nicht immer so sein. Was mir zugestoßen ist, kann auch bei anderen Menschen meiner Rasse geschehen, und dann wird unsere Rache schnell und schrecklich über die Welt der Donirianer hereinbrechen. Bei meinem Volk gibt es ein Sprichwort, das lautet: Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Das möchte ich verhindern. Nicht etwa, um eine Regierung zu retten, die mich und mein Volk so grausam behandelt hat, sondern um zu verhindern, daß zwei große Zivilisationen sich gegenseitig vernichten.“
Der Führer des Obersten Rats wandte sich ab. Er beriet sich mit seinen Ministern. Lange zögerte er, als suche er die Stimmung des Obersten Rats abzuwägen. Dann faßte er einen Entschluß. Er hob beide Hände und sagte feierlich: „Der Führer des Obersten Rats stimmt für die Todesstrafe.“
Corban trat einen Schritt zurück. Er wollte widersprechen, aber es gelang ihm nicht, das lastende geistige Schweigen zu durchdringen, das drohend über ihm hing.
Resigniert setzte er sich. Das hätte er eigentlich erwarten und wissen sollen, als sie ihn als Angeklagten bezeichneten. Wenn schon ein Sündenbock gebraucht wurde, dann war er am besten dazu geeignet. Aber wenn der Krieg dadurch beendet werden konnte, daß man ihm die ganze Schuld zuschrieb, dann wollte er nicht protestieren. Hatte er sich nicht selbst oft genug die Schuld gegeben? Wenn er nur gewiß sein könnte, daß sein Tod das Ende des Krieges bedeutete …
Der Führer des Obersten Rats sprach erneut: „Hat jemand Einwände?“
Ein Gewirr widersprechendster Gedanken erreichte Corbans Geist von den Reihen der Obersten Räte, so daß er wie betäubt war. Die Ratsmitglieder wechselten ihre Sitze und führten ein kompliziertes Manöver aus, als trieben sie ein lächerliches Kinderspiel. Allmählich dämmerte es Corban, daß er einer Abstimmung zusah — man entschied über die Todesstrafe für Paul Corban.
Schließlich endete die Bewegung. Stille trat ein. Ein Spruch war gefällt worden, und jeder Anwesende außer Corban wußte, was er bedeutete.
Der Führer des Obersten Rates erhob sich erneut. Einen Augenblick lang stand er mit geneigtem Kopf auf dem Podest. Dann verneigte er sich schnell nach rechts und links und verschwand. Die Regierung war gestürzt worden. Die Clique der Kriegstreiber war unterlegen. Jetzt kam alles auf die Männer an, die die Nachfolge antraten.
Auf dem Podest stand ein anderer, ein junger Mann, groß und kraftvoll, mit blitzenden Augen und knappem Lächeln. „Es ist unsere Absicht“, verkündete er, „den Krieg augenblicklich zu beenden. Hat jemand Einwände?“
Von überall klangen Stimmen auf. Erneut wurde das komplizierte Manöver durchgeführt, als die gestürzte Regierung versuchte, wieder an die Macht zu kommen. Corban aber hatte den Eindruck, daß diesmal die Zeremonie nicht so kompliziert war und auch nicht so lange dauerte. Als alles vorbei war, machte der neue Führer des Obersten Rates seine Verbeugung, behielt aber seinen Platz. Er wandte sich an den Obersten Rat.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Die Undesiegbare»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Die Undesiegbare» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Die Undesiegbare» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.