Lloyd Biggle Jr. - Die Undesiegbare
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- Название:Die Undesiegbare
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- Издательство:Moewig-Verlag
- Жанр:
- Год:1962
- Город:München
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Im Morgengrauen erwachte er im taufeuchten Gras. Die Muskeln waren von der ungewohnten Härte seines Lagers steif geworden, aber dennoch fühlte er sich ausgeruht und erfrischt. Er drängte den Gedanken an den bohrenden Hunger zurück, richtete sich auf und blickte zum Raxtinu hinüber. Die aufsteigende Sonne vertrieb den Morgennebel, und dunkelgekleidete Gestalten tauchten im Park auf. Corban sah ihnen zu und dachte nach. Als die Sonne bereits hoch am Himmel stand, gelangte er schließlich zu einem Entschluß. Er stand auf und ging den Hang hinab.
Ein fremder Arzt war keine Neuigkeit im Raxtinu, und die Patienten achteten daher nicht weiter auf ihn, nachdem sie einen flüchtigen Blick auf seine blaue Kleidung geworfen hatten. Forsch betrat er das Hauptgebäude, bewegte sich dann aber mit größter Vorsicht weiter. Er durfte nicht auf Menschen mit telepathischen Kräften stoßen. Mit größter Vorsicht gelang es ihm, einer Wärterin auszuweichen und hastig um eine Ecke zu verschwinden. Vorsichtig spähte er den Gang hinab und konnte im letzten Augenblick vor dem Direktor in einen Seitengang entweichen.
Sein Ziel war eine Tür mit der Aufschrift „Unbefugten Zutritt verboten“. Unbemerkt erreichte er die Tür und glitt in den dahinterliegenden Raum.
Er befand sich in einem langen Gang. Ein dunkelgekleideter Patient näherte sich und schob einen leeren Wagen vor sich her. Wortlos nickte er Corban zu und ging vorbei. Corban bewegte sich noch vorsichtiger. Verführerische Speisegerüche stiegen ihm von irgendwoher in die Nase und erinnerten ihn an seinen unbändigen Hunger. Vorsichtig öffnete er eine Tür, blickte schnell in das dahinterliegende Zimmer und schloß sie wieder. Tür um Tür öffnete er, bis er schließlich das Zimmer fand, das er suchte.
Ringsum an den Wänden standen Regale, auf denen hohe Stapel dunkler Kleidung für die Patienten aufgeschichtet waren. Corban ging von Regal zu Regal, bis er einen Anzug gefunden hatte, der ihm paßte. Mit dem Rücken gegen die Tür gelehnt, zog er hastig die blaue Arztkleidung aus und vertauschte sie gegen die dunkle Anstaltskleidung. Durch einen raschen Blick aus der halbgeöffneten Tür überzeugte er sich, daß der Gang leer war. Dann verließ er das Zimmer und eilte davon.
Ohne Umweg ging er direkt zu den Verwaltungsbüros. Eine Ärztin nickte ihm flüchtig zu. Sie zeigte keinerlei Anzeichen des Erkennens. „Kann ich mit Dr. Alir sprechen?“ fragte Corban.
„Dr. Alir ist nicht im Haus.“
„Wann wird sie zurückerwartet?“
„Sie wird überhaupt nicht zurückkehren“, antwortete die Ärztin. „Sie ist versetzt worden.“
„Sie ist versetzt worden?“ wiederholte Corban dumpf. Das beinahe unmerkliche Zögern der Ärztin ließ einen Sturm der Besorgnis in ihm ausbrechen. Erst jetzt kam ihm der Gedanke, daß die Gegenwart der Soldaten auf Dr. Alirs Grundstück kein purer Zufall gewesen sein könnte. Die Tatsache seiner Entdeckung — auch wenn ihm die Flucht gelungen war — konnte Dr. Alir und ihrer Mutter großen Schaden gebracht haben.
„Kann ich Ihnen helfen?“ erkundigte sich die Ärztin. „Möchten Sie mit einem anderen Arzt sprechen?“
Corban wandte sich ab. „Nein, danke“, murmelte er und eilte davon.
Im Park war es kühl und friedlich. Irgend jemand hatte an einer schattigen Stelle einen Stuhl vergessen, und Corban machte es sich darauf bequem. Er blickte zum Bach hinüber, in dem ein Mann und eine Frau wateten und spritzten und sich dem kindlichen Unsinn dieses Spiels hingaben. Corban beobachtete sie, und Neid erfaßte ihn. Vorbeigehende Patienten nickten ihm freundlich zu. Eine gutaussehende junge Frau, die in einiger Entfernung an ihm vorbeiging, lächelte und winkte ihm zu. Er befand sich wieder unter seinesgleichen, und diese Erkenntnis wirkte beinahe schmerzlich. Hier hätte er alles vergessen und den Rest seiner Tage friedlich verleben können. Aber es gab kein Vergessen. Müde stand er auf.
Die Ärztin blickte ihn bei seiner Rückkehr leicht überrascht und fragend an. „Ich möchte gern den Direktor sprechen“, erklärte Corban.
Corban erhielt keine Antwort, aber einen Augenblick später betrat der Direktor das Zimmer. Nachdenklich blickte er Corban an, nickte der Ärztin zu und winkte Corban. „Kommen Sie bitte mit“, sagte er in so sachlichem Ton, daß Corban sich fragte, ob er erkannt worden war.
Sobald sie jedoch das Büro des Direktors erreichten, drehte dieser sich um und deutete mit dem Finger auf Corban. „Sie“, sagte er ganz langsam und mit Nachdruck, „werden überall in jedem Winkel des Planeten gesucht außer hier im Asyl. Wie sind Sie nur hierhergekommen?“
„Wo ist Dr. Alir?“ verlangte Corban zu wissen.
„Tja“, erwiderte der Direktor, „das ist so eine Sache.“ Er ließ sich an seinem Tisch nieder und wies auf einen Stuhl. Corban blieb jedoch stehen. „Dr. Alir“, sagte der Direktor, „ist im Gefängnis. Sie hat ihre Beteiligung an Ihrer Flucht gestanden. Ich fürchte, man wird nicht eben sanft mit ihr umgehen. Jetzt aber erzählen Sie mir, wie Sie hierhergelangt sind.“
Corban erzählte es ihm. Der Direktor hörte sich die Geschichte an und stellte dann Fragen. Wie hatte Corban sich eigentlich nach seiner ersten durch Geisteskräfte bewirkten Fortbewegung gefühlt? Welches Übelkeitsgefühl hatte ihn danach überkommen? Weshalb wartete er so lange ab, ehe er es wieder versuchte? Und schließlich: Weshalb war er eigentlich hierhergekommen?
„Sie hätten sich für immer in einem der Dörfer verbergen können“, sagte der Direktor. „Solange sich die Patienten ruhig verhalten, mischen wir uns nicht in ihr Privatleben ein.“
„Ich möchte weiterbehandelt werden. Ich möchte völlig geheilt: werden. Zumindest, was Sie darunter verstehen. Dann möchte ich vor Ihre Führer treten und versuchen, den Krieg zu beenden. Außerdem möchte ich, wenn irgend möglich, erreichen, daß Dr. Alir freigelassen wird.“
„Sie sind doch bereits früher behandelt worden“, erwiderte der Direktor, „allerdings ohne jeglichen Erfolg.“
„Das weiß ich. Ich weiß aber auch, daß ich nie daran geglaubt habe, daß es mir gelingen würde. Wahrscheinlich trug diese Einstellung zum Mißlingen bei.“
Der Direktor beugte sich vor, stützte das Kinn in eine Hand und klopfte mit der anderen nachdenklich auf die Tischplatte. Corban, den die offensichtliche Gleichgültigkeit des anderen in Zorn versetzte, trat einen Schritt vor. „Ich weiß, daß Menschen meiner Rasse getötet werden“, schrie er. „Sie aber als Arzt sollten doch wenigstens menschliche Gefühle haben. Jeder Arzt müßte doch bestrebt sein, den Krieg zu beenden.“
Vorwurfsvoll schaute der Direktor Corban an. „Natürlich möchte ich dem Krieg ein Ende machen. Vielleicht darf ich Sie daran erinnern, daß nicht nur Ihre Leute sterben. Außerdem hat der Krieg vieles geändert, auch bei uns. Sie verstehen das vielleicht nicht. Als eine der Auswirkungen können Sie jetzt den Fall Dr. Alirs nehmen. Aber es geht nicht nur darum, zu wollen, daß der Krieg endet. Sie erklären es einfach als medizinisches Problem, und wir müssen es daher auch auf dieser Ebene angehen. Der Soldat hat gerade in dem Augenblick geschossen, als Sie sich im geeigneten Gemüts- und Geisteszustand befanden, so daß der Schock den entscheidenden Faktor bildete. Aber welche Art von Schock war es? Würden Sie die Waffe wiedererkennen, wenn ich sie Ihnen zeigen würde?“
„Ganz gewiß.“
„Sehr gut. Haben Sie seit Ihrer Rückkehr schon gegessen? Nein? Ich werde Ihnen ein Zimmer zuweisen. Essen Sie und ruhen Sie sich aus. Sobald ich meine Vorbereitungen getroffen habe, werde ich Sie rufen lassen.“
Er wehrte Corbans weitere Fragen ab und schickte ihn weg. Corban verbrachte die beiden nächsten Stunden in größtem Unbehagen und fragte sich, ob der Direktor ihn verraten würde, noch ehe er eine Chance gehabt hatte, den Plan auszuführen, für den Dr. Alir soviel geopfert hatte. Dann kam der Direktor persönlich zu ihm und führte ihn in sein Büro zurück. Auf dem Tisch lag ein Waffenarsenal. Corban ging um den Tisch und zeigte auf eine gefährlich aussehende, plumpe Pistole.
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