Greg Bear - Blutmusik

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Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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Ulam hatte so abgeschlossen und so überstürzt gehandelt, daß eine gänzlich neue Situation entstanden war. Ohne es zu wissen, war er der militärischen Forschungsabteilung hart auf den Fersen gewesen und hatte sie schließlich überholt. Er hatte Erfolg gehabt, wo sie unter häufigen Rückschlägen und Fehlern zu leiden hatte. Und obwohl sie seine Aufzeichnungen seit Monaten studiert hatten (Kopien waren in mehrfacher Ausfertigung angefertigt worden), konnten sie seine Ergebnisse nicht wiederholen.

Tags zuvor erst hatte Harrison gemurmelt, daß Ulams Entdeckungen größtenteils zufällig gewesen sein müßten. Es war offensichtlich, warum er dies jetzt sagte.

Ulam war drauf und dran gewesen, seinen Erfolg anderswohin zu tragen, und die Regierung in eine prekäre Lage zu bringen. Die großen Tiere konnten das nicht zulassen, und konnten Ulam nicht trauen.

Er war der Inbegriff des verschrobenen Wissenschaftlers. Unberechenbar. Er hätte niemals eine Sicherheitsprüfung als unbedenklich bestehen können.

Als Genetron ihn hinausgeworfen hatte, war das Ausmaß seiner Entdeckung noch nicht bekannt gewesen, aber dann hatte er sie in ihren Träumen verfolgt. Sie konnten ihn jetzt nicht mehr ablehnen.

Bernard las die Papiere noch einmal durch, und fragte sich, wie er sich mit einem Minimum an Schaden aus der Affäre ziehen könne.

Sollte er? Wenn sie solche Dummköpfe waren, würde sein Können nicht von Nutzen sein — oder zumindest sein klares Denken? Er zweifelte nicht daran, daß er klarer denken konnte als Harrison und Yng.

Aber Genetrons Interesse an ihm beschränkte sich weitgehend auf seine Funktion als Galionsfigur. Wieviel Einfluß würde er haben, selbst nach dieser Wendung?

Er ließ die Jalousie wieder herunter. Dann nahm er den Hörer ab und wählte Harrisons Nummer.

»Ja?«

»Bernard.«

»O ja, Michael.«

»Ich werde jetzt Ulam rufen. Wir werden ihn heute hereinbringen. Halten Sie Ihre Leute bereit, auch die in der militärischen Abteilung.«

»Michael, das ist…«

»Wir können ihn nicht einfach da draußen lassen.«

Harrison überlegte. »Ja, ich stimme Ihnen zu.«

»Dann machen Sie sich daran!«

14

Edward aß in einem Schnellimbiß, und nachdem er fertig war, blieb er noch eine Weile sitzen, einen Arm auf dem Fensterbrett, und starrte hinaus zum vorbeifließenden Verkehr. Etwas war bei Genetron nicht in Ordnung. Er konnte sich auf seine Vermutungen stets verlassen; ein Teil seines Gehirns war reserviert für genaue Beobachtung und Aufzeichnung winziger Details. Da konnte es bisweilen vorkommen, daß er zwei und zwei zusammenzählte und eine beunruhigende Fünf erhielt, und eine Zwei konnte in Wirklichkeit eine Drei sein; er hatte es vorher bloß nicht bemerkt.

Bernard und Harrison verbargen eine sehr bedeutsame Tatsache. Genetron half nicht bloß einem Exangestellten in einem arbeitsbezogenen Problemfall, sondern man bereitete sich darauf vor, die Vorteile eines wissenschaftlichen Durchbruchs einzuheimsen. Aber sie konnten nicht allzu rasch handeln; das würde Argwohn erregen. Und vielleicht waren sie nicht sicher, daß sie die nötigen Geldmittel für eine Umsetzung großen Stils würden aufbringen können.

Er furchte die Stirn und versuchte die Kette seiner Überlegungen Glied für Glied noch einmal zu überprüfen. Sicherheit. Bernard hatte in Verbindung mit Candice die Frage der Sicherheit aufgeworfen. Vielleicht sorgten sie sich um Sicherheitsfragen, teilten die Furcht vor Industriespionage, die jedes private Forschungsunternehmen an der Torrey Pines Road längst zu Bollwerken aus Beton und elektrisch geladenem Stacheldraht gemacht hatte, dem kritischen Blick der Öffentlichkeit entzogen. Aber das konnte nicht alles sein.

Sie konnten nicht so einfältig und kurzsichtig sein wie Vergil; sie mußten wissen, daß viel zu wichtig war, was mit Vergil geschah, um es unter dem Topfdeckel ihres Unternehmens zu halten.

Darum hatten sie sich an die Regierung gewandt. War das eine zu rechtfertigende Annahme? (Vielleicht war es etwas, das er tun sollte, ob Genetron es getan hatte, oder nicht.) Und die Regierung handelte so rasch wie möglich — das heißt, in einem Zeitraum von Tagen oder Wochen —, um ihre Entscheidungen zu treffen, Pläne vorzubereiten und zu handeln. In der Zwischenzeit war Vergil unbeaufsichtigt. Genetron wagte gegen seinen Willen nichts zu unternehmen; Firmen, die sich mit Genforschung befaßten, wurden von der Öffentlichkeit bereits argwöhnisch genug beobachtet, und ein Skandal konnte weit mehr Schaden anrichten als die Pläne, Aktien auszugeben, zunichte zu machen.

Vergil war auf sich selbst zurückgeworfen, zumindest einstweilen. Und Vergil war kein verantwortungsbewußter Mensch. Er lebte derzeit jedoch unter selbstauferlegter Isolation, blieb in der Wohnung (oder etwa nicht?), erlitt seine geistige Transformation, war gefangen in seiner psychosenerzeugenden Ekstase, erfüllt von den Hirngespinsten seiner Entdeckung.

Mit einem Schreck wurde Edward klar, daß er der einzige war, der etwas tun konnte.

Er war unter allen Eingeweihten der am wenigsten Verantwortliche.

Es war an der Zeit, zu Vergils Wohnung zurückzukehren und zumindest die Ereignisse zu beobachten, bis die großen Tiere auf dem Schauplatz des Geschehens erschienen.

Unterwegs dachte Edward über Veränderung nach. Es gab nur ein gewisses Maß von Veränderung, das ein einzelnes Individuum ertragen konnte. Neuerung, sogar radikale Neuschöpfung, war eine Notwendigkeit, aber die Ergebnisse mußten umsichtig angewendet werden, und nur nach sorgfältiger Überlegung aller relevanten Gesichtspunkte. Nichts durfte erzwungen oder auferlegt werden. Das war das Ideal. Alle sollten das Recht haben, den bestehenden Zustand beizubehalten, bis sie anders entschieden.

Das war verdammt naiv.

Was Vergil getan hatte, war in der Wissenschaft das größte Ding seit…

Seit wann? Es gab keine Vergleiche. Vergil Ulam war ein Gott geworden. In seinem Körper trug er Hunderte von Milliarden von intelligenten Wesen.

Die Vorstellung war ihm unerträglich. »Reaktionärer Maschinenstürmer«, murmelte er anklagend zu sich selbst.

Vergils Stimme meldete sich schon nach dem ersten Läuten. »Ja?« sagte er in einem sehr frischen, munteren Ton.

»Edward.«

»He, Edward! Komm nur herein! Ich nehme gerade ein Bad. Die Tür ist aufgesperrt.«

Edward betrat Vergils Wohnung und ging durch den Korridor zum Badezimmer. Vergil war in der Wanne, lag bis zum Hals in rosa gefärbtem Wasser. Er lächelte unbestimmt zu Edward und platschte mit den Händen. »Sieht aus, als hätte ich mir die Pulsadern aufgeschnitten, wie?« sagte er. Seine Stimme war ein glückliches Flüstern. »Sei unbesorgt. Alles ist jetzt gut. Genetron kommt herüber, um mich wieder einzustellen. Bernard und Harrison und die Laborleute, alle in einem Kleinbus.« Blasse Schwielen durchzogen kreuz und quer sein Gesicht, und seine Hände waren bedeckt mit weißen Beulen.

»Ich sprach erst heute vormittag mit Bernard«, sagte Edward. Er war perplex.

»He, sie riefen gerade an«, sagte Vergil und zeigte zu seinem Badezimmer-Telefonanschluß. »Ich bin seit einer Stunde hier drin, seit anderthalb Stunden. Einweichen erleichtert das Nachdenken.«

Edward setzte sich auf die Toilette. Die Quarzlampe stand auf dem Wäscheschrank.

»Bist du sicher, daß du zu Genetron zurück willst?« fragte Edward. Er ließ die Schultern hängen.

»Ja. Ich bin sicher«, sagte Vergil. »Wiedervereinigung. Die Heimkehr des verlorenen Sohnes, der nicht so verloren war. Aber der Vergleich hinkt. Schließlich kehre ich nicht reumütig zurück, sondern ich werde es stilvoll tun. Von nun an soll alles stilvoll sein.«

Das rosafarbene Wasser sah nicht wie Seife aus. »Ist das ein Schaumbad, ein Badezusatz?« fragte Edward. Plötzlich kam ihm ein anderer Gedanke und hinterließ ein flaues Gefühl im Magen.

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