Greg Bear - Blutmusik

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Blutmusik: краткое содержание, описание и аннотация

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Der Biochemiker Vergil Ulam ist ein Genie seines Fachs, aber er ist ebenso risikofreudig wie sorglos. Erarbeitet in einem gentechnischen Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Biologik. Sein Ziel: die Herstellung »intelligenter« Zellen durch DNS-Rekombination von menschlichem Genmaterial mit dem von Einzellern. Er tut dies auf eigene Faust und ohne Genehmigung der Firmenleitung.
Der Durchbruch gelingt ihm: es ergeben sich intelligente Lymphozyten. Als das Management von seinen gefährlichen Experimenten erfährt, die Unterlagen beschlagnahmt und ihn zwingt, die gezüchteten Kulturen zu vernichten, und ihn feuert, injiziert er sich eine von ihnen in die Blutbahn. Ein paar Tage später ist er kein Mensch mehr, sondern eine überaus produktiv und fehlerfrei arbeitende biologische Struktur, die sich alles einverleibt, mit dem sie in Berührung kommt.
Die Evolution nimmt eine neue Wendung: optimal für das Leben — aber für die Menschheit das nackte Grauen.

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»Sie haben Vergil in letzter Zeit gesehen?« fragte Bernard als er Zimmer 245 aufsperrte.

»Gestern.«

Bernard trat vor ihm ein und betätigte den Lichtschalter. Der Raum war kaum acht Quadratmeter groß, eingerichtet mit einem runden Tisch, vier Stühlen und einer schwarzen Anzeigetafel an einer Wand. Bernard schloß die Tür. »Bitte setzen Sie sich.« Edward zog einen Stuhl heraus, und Bernard setzte sich ihm gegenüber und stützte die Ellbogen auf den Tisch. »Ulam ist ein kluger Kopf und mutig, ich zögere nicht, das zu sagen.«

»Er ist mein Freund. Ich mache mir große Sorgen um ihn.«

Bernard hielt einen mahnenden Finger in die Höhe. »Mutig — und ein einfältiger Mensch. Was mit ihm geschehen ist, hätte verhindert werden müssen. Er mag es unter Druck getan haben, doch ist das keine Entschuldigung. Nun, was geschehen ist, ist geschehen. Sie wissen alles, nehme ich an.«

»Ich kenne die Geschichte in ihren Grundzügen«, sagte Edward, »aber ich bin mir noch nicht im klaren darüber, wie er es getan hat.«

»Wir wissen es auch nicht, Dr. Milligan. Das ist einer der Gründe, warum wir ihm wieder ein Labor angeboten haben. Und eine Wohnung, während wir die Weiterungen prüfen, die sich daraus ergeben.«

»Er sollte nicht mit der Öffentlichkeit in Berührung kommen«, sagte Edward.

»Ganz meiner Meinung. Wir sind dabei, ein isoliertes Labor einzurichten. Aber wir sind ein Privatunternehmen, und unsere Mittel sind beschränkt.«

»Dieses Vorkommnis sollte dem Gesundheitsamt und der Zulassungsbehörde für Arznei- und Lebensmittel gemeldet werden.«

Bernard seufzte. »Ja. Nun, wir würden Gefahr laufen, alles zu verlieren, wenn zu diesem Zeitpunkt Informationen an die Öffentlichkeit gelangten. Ich spreche nicht von geschäftlichen Entscheidungen — wir würden Gefahr laufen, die gesamte Biochips-Industrie zu verlieren. Der öffentliche Aufschrei könnte unberechenbare Auswirkungen haben.«

»Vergil ist sehr krank. Körperlich, geistig. Er könnte sterben.«

»Irgendwie glaube ich nicht, daß er sterben wird«, sagte Bernard. »Aber wir entfernen uns vom Brennpunkt.«

»Was ist der Brennpunkt?« fragte Edward ärgerlich. »Ich gehe davon aus, daß Sie eng mit Genetron zusammenarbeiten — jedenfalls entnahm ich das Ihren Worten. Was kann Genetron dabei gewinnen?«

Bernard lehnte sich zurück. »Ich kann mir eine große Zahl von Verwendungsmöglichkeiten für kleine, extrem kompakte Computerelemente auf biologischer Basis vorstellen. Sie nicht? Genetron hat bereits entscheidende Fortschritte gemacht, aber Vergils Arbeit ist wieder etwas anderes.«

»Was sehen Sie voraus?«

Bernards Lächeln war sonnig und augenscheinlich falsch. »Ich habe wirklich nicht die Freiheit, mich darüber zu verbreiten. Es handelt sich um einen revolutionären Durchbruch. Wir werden ihn unter Laborbedingungen untersuchen müssen. Tierversuche müssen durchgeführt werden. Es wird natürlich erforderlich sein, das ganze Verfahren von neuem aufzubauen. Vergils… ah… Kolonien sind nicht übertragbar. Sie basieren auf seinen eigenen Zellen. Wir müssen Organismen entwickeln, die in anderen Tieren keine Immunreaktionen auslösen werden.«

»Wie eine Infektion?« fragte Edward.

»Ich nehme an, es gibt da Ähnlichkeiten. Aber Vergil ist nicht infiziert oder krank im Sinne des normalen Sprachgebrauchs.«

»Meine Untersuchungen deuten darauf hin, daß er es ist«, sagte Edward.

»Ich bin der Meinung, die üblichen diagnostischen Methoden sind hier nicht angemessen, was meinen Sie?«

»Ich weiß es nicht.«

Bernard beugte sich vor. »Passen Sie auf. Ich möchte, daß Sie kommen und mit uns arbeiten, sobald Vergil sich eingewöhnt hat. Ihre Kenntnisse könnten uns von Nutzen sein.«

Edward schrak vor der Offenheit des Angebotes beinahe zurück. »Was versprechen Sie sich von alledem?« fragte er. »Ich meine Sie persönlich.«

»Dr. Milligan, ich habe immer in der vordersten Reihe meines Berufes gestanden. Ich sehe keinen Grund, daß ich hier nicht helfen sollte. Mit meinen Kenntnissen der Gehirn- und Nervenfunktionen und der Forschung, die ich auf den Gebieten künstlicher Intelligenz und Neurophysiologie geleistet habe…«

»Könnten Sie Genetron helfen, eine Untersuchung durch eine Regierungskommission zu verhindern«, sagte Edward.

»Das ist sehr unverblümt ausgedrückt. Allzu vereinfachend, und unfair.« Für die Dauer eines Augenblicks spürte Edward Unsicherheit und sogar einen Anflug von Besorgnis in Bernard.

»Vielleicht ist es so«, sagte Edward. »Und vielleicht ist das nicht das Schlimmste, was geschehen kann.«

»Ich verstehe Sie nicht«, sagte Bernard.

»Schlechte Träume, Dr. Bernard.«

Bernards Augen verengten sich, und er zog die Brauen zusammen. Das ergab einen uncharakteristischen Ausdruck, nicht geeignet für Titelbilder in Time und wissenschaftlichen Fachzeitschriften, eine verwirrte und zornige Verfinsterung der Miene. »Unsere Zeit ist zu kostbar, um vergeudet zu werden. Ich habe das Angebot in gutem Glauben gemacht.«

»Selbstverständlich«, sagte Edward. »Und selbstverständlich würde ich auch ganz gern das Labor aufsuchen, sobald Vergil sich eingerichtet hat. Wenn ich dann noch willkommen bin, mit Unverblümtheit und allem.«

»Natürlich«, antwortete Bernard, aber seine Gedanken waren offensichtlich: Edward würde niemals in seiner Mannschaft spielen. Sie standen gemeinsam auf, und Bernard streckte ihm die Hand hin. Sie war feucht; er war so nervös wie Edward.

»Ich nehme an, Sie wünschen, daß dies alles strikt vertraulich behandelt werde«, sagte Edward.

»Ich weiß nicht, ob wir das von Ihnen verlangen können. Sie stehen nicht unter Vertrag.«

»Nein«, sagte Edward.

Bernard maß ihn mit einem langen Blick, dann nickte er. »Ich werde Sie hinausbegleiten.«

»Da gibt es noch etwas«, sagte Edward. »Wissen Sie etwas über eine Frau namens Candice?«

»Vergil erwähnte, daß er eine Freundin dieses Namens habe.«

»Hatte, oder habe?«

»Ja, ich sehe, worauf Sie hinauswollen«, sagte Bernard. »Sie könnte ein Sicherheitsproblem sein.«

»Nein, das ist nicht, was ich meine«, erwiderte Edward mit Nachdruck. »Ganz und gar nicht, was ich meine.«

13

Bernard ging die gehefteten Papiere sorgfältig durch, den Kopf in die Hand gestützt. Während er die im Behördenformat gehaltenen Blätter wendete, vertiefte sich sein Stirnrunzeln.

Was in dem schwarzen Würfel vorging, reichte hin, ihm die Haare zu Berge stehen zu lassen. Die Information war keineswegs vollständig, aber seine Freunde in Washington hatten bemerkenswerte Arbeit geleistet. Das Paket war just eine halbe Stunde, nachdem Edward Milligan gegangen war, durch Sonderkurier eingetroffen.

Das Gespräch hatte eine abwehrende, beißende Scham in ihm zurückgelassen. Er sah in dem jungen Arzt eine weit entfernte Version seiner selbst, und der Vergleich schmerzte. War der berühmte Michael Bernard die letzten Monate in einem Nebel kapitalistischer Verführung umhergetappt?

Zuerst hatte Genetrons Angebot sauber und vorteilhaft ausgesehen — minimale Partizipation in den ersten Monaten, dann Status als Vaterfigur und Pionier, um das Ansehen der Firma zu fördern.

Er hatte entschieden zu lange gebraucht, um zu erkennen, wie nahe er dem Auslöser der Falle war.

Er blickte zum Fenster auf und erhob sich, die Jalousie hochzuziehen. Nun hatte er einen klaren Blick auf den Hügel, den schwarzen Würfel, die windgefegten Wolken jenseits.

Er witterte Unheil. Die Ironie wollte es, daß diejenigen, die im schwarzen Würfel arbeiteten, nicht hineingezogen würden; aber wenn Vergil Ulam die Entwicklung nicht ausgelöst hätte, dann wäre es früher oder später durch die andere Seite von Genetron geschehen.

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