Lois Bujold - Der Prinz und der Söldner

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Der Prinz und der Söldner: краткое содержание, описание и аннотация

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Miles Vorkosigan, Sohn des obersten militärischen Befehlshabers auf Barrayar, verkorkst sich seine Karriere beim Militär und muß für einige Zeit verschwinden. Er erhält den Geheimauftrag, die Hegen-Nabe, ein wichtiger Wurmloch-Kreuzpunkt zwischen vier Welten, auszukundschaften und die Dendarii-Söldner, die er einst als Admiral befehligte, aus dem Raumsektor verschwinden zu lassen. Doch alles ist weit komplizierter, als es sich Miles und auch die Leser träumen lassen. Verzwickte Politik vermischt mit beinahe einer Überdosis an Action geben dem Roman eine so atemberaubende Geschwindigkeit, daß man die längst verlorengeglaubte Begeisterung für Space Operas wiederfindet. Und als er schließlich den verschollen geglaubten jungen Kaiser von Barrayar rettet, ist er der Held der Stunde …

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Von den raffinierten Geräten zur Reinigung der Kanalisation ging dennoch eine gewisse Faszination aus. Und eine gewisse Erregung. Rohre mit Hochdruck zu spülen konnte einige überraschende Effekte erzielen. Da gab es chemische Verbindungen, die einige durchaus militärische Eigenschaften aufwiesen, zum Beispiel konnte eine alles mögliche auf der Stelle auflösen, menschliches Gewebe eingeschlossen.

An den folgenden drei Tagen lernte Miles mehr über die Infrastruktur von Basis Lazkowski, als er je hatte wissen wollen. Er hatte sogar die Stelle errechnet, wo eine gut plazierte Sprengladung das ganze System lahmlegen konnte, falls er sich je dafür entscheiden sollte, die Anlage zu zerstören.

Am sechsten Tag wurden Miles und sein Team beauftragt, einen blockierten Bachdurchlaß draußen im Trainingsgelände der Rekruten zu reinigen. Der Platz war leicht zu finden. Eine silbrige Wasserfläche schwappte plätschernd gegen die eine Seite des erhöhten Fahrdamms, auf der anderen Seite sickerte nur ein schwaches Rinnsal heraus und rann am Boden eines tiefen Grabens dahin.

Miles nahm eine lange ausziehbare Stange aus dem hinteren Teil ihres Scatcats und sondierte durch die undurchsichtige Wasserfläche hinab. Nichts schien die überflutete Seite des Durchlasses zu blockieren. Was immer es war, es mußte tiefer drin stecken. Wie schön! Er gab die Stange an Pattas zurück und ging auf die andere Seite der Straße und blickte hinab in den Graben. Der Durchlaß hatte einen Durchmesser von etwas mehr als einem halben Meter, stellte Miles fest.

»Geben Sie mir ein Licht«, sagte er zu Olney.

Dann schlüpfte er aus seinem Parka, warf ihn in das Scatcat und kletterte in den Graben hinab. Er richtete das Licht auf die Öffnung. Der Durchlaß machte offensichtlich einen leichten Bogen; Miles konnte nicht das geringste sehen. Er seufzte. Für das, was jetzt getan werden mußte, waren die Schultern von Olney und Pattas zu breit.

Gab es etwas, das weiter vom Schiffsdienst entfernt war als das hier?

Kaum etwas, das er bisher gemacht hatte, ließ sich mit dem hier vergleichen, allenfalls die Höhlenforschung in den DendariiBergen vor langer Zeit. Erde und Wasser, gegen Feuer und Luft. Er schien eine gewaltige Menge von Yin aufzubauen; das dazu gehörige komplementäre Yang mußte, wenn es ans Licht kam, enorm sein.

Er packte das Licht fester, ließ sich auf Hände und Knie fallen und kroch in den Abzugskanal.

Das eisige Wasser durchnäßte die Hose seiner Arbeitsuniform und ließ ihn fast erstarren. Wasser sickerte in einen seiner Handschuhe. Es fühlte sich an, als setze jemand eine Messerklinge an sein Handgelenk.

Miles dachte kurz über Olney und Pattas nach. Sie hatten in den letzten paar Tagen eine kühle, annehmbar effiziente Arbeitsbeziehung entwickelt. Doch Miles machte sich keine Illusionen: sie beruhte auf dem heiligen Schrecken, den Miles’ guter Engel Leutnant Bonn den beiden Männern eingejagt hatte. Wie erlangte überhaupt Bonn diese stille Autorität? Er mußte das herausbringen. Bonn war gut in seinem Job, das war Punkt Eins, aber was sonst?

Miles schrammte um die Kurve, leuchtete mit seinem Licht auf den Klumpen vor ihm und fuhr fluchend zurück. Er hielt für einen Moment inne, um wieder die Kontrolle über seinen Atem zu gewinnen, untersuchte die Blockade etwas näher und zog sich dann zurück.

Er erhob sich am Boden des Grabens und richtete sein Rückgrat auf, einen knirschenden Wirbel nach dem anderen. Korporal Olney streckte oben seinen Kopf über das Straßengeländer. »Was ist da drin, Fähnrich?«

Miles grinste ihn an, während er noch um Atem rang. »Ein Paar Stiefel.«

»Das ist alles?« sagte Olney.

»Ihr Besitzer trägt sie noch.«

KAPITEL 4

Miles rief den leitenden Sanitätsoffizier der Basis über den Kommunikator des Scatcats an und ersuchte dringend um sein Erscheinen mit forensischer Ausrüstung, Leichensack und Sanitätstransporter. Miles und seine Leute blockierten dann das obere Ende des Abzugskanals mit einem Plastikschild, das sie auf einem der leeren Übungsplätze irgendwo abgerissen hatten. Da er jetzt sowieso schon völlig naß und kalt war, so daß es keinen Unterschied mehr machte, kroch Miles wieder in den Durchlaß, um ein Seil an den unbekannten gestiefelten Füßen zu befestigen. Als er wieder ans Tageslicht kam, waren der Sanitätsoffizier und sein Sanitäter schon eingetroffen.

Der Arzt, ein großer, fast glatzköpfiger Mann, guckte unsicher in das Abflußrohr. »Was konnten Sie da drinnen sehen, Fähnrich? Was ist passiert?«

»Von diesem Ende aus kann ich nichts anderes sehen als Beine, Sir«, berichtete Miles. »Der hat sich da drin ganz schön eingeklemmt. Und oberhalb von ihm hat sich vermutlich Dreck aus dem Abfluß angesammelt. Mal sehen, was mit ihm da alles herausgespült wird.«

»Was, zum Teufel, hat der da drinnen gemacht?« Der Arzt kratzte sich an seinem mit Sommersprossen übersäten Schädel.

Miles breitete die Hände aus. »Scheint eine seltsame Methode zu sein, Selbstmord zu begehen. Langsam und unsicher wenn es darum geht, sich zu ertränken.«

Der Sanitätsoffizier hob zustimmend die Augenbrauen. Miles und der Arzt mußten mit ihrem Gewicht Olney, Pattas und den Sanitäter beim Ziehen am Seil unterstützen, bevor der festgeklemmte steife Körper herauszurutschen begann.

»Der hängt aber fest«, knurrte der Sanitäter. Schließlich schoß die Leiche mit einem Schwall schmutzigen Wassers heraus.

Pattas und Olney beobachteten die weiteren Maßnahmen aus der Entfernung, Miles blieb an der Seite des Arztes. Die schwarze Arbeitsuniform des Toten war ganz durchnäßt, sein Gesicht wächsern und blau. Anhand der Rangabzeichen am Kragen und des Inhalts seiner Taschen identifizierten sie ihn als einfachen Soldaten vom Nachschub. Sein Körper wies keine offensichtlichen Verletzungen auf, außer Abschürfungen an den Schultern und Kratzer an den Händen.

Der Arzt diktierte erste knappe negative Befunde in seinen Recorder: Keine Knochenbrüche, keine Blasen von Nervendisruptorfeuer.

Vorläufige Hypothese: Tod durch Ertrinken oder Unterkühlung oder beides, innerhalb der letzten zwölf Stunden. Er schaltete seinen Recorder aus und fügte, über die Schulter gewandt, hinzu: »Sicher werde ich es erst sagen können, wenn wir ihn im Lazarett aufgebahrt haben.«

»Passiert so etwas hier oft?«, erkundigte sich Miles behutsam.

Der Arzt warf ihm einen säuerlichen Blick zu. »Ich schicke jedes Jahr ein paar Idioten ins Leichenschauhaus. Was erwarten Sie denn, wenn man fünftausend Kinder zwischen achtzehn und zwanzig Jahren zusammen auf eine Insel schickt und ihnen sagt, sie sollten Krieg spielen? Ich gebe zu, der hier scheint eine völlig neue Methode entdeckt zu haben, um sich ins Leichenschauhaus zu bringen. Anscheinend gibt es immer wieder etwas, das man noch nicht gesehen hat.«

»Sie glauben also, er hat sich das selbst angetan?« Es wäre allerdings wirklich umständlich, einen Mann umzubringen und dann da hineinzustecken.

Der Sanitätsoffizier ging zu dem Durchlaß hinüber, kauerte sich nieder und starrte hinein. »Das darf man wohl annehmen. Ach, würden Sie noch mal einen Blick hineinwerfen, Fähnrich, für alle Fälle?«

»Jawohl, Sir.«

Miles hoffte, daß dies sein letzter Ausflug in das Abflußrohr war. Er wäre nie darauf gekommen, daß das Reinigen der Kanalisation sich als ein solcher Nervenkitzel erweisen würde. Er rutschte die ganze Strecke unter der Straße hindurch bis zu dem undichten Plastikschild und überprüfte dabei jeden Zentimeter, fand aber nur das Handlicht des Toten, das auf den Boden gefallen war. Also war der Soldat offensichtlich vorsätzlich in das Rohr gekrochen. Mit Absicht. Welche Absicht? Warum kriecht einer mitten in der Nacht bei heftigem Regen in ein Abflußrohr? Miles kroch wieder heraus und übergab dem Arzt das Licht.

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